Weltfriedenstag 2017 – Posaunenfest

Ich habe in der letzten Woche einen Vortrag von Mark Biltz gehört, der ein weiteres Puzzlestein zu den Fakten bezüglich der letzten Tage, die ich in meinem letzten Blogbeitrag benannt habe, hinzugefügt hat:

Am 21.09.2017 ist der Weltfriedenstag der UNO. Das Motto lautet: „Respekt, Sicherheit und Würde für alle“.

Was will ich damit sagen?

Es ist der Weltfriedenstag. Das Motto lautet „Respekt, Sicherheit und Würde für alle“.

Er findet am 21.09.2017 statt. An diesem Tag ist das biblische Posaunenfest. Dieser Tag steht prophetisch für die Wiederkunft des Messias.

Der Apostel Paulus hat hierzu der Gemeinde in Thessaloniki folgendes geschrieben:

1.Thess 5.1 Von den Zeiten und Zeitpunkten aber braucht man euch Brüdern nicht zu schreiben.

1.Thess 5.2 Denn ihr wisst ja genau, dass der Tag des Herrn so kommen wird wie ein Dieb in der Nacht.

1.Thess 5.3 Wenn sie nämlich sagen werden: »Friede und Sicherheit«, dann wird sie das Verderben plötzlich überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht entfliehen.

1.Thess 5.4 Ihr aber, Brüder, seid nicht in der Finsternis, dass euch der Tag wie ein Dieb überfallen könnte;

1.Thess 5.5 ihr alle seid Söhne des Lichts und Söhne des Tages. Wir gehören nicht der Nacht an noch der Finsternis.

1.Thess 5.6 So lasst uns auch nicht schlafen wie die anderen, sondern lasst uns wachen und nüchtern sein!

Paulus verknüpft hier das Posaunenfest mit der Aussage von Friede und Sicherheit. Das bedeutet, dass, wenn diese Aussagen im zeitlichen Kontext mit dem Posaunenfest proklamiert werden, die entsprechenden Ereignisse nicht lange auf sich warten lassen.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass er auch von den Wehen einer schwangeren Frau spricht. Genau zu diesem Zeitpunkt ist das Sternenbild aus Offenbarung 12.1-2  über Israel.

Offb 12.1 Und ein großes Zeichen erschien im Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen, und auf ihrem Haupt eine Krone mit zwölf Sternen.

Offb 12.2 Und sie war schwanger und schrie in Wehen und Schmerzen der Geburt.

Ist das alles Zufall? Ich glaube nicht.

Bereiten wir uns vor. Tun wir Buße – Kehren wir um.

Hier ist der Vortrag von Mark Biltz in voller Länge:

Tempelberg und Letzte Tage

Ich habe mir lange überlegt, ob ich diesen Blog schreiben soll. Einiges habe ich ja schon über prophetische Aussagen über die letzten Tage geschrieben. Die Ereignisse der letzten Zeit bewegen mich aber nun doch, nochmal einen Blick aus biblischer Sicht darauf zu werfen. Hierbei handelt es sich vorwiegend um eine konzentrierte Zusammenfassung der Fakten, die ich in verschiedenen Beiträgen schon veröffentlicht habe. Allerdings denke ich, dass eine Zusammenschau das Bild klarer werden lässt.

Ich möchte hier keine Lehre aufstellen, sondern nur einen Beitrag zu diesem Thema leisten.

Was sagt die Bibel über die Zeichen der letzten Tage?

Die Bibel gibt uns Anhaltspunkte, um die Zeiten zu erkennen.

  • Verführungen

    Mt 24.3 Als er aber auf dem Ölberg saß, traten die Jünger allein zu ihm und sprachen: Sage uns, wann wird dies geschehen, und was wird das Zeichen deiner Wiederkunft und des Endes der Weltzeit sein?
    Mt 24.4 Und Yeshua antwortete und sprach zu ihnen: Habt acht, dass euch niemand verführt!

    Unsere Zeit ist reich an Verführungen. Luxus, Materialismus, Medien, Sex, Spiele, Humanismus, Religionen, Gleichgültigkeit etc. Yeshua warnt uns hier davor und bezeichnet diese Verführung gleichzeitig als Zeichen der letzten Tage.

 

  • Die Nationen werden das Land Israel aufteilen

    Joel 4.1 Denn siehe, in jenen Tagen und zu jener Zeit, wenn ich die Gefangenschaft Judas und Jerusalems wenden werde,

    Joel 4.2 dann werde ich alle Nationen versammeln und sie in die Talebene Josaphat hinabführen; und ich werde dort mit ihnen rechten über mein Volk und mein Erbteil Israel, das sie unter die Nationen zerstreut haben; und mein Land haben sie geteilt.

Die Teilung des Landes ist also ein weiteres Zeichen. Nun ist es so, dass Israel, bezogen auf die Landesverheißung in 4.Mose 34, geteilt ist. Denn ein Teil dieses verheißenen Landes gehört derzeit noch zu verschiedenen angrenzenden Nationen. Allerdings gibt es derzeit einen politischen Prozess, der das Ziel hat, die vorhandene Nation Israel zu teilen. In der  Resolution des UN Sicherheitsrates vom 23.12.2016 ist beschlossen worden, dass Jerusalem geteilt wird. Der Ostteil der Stadt, zu der der Ölberg, der Tempelberg, die Klagemauer und das jüdische Viertel der Altstadt gehört, gilt demnach, nach diesem Beschluss, nicht zu Israel sondern zu Palästina. Dieser Zustand soll innerhalb eines Jahres vollzogen werden. Am 15. Januar 2017 gab es hierzu in Paris eine Konferenz. Ein weiterer Schritt in diese Richtung ist die Anerkennung der historischen Stätten Hebrons als palästinensisches UNESCO Weltkulturerbe. Das widerspricht eindeutig dem biblischen Zeugnis.

 

  • Das Zeichen des Elia

    Mal 3.22 Gedenkt der Torah Moses, meines Knechtes, dass ich ihm auf dem Horeb an ganz Israel geboten habe – Satzungen und Rechte.

    Mal 3.23 Siehe, ich sende euch Elia, den Propheten, ehe der Tag YHWH´s kommt, der große und furchtbare.

    Mal 3.24 Und er wird das Herz der Väter zu den Kindern und das Herz der Kinder zu ihren Vätern wenden, damit ich nicht komme und das Land mit dem Bann schlage.

    Der Kontext in Bezug auf den Propheten Elia ist, zurückzukehren zur Torah Moses. Dieses geschieht, bevor der große und furchtbare Tag des Herrn kommt. Denn der Tag beginnt mit furchtbarer Zerstörung. Er wird das Herz seines Volkes wieder zu den Vätern Abrahams, Isaaks und Jakobs zuwenden. Sie werden wieder in den Bund zurückkommen.
    Derzeit ist weltweit eine Erweckung zu sehen. Menschen werden vom Geist angerührt und zurück zur Wahrheit geführt. Es ist ein Zeichen der Letzten Tage.

 

  • Die Blutmondtetraden

    Joel 3.4 die Sonne wird sich in Finsternis verwandeln und der Mond in Blut, ehe der Tag YHWH´s kommt, der große und furchtbare.

In den Jahren 2014 und 2015 hatten wir eine Blutmondtetrade, die sich in zwei weitere Blutmondtetraden in den vergangenen 70 Jahren einreiht. Spannend sind diesbezüglich die zeitlichen Zusammenhänge und die Ereignisse, die mit ihnen verknüpft sind.

Blutmondtetrade 1949 /1950:
1948 wurde der Staat Israel gegründet. Danach gab es den Unabhängigkeitskrieg.
1949 kam es zum Waffenstillstand.
Diese Blutmondtetrade ist also mit der Entstehung des Staates Israel eng verknüpft.

Blutmondtetrade 1967 /1968:
Der Sechstagekrieg fand zwischen dem 05.06.1967 und 10.06.1967 statt. Auch diesen Krieg gewann Israel mit der Folge eines großen Zuwachses an Land. Ein wesentliches Ergebnis war darüber hinaus die Eroberung von Jerusalem. Die heilige Stadt gehörte nun wieder zu Israel.
Diese Blutmondtetrade ist also eng verknüpft mit der Wiedereingliederung Jerusalems nach Israel.

Blutmondtetrade 2014 / 2015:
Wenn man der Logik dieses Prozesses folgt, wäre es konsequent, wenn es nun dazu kommt, dass der Tempelberg zurück in die Hand Israels kommt. Wobei dieser Schritt mit der Wiederkunft des Messias zusammenhängt.

Jer 23.5 Siehe, es kommen Tage, spricht YHWH, da werde ich dem David einen gerechten Spross erwecken; der wird als König regieren und weise handeln und wird Recht und Gerechtigkeit schaffen auf Erden.

Sach 6.12 Und du sollst zu ihm reden und sagen: So spricht YHWH Zebaoth: Siehe, ein Mann, dessen Name »Spross« ist, denn er wird aus seinem Ort hervorsprossen und den Tempel YHWH´s bauen.

 

Die Prophetie aus Daniel 9

Über diese Prophetie ist viel geschrieben worden. Ich beziehe mich hier auf eine Auslegung aus dem hebräischen Kontext von Eddie Chumney. Diese hat er in einer Konferenz im Dezember 2016 näher ausgeführt. Ihr könnt sie euch hier anschauen. Ich gebe nur den Kern der Aussagen wieder.

Daniel hat nach einem Bußgebet eine Prophetie über das Ende des Exils vom Südreich Juda und vom Nordreich Ephraim bekommen:

Daniel 9.20 Während ich noch redete und betete und meine Sünde und die Sünde meines Volkes Israel bekannte und mein Flehen vor YHWH, meinem Elohim, für den heiligen Berg meines Gottes niederlegte,

Daniel 9.21 während ich noch redete im Gebet, da kam der Mann Gabriel, den ich im Anfang, als ich ganz ermattet war, im Gesicht gesehen hatte, zu mir her zur Zeit des Abendopfers.

Daniel 9.22 Und er gab mir Verständnis und redete mit mir und sprach: Daniel, jetzt bin ich ausgegangen, um dich Verständnis zu lehren.

Daniel 9.24 70 Wochen sind über dein Volk und über deine heilige Stadt bestimmt, um die Übertretung zum Abschluss zu bringen und den Sünden ein Ende zu machen und die Ungerechtigkeit zu sühnen und eine ewige Gerechtigkeit einzuführen und Gesicht und Propheten zu versiegeln und ein Allerheiligstes zu salben.

Daniel 9.25 So wisse denn und verstehe: Vom Ausgehen des Wortes, Jerusalem wiederherzustellen und zu bauen, bis auf den Messias, den Fürsten, sind 7 Wochen und 62 Wochen. Straßen und Gräben werden wiederhergestellt und gebaut werden, und zwar in Drangsal der Zeiten.

Daniel 9.26 Und nach den 62 Wochen wird der Messias weggetan werden und nichts haben. Und das Volk des kommenden Fürsten wird die Stadt und das Heiligtum zerstören, und das Ende davon wird durch die überströmende Flut sein; und bis ans Ende: Krieg, Festbeschlossenes von Verwüstungen.

„Vom Ausgehen des Wortes, Jerusalem wiederherzustellen und zu bauen, bis auf den Messias, den Fürsten, sind 7 Wochen und 62 Wochen.“ Das sind 69 Wochen. Eine Woche wird ausgelegt mit sieben Jahren. 69 x 7 Jahre= 483 Jahre. Das ist der Zeitpunkt, als der Messias am Holz starb.

Nun fehlt noch eine Woche, denn es ist von 70 Wochen die Rede.

Vom Hebräischen her, kann man eine Woche als sieben Jahre interpretieren. Es muss aber nicht zwangsweise immer sieben Jahre bedeuten. Es könnte auch eine Einheit eines Jahres sein. Das bedeutet, das 70 Wochen auch 70 Jahre bedeuten können. Wenn man dann das Wort „Wochen“ im hebräischen liest, dann ist das Wort „Wochen“ männlich und Plural: Shaveim. Eddie Chumney erklärt, dass er die Versammlung von Menschen mit einem männlichen Pluralwort beschreiben würde. Das weibliche Pluralwort für Wochen ist Shavuot. Und das ist das jährliche Wochenfest, Pfingsten. In der hebräischen Grammatik kann man siebzig Shaveim als eine Einheit von siebzig lesen – also siebzig Jahre. Und die siebzig Jahre gehen dann los von dem Befehl, Jerusalem und Israel wiederaufzubauen. Und die Einheit, die man zählt als Jahr, ist das Fest Shavuot. Man zählt dann das erste Shavuot, das zweite Shavuot bis zum 70. Shavuot.

Mat 24.32 Von dem Feigenbaum aber lernt das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon saftig wird und Blätter treibt, so erkennt ihr, dass der Sommer nahe ist.

Wer oder was ist der Feigenbaum?
Hosea 9.10 Ich fand Israel wie Trauben in der Wüste; wie eine Frühfrucht am Feigenbaum, in seinem ersten Trieb, ersah ich eure Väter. Sie aber gingen nach Baal-Peor und weihten sich der Schande, und sie wurden Gräuel wie ihr Liebhaber.

Israel ist der Feigenbaum.

Matthäus 24.34 Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen ist.

Die Generation, die dieses Gleichnis vom Feigenbaum versteht, ist diese Generation. Es ist die letzte Generation.

Ps 90.10 Die Tage unserer Jahre – es sind siebzig Jahre, und wenn in Kraft, achtzig Jahre, und ihr Stolz ist Mühsal und Nichtigkeit, denn schnell eilt es vorüber, und wir fliegen dahin.

Eine Generation dauert 70 Jahre. Von 1948 (Staatsgründung Israels – der Feigenbaum) ist das Jahr, wo die Jahre der Generation gezählt werden. Diese Generation endet im Jahr 2018. Also wird 2018 das Ende der Generationen sein.

In Daniel 9.25 heißt es: „Vom Ausgehen des Wortes, Jerusalem wiederherzustellen und zu bauen“

Wann wurde dieser Befehl gegeben? Kann es sein, dass dieses am 29.November 1947 geschah mit der UN Deklaration 181? Als ein palästinensischer Staat und die Gründung des Staates Israel beschlossen wurde? Die Proklamation des Staates Israel war dann am 14.Mai 1948. Da Shavuot im Jahr 1948 auf den 13.Juni 1948 fiel, und damit nach der Staatsgründung, wäre das dann Shavuot Nummer 1. Im Jahr 2017 war das 70. Shavuot.

Es ist ein Prinzip, das, das was Israel passiert dem Messias passiert und das was dem Messias passiert, Israel passiert.

Der Messias wurde abgeschnitten nach 69 Wochen. Das ist eine Prophetie, dass auch Israel abgeschnitten wird nach 69 Wochen.

Der Messias wurde betrogen von Judas. Er wurde in der Gerichtsverhandlung falsch angeklagt und dann wurde er hingerichtet. Das ist eine Prophetie.

Der Messias wurde von Judas durch einen Kuss verraten. Das ist der Kuss des Esau. Eddie Chumney glaubt, dass wir gerade Zeugen davon sind, das Israel von so einem Kuss verraten wurde.

Dieses geschah mit der Resolution des UN Sicherheitsrates vom 23.Dezember 2016, als die USA, die sonst bei solchen, Israel betreffenden Entscheidungen, ein Veto eingelegt haben, nun sich der Stimme enthalten haben und damit den Beschluss, der eine bindende Wirkung hat, durchgewinkt haben.

John Kerry, der ehemalige Außenminister der USA hat in einem Statement am 29.Dezember 2016 zusammenfassend gesagt: „Israel trägt die Schuld“.

Prophetisch ist hier das Gleiche geschehen, wie mit Yeshua. Israel ist unschuldig angeklagt worden und ist zum Tode verurteilt worden.

Der Messias wurde nach 69 Wochen abgeschnitten. Und jetzt sehen wir, dass Israel durchgeschnitten und geteilt wird nach 69 Jahren.

In der Resolution des UN Sicherheitsrates vom 23.Dezember 2016 ist beschlossen worden, dass die Pläne in einem Jahr umgesetzt werden sollen.

Durch John Kerry ist eine Proklamation ausgegangen, den Bund, der 1947 geschlossen wurde zu stärken für ein Jahr.

2017 hatten wir das 70. Shavuot.

Prophetie über die Halljahre

Diese Prophetie habe ich schon einmal in einem Blogbeitrag näher erläutert.

Hier prophezeite ein bekannter Rabbiner im Jahr 1217 Ereignisse, die sich in 50 Jahresschritten (Halljahre) abspielen sollten. Diese Prophetie hat sich punktgenau erfüllt und endet 1967 mit dem Sechstagekrieg. Heute, im Jahr 2017 sind wir 50 Jahre weiter. Nach der Prophetie von Rabbi Jehuda Ben Samuel, sollen nach diesen 50 Jahren die Ereignisse geschehen, an dessen Ende der Messias wiederkommt.

 

Sternenbild am 23.September 2017

Offb 12.1 Und ein großes Zeichen erschien im Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen, und auf ihrem Haupt eine Krone mit zwölf Sternen.

Offb 12.2 Und sie war schwanger und schrie in Wehen und Schmerzen der Geburt.

Am 23.09. wird das Sternenbild aus Offenbarung 12.1-2 über Jerusalem erscheinen. Es ist deshalb so erstaunlich, weil diese Sternenkonstellation lediglich alle 7000 Jahre so zu sehen ist. Dieses Sternenbild erscheint zwei Tage nach dem Posaunenfest. Die Juden feiern dieses Fest an zwei Tagen, da es ein Neumondfest ist. Da nie vorher ganz klar ist, wann Neumond ist (ein Monat dauert 29,5 Tage), wird dieses Fest an zwei Tagen gefeiert, damit man am richtigen Tag feiern möchte. Wenn man dieses berücksichtigt, ist der 23.09.2017 einen Tag nach dem zweitägigen Posaunenfest. Dieses Fest steht prophetisch für die Wiederkunft des Messias.

Dieses Sternenbild baut sich seit dem 20 November 2016 auf. Bis zur Vollendung am 23. September 2017 sind es also zehn Monate, was die Zeit einer Schwangerschaft entspricht. Während dieser Zeit ist der Jupiter, welcher als Königsplanet bezeichnet wird, im Bereich des Mutterleibes der Jungfrau, welchen er am 23.09. verlässt, wie auf dem Bild zu sehen ist.

Wenn man in das Kapitel 12 der Offenbarung schaut, sieht man, dass es nach diesem Ereignis zu großen Unruhen und Verwerfungen kommt.

1.Thess 5.3 Wenn sie nämlich sagen werden: »Friede und Sicherheit«, dann wird sie das Verderben plötzlich überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht entfliehen.

 

Resümee

Wenn wir uns die ganzen Anhaltspunkte im Zusammenhang betrachten, dann kann man davon ausgehen, dass wir in den aller letzten Tagen leben. Wir sehen, dass sich die Konflikte um den Tempelberg verschärfen. Zusätzlich gab es ein Abkommen zwischen Russland und den USA im Bezug auf den Syrienkonflikt. Hier kommentierte der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu: „Dieses Abkommen lässt „Israels größte Albträume“ wahr werden“.

Israel ist also politisch isoliert. Es scheint so, dass der finale Krieg kurz bevorsteht. Das würde m.E. mit den biblischen Bezügen übereinstimmen.

Die Frage ist, was heißt es für uns?

Yeshua hat hierzu folgendes gesagt:

Mt 24.42 So wacht nun, da ihr nicht wisst, in welcher Stunde euer Herr kommt!

Mt 24.43 Das aber erkennt: Wenn der Hausherr wüsste, in welcher Nachtstunde der Dieb käme, so würde er wohl wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen.

Mt 24.44 Darum seid auch ihr bereit! Denn der Sohn des Menschen kommt zu einer Stunde, da ihr es nicht meint.

Mt 24.45 Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den sein Herr über seine Dienerschaft gesetzt hat, damit er ihnen die Speise gibt zur rechten Zeit?

Mt 24.46  Glückselig ist jener Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, bei solchem Tun finden wird.

Mt 24.47 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über alle seine Güter setzen.

Mt 24.48 Wenn aber jener böse Knecht in seinem Herzen spricht: Mein Herr säumt zu kommen!,

Mt 24.49 und anfängt, die Mitknechte zu schlagen und mit den Schlemmern zu essen und zu trinken,

Mt 24.50 so wird der Herr jenes Knechtes an einem Tag kommen, da er es nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt,

Mt 24.51 und wird ihn entzweihauen und ihm seinen Teil mit den Heuchlern geben. Da wird das Heulen und Zähneknirschen sein.

Was will uns Yeshua hier sagen? Er spricht auf dem Ölberg zu seinen Jüngern, also zu denen, die ihm folgen. Wir sollen wachen. Wir sollen die Zeichen der Zeit (Feigenbaum) erkennen. Und wir sollen tun, was er sagt. Und da ist er ganz klar:

Joh 14.15 Liebt ihr mich, so haltet meine Gebote!

Joh 14.16 Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, dass er bei euch bleibt in Ewigkeit,

Joh 14.17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie beachtet ihn nicht und erkennt ihn nicht; ihr aber erkennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.

Joh 14.18 Ich lasse euch nicht als Waisen zurück; ich komme zu euch.

Joh 14.19 Noch eine kleine Weile, und die Welt sieht mich nicht mehr; ihr aber seht mich; weil ich lebe, sollt auch ihr leben!

Joh 14.20 An jenem Tag werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch.

Joh 14.21 Wer meine Gebote festhält und sie befolgt, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.

Joh 14.22 Da spricht Judas — nicht der Ischariot — zu ihm: Herr, wie kommt es, dass du dich uns offenbaren willst und nicht der Welt?

Joh 14.23 Yeshua antwortete und sprach zu ihm: Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort befolgen, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.

Joh 14.24 Wer mich nicht liebt, der befolgt meine Worte nicht; und das Wort, das ihr hört, ist nicht mein, sondern des Vaters, der mich gesandt hat.

Joh 14.25 Dies habe ich zu euch gesprochen, während ich noch bei euch bin;

Der treue Knecht, von dem Yeshua spricht, ist also der, der Yeshua liebt. Diese Liebe äußert sich im Halten der Torah (zu Yeshuas Zeit gab es nur die Tenach also das sog. Alte Testament). Das ist die Treue zu seinem Bräutigam.

Ich bin davon überzeugt, dass sein Kommen in nicht allzu ferner Zukunft bevorsteht. Das bedeutet für mich, dass wir als Gläubige uns und unser Leben immer wieder vor IHM überprüfe müssen.

Wie schon erwähnt möchte ich hier keine „Lehre“ aufstellen, sondern nur einen Teil dazu beitragen, diese Zeit besser zu verstehen.

Ich würde mich freuen, wenn ihr unten im Kommentarbereich eure Ergänzungen und Sichtweisen mitteilt. Wir alle können voneinander lernen.

Aus dem Grab ins Leben

Es gibt ein Rabbinisches Verständnis, dass besagt, dass, wenn wir nicht im verheißenen Land leben, wir in einem spirituellen Grab leben.

In der Parasha Bamidbar (4.Mose 1.1 – 4.20) sehen wir, dass YHWH eine Armee zusammenstellt, für einen Kampf gegen die antigöttlichen Mächte dieser Welt. Später sehen wir, dass Israel erst unbemerkt und dann durch Verführung angegriffen wird, was grausame Folgen hatte. Durch seinen mutigen und entschlossenen Einsatz stoppte Pinehas die Verheerung. Pinehas bedeutet „Mund von Erz“.

Aufgrund seines Handelns bekommt Pinehas eine große Verheißung:

4.Mo 25.10 Und YHWH redete zu Mose und sprach:

4.Mo 25.11 Pinehas, der Sohn Eleasars, des Sohnes Aarons, des Priesters, hat meinen Grimm von den Kindern Israel abgewandt, indem er in meinem Eifer in ihrer Mitte geeifert hat, so, dass ich die Kinder Israel nicht in meinem Eifer vertilgt habe.

4.Mo 25.12 Darum sprich: Siehe, ich gebe ihm meinen Bund des Friedens;

4.Mo 25.13 und er wird ihm und seinen Nachkommen nach ihm ein Bund ewigen Priestertums sein, weil er für seinen Elohim geeifert und für die Kinder Israel Sühnung getan hat.

Da der Feind, der durch die Verführung die Vernichtung unter dem Volk angerichtet hat noch vorhanden war, musste das Volk Israel in den Krieg ziehen, um den Feind zu vernichten. Diesen Krieg führte der Priester Pinehas an. Israel zieht mit Pinehas in den Kampf gegen Midian:

4.Mo 31.1 Und YHWH redete zu Mose und sprach:

4.Mo 31.2 Übe Rache für die Kinder Israel an den Midianitern; danach sollst du zu deinen Völkern versammelt werden.

4.Mo 31.3 Und Mose redete zum Volk und sprach: Rüstet von euch Männer zum Heer aus, damit sie gegen Midian ziehen, um die Rache YHWH´s an Midian auszuführen.

4.Mo 31.4 Je 1.000 von einem Stamm, von allen Stämmen Israels, sollt ihr zum Heer aussenden.

4.Mo 31.5 Und es wurden aus den Tausenden Israels 1.000 von jedem Stamm ausgewählt: 12.000 zum Heer Gerüstete.

4.Mo 31.6 Und Mose sandte sie, 1.000 von jedem Stamm, zum Heer aus, sie und Pinehas, den Sohn Eleasars, des Priesters, zum Heer; und die heiligen Geräte und die Trompeten zum Lärmblasen <waren> in seiner Hand.

Wer war Pinehas?

Pinehas war der Sohn Eleasars des Hohepriesters, welcher der Nachfolger seines Vaters Aaron war. Wie wir gesehen haben, lag von nun an eine große Verheißung auf Pinehas.

4.Mo 25.12 Darum sprich: Siehe, ich gebe ihm meinen Bund des Friedens;

4.Mo 25.13 und er wird ihm und seinen Nachkommen nach ihm ein Bund ewigen Priestertums sein, weil er für seinen Elohim geeifert und für die Kinder Israel Sühnung getan hat.

Unsere heutige Situation

Das Volk Israel, die 12 Stämme Israels, sind in der ganzen Welt zerstreut. Zum großen Teil haben sie ihre Identität verloren. Erst in den heutigen Tagen entdecken mehr und mehr ihre Identität und fangen an zu lernen, was es bedeutet, im Bund mit dem Ewigen zu leben.

Der Prophet Hesekiel, selbst ein Levit, hat von Elohim dieses in einer prophetischen Vision vorausgesagt bekommen.

Hes 37.1 Die Hand YHWH´s kam über mich, und YHWH führte mich im Geist hinaus und ließ mich nieder mitten in der Talebene; und diese war voller Gebeine.

Hes 37.2 Und er führte mich ringsherum an ihnen vorüber; und siehe, es waren sehr viele auf der Fläche der Talebene, und siehe, sie waren sehr verdorrt.

Hes 37.3 Und er sprach zu mir: Menschensohn, werden diese Gebeine lebendig werden? Und ich sprach: Adonai YHWH, du weißt es.

Hes 37.4 Da sprach er zu mir: Weissage über diese Gebeine und sprich zu ihnen: Ihr verdorrten Gebeine, hört das Wort YHWH´s!

Hes 37.5 So spricht Adonai YHWH, zu diesen Gebeinen: Siehe, ich bringe Odem in euch, dass ihr lebendig werdet.

Hes 37.6 Und ich werde Sehnen über euch legen und Fleisch über euch wachsen lassen und euch mit Haut überziehen, und ich werde Odem in euch legen, dass ihr lebendig werdet. Und ihr werdet wissen, dass ich YHWH bin.

Hes 37.7 Und ich weissagte, wie mir geboten war. Da entstand ein Geräusch, als ich weissagte, und siehe, ein Getöse: Und die Gebeine rückten zusammen, Gebein an Gebein.

Hes 37.8 Und ich sah: Und siehe, es kamen Sehnen über sie, und Fleisch wuchs, und Haut zog sich darüber oben her; aber es war kein Odem in ihnen.

Hes 37.9 Und er sprach zu mir: Weissage dem Odem, weissage, Menschensohn, und sprich zu dem Odem: So spricht Adonai YHWH: Komm von den vier Winden her, du Odem, und hauche diese Getöteten an, dass sie lebendig werden!

Hes 37.10 Und ich weissagte, wie er mir geboten hatte; und der Odem kam in sie, und sie wurden lebendig und standen auf ihren Füßen, ein überaus großes Heer.

Hes 37.11 Und er sprach zu mir: Menschensohn, diese Gebeine sind das ganze Haus Israel. Siehe, sie sprechen: Unsere Gebeine sind verdorrt, und unsere Hoffnung ist verloren; wir sind dahin.

Hes 37.12 Darum weissage und sprich zu ihnen: So spricht Adonai YHWH: Siehe, ich werde eure Gräber öffnen und euch aus euren Gräbern heraufkommen lassen, mein Volk, und werde euch in das Land Israel bringen.

Hes 37.13 Und ihr werdet wissen, dass ich YHWH bin, wenn ich eure Gräber öffne und euch aus euren Gräbern heraufkommen lasse, mein Volk.

Hes 37.14 Und ich werde meinen Geist in euch geben, dass ihr lebet, und werde euch in euer Land setzen. Und ihr werdet wissen, dass ich, YHWH, geredet und es getan habe, spricht YHWH

Wir sehen hier, dass „die Welt“, in dem die zerstreuten Stämme des Hauses Israel leben, als geistliches Grab bezeichnet wird, als Tal mit Totengebeinen. Aber hier wird auch verheißen, dass am Ende der Tage durch den Ruach Ha Chodesh das Volk wiedererweckt wird und eine Armee bildet. Eine Armee, die in den Ordnungen der Torah lebt und sich spirituell von der Welt absondert und somit heiligt. Das Wort „Heilig“ bedeutet „ausgesondert“.

Diese prophetische Auferweckung finden wir auch im Johannesevangelium. Auch Yeshua zeigt uns prophetisch, als er auf dem Weg nach Jerusalem war, was passieren wird:

Joh 11.11 Dies sprach er, und danach sagte er zu ihnen: Unser Freund Lazarus ist eingeschlafen; aber ich gehe hin, um ihn aufzuwecken.

Joh 11.12 Da sprachen seine Jünger: Herr, wenn er eingeschlafen ist, so wird er gesundwerden!

Joh 11.13 Yeshua aber hatte von seinem Tod geredet; sie dagegen meinten, er rede vom natürlichen Schlaf.

Joh 11.14 Daraufhin nun sagte es ihnen Yeshua frei heraus: Lazarus ist gestorben;

Joh 11.15 und ich bin froh um euretwillen, dass ich nicht dort gewesen bin, damit ihr glaubt. Doch lasst uns zu ihm gehen!

 

Joh 11.23 Yeshua spricht zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen!

Joh 11.24 Martha spricht zu ihm: Ich weiß, dass er auferstehen wird in der Auferstehung am letzten Tag.

Joh 11.25 Yeshua spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt;

Joh 11.26 und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben. Glaubst du das?

 

Joh 11.38 Yeshua nun, indem er wieder bei sich selbst seufzte, kam zum Grab. Es war aber eine Höhle, und ein Stein lag darauf.

Joh 11.39 Yeshua spricht: Hebt den Stein weg! Martha, die Schwester des Verstorbenen, spricht zu ihm: Herr, er riecht schon, denn er ist schon vier Tage hier!

Joh 11.40 Yeshua spricht zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt: Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen?

Joh 11.41 Da hoben sie den Stein weg, wo der Verstorbene lag. Yeshua aber hob die Augen empor und sprach: Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast.

Joh 11.42 Ich aber weiß, dass du mich allezeit erhörst; doch um der umstehenden Menge willen habe ich es gesagt, damit sie glauben, dass du mich gesandt hast.

Joh 11.43 Und als er dies gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus!

Joh 11.44 Und der Verstorbene kam heraus, an Händen und Füßen mit Grabtüchern umwickelt und sein Angesicht mit einem Schweißtuch umhüllt. Yeshua spricht zu ihnen: Bindet ihn los und lasst ihn gehen!

In dieser Begebenheit, kurz vor dem Pessachfest, wird Lazarus nach vier Tagen wieder auferweckt. Er kommt vom Tod zum Leben.

Lazarus heißt aber gar nicht Lazarus. Er wird in der, aus den griechischen Schriften heraus übersetzten Evangelien, nur so genannt. In der Strongs-Konkordanz wird erwähnt, dass der Name Lazarus im Hebräischen Eleasar heißt. Lazarus, ein hebräischer Jude, heißt also Eleasar. Das ist dahingehend bemerkenswert, da uns dies wieder zu den Priestern in der Tenach führt. Denn in der Bibel steht nichts zufällig. Und Yeshua verweist in seinen Reden und Handeln immer wieder auf die Tenach.

Auch hier will er uns etwas sagen.

Parallele zwischen David und Yeshua

König David ist auf einer bestimmten Ebene ein Bild für Yeshua.

Im Buch der Offenbarung sagt Yeshua über sich:

Offb 22.16 Ich, Yeshua, habe meinen Engel gesandt, um euch diese Dinge zu bezeugen in den Versammlungen. Ich bin die Wurzel und das Geschlecht Davids, der glänzende Morgenstern.

In der Situation der tiefsten Bedrängnis ihres Lebens, sind Yeshua und der König David den gleichen Weg gegangen.
2. Sam 15.23 Und das ganze Land weinte mit lauter Stimme, und alles Volk ging hinüber. Und der König ging über den Bach Kidron; und alles Volk zog hinüber auf dem Weg zur Wüste.

2. Sam 15.24 Und siehe, auch Zadok war da und alle Leviten mit ihm, die Lade des Bundes Gottes tragend; und sie stellten die Lade Gottes hin, und Abjathar ging hinauf, bis alles Volk aus der Stadt vollständig hinübergegangen war.

Joh 18.1 Als Yeshua dies gesprochen hatte, ging er mit seinen Jüngern hinaus über den Winterbach Kidron; dort war ein Garten, in den Yeshua und seine Jünger eintraten.

König David wurde von seinem Sohn Absalom vertrieben. Nur Zadok und die Leviten, die mit ihm waren, hielten in dieser gefährlichen Stunde zu David.

Die gleiche Szene finden wir bei Yeshua. Auch hier wird er in dieser gefährlichen Stunde nur von seinen engsten Jüngern begleitet.

Wer war Zadok?

Der Name Zadok bedeutet „Gerecht“. In seiner Wortwurzel ist auch die Bedeutung von „rechtfertigen“ und „gerecht sein“.

Zadok ist ein Nachfahre von Eleasar, dem Sohn Aarons und damit auch ein Nachfahre Pinehas.

1.Chr 5.29 Und die Söhne Amrams: Aaron und Mose, und Mirjam. Und die Söhne Aarons: Nadab und Abihu, Eleasar und Ithamar.

1.Chr 5.30 Eleasar zeugte Pinehas; Pinehas zeugte Abischua,

1.Chr 5.31 und Abischua zeugte Bukki, und Bukki zeugte Ussi,

1.Chr 5.32 und Ussi zeugte Serachja, und Serachja zeugte Merajot;

1.Chr 5.33 Merajot zeugte Amarja, und Amarja zeugte Ahitub,

1.Chr 5.34 und Ahitub zeugte Zadok,

Über die Nachkommen Zadoks, der auch unter schwierigsten Umständen, seinem König treu geblieben ist, liegt eine große Verheißung bezogen auf den dritten Tempel:
Hes 44.15 Aber die Priester, die Leviten, die Söhne Zadoks, die den Dienst meines Heiligtums versehen haben, als die Kinder Israel von mir abirrten, sie sollen mir nahen, um mir zu dienen, und sollen vor mir stehen, um mir das Fett und das Blut darzubringen, spricht Adonai YHWH.

Hes 44.16 Sie sollen in mein Heiligtum kommen, und sie sollen zu meinem Tisch herzutreten, um mir zu dienen, und sollen meinen Dienst versehen.

Das heißt, dass YHWH die Treue Zadoks belohnt und die Verheißung, die er über Pinehas ausgesprochen hat bestätigt, nämlich die Verheißung einer ewigen Priesterschaft.

Nun haben wir gesehen, dass es Parallelen zu Yeshua gibt und damit auch zu seinen Jüngern. So wie Zadok in Gefahr und Verfolgung treu zu seinem König stand und zu ihm hielt, waren auch die Jünger in der Stunde der höchsten Bedrängnis bei Yeshua. Auch wenn sie zeitweise schwach wurden, blieben sie ihm letztendlich treu.

Yeshua hat die Prophetie aus Hesekiel 37 nochmal bestätigt, indem er Eleasar vom Tod auferweckte und ihm aufforderte, aus dem Grab herauszukommen.

Das Grab sind die Nationen, in denen wir leben. Und Eleasar stellt die Priesterschaft dar, deren Nachfolger dem König Yeshua treu sind, auch in Bedrängnis. Sie werden das besondere Recht bekommen, den Allerhöchsten im Millennium zu nahen.

Yeshua sagt:

Luk 12.8 Ich sage euch aber: Jeder, der sich zu mir bekennen wird vor den Menschen, zu dem wird sich auch der Sohn des Menschen bekennen vor den Engeln Gottes;

Luk 12.9 wer mich aber verleugnet hat vor den Menschen, der wird verleugnet werden vor den Engeln Gottes.

Wir leben in der Zeit der Wiederherstellung. Die 12 Stämme werden wiederhergestellt. Sie werden aus den Gräbern herausgerufen als geistige Armee, die Ihrem König folgt und ihm treu ist. Jeder Einzelne ist gezählt und wertgeschätzt. Und nicht nur das, selbst seine Haare sind gezählt.

Luk 12.7 Aber auch die Haare eures Hauptes sind alle gezählt. Darum fürchtet euch nicht!

Jes 43.1 Und nun, so spricht YHWH, der dich geschaffen hat, Jakob, und der dich gebildet hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe <dich> bei deinem Namen gerufen, du bist mein.

Jes 43.2 Wenn du durchs Wasser gehst, ich bin bei dir, und durch Ströme, sie werden dich nicht überfluten; wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt werden, und die Flamme wird dich nicht verbrennen.

Unsere Aufgabe ist es, die geistige Waffenrüstung anzuziehen und in der Torah, sowie durch unser Vorbild Yeshua zu lernen, was es heißt in der Armee des Allerhöchsten zu stehen. Yeshua ruft uns aus dem Grab ins Leben.

Gnade

Wenn wir an Gnade denken, besonders im christlichen Kontext, dann denken wir an Begriffe, wie unverdientes Geschenk und Vergebung.

Beim Bibel lesen bin ich bezüglich dieses Themas auf einen Vers gestoßen, den ich vorher noch nie so gelesen habe.

Im Psalm 119.29 steht folgender Vers:

Halte den Weg der Lüge fern von mir und begnadige mich mit deiner Torah!

König David bittet darum durch die Wahrheit der Torah begnadigt zu werden. In christlichen Kreisen, in denen ich lange gewesen bin, hält sich die Meinung, dass Gnade bedeutet, dass man die Torah nicht mehr befolgen muss.

Das Gegenteil sagt König David hier. Er spricht hier davon, dass alles, was nicht der Torah entspricht, Lüge ist, und dass es Gnade ist, die Wahrheit der Torah zu entdecken. Genauso habe ich es persönlich erlebt. Die Wahrheit der Torah durch den Ruach Ha Kodesh auf unsere Herzen geschrieben, bedeutet die Wahrheit zu erkennen und wirklich frei zu werden.

Joh 8.31 Da sprach Yeshua zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger,

Joh 8.32 und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen!

Die Prophetie von Rabbi Jehuda Ben Samuel

Im Jahre 1217 hat Rabbi Jehuda Ben Samuel, ein berühmter deutscher Rabbiner eine Prophezeiung veröffentlicht, die sehr erstaunlich ist. Das Besondere an dieser Prophezeiung ist, dass er weltgeschichtliche Ereignisse im Zusammenhang mit Jerusalem genau vorausgesagt hat.

Kurze Zeit später ist Rabbi Jehuda Ben Samuel in Regensburg am 22.02.1217 gestorben.

Folgendes hat er prophezeit:

Wenn die Osmanen Jerusalem erobern, werden sie acht Jubiläen über Jerusalem regieren. Danach wird Jerusalem für ein Jubiläum Niemandsland werden, um dann im neunten Jubiläum wieder in den Besitz des jüdischen Volkes zurück zu kommen – dies wird den Beginn der messianischen Endzeit markieren.

Hier muss erst einmal geklärt werden, was Rabbi Jehuda Ben Samuel mit einem Jubiläum meint.

In der Torah gilt das Siebener-Prinzip:

6 Tage Schöpfung – 7.Tag Shabbat (Ruhetag)

6 Jahre arbeiten – 7.Jahr Shabbatjahr (Ruhejahr für das Land)

Weiterhin gibt es das Jubeljahr. Hierzu steht in der Torah:

3.Mo 25.8 Und du sollst dir sieben Jahrsabbate zählen, siebenmal sieben Jahre, so dass die Tage von sieben Jahrsabbaten dir 49 Jahre ausmachen.

3.Mo 25.9 Und du sollst im siebten Monat, am Zehnten des Monats, den Posaunenschall ergehen lassen; am Versöhnungstag sollt ihr die Posaune ergehen lassen durch euer ganzes Land.

3.Mo 25.10 Und ihr sollt das Jahr des fünfzigsten Jahres heiligen und sollt im Land Freiheit ausrufen für alle seine Bewohner. Ein Jubel-Jahr soll es euch sein, und ihr werdet jeder wieder zu seinem Eigentum kommen und jeder zurückkehren zu seinem Geschlecht.

3.Mo 25.11 Ein Jubel-Jahr soll dies, das Jahr des fünfzigsten Jahres, euch sein; ihr sollt nicht säen und seinen Nachwuchs nicht ernten und seine unbeschnittenen Weinstöcke nicht lesen;

3.Mo 25.12 denn ein Jubel-Jahr ist es: Es soll euch heilig sein; vom Feld weg sollt ihr seinen Ertrag essen.

Dieses 50. Jahr, welches hier als Jubeljahr bezeichnet wird, meint Rabbi Jehuda Ben Samuel mit dem Begriff Jubiläum. Das heißt, ein Jubiläum bezeichnet in dieser Prophetie einen Zeitraum von 50 Jahren.

Die Prophetie beginnt mit der Eroberung Jerusalems durch das Osmanische Reich, welches 300 Jahre nach seinem Tod, im Jahr 1517 geschah. Die Osmanen sollen dann, wie er voraussagte, acht Jubeljahre über Jerusalem herrschen. Und so geschah es auch. Im Jahr 1917 brach das Osmanische Reich zusammen und es verlor die Herrschaft über Jerusalem. Danach, so prophezeite Rabbi Jehuda Ben Samuel, wird Jerusalem 50 Jahre lang ein Niemandsland sein. Genau dieses war der Status, den Jerusalem erhielt, als die Briten das Verwaltungsmandat über die Stadt und die ganze Region erhielten. Jerusalem wurde nach dem Unabhängigkeitskrieg zwischen Jordanien und Israel aufgeteilt. Der Landstreifen, der die Stadt teilte, wurde passend „The No Mans Land“ genannt.

Weitere 50 Jahre später, im Jahr 1967, kam es zum Sechstagekrieg. Während dieses Krieges eroberte Israel Jerusalem und es kam unter israelischer Kontrolle. Diese dauert nun ebenfalls 50 Jahre. Derzeit haben wir das Jahr 2017, welches die 50 Jahre erfüllt, in der Jerusalem unter israelischer Herrschaft ist. Nach der Prophetie von Rabbi Jehuda Ben Samuel, sollen nach diesen 50 Jahren die Ereignisse geschehen, an dessen Ende der Messias wiederkommt.

 

Diese Prophetie ist sehr erstaunlich, weil sie punktgenau Zeitrahmen benennt, die tatsächlich so eingetroffen sind. Von daher kann man schon davon ausgehen, dass Rabbi Jehuda Ben Samuel prophetische Wahrheiten von YHWH erhalten hat.

Ein weiteres Ereignis erwartet uns in diesem Jahr. Am 23.09. wird das Sternenbild aus Offenbarung 12.1-2 über Jerusalem erscheinen. Es ist deshalb so erstaunlich, weil diese Sternenkonstellation lediglich alle 7000 Jahre so zu sehen ist. Dieses Sternenbild erscheint zwei Tage nach dem Posaunenfest. Die Juden feiern dieses Fest an zwei Tagen, da es ein Neumondfest ist. Da nie vorher ganz klar ist, wann Neumond ist (ein Monat dauert 29,5 Tage), wird dieses Fest an zwei Tagen gefeiert, damit man am richtigen Tag feiert. Wenn man dieses berücksichtigt, ist der 23.09.2017 einen Tag nach dem zweitägigen Posaunenfest. Dieses Fest steht prophetisch für die Wiederkunft des Messias. 

Offb 12.1 Und ein großes Zeichen erschien im Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen, und auf ihrem Haupt eine Krone mit zwölf Sternen.

Offb 12.2 Und sie war schwanger und schrie in Wehen und Schmerzen der Geburt.

Dieses Sternenbild baut sich seit dem 20 November 2016 auf. Bis zur Vollendung am 23. September 2017 sind es also zehn Monate, was die Zeit einer Schwangerschaft entspricht. Während dieser Zeit ist der Jupiter, welcher als Königsplanet bezeichnet wird, im Bereich des Mutterleibes der Jungfrau, welchen er am 23.09. verlässt, wie auf dem Bild zu sehen ist.

Wenn man in das Kapitel 12 der Offenbarung schaut, sieht man, dass es nach diesem Ereignis zu großen Unruhen und Verwerfungen kommt. Yeshua selber spricht von Wehen in der letzten Zeit (Matthäus 24.8). Er spricht von Krieg, Hass und Verrat. Und er spricht davon, dass die Gefahr groß ist, verführt zu werden.

Aber über allem steht das Versprechen, dass YHWH uns nach Hause bringt. Derzeit ist er dabei, sein Volk durch den Ruach Ha Kodesh (Heiliger Geist) zu sammeln und zu erwecken, wie es in Hesekiel 37 vorhergesagt ist. Wie wir in der Endzeitrede Yeshuas in Matthäus 24 und in den Propheten lesen können, ist die Zeit, bevor der Messias wiederkommt, eine Zeit der Trübsal und des Dunkels.

Jes 13.6 Heult, denn nahe ist der Tag des HERRN! Er kommt wie eine Verwüstung vom Allmächtigen.

Am 5.18 Wehe denen, die den Tag des HERRN herbeiwünschen! Wozu soll euch der Tag des HERRN sein? Er wird Finsternis sein und nicht Licht.

Ich gehe davon aus, dass in diesen Wirren die Not für sein Volk in den Nationen immer größer wird und der große Exodus stattfindet. Denn im Propheten Jeremia steht, dass sein Volk mit Weinen ausziehen wird, was auf eine große Not und Verfolgung hindeutet:

Jer 31.8 Siehe, ich bringe sie aus dem Land des Nordens und sammle sie vom äußersten Ende der Erde, unter ihnen Blinde und Lahme, Schwangere und Gebärende miteinander; in großer Versammlung kehren sie hierher zurück.

Jer 31.9 Mit Weinen kommen sie, und unter Flehen leite ich sie; ich führe sie zu Wasserbächen auf einem ebenen Weg, auf dem sie nicht straucheln werden. Denn ich bin Israel zum Vater geworden, und Ephraim ist mein Erstgeborener.

Dieser Exodus wird dazu führen, dass die Braut des Messias, die 12 Stämme Israels, Juda und Ephraim, wieder zu einer Nation im Land Israel werden, wie es der Prophet Hesekiel vorhergesagt hat:

Hes 37.19 so rede zu ihnen: So spricht Adonai YHWH: Siehe, ich werde das Holz Josephs nehmen, das in der Hand Ephraims ist, und die Stämme Israels, seine Genossen; und ich werde sie hinzutun zum Holz Judas und werde sie zu einem Holz machen, so dass sie eins sind in meiner Hand.

Hes 37.20 Und die Hölzer, auf die du geschrieben hast, sollen in deiner Hand sein vor ihren Augen.

Hes 37.21 Und rede zu ihnen: So spricht Adonai YHWH: Siehe, ich werde die Kinder Israel aus den Nationen herausholen, wohin sie gezogen sind, und ich werde sie von ringsumher sammeln und sie in ihr Land bringen.

Hes 37.22 Und ich werde sie zu einer Nation machen im Land, auf den Bergen Israels, und sie werden allesamt einen König zum König haben; und sie sollen nicht mehr zu zwei Nationen werden und sollen sich fortan nicht mehr in zwei Königreiche teilen.

Dann wird Gog die Völker sammeln und gegen Israel ziehen und vom Messias Yeshua, der dann wiederkommt, gerichtet werden, wie es in Hesekiel 38-39 berichtet wird.

Ich denke, wenn die Prophetie von Rabbi Jehuda Ben Samuel stimmt, wofür die vorhergesagten Ereignisse der Vergangenheit sprechen, und wir dieses im Kontext des Himmelsereignisses betrachten, können wir davon ausgehen, dass wir turbulenten Zeiten mit Krieg, Hass, Verrat und Gewalt entgegengehen. Aber alles dient seinem Plan. Und sein Plan ist, seine Braut zu sammeln, damit ER wiederkommen kann. Eddie Chumney hat in der Konferenz  im Dezember davon gesprochen, dass es möglich sein könnte, dass der Exodus zu Pessach 2018 geschehen könnte.

Wie es auch sei, machen wir uns bewusst, dass die Welt uns keine Sicherheit geben kann. Weder Geld, Besitz, Arbeit noch Versicherungen können uns Halt geben. Die einzige Sicherheit, die wir haben ist, in einer lebendigen Beziehung mit unserem König und Erlöser Yeshua Ha Mashiach zu leben. Das heißt, ihm unsere Liebe zu ihm zu zeigen, indem wir seine Gebote, die Torah, halten.

Joh 14.21 Wer meine Gebote festhält und sie befolgt, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.