Weltfriedenstag 2017 – Posaunenfest

Ich habe in der letzten Woche einen Vortrag von Mark Biltz gehört, der ein weiteres Puzzlestein zu den Fakten bezüglich der letzten Tage, die ich in meinem letzten Blogbeitrag benannt habe, hinzugefügt hat:

Am 21.09.2017 ist der Weltfriedenstag der UNO. Das Motto lautet: „Respekt, Sicherheit und Würde für alle“.

Was will ich damit sagen?

Es ist der Weltfriedenstag. Das Motto lautet „Respekt, Sicherheit und Würde für alle“.

Er findet am 21.09.2017 statt. An diesem Tag ist das biblische Posaunenfest. Dieser Tag steht prophetisch für die Wiederkunft des Messias.

Der Apostel Paulus hat hierzu der Gemeinde in Thessaloniki folgendes geschrieben:

1.Thess 5.1 Von den Zeiten und Zeitpunkten aber braucht man euch Brüdern nicht zu schreiben.

1.Thess 5.2 Denn ihr wisst ja genau, dass der Tag des Herrn so kommen wird wie ein Dieb in der Nacht.

1.Thess 5.3 Wenn sie nämlich sagen werden: »Friede und Sicherheit«, dann wird sie das Verderben plötzlich überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht entfliehen.

1.Thess 5.4 Ihr aber, Brüder, seid nicht in der Finsternis, dass euch der Tag wie ein Dieb überfallen könnte;

1.Thess 5.5 ihr alle seid Söhne des Lichts und Söhne des Tages. Wir gehören nicht der Nacht an noch der Finsternis.

1.Thess 5.6 So lasst uns auch nicht schlafen wie die anderen, sondern lasst uns wachen und nüchtern sein!

Paulus verknüpft hier das Posaunenfest mit der Aussage von Friede und Sicherheit. Das bedeutet, dass, wenn diese Aussagen im zeitlichen Kontext mit dem Posaunenfest proklamiert werden, die entsprechenden Ereignisse nicht lange auf sich warten lassen.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass er auch von den Wehen einer schwangeren Frau spricht. Genau zu diesem Zeitpunkt ist das Sternenbild aus Offenbarung 12.1-2  über Israel.

Offb 12.1 Und ein großes Zeichen erschien im Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen, und auf ihrem Haupt eine Krone mit zwölf Sternen.

Offb 12.2 Und sie war schwanger und schrie in Wehen und Schmerzen der Geburt.

Ist das alles Zufall? Ich glaube nicht.

Bereiten wir uns vor. Tun wir Buße – Kehren wir um.

Hier ist der Vortrag von Mark Biltz in voller Länge:

Tempelberg und Letzte Tage

Ich habe mir lange überlegt, ob ich diesen Blog schreiben soll. Einiges habe ich ja schon über prophetische Aussagen über die letzten Tage geschrieben. Die Ereignisse der letzten Zeit bewegen mich aber nun doch, nochmal einen Blick aus biblischer Sicht darauf zu werfen. Hierbei handelt es sich vorwiegend um eine konzentrierte Zusammenfassung der Fakten, die ich in verschiedenen Beiträgen schon veröffentlicht habe. Allerdings denke ich, dass eine Zusammenschau das Bild klarer werden lässt.

Ich möchte hier keine Lehre aufstellen, sondern nur einen Beitrag zu diesem Thema leisten.

Was sagt die Bibel über die Zeichen der letzten Tage?

Die Bibel gibt uns Anhaltspunkte, um die Zeiten zu erkennen.

  • Verführungen

    Mt 24.3 Als er aber auf dem Ölberg saß, traten die Jünger allein zu ihm und sprachen: Sage uns, wann wird dies geschehen, und was wird das Zeichen deiner Wiederkunft und des Endes der Weltzeit sein?
    Mt 24.4 Und Yeshua antwortete und sprach zu ihnen: Habt acht, dass euch niemand verführt!

    Unsere Zeit ist reich an Verführungen. Luxus, Materialismus, Medien, Sex, Spiele, Humanismus, Religionen, Gleichgültigkeit etc. Yeshua warnt uns hier davor und bezeichnet diese Verführung gleichzeitig als Zeichen der letzten Tage.

 

  • Die Nationen werden das Land Israel aufteilen

    Joel 4.1 Denn siehe, in jenen Tagen und zu jener Zeit, wenn ich die Gefangenschaft Judas und Jerusalems wenden werde,

    Joel 4.2 dann werde ich alle Nationen versammeln und sie in die Talebene Josaphat hinabführen; und ich werde dort mit ihnen rechten über mein Volk und mein Erbteil Israel, das sie unter die Nationen zerstreut haben; und mein Land haben sie geteilt.

Die Teilung des Landes ist also ein weiteres Zeichen. Nun ist es so, dass Israel, bezogen auf die Landesverheißung in 4.Mose 34, geteilt ist. Denn ein Teil dieses verheißenen Landes gehört derzeit noch zu verschiedenen angrenzenden Nationen. Allerdings gibt es derzeit einen politischen Prozess, der das Ziel hat, die vorhandene Nation Israel zu teilen. In der  Resolution des UN Sicherheitsrates vom 23.12.2016 ist beschlossen worden, dass Jerusalem geteilt wird. Der Ostteil der Stadt, zu der der Ölberg, der Tempelberg, die Klagemauer und das jüdische Viertel der Altstadt gehört, gilt demnach, nach diesem Beschluss, nicht zu Israel sondern zu Palästina. Dieser Zustand soll innerhalb eines Jahres vollzogen werden. Am 15. Januar 2017 gab es hierzu in Paris eine Konferenz. Ein weiterer Schritt in diese Richtung ist die Anerkennung der historischen Stätten Hebrons als palästinensisches UNESCO Weltkulturerbe. Das widerspricht eindeutig dem biblischen Zeugnis.

 

  • Das Zeichen des Elia

    Mal 3.22 Gedenkt der Torah Moses, meines Knechtes, dass ich ihm auf dem Horeb an ganz Israel geboten habe – Satzungen und Rechte.

    Mal 3.23 Siehe, ich sende euch Elia, den Propheten, ehe der Tag YHWH´s kommt, der große und furchtbare.

    Mal 3.24 Und er wird das Herz der Väter zu den Kindern und das Herz der Kinder zu ihren Vätern wenden, damit ich nicht komme und das Land mit dem Bann schlage.

    Der Kontext in Bezug auf den Propheten Elia ist, zurückzukehren zur Torah Moses. Dieses geschieht, bevor der große und furchtbare Tag des Herrn kommt. Denn der Tag beginnt mit furchtbarer Zerstörung. Er wird das Herz seines Volkes wieder zu den Vätern Abrahams, Isaaks und Jakobs zuwenden. Sie werden wieder in den Bund zurückkommen.
    Derzeit ist weltweit eine Erweckung zu sehen. Menschen werden vom Geist angerührt und zurück zur Wahrheit geführt. Es ist ein Zeichen der Letzten Tage.

 

  • Die Blutmondtetraden

    Joel 3.4 die Sonne wird sich in Finsternis verwandeln und der Mond in Blut, ehe der Tag YHWH´s kommt, der große und furchtbare.

In den Jahren 2014 und 2015 hatten wir eine Blutmondtetrade, die sich in zwei weitere Blutmondtetraden in den vergangenen 70 Jahren einreiht. Spannend sind diesbezüglich die zeitlichen Zusammenhänge und die Ereignisse, die mit ihnen verknüpft sind.

Blutmondtetrade 1949 /1950:
1948 wurde der Staat Israel gegründet. Danach gab es den Unabhängigkeitskrieg.
1949 kam es zum Waffenstillstand.
Diese Blutmondtetrade ist also mit der Entstehung des Staates Israel eng verknüpft.

Blutmondtetrade 1967 /1968:
Der Sechstagekrieg fand zwischen dem 05.06.1967 und 10.06.1967 statt. Auch diesen Krieg gewann Israel mit der Folge eines großen Zuwachses an Land. Ein wesentliches Ergebnis war darüber hinaus die Eroberung von Jerusalem. Die heilige Stadt gehörte nun wieder zu Israel.
Diese Blutmondtetrade ist also eng verknüpft mit der Wiedereingliederung Jerusalems nach Israel.

Blutmondtetrade 2014 / 2015:
Wenn man der Logik dieses Prozesses folgt, wäre es konsequent, wenn es nun dazu kommt, dass der Tempelberg zurück in die Hand Israels kommt. Wobei dieser Schritt mit der Wiederkunft des Messias zusammenhängt.

Jer 23.5 Siehe, es kommen Tage, spricht YHWH, da werde ich dem David einen gerechten Spross erwecken; der wird als König regieren und weise handeln und wird Recht und Gerechtigkeit schaffen auf Erden.

Sach 6.12 Und du sollst zu ihm reden und sagen: So spricht YHWH Zebaoth: Siehe, ein Mann, dessen Name »Spross« ist, denn er wird aus seinem Ort hervorsprossen und den Tempel YHWH´s bauen.

 

Die Prophetie aus Daniel 9

Über diese Prophetie ist viel geschrieben worden. Ich beziehe mich hier auf eine Auslegung aus dem hebräischen Kontext von Eddie Chumney. Diese hat er in einer Konferenz im Dezember 2016 näher ausgeführt. Ihr könnt sie euch hier anschauen. Ich gebe nur den Kern der Aussagen wieder.

Daniel hat nach einem Bußgebet eine Prophetie über das Ende des Exils vom Südreich Juda und vom Nordreich Ephraim bekommen:

Daniel 9.20 Während ich noch redete und betete und meine Sünde und die Sünde meines Volkes Israel bekannte und mein Flehen vor YHWH, meinem Elohim, für den heiligen Berg meines Gottes niederlegte,

Daniel 9.21 während ich noch redete im Gebet, da kam der Mann Gabriel, den ich im Anfang, als ich ganz ermattet war, im Gesicht gesehen hatte, zu mir her zur Zeit des Abendopfers.

Daniel 9.22 Und er gab mir Verständnis und redete mit mir und sprach: Daniel, jetzt bin ich ausgegangen, um dich Verständnis zu lehren.

Daniel 9.24 70 Wochen sind über dein Volk und über deine heilige Stadt bestimmt, um die Übertretung zum Abschluss zu bringen und den Sünden ein Ende zu machen und die Ungerechtigkeit zu sühnen und eine ewige Gerechtigkeit einzuführen und Gesicht und Propheten zu versiegeln und ein Allerheiligstes zu salben.

Daniel 9.25 So wisse denn und verstehe: Vom Ausgehen des Wortes, Jerusalem wiederherzustellen und zu bauen, bis auf den Messias, den Fürsten, sind 7 Wochen und 62 Wochen. Straßen und Gräben werden wiederhergestellt und gebaut werden, und zwar in Drangsal der Zeiten.

Daniel 9.26 Und nach den 62 Wochen wird der Messias weggetan werden und nichts haben. Und das Volk des kommenden Fürsten wird die Stadt und das Heiligtum zerstören, und das Ende davon wird durch die überströmende Flut sein; und bis ans Ende: Krieg, Festbeschlossenes von Verwüstungen.

„Vom Ausgehen des Wortes, Jerusalem wiederherzustellen und zu bauen, bis auf den Messias, den Fürsten, sind 7 Wochen und 62 Wochen.“ Das sind 69 Wochen. Eine Woche wird ausgelegt mit sieben Jahren. 69 x 7 Jahre= 483 Jahre. Das ist der Zeitpunkt, als der Messias am Holz starb.

Nun fehlt noch eine Woche, denn es ist von 70 Wochen die Rede.

Vom Hebräischen her, kann man eine Woche als sieben Jahre interpretieren. Es muss aber nicht zwangsweise immer sieben Jahre bedeuten. Es könnte auch eine Einheit eines Jahres sein. Das bedeutet, das 70 Wochen auch 70 Jahre bedeuten können. Wenn man dann das Wort „Wochen“ im hebräischen liest, dann ist das Wort „Wochen“ männlich und Plural: Shaveim. Eddie Chumney erklärt, dass er die Versammlung von Menschen mit einem männlichen Pluralwort beschreiben würde. Das weibliche Pluralwort für Wochen ist Shavuot. Und das ist das jährliche Wochenfest, Pfingsten. In der hebräischen Grammatik kann man siebzig Shaveim als eine Einheit von siebzig lesen – also siebzig Jahre. Und die siebzig Jahre gehen dann los von dem Befehl, Jerusalem und Israel wiederaufzubauen. Und die Einheit, die man zählt als Jahr, ist das Fest Shavuot. Man zählt dann das erste Shavuot, das zweite Shavuot bis zum 70. Shavuot.

Mat 24.32 Von dem Feigenbaum aber lernt das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon saftig wird und Blätter treibt, so erkennt ihr, dass der Sommer nahe ist.

Wer oder was ist der Feigenbaum?
Hosea 9.10 Ich fand Israel wie Trauben in der Wüste; wie eine Frühfrucht am Feigenbaum, in seinem ersten Trieb, ersah ich eure Väter. Sie aber gingen nach Baal-Peor und weihten sich der Schande, und sie wurden Gräuel wie ihr Liebhaber.

Israel ist der Feigenbaum.

Matthäus 24.34 Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen ist.

Die Generation, die dieses Gleichnis vom Feigenbaum versteht, ist diese Generation. Es ist die letzte Generation.

Ps 90.10 Die Tage unserer Jahre – es sind siebzig Jahre, und wenn in Kraft, achtzig Jahre, und ihr Stolz ist Mühsal und Nichtigkeit, denn schnell eilt es vorüber, und wir fliegen dahin.

Eine Generation dauert 70 Jahre. Von 1948 (Staatsgründung Israels – der Feigenbaum) ist das Jahr, wo die Jahre der Generation gezählt werden. Diese Generation endet im Jahr 2018. Also wird 2018 das Ende der Generationen sein.

In Daniel 9.25 heißt es: „Vom Ausgehen des Wortes, Jerusalem wiederherzustellen und zu bauen“

Wann wurde dieser Befehl gegeben? Kann es sein, dass dieses am 29.November 1947 geschah mit der UN Deklaration 181? Als ein palästinensischer Staat und die Gründung des Staates Israel beschlossen wurde? Die Proklamation des Staates Israel war dann am 14.Mai 1948. Da Shavuot im Jahr 1948 auf den 13.Juni 1948 fiel, und damit nach der Staatsgründung, wäre das dann Shavuot Nummer 1. Im Jahr 2017 war das 70. Shavuot.

Es ist ein Prinzip, das, das was Israel passiert dem Messias passiert und das was dem Messias passiert, Israel passiert.

Der Messias wurde abgeschnitten nach 69 Wochen. Das ist eine Prophetie, dass auch Israel abgeschnitten wird nach 69 Wochen.

Der Messias wurde betrogen von Judas. Er wurde in der Gerichtsverhandlung falsch angeklagt und dann wurde er hingerichtet. Das ist eine Prophetie.

Der Messias wurde von Judas durch einen Kuss verraten. Das ist der Kuss des Esau. Eddie Chumney glaubt, dass wir gerade Zeugen davon sind, das Israel von so einem Kuss verraten wurde.

Dieses geschah mit der Resolution des UN Sicherheitsrates vom 23.Dezember 2016, als die USA, die sonst bei solchen, Israel betreffenden Entscheidungen, ein Veto eingelegt haben, nun sich der Stimme enthalten haben und damit den Beschluss, der eine bindende Wirkung hat, durchgewinkt haben.

John Kerry, der ehemalige Außenminister der USA hat in einem Statement am 29.Dezember 2016 zusammenfassend gesagt: „Israel trägt die Schuld“.

Prophetisch ist hier das Gleiche geschehen, wie mit Yeshua. Israel ist unschuldig angeklagt worden und ist zum Tode verurteilt worden.

Der Messias wurde nach 69 Wochen abgeschnitten. Und jetzt sehen wir, dass Israel durchgeschnitten und geteilt wird nach 69 Jahren.

In der Resolution des UN Sicherheitsrates vom 23.Dezember 2016 ist beschlossen worden, dass die Pläne in einem Jahr umgesetzt werden sollen.

Durch John Kerry ist eine Proklamation ausgegangen, den Bund, der 1947 geschlossen wurde zu stärken für ein Jahr.

2017 hatten wir das 70. Shavuot.

Prophetie über die Halljahre

Diese Prophetie habe ich schon einmal in einem Blogbeitrag näher erläutert.

Hier prophezeite ein bekannter Rabbiner im Jahr 1217 Ereignisse, die sich in 50 Jahresschritten (Halljahre) abspielen sollten. Diese Prophetie hat sich punktgenau erfüllt und endet 1967 mit dem Sechstagekrieg. Heute, im Jahr 2017 sind wir 50 Jahre weiter. Nach der Prophetie von Rabbi Jehuda Ben Samuel, sollen nach diesen 50 Jahren die Ereignisse geschehen, an dessen Ende der Messias wiederkommt.

 

Sternenbild am 23.September 2017

Offb 12.1 Und ein großes Zeichen erschien im Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen, und auf ihrem Haupt eine Krone mit zwölf Sternen.

Offb 12.2 Und sie war schwanger und schrie in Wehen und Schmerzen der Geburt.

Am 23.09. wird das Sternenbild aus Offenbarung 12.1-2 über Jerusalem erscheinen. Es ist deshalb so erstaunlich, weil diese Sternenkonstellation lediglich alle 7000 Jahre so zu sehen ist. Dieses Sternenbild erscheint zwei Tage nach dem Posaunenfest. Die Juden feiern dieses Fest an zwei Tagen, da es ein Neumondfest ist. Da nie vorher ganz klar ist, wann Neumond ist (ein Monat dauert 29,5 Tage), wird dieses Fest an zwei Tagen gefeiert, damit man am richtigen Tag feiern möchte. Wenn man dieses berücksichtigt, ist der 23.09.2017 einen Tag nach dem zweitägigen Posaunenfest. Dieses Fest steht prophetisch für die Wiederkunft des Messias.

Dieses Sternenbild baut sich seit dem 20 November 2016 auf. Bis zur Vollendung am 23. September 2017 sind es also zehn Monate, was die Zeit einer Schwangerschaft entspricht. Während dieser Zeit ist der Jupiter, welcher als Königsplanet bezeichnet wird, im Bereich des Mutterleibes der Jungfrau, welchen er am 23.09. verlässt, wie auf dem Bild zu sehen ist.

Wenn man in das Kapitel 12 der Offenbarung schaut, sieht man, dass es nach diesem Ereignis zu großen Unruhen und Verwerfungen kommt.

1.Thess 5.3 Wenn sie nämlich sagen werden: »Friede und Sicherheit«, dann wird sie das Verderben plötzlich überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht entfliehen.

 

Resümee

Wenn wir uns die ganzen Anhaltspunkte im Zusammenhang betrachten, dann kann man davon ausgehen, dass wir in den aller letzten Tagen leben. Wir sehen, dass sich die Konflikte um den Tempelberg verschärfen. Zusätzlich gab es ein Abkommen zwischen Russland und den USA im Bezug auf den Syrienkonflikt. Hier kommentierte der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu: „Dieses Abkommen lässt „Israels größte Albträume“ wahr werden“.

Israel ist also politisch isoliert. Es scheint so, dass der finale Krieg kurz bevorsteht. Das würde m.E. mit den biblischen Bezügen übereinstimmen.

Die Frage ist, was heißt es für uns?

Yeshua hat hierzu folgendes gesagt:

Mt 24.42 So wacht nun, da ihr nicht wisst, in welcher Stunde euer Herr kommt!

Mt 24.43 Das aber erkennt: Wenn der Hausherr wüsste, in welcher Nachtstunde der Dieb käme, so würde er wohl wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen.

Mt 24.44 Darum seid auch ihr bereit! Denn der Sohn des Menschen kommt zu einer Stunde, da ihr es nicht meint.

Mt 24.45 Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den sein Herr über seine Dienerschaft gesetzt hat, damit er ihnen die Speise gibt zur rechten Zeit?

Mt 24.46  Glückselig ist jener Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, bei solchem Tun finden wird.

Mt 24.47 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über alle seine Güter setzen.

Mt 24.48 Wenn aber jener böse Knecht in seinem Herzen spricht: Mein Herr säumt zu kommen!,

Mt 24.49 und anfängt, die Mitknechte zu schlagen und mit den Schlemmern zu essen und zu trinken,

Mt 24.50 so wird der Herr jenes Knechtes an einem Tag kommen, da er es nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt,

Mt 24.51 und wird ihn entzweihauen und ihm seinen Teil mit den Heuchlern geben. Da wird das Heulen und Zähneknirschen sein.

Was will uns Yeshua hier sagen? Er spricht auf dem Ölberg zu seinen Jüngern, also zu denen, die ihm folgen. Wir sollen wachen. Wir sollen die Zeichen der Zeit (Feigenbaum) erkennen. Und wir sollen tun, was er sagt. Und da ist er ganz klar:

Joh 14.15 Liebt ihr mich, so haltet meine Gebote!

Joh 14.16 Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, dass er bei euch bleibt in Ewigkeit,

Joh 14.17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie beachtet ihn nicht und erkennt ihn nicht; ihr aber erkennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.

Joh 14.18 Ich lasse euch nicht als Waisen zurück; ich komme zu euch.

Joh 14.19 Noch eine kleine Weile, und die Welt sieht mich nicht mehr; ihr aber seht mich; weil ich lebe, sollt auch ihr leben!

Joh 14.20 An jenem Tag werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch.

Joh 14.21 Wer meine Gebote festhält und sie befolgt, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.

Joh 14.22 Da spricht Judas — nicht der Ischariot — zu ihm: Herr, wie kommt es, dass du dich uns offenbaren willst und nicht der Welt?

Joh 14.23 Yeshua antwortete und sprach zu ihm: Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort befolgen, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.

Joh 14.24 Wer mich nicht liebt, der befolgt meine Worte nicht; und das Wort, das ihr hört, ist nicht mein, sondern des Vaters, der mich gesandt hat.

Joh 14.25 Dies habe ich zu euch gesprochen, während ich noch bei euch bin;

Der treue Knecht, von dem Yeshua spricht, ist also der, der Yeshua liebt. Diese Liebe äußert sich im Halten der Torah (zu Yeshuas Zeit gab es nur die Tenach also das sog. Alte Testament). Das ist die Treue zu seinem Bräutigam.

Ich bin davon überzeugt, dass sein Kommen in nicht allzu ferner Zukunft bevorsteht. Das bedeutet für mich, dass wir als Gläubige uns und unser Leben immer wieder vor IHM überprüfe müssen.

Wie schon erwähnt möchte ich hier keine „Lehre“ aufstellen, sondern nur einen Teil dazu beitragen, diese Zeit besser zu verstehen.

Ich würde mich freuen, wenn ihr unten im Kommentarbereich eure Ergänzungen und Sichtweisen mitteilt. Wir alle können voneinander lernen.

Gnade

Wenn wir an Gnade denken, besonders im christlichen Kontext, dann denken wir an Begriffe, wie unverdientes Geschenk und Vergebung.

Beim Bibel lesen bin ich bezüglich dieses Themas auf einen Vers gestoßen, den ich vorher noch nie so gelesen habe.

Im Psalm 119.29 steht folgender Vers:

Halte den Weg der Lüge fern von mir und begnadige mich mit deiner Torah!

König David bittet darum durch die Wahrheit der Torah begnadigt zu werden. In christlichen Kreisen, in denen ich lange gewesen bin, hält sich die Meinung, dass Gnade bedeutet, dass man die Torah nicht mehr befolgen muss.

Das Gegenteil sagt König David hier. Er spricht hier davon, dass alles, was nicht der Torah entspricht, Lüge ist, und dass es Gnade ist, die Wahrheit der Torah zu entdecken. Genauso habe ich es persönlich erlebt. Die Wahrheit der Torah durch den Ruach Ha Kodesh auf unsere Herzen geschrieben, bedeutet die Wahrheit zu erkennen und wirklich frei zu werden.

Joh 8.31 Da sprach Yeshua zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger,

Joh 8.32 und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen!

Die Prophetie von Rabbi Jehuda Ben Samuel

Im Jahre 1217 hat Rabbi Jehuda Ben Samuel, ein berühmter deutscher Rabbiner eine Prophezeiung veröffentlicht, die sehr erstaunlich ist. Das Besondere an dieser Prophezeiung ist, dass er weltgeschichtliche Ereignisse im Zusammenhang mit Jerusalem genau vorausgesagt hat.

Kurze Zeit später ist Rabbi Jehuda Ben Samuel in Regensburg am 22.02.1217 gestorben.

Folgendes hat er prophezeit:

Wenn die Osmanen Jerusalem erobern, werden sie acht Jubiläen über Jerusalem regieren. Danach wird Jerusalem für ein Jubiläum Niemandsland werden, um dann im neunten Jubiläum wieder in den Besitz des jüdischen Volkes zurück zu kommen – dies wird den Beginn der messianischen Endzeit markieren.

Hier muss erst einmal geklärt werden, was Rabbi Jehuda Ben Samuel mit einem Jubiläum meint.

In der Torah gilt das Siebener-Prinzip:

6 Tage Schöpfung – 7.Tag Shabbat (Ruhetag)

6 Jahre arbeiten – 7.Jahr Shabbatjahr (Ruhejahr für das Land)

Weiterhin gibt es das Jubeljahr. Hierzu steht in der Torah:

3.Mo 25.8 Und du sollst dir sieben Jahrsabbate zählen, siebenmal sieben Jahre, so dass die Tage von sieben Jahrsabbaten dir 49 Jahre ausmachen.

3.Mo 25.9 Und du sollst im siebten Monat, am Zehnten des Monats, den Posaunenschall ergehen lassen; am Versöhnungstag sollt ihr die Posaune ergehen lassen durch euer ganzes Land.

3.Mo 25.10 Und ihr sollt das Jahr des fünfzigsten Jahres heiligen und sollt im Land Freiheit ausrufen für alle seine Bewohner. Ein Jubel-Jahr soll es euch sein, und ihr werdet jeder wieder zu seinem Eigentum kommen und jeder zurückkehren zu seinem Geschlecht.

3.Mo 25.11 Ein Jubel-Jahr soll dies, das Jahr des fünfzigsten Jahres, euch sein; ihr sollt nicht säen und seinen Nachwuchs nicht ernten und seine unbeschnittenen Weinstöcke nicht lesen;

3.Mo 25.12 denn ein Jubel-Jahr ist es: Es soll euch heilig sein; vom Feld weg sollt ihr seinen Ertrag essen.

Dieses 50. Jahr, welches hier als Jubeljahr bezeichnet wird, meint Rabbi Jehuda Ben Samuel mit dem Begriff Jubiläum. Das heißt, ein Jubiläum bezeichnet in dieser Prophetie einen Zeitraum von 50 Jahren.

Die Prophetie beginnt mit der Eroberung Jerusalems durch das Osmanische Reich, welches 300 Jahre nach seinem Tod, im Jahr 1517 geschah. Die Osmanen sollen dann, wie er voraussagte, acht Jubeljahre über Jerusalem herrschen. Und so geschah es auch. Im Jahr 1917 brach das Osmanische Reich zusammen und es verlor die Herrschaft über Jerusalem. Danach, so prophezeite Rabbi Jehuda Ben Samuel, wird Jerusalem 50 Jahre lang ein Niemandsland sein. Genau dieses war der Status, den Jerusalem erhielt, als die Briten das Verwaltungsmandat über die Stadt und die ganze Region erhielten. Jerusalem wurde nach dem Unabhängigkeitskrieg zwischen Jordanien und Israel aufgeteilt. Der Landstreifen, der die Stadt teilte, wurde passend „The No Mans Land“ genannt.

Weitere 50 Jahre später, im Jahr 1967, kam es zum Sechstagekrieg. Während dieses Krieges eroberte Israel Jerusalem und es kam unter israelischer Kontrolle. Diese dauert nun ebenfalls 50 Jahre. Derzeit haben wir das Jahr 2017, welches die 50 Jahre erfüllt, in der Jerusalem unter israelischer Herrschaft ist. Nach der Prophetie von Rabbi Jehuda Ben Samuel, sollen nach diesen 50 Jahren die Ereignisse geschehen, an dessen Ende der Messias wiederkommt.

 

Diese Prophetie ist sehr erstaunlich, weil sie punktgenau Zeitrahmen benennt, die tatsächlich so eingetroffen sind. Von daher kann man schon davon ausgehen, dass Rabbi Jehuda Ben Samuel prophetische Wahrheiten von YHWH erhalten hat.

Ein weiteres Ereignis erwartet uns in diesem Jahr. Am 23.09. wird das Sternenbild aus Offenbarung 12.1-2 über Jerusalem erscheinen. Es ist deshalb so erstaunlich, weil diese Sternenkonstellation lediglich alle 7000 Jahre so zu sehen ist. Dieses Sternenbild erscheint zwei Tage nach dem Posaunenfest. Die Juden feiern dieses Fest an zwei Tagen, da es ein Neumondfest ist. Da nie vorher ganz klar ist, wann Neumond ist (ein Monat dauert 29,5 Tage), wird dieses Fest an zwei Tagen gefeiert, damit man am richtigen Tag feiert. Wenn man dieses berücksichtigt, ist der 23.09.2017 einen Tag nach dem zweitägigen Posaunenfest. Dieses Fest steht prophetisch für die Wiederkunft des Messias. 

Offb 12.1 Und ein großes Zeichen erschien im Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen, und auf ihrem Haupt eine Krone mit zwölf Sternen.

Offb 12.2 Und sie war schwanger und schrie in Wehen und Schmerzen der Geburt.

Dieses Sternenbild baut sich seit dem 20 November 2016 auf. Bis zur Vollendung am 23. September 2017 sind es also zehn Monate, was die Zeit einer Schwangerschaft entspricht. Während dieser Zeit ist der Jupiter, welcher als Königsplanet bezeichnet wird, im Bereich des Mutterleibes der Jungfrau, welchen er am 23.09. verlässt, wie auf dem Bild zu sehen ist.

Wenn man in das Kapitel 12 der Offenbarung schaut, sieht man, dass es nach diesem Ereignis zu großen Unruhen und Verwerfungen kommt. Yeshua selber spricht von Wehen in der letzten Zeit (Matthäus 24.8). Er spricht von Krieg, Hass und Verrat. Und er spricht davon, dass die Gefahr groß ist, verführt zu werden.

Aber über allem steht das Versprechen, dass YHWH uns nach Hause bringt. Derzeit ist er dabei, sein Volk durch den Ruach Ha Kodesh (Heiliger Geist) zu sammeln und zu erwecken, wie es in Hesekiel 37 vorhergesagt ist. Wie wir in der Endzeitrede Yeshuas in Matthäus 24 und in den Propheten lesen können, ist die Zeit, bevor der Messias wiederkommt, eine Zeit der Trübsal und des Dunkels.

Jes 13.6 Heult, denn nahe ist der Tag des HERRN! Er kommt wie eine Verwüstung vom Allmächtigen.

Am 5.18 Wehe denen, die den Tag des HERRN herbeiwünschen! Wozu soll euch der Tag des HERRN sein? Er wird Finsternis sein und nicht Licht.

Ich gehe davon aus, dass in diesen Wirren die Not für sein Volk in den Nationen immer größer wird und der große Exodus stattfindet. Denn im Propheten Jeremia steht, dass sein Volk mit Weinen ausziehen wird, was auf eine große Not und Verfolgung hindeutet:

Jer 31.8 Siehe, ich bringe sie aus dem Land des Nordens und sammle sie vom äußersten Ende der Erde, unter ihnen Blinde und Lahme, Schwangere und Gebärende miteinander; in großer Versammlung kehren sie hierher zurück.

Jer 31.9 Mit Weinen kommen sie, und unter Flehen leite ich sie; ich führe sie zu Wasserbächen auf einem ebenen Weg, auf dem sie nicht straucheln werden. Denn ich bin Israel zum Vater geworden, und Ephraim ist mein Erstgeborener.

Dieser Exodus wird dazu führen, dass die Braut des Messias, die 12 Stämme Israels, Juda und Ephraim, wieder zu einer Nation im Land Israel werden, wie es der Prophet Hesekiel vorhergesagt hat:

Hes 37.19 so rede zu ihnen: So spricht Adonai YHWH: Siehe, ich werde das Holz Josephs nehmen, das in der Hand Ephraims ist, und die Stämme Israels, seine Genossen; und ich werde sie hinzutun zum Holz Judas und werde sie zu einem Holz machen, so dass sie eins sind in meiner Hand.

Hes 37.20 Und die Hölzer, auf die du geschrieben hast, sollen in deiner Hand sein vor ihren Augen.

Hes 37.21 Und rede zu ihnen: So spricht Adonai YHWH: Siehe, ich werde die Kinder Israel aus den Nationen herausholen, wohin sie gezogen sind, und ich werde sie von ringsumher sammeln und sie in ihr Land bringen.

Hes 37.22 Und ich werde sie zu einer Nation machen im Land, auf den Bergen Israels, und sie werden allesamt einen König zum König haben; und sie sollen nicht mehr zu zwei Nationen werden und sollen sich fortan nicht mehr in zwei Königreiche teilen.

Dann wird Gog die Völker sammeln und gegen Israel ziehen und vom Messias Yeshua, der dann wiederkommt, gerichtet werden, wie es in Hesekiel 38-39 berichtet wird.

Ich denke, wenn die Prophetie von Rabbi Jehuda Ben Samuel stimmt, wofür die vorhergesagten Ereignisse der Vergangenheit sprechen, und wir dieses im Kontext des Himmelsereignisses betrachten, können wir davon ausgehen, dass wir turbulenten Zeiten mit Krieg, Hass, Verrat und Gewalt entgegengehen. Aber alles dient seinem Plan. Und sein Plan ist, seine Braut zu sammeln, damit ER wiederkommen kann. Eddie Chumney hat in der Konferenz  im Dezember davon gesprochen, dass es möglich sein könnte, dass der Exodus zu Pessach 2018 geschehen könnte.

Wie es auch sei, machen wir uns bewusst, dass die Welt uns keine Sicherheit geben kann. Weder Geld, Besitz, Arbeit noch Versicherungen können uns Halt geben. Die einzige Sicherheit, die wir haben ist, in einer lebendigen Beziehung mit unserem König und Erlöser Yeshua Ha Mashiach zu leben. Das heißt, ihm unsere Liebe zu ihm zu zeigen, indem wir seine Gebote, die Torah, halten.

Joh 14.21 Wer meine Gebote festhält und sie befolgt, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.

Unser Auszug aus unserem Ägypten

 

Zu Pessach, am Sederabend, haben wir gefeiert, dass wir aus Ägypten ausgezogen sind. Die Frage ist:

Woraus sind wir ausgezogen?

Wir sind aus Ägypten ausgezogen.

Das Wort Ägypten hat im Hebräischen eine besondere Bedeutung:

Ägypten: H4714 מצרים (mizrajim): Doppelte Straße
Wurzel: H4693
מצור (mazor): besiegte Plätze
Wurzel: dasselbe wie H4692
מצור (mazor): Angst, Bollwerk, Belagerung
Wurzel: H6696
צוּר (zur): sichern, begrenzen, einschließen, belagern, verschließen

·         Wenn wir aus Ägypten ausgezogen sind, dann sind wir ausgezogen aus dem Bollwerk und Gefängnis der Angst.

·         Wir sind ausgezogen aus dem Land, in der doppelten Straße, in dem wir mehreren Göttern gedient haben der Religion des Goldenen Kalbes.

·         Wir sind ausgezogen aus dem Land, indem wir das Gefühl hatten, besiegt zu sein und fremden Göttern dienen zu müssen.

·         Wir sind ausgezogen aus dem Land, wo uns fremde Rituale und religiöse Traditionen sagen wollen, wie wir leben sollen.

·         Wir sind ausgezogen aus der Knechtschaft der Sünde, weil wir durch die blutbeschmierte Tür gegangen sind, welches das Opfer Yeshuas für uns darstellt. Er hat uns vergeben.

Wir sind aus Ägypten ausgezogen.

Wir haben das alles verlassen um in die Freiheit zu kommen, die der Mashiach Yeshua uns gibt.

Gal 5.1 So steht nun fest in der Freiheit, zu der uns Mashiach befreit hat, und lasst euch nicht wieder in ein Joch der Knechtschaft spannen!

 

Durch was besteht die Gefahr, wieder in Knechtschaft zu geraten?

Yeshua erzählt bezüglich dieses Themas ein Gleichnis:

Mt 18.21 Da trat Petrus zu ihm und sprach: Adonai, wie oft soll ich meinem Bruder vergeben, der gegen mich sündigt? Bis siebenmal?

Mt 18.22 Yeshua antwortete ihm: Ich sage dir, nicht bis siebenmal, sondern bis siebzigmalsiebenmal!

Mt 18.23 Darum gleicht das Reich der Himmel einem König, der mit seinen Knechten abrechnen wollte.

Mt 18.24 Und als er anfing abzurechnen, wurde einer vor ihn gebracht, der war 10 000 Talente schuldig.

Mt 18.25 Weil er aber nicht bezahlen konnte, befahl sein Herr, ihn und seine Frau und seine Kinder und alles, was er hatte, zu verkaufen und so zu bezahlen.

Mt 18.26 Da warf sich der Knecht nieder, huldigte ihm und sprach: Herr, habe Geduld mit mir, so will ich dir alles bezahlen!

Mt 18.27 Da erbarmte sich der Herr über diesen Knecht, gab ihn frei und erließ ihm die Schuld.

Mt 18.28 Als aber dieser Knecht hinausging, fand er einen Mitknecht, der war ihm 100 Denare schuldig; den ergriff er, würgte ihn und sprach: Bezahle mir, was du schuldig bist!

Mt 18.29 Da warf sich ihm sein Mitknecht zu Füßen, bat ihn und sprach: Habe Geduld mit mir, so will ich dir alles bezahlen!

Mt 18.30 Er aber wollte nicht, sondern ging hin und warf ihn ins Gefängnis, bis er bezahlt hätte, was er schuldig war.

Mt 18.31 Als aber seine Mitknechte sahen, was geschehen war, wurden sie sehr betrübt, kamen und berichteten ihrem Herrn den ganzen Vorfall.

Mt 18.32 Da ließ sein Herr ihn kommen und sprach zu ihm: Du böser Knecht! Jene ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich batest;

Mt 18.33 solltest denn nicht auch du dich über deinen Mitknecht erbarmen, wie ich mich über dich erbarmt habe?

Mt 18.34 Und voll Zorn übergab ihn sein Herr den Folterknechten, bis er alles bezahlt hätte, was er ihm schuldig war.

Mt 18.35 So wird auch mein himmlischer Vater euch behandeln, wenn ihr nicht jeder seinem Bruder von Herzen seine Verfehlungen vergebt.

 

Geht es uns nicht ähnlich? Wir feiern Pessach, den Auszug aus unserem persönlichen Ägypten, unsere Schuld ist vergeben durch das Blut des Lammes Yeshua und sind weiterhin unbarmherzig gegen unsere Mitmenschen.

Und dann fühlen wir uns sogar im Recht, weil wir ungerecht behandelt worden sind. Als Folge davon verdammen wir diese Menschen, sind zornig oder rächen uns sogar. Wir meiden dann jeglichen Kontakt oder sammeln Minuspunkte in unserem Herzen gegen diese Person, um ihr bei Gelegenheit ihr das heimzuzahlen.

Sind diese Reaktionen uns so unbekannt?

Wenn wir so handeln, dann sündigen wir und sind in der Gefahr, zurück nach Ägypten zu gehen und so die liebevolle Vergebung Yeshuas zu verlieren.

Yeshua sagt uns, dass wir kein Recht haben, andere Menschen zu verurteilen.

In dem berühmten Gebet, welches er uns gelehrt hat, heißt es:

Mt 6.12 Und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldnern.

Kurz vorher sagt er:

Mt 5.43 Ihr habt gehört, dass gesagt ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.

Mt 5.44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen,

Mt 5.45 damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel seid. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt es regnen über Gerechte und Ungerechte.

Mt 5.46 Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, was habt ihr für einen Lohn? Tun nicht auch die Zöllner dasselbe?

Mt 5.47 Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr Besonderes? Machen es nicht auch die Zöllner ebenso?

Mt 5.48 Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer Vater im Himmel vollkommen ist!

 

Yeshua möchte, dass wir als vollkommen dargestellt werden beim Vater im Himmel. Er hat alles dafür getan.

Aber wie schwer fällt es uns. Alte Verletzungen kommen immer wieder hoch. Menschen, denen wir begegnen erinnern uns unbewusst an Personen, die uns in der Vergangenheit übel mitgespielt haben. Aber das alles weiß unser himmlischer Vater. Und trotzdem sagt er: VERGEBT! Denn das Geheimnis der Vergebung ist HEILUNG der Herzen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es in manchen Fällen ein schwieriger Prozess ist. Dieser Prozess kann Tränen kosten. Dieser Prozess verlangt von uns den eigenen Stolz abzulegen. Aber dieser Prozess ist notwendig, um wirklich aus Ägypten herauszukommen und in die Freiheit zu gehen.

Schau nicht zurück – Schau nach vorne.

Jes 61.1 Der Geist Adonai YHWH´s ist auf mir, weil YHWH mich gesalbt hat, den Sanftmütigen frohe Botschaft zu bringen, weil er mich gesandt hat, die zu verbinden, die zerbrochenen Herzens sind, Freiheit auszurufen den Gefangenen und Öffnung des Kerkers den Gebundenen;

Jes 61.2 auszurufen das Jahr des Wohlgefallens YHWH´s und den Tag der Rache unseres Elohims und zu trösten alle Trauernden;

Jes 61.3 um den Trauernden Zions aufzusetzen und ihnen zu geben Kopfschmuck statt Asche, Freudenöl statt Trauer, ein Ruhmesgewand statt eines verzagten Geistes; damit sie genannt werden „Terebinthen der Gerechtigkeit, eine Pflanzung des YHWH´s“, zu seiner Verherrlichung.