#01 Zeugnis über die letzten Tage

EIn 15 jähriger Junge lebt sein Leben. Der Glauben spielt in seinem Leben keine Rolle. Ende September 2015 bekommt er Schüttelfrost und Schmerzen. Deshalb legt er sich ins Bett um zu ruhen. Was er dann erlebt, hat sein Leben vom Grund auf verändert. Und was er berichtet ist unfassbar. Es betrifft auch uns. Er berichtet es einer Synagogengemeinde in Jerusalem.

Im Folgenden ist das entsprechende Video. Das Video ist in hebräischer Sprache und mit englischen Untertitel versehen. Mit meiner Frau zusammen habe ich es ins Deutsche übersetzt. Den Text finden Sie unter dem Video.

Hier können Sie sich die Übersetzung als PDF herunterladen:

Rabbi Rami Levi & Natan

 

 

Oktober 2015

(Übersetzung aus dem Englischen)

Rabbi:

Als Rabbi Yehuda mich anrief und mich fragte ob er an allen Sukkot und Pessach – Festen kommen könne um zu lehren, bereitete ich mich vor etwas über den Mashiach zu sagen. Und ich wusste nicht, dass – gepriesen sei SEIN Name, auf dem Weg den ich folgte, ein Hinweis kam, der HEILIGE GEPRIESENE sendete mich so Siyata d´Shamayin.

Die Plakate wurden gedruckt und hingen. Und hier – der junge Mann der zu meiner rechten Seite, sein Name ist Natan, er kommt nicht aus Jerusalem.

Ich will beginnen mit einer Einführung und sagen: Er ging durch sehr schwierige Erlebnisse und Erfahrungen. Und gleich wird er entsprechend hier erzählen was er sah und welche Botschaft er empfing.

Was schwierig zu verstehen und was ist hart zu verstehen? Er erst 15 Jahre alt ist. Und als seine Seele seinen Körper verließ, konnte er gewaltige, riesige Mengen an Informationen in wenigen Minuten empfangen. Das heißt, dass was eine Person hier auf der Welt in vielen Jahren lernt, das kann man alleine alles in Minuten wissen und verstehen und klar erkennen.

So hat er uns eine Menge zu erzählen. Es ist schwer für ihn, dieses zu erzählen. Er hat nicht immer die richtigen Worte es zu beschreiben, was er erfahren hat, weil es keine Dinge sind, die in irgendeiner Form Dinge dieser Welt ähneln. Seit gestern saß ich mit ihm zusammen, und ermunterte ihn und sammelte Informationen von ihm. Und Stück für Stück werdet ihr erkennen, dass er eine Menge Dinge weiß. Also werde ich kurz seine Mühen und seine Erzählung abkürzen und zu Beginn etwas sagen:

Er ist kein Bewohner von Jerusalem. Am Montag, den 15. Tishrei (28. September 2015) dieser Woche, am ersten Tag von Sukkot, ging er mit seiner Muter zu Besuch zu seinem Onkel nach Modiin. Am Nachmittag fühlte er bei sich ein beginnendes Zittern / Frösteln. Er fühlte Kälte in seinen Beinen und Armen. Er dachte, er braucht Ruhe. Er legte sich hin und ruhte. Und was danach passiert ist, wird er erzählen, weil er es erlebt hat.

Er fühlte, als ob er durch die Nase seinen Körper verließ, und zuerst schwebte er über sich. Und zuerst verstand er nicht, wer er war und wo er selbst war. Das Selbst lag er hier auf dem Bett oder das Selbst schwebte darüber.

Sollen wir beginnen Natan?

 

Natan:

Ja, also was passiert ist, zu Beginn war ich sehr krank an diesem Tag. Und am Tag war ich vorher schwindelig und was alles. Ich fiel einfach an diesem Tag vorher in Ohnmacht. Nun, Montagnachmittag fühlte ich mich nicht gut und mein ganzer Körper wurde geschüttelt und alles. Ich ging einfach ins Bett und zu ruhen, ich deckte mich mit einer Decke zu, weil mir wirklich kalt war. Ich hatte keine Erklärung dafür. Mein ganzer Körper hatte Schüttelfrost / Fieberschauer und ich hatte viele Schmerzen.

Und plötzlich fühlte ich, wie ich meinen Körper verließ, und dann sah ich mich in meinem Bett liegen. Ich war einfach zwei Meter über meinem Bett. Und ich verstand nicht, was mit mir war und wer ich hier war – oder, wer ist der, der über meinem Bett war. Ich war nicht in der Lage es zu verstehen.

So, was geschah, ich begann zu schweben, als ob ich in die Luft aufstieg ohne einen Aufzug. Und so stieg ich auf und verließ den Raum und ich ging höher und höher und höher.

 

Natan zum Rabbi:

Soll ich weitermachen die Geschichte zu erzählen?

 

Rabbi zu Natan:

Ja, erzähle, wie du die Erde gesehen hast.

 

Natan:

Ja. Und ich ging weiter, und ich sah die Erde von oben. Und ich ging höher und höher. Und dann passierte etwas, wo ich weiß, wie ich es erklären sollte. Plötzlich, außerhalb von Nirgendwo, betrat ich eine Art Tunnel, wirklich riesig/gewaltig. Und ich sehe am Ende des Tunnels ein sehr kleines Licht. Und es war wie, als wäre ich in einem Tunnel. Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll. Es war wie dieser Kreis und mehrere Kreise. Und Innerhalb siehst du eine Vielzahl von Seelen. Und dann begann ich einfach zu gehen. Und das Licht wurde größer und zum Schluss erreichst du das Licht. Und das Licht – ich weiß nicht, wie ich es erklären soll – es war gut. Du fühlst Sicherheit und Liebe. Es ist unmöglich, diese Sache zu erklären.

 

Rabbi:

Gibt es irgendein Beispiel für dieses Licht in der Welt? Kannst du das Licht vergleichen mit irgendetwas in dieser Welt?

 

Natan:

Nein, es ist unmöglich. Es ist unvergleichlich, du kannst es nicht vergleichen. Ich weiß es nicht.

Und es war, dass das Licht einfach zu mir sprach. Aber es sagte keine Worte. Es war wie Telepathie. Verstehst du, es sprach zu dir und bat dich / forderte dich auf Fragen zu stellen.

Es fragte mich, ob ich sterben möchte. Wenn ich es wollte… ich verstand, wenn ich die Linie des Lichts, würde es mir unmöglich sein, zurück zu gehen. Ich verstand. Ich antwortete, dass ich das nicht weiß. Ich hatte keine Idee, was ich tun sollte. Ich wusste es nicht, ich wusste es nicht.

Und dann passierte es, dass ich einfach von dort wegging. Plötzlich betrat ich eine Halle. Eine gewaltig, große Halle. Gigantisch, gigantisch, gigantisch. Und ich sehe dort eine große Menge Menschen. Und alle Menschen waren in hübschen Kleidern bekleidet. Sie waren sehr gut bekleidet. Und ich sah mich selbst. Und ich trug zerschlissene Kleidung, verschmutzt mit Blut. Ich schämte mich sehr. Und alle Menschen waren dort für mich. Und sie waren glücklich und sie applaudierten mir. Und ich betrat die Halle. Ich sah Rabbi Ovadia Yosef, und er gab mir die Hand. Ich sah ihn dort. Und ich sah eine Menge anderer Menschen, von denen ich wusste, dass sie verstorben waren. Und viele andere Menschen, die ich nicht kannte.

So war ich in dieser großen Halle. Und es passierte mit mir etwas. Ich ging einfach hinein. Und da war eine sehr hohe Bühne. Und auf der Bühne waren diese drei Lichter. Da war ein sehr großes Licht und das war in der Mitte. Und auf der linken und der rechten Seite waren kleine Lichter.

 

Rabbi:

Was waren das für Lichter?

 

Natan:

Sie waren wie… jemand gegen dich. Das Licht auf der rechten Seite repräsentierte die schlechten Dinge die du getan hast und das linke Licht repräsentierte die guten Dinge, die du getan hast.

 

Rabbi:

War dort ein Gerichtshof?

 

Natan:

Ja.

 

Rabbi:

Und weißt du, wer den Vorsitz führte?

 

Natan:

Du meinst wer es.

 

Rabbi:

Waren dort Richter? Wer waren die Richter?

 

Natan:

Ja, da war Rabbi Ovadala Yosef. Er war der vorsitzende Richter…

 

Rabbi:

Ein Av Beit Din (Gericht)?

 

Natan:

Ja. Ein Av Beit Din (Gericht).

 

Rabbi:

Und wer war mit ihm? Waren dort andere Rabbis mit ihm?

 

Natan:

Ich denke, Rabbi Eliashiv.

 

Rabbi:

Rabbi Eliashiv war mit ihm?

 

Natan:

Ja, ja

 

Rabbi:

Und wer war der Dritte?

 

Natan:

Ich kann mich nicht erinnern. Ich kann mich nicht erinnern. Ich kann mich wirklich nicht erinnern. Ich versuche mich zu erinnern, aber ich kann es nicht.

 

Rabbi:

Und dann war dort das Gute und das Böse?

 

Natan:

Ja. Da waren zwei kleine Lichter. Auf der rechten Seite hattest du das Schlechte und auf der linken Seite hattest du das Gute.

Und du siehst nichts. Du siehst diese Art von Licht. Und du weißt, du weißt, was es ist. Du weißt, was das Licht ist.

 

Rabbi:

Du weißt bei dir selbst, ohne dass es dir erzählt wurde?

 

Natan:

Ja, du weißt, was es ist. Du weißt, was es für eine Sache ist. Und dann plötzlich – war es still. Plötzlich waren alle Geräusche, der hunderte von Menschen, die in der Halle waren – es war plötzlich total still.

Und dann begann das schlechte Licht alle bösen Dinge, die ich in meinem Leben getan habe, wirklich jede kleine Handlung, mir aufzuzeigen. Jede kleine Sache, die du in deinem Leben getan hast – er zeigt dir alles was du getan hast. Alles, alles, alles.

Es sprach einfach zu mir über diese Dinge. Alles, es sprach einfach über jede einzelne Sekunde meines Lebens. „Warum sagtest du dieses und jenes? Und warum hast du dieses und jenes getan? Und warum dieses und jenes?“

 

Rabbi:

Sünden?

 

Natan:

Ja.

 

Rabbi:

Und wie fühltest du dich, als es das zu dir sagte?

 

Natan:

Ich schämte mich. Es war mir gewaltig peinlich. Manches konnte ich nicht erklären. Es war mir im höchsten Maße peinlich. Wirklich peinlich. Ich schämte mich sehr.

Alle die Menschen schauen auf dich. Und sie sehen dein Leben. Es ist wirklich sehr peinlich. Und es zeigte dir die bösen Dinge, die du getan hast. Warum hast du dieses getan und warum hast du jenes getan?

 

Rabbi:

Bis wo tut er es dir zeigen?

Natan:

Bis zu der Zeit, wo du deinen Körper verlässt.

 

Rabbi:

Alles?

 

Natan:

Alles!

 

Rabbi:

Aus deinem ganzen Leben?

 

Natan:

Jede Tat.

 

Rabbi:

Sogar Netilat yadayim? Alles?

 

Natan:

Nicht nur die Gebote und Verstöße. Es zeigt dir jede einzelne Sekunde deines Lebens.

 

Rabbi:

Was hast du damit gemacht?

 

Natan:

Ja. Genau.

Und so sagte es mir alle bösen Dinge, die ich tat. Und alles.

Und dann beendete es das Sprechen und die gute Stimme begann. Es erzählte mir alle guten Dinge, die ich tat.

Und dann verstehst du, wieviel Belohnung du für die kleinsten Dinge, die du tust, bekommst. Wirklich. Das Gefühl der Scham und alles. Und in diesem Moment es etwas wirklich, wirklich Kleinigkeiten, die ich tat – ein kleines Gebot, die kleinsten Dinge, die du tust ist bedacht worden. Gewaltig, gewaltig.

Und als es das kleinste Gebot sagte, welches ich getan habe, fühlte ich mich gut. Wow. Es ist so groß, dass ich die Zizit an diesem Tag getragen habe. Es ist so groß. Ich tat solches und solches. Es ist so groß. So groß!

Das kleinste Ding, welches du tust, stürzt die ganze Welt. Ich weiß nicht, wie ich das erklären soll. Es ist wie…

 

Rabbi:

Belohnung? Woher weißt du, dass es eine Belohnung gibt?

 

Natan:

Du siehst es. In diesem Moment ist dort eine Belohnung, die zu dir sagt: „Gerecht, gerecht“. All die Menschen jubeln dir zu: Gerecht, gerecht“.

Und da ist ein Licht, was ich am Anfang sah, welches ich sah, welches größer ist, – du verstehst – das die Belohnung, die du bekommst größer macht. Desto stärker wird das Licht.

 

Rabbi:

Was ist bezüglich der Sünden passiert?

 

Natan:

Am Anfang waren dort Menschen, dieses waren so genannte „Engel der Zerstörung“, die ich dort sah, sie waren klein. Sie haben Bärte. In ihren Augen ist Feuer. Und sie zeigten dir die Sünden, die du getan hast, – alle. Und immer nannten sie dir die Sünden, sie zeigten dir Feuer und alle riefen zu dir: „Rasha, Rasha, Rasha!“

Genauso, wie sie „Gerecht, gerecht!“ riefen, wenn du gute Dinge getan hast, riefen sie: „Rasha, rasha!“ über alles.

Alles. Es ist sehr peinlich. Es ist beides gut und schlecht. Und ich weiß nicht, wie ich es erklären soll.

Und dann passierte, dass mich zwei Menschen mich nahmen. Sie hatten Flügel. Sie nahmen mich einfach und hielten mich auf beiden Armen.

Sie haben eigentlich keine richtigen Arme. Ich sah alles. Ich sah etwas und hinten. Ich schaute…

 

Rabbi:

Kannst du vorne und hinten sehen und gleichzeitig zu den Seiten?

 

Natan:

Ebenfalls zu den Seiten. Ebenfalls.

Rabbi:

Im gleichen Moment kannst du alles um dir herum sehen. An den Seiten?

 

Natan:

Ja. Ich könnte in jede Richtung meines Körpers die Ereignisse in einem Moment sehen, und was in der Welt geschieht. Ich könnte in jede Richtung alles was in der Welt geschieht sehen. Ich wusste alles.

Aber es interessierte mich nicht. Ich sorgte mich nicht darum.

 

Rabbi:

Ist es möglich, es zu wissen, ohne dass es einen interessiert?

 

Natan:

Es ist nicht interessant.

Und es passierte, dass diese Menschen mich einfach nahmen – ich weiß nicht, wie ich es erklären soll. Sie nahmen mich in eine niedrigere Halle. Ich war in einer Art von Halle, und sie nahmen mich zu einer Halle, die darunter war.

Nun, in dieser Hale, wo ich war, da war ein Ort, der hieß: „Niedriger Garten Eden“. Sie nahmen mich dorthin. Und plötzlich zeigten sie mir ein Tor. Und sie öffneten das Tor – diese zwei Menschen. Und ich sah Menschen, die die Torah lernten. Und ich sah das Licht dort. Und es war einfach etwas wirklich gewaltig. Wirklich schön. Das Licht, was ich am Anfang sah, war nicht zu vergleichen mit diesem Licht. Niemals. Niemals. Es war irgendwie gut. Das war der „Niedrigere Garten Eden“.

Und nun bedenke – Da waren höhere Ebenen als diese.

 

Rabbi:

Kannst du beschreiben was es war, wie es war?

 

Natan:

Es ist nicht möglich. Es ist etwas Gutes, etwas Schönes. Es ist ein Gefühl, dass du dortbleiben möchtest um mit ihnen die Torah zu lernen. Nur um zu bleiben an diesem Ort und ihn nicht zu verlassen.

 

Rabbi:

Was hast du gesehen? Was hast du gehört? Was hast du gerochen?

 

Natan:

Du riechst einen guten Duft. Einfach einen guten Duft. Ich kann es nicht beschreiben in dieser Welt, wie gut der Duft ist, den du riechst. Ein guter Duft. Und du siehst das Licht. Und du möchtest da für immer bleiben. Für immer.

Du hast keine materiellen Dinge, die du hier magst. Da ist alles spirituell. Und es ist etwas Gutes, etwas Schönes. Ein Gefühl – es ist ein Gefühl. Es ist ein wunderbares Gefühl.

 

Rabbi:

Und du verstehst, es ist nur der Eingang vom Garten Eden?

 

Natan:

Ich fühlte, dass es nur der Eingang war. Ja. Es war ebenfalls das Innere Und da waren ebenfalls höhere Ebenen. Da waren die niedrigeren Ebenen. Sie hießen: „Niedriger Garten Eden“.

 

Rabbi:

Nun, da ist auch die andere Seite, die sie dir zeigten.

 

Natan:

Da ist auch eine andere Seite.

 

Rabbi:

Hashem (YHWH oder Gott) schuf eine gegenüberliegend das Andere.

 

Natan:

Und dann nahmen sie mich… Du erinnerst dich. Ich erzählte dir, – da waren diese Engel der Zerstörung mit diesen Bärten?

Ich will in Kürze erklären wie sie aussahen. Das erste von Allen: Sie waren alle in Schwarz gekleidet. Und sie haben lange, lange, lange Bärte. Und in ihren Augen ist Feuer. Diese Menschen mit den Flügeln wollten mich zuerst in den niedrigeren Garten Eden bringen.

Und dann sagten diese zwei Menschen, diese „Engel der Zerstörung“: „Nicht so schnell. Du kannst nicht – gerade bist du hier. Wir wollen ihn woanders hinbringen.“

Nun, diese Menschen nahmen mich einfach. Die „Engel der Zerstörung“ nahmen mich. Und sie nahmen mich zu einem Ort mit einer Waage. Mit riesigen Waagschalen.

Meine Sünden und meine Gebote. Alle einzelnen Dinge. Die ich dir vorher erzählte, die kleinsten Gebote stürzen ganze Welten.

Du bekommst eine große Belohnung. Wenn du segnest irgendwie groß, groß. Irgendwie wirklich riesig.

Und genauso die Sünden. Die kleinsten Dinge sind ebenfalls wirklich, wirklich, wirklich groß.

 

Rabbi:

Es hat keinen Wert?

 

Natan:

Es hat alles keinen Wert.

 

Rabbi:

Die Kleinen!

 

Natan:

Ja die Kleinsten. Die Kleinsten, die es gibt.

Und dann legten sie meine Gebote auf die Waage. Es ist gewaltig. Du siehst die Gebote und die Sünden. Sie legten sie auf die Waage. Und du siehst sie. Hier die Gebote und dort die Sünden. Und dann zeigen sie dir, was mehr ist. Und zuerst, sieht es aus, als wären dort mehr Sünden. Aber am Ende sah ich, dass dort mehr Gebote waren. Ich war wirklich glücklich.

Rabbi:

Du bist glücklich, weil du weniger als 20 Jahre alt bist.

 

Natan:

Ja. Und danach erzählten sie mir: Wenn du hier oben länger als drei Stunden bist, kannst du nicht wieder nach unten zurück.“

Und ich dachte, dass ich für Jahre da oben war, aber sie erzählten mir, ich war nur für einige Minuten da oben. Und das war tatsächlich wahr. Nachdem ich unten zurück war, bemerkte ich, dass es alles nur fünfzehn Minuten gedauert hat.

Und sie erzählten mir oben, dass ich nach drei Stunden nicht mehr nach unten zurück kann.

 

Rabbi:

Erzähle ihnen ein bisschen von der Hölle.

 

Natan:

Hölle? O.k.

 

Rabbi:

Nein. Nur ein Bisschen.

 

Natan:

O.k.

Nun, Am Anfang erzählte ich euch, und ging höher, und höher, und höher. Und die ganze Zeit, in der ich da war, sah ich tausende andere Dinge, die ich euch nicht erklären kann. Ich sah Millionen von Dingen. Aber ich kann es alles nicht erklären. Eine Menge.

Nun, als ich oben war, sah ich ebenfalls sehr, sehr, sehr, sehr. Ich sah, dass ich hörte und ich ebenfall sah, wie ich nach oben ging…

Ich sah einfach – Ich hörte Schreie. Schreckliche Schreie. Du kannst es dir nicht vorstellen. Und die Sünden, die du tust, diese Sünden enden dort. Und du wirst dorthin gehen. Diese Sünden sind es nicht wert. Glaube mir. Du kannst es dir nicht vorstellen, was ich dort sah. Ich sah…welche Dinge. Ich hörte Menschen schreien: „Ahhh, waahhh!“ Wie dieses. Wie Schreie von unten. Machtvolle Schreie. Und was du denkst, was du fühlst in diesem Moment, es ist…in der Hölle, da sind verschiedene Orte. Das ist, was ich verstand. Ich verstand, da sind wenige Orte. Ich verstand ebenfalls, was du fühlst an jedem Ort. An jedem Ort ist das Gefühl schlechter und schlechter. Nun, du fühlst – du fühlst, wie es sich anfühlt an jedem und jedem Ort. Es ist sehr angsteinjagend. Weil jeder Ort furchterregend ist. Und du fühlst diese Orte. Du weißt was für ein Gefühl dort ist.

 

Rabbi:

Weißt du wie diese Orte benannt werden?

 

Natan:

Ja. Ich erinnere mich an einige.

 

Rabbi:

Willst du dich daran erinnern?

 

Natan:

Ich erinnere mich daran – ja – wie sie genannt wurden.

 

Rabbi:

Kannst du und Namen nennen?

 

Natan:

Ich erinnere mich, dass ein Ort „Tzalmaved“ hieß. Das war ein Ort, der nicht gut war.

Ich erinnere mich an einen anderen Ort, der „Bor“ hieß.

Ich sah einfach Räume und Räume, die wie Klassenräume waren. Und aus diesen Räumen schoss Feuer aus. Das Feuer schoss dort einfach aus. Ich weiß nicht, wie ich das erklären soll Einfach furchterregend. Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll in Worten. Ich weiß es nicht..

 

Rabbi:

Furchterregend

 

Natan:

Sehr furchterregend, ja.

 

Rabbi:

Und alle diese Namen kennst du von dort?

 

Natan:

Ich kenne sie von dort.

 

Rabbi:

Du wusstest es automatisch?

 

Natan:

Ich wusste es nur und ebenfalls welche Menschen da waren. Und ich wusste, wie lange sie da waren. Und ich wusste, wie sie sich an diesen Orten fühlten. Ich wusste, wie es sich anfühlt, da zu sein. Das Gefühl. Und es war alles nicht angenehm.

 

Rabbi:

Was war sonst da?

 

Natan:

Was sah ich sonst? Ich sah einen Ort wie – Ich sah einfach das Universum. Und ich sah eine Menge, eine Menge Seelen durch das Universum wanderten. Viele, viele Seelen wanderten um das Universum herum.

 

Mann in der Versammlung:

Was ist eine Seele? Was hast du gesehen? Was meinst du, wenn du sagst, du hast eine Seele gesehen?

 

Natan:

Ich weiß nicht, wie ich das richtig erklären soll. Eine Seele ist wie eine Art von Wind. Da sind keine Arme oder Beine. Du schaust auf jemanden. Er hat keine Augen, keinen Mund und all das. Er hat – du weißt wer die Person ist, und du kannst mit ihm reden. Du kannst keinen Körper sehen, keine Person, kein Gesicht. Du kannst es nicht sehen. Aber du weißt, wer diese Person ist. Du weißt, wer er ist, und du kannst mit ihm sprechen, und du kannst seine Stimme hören, und du weißt alles über ihn.

 

Mann in der Versammlung:

Hast du gefragt, warum du dort hingegangen bist?

 

Natan:

Ja. Sie erzählten mit alles. Zunächst…was? Sie erzählten mir das jede Kleinigkeit in der Welt, wiewohl vom Himmel. So erzählten sie mir ebenfalls, dass ich, weil ich dorthin zu gehen hatte, ging ich dorthin. Ich hatte dorthin zu gehen.

 

Rabbi:

O.k. Lass uns zurückgehen zur Reise. Lass es uns es eine Reise nennen.

Nachdem sie dir zeigten, wo der Garten Eden ist, und nachdem sie dir zeigten, wo die Hölle ist, – eine große Belohnung für die Gebote und eine strenge Bestrafung für die Sünden – sogar für die kleinsten Sünden – wohin bist du dann zurückgeschickt worden?

 

Natan:

Es war wie…

 

Rabbi:

Da waren Lehre, wovon du dir etwas „auswählen“ konntest.

 

Natan:

Ja. Auswählen.

 

Rabbi:

Und du wähltest aus.

 

Natan:

Ja, ich wählte aus.

Ich wählte. Aber es ist offensichtlich, dass du das Gute über das Schlechte auswählst. Aber da waren Behälter, von dem du keine auswählen konntest. Wenn du mehr Sünden hattest, dann erzählten sie dir, dass du dort zugehörst und…

 

Rabbi:

Aber jeder in der Welt…

 

Natan:

Er hat eine Wahl.

 

Rabbi:

Er verfügt über eine Wahl?

 

Natan:

Ja, aber…

 

Rabbi:

Wenn er ein Gebot tut? Dann bekommt er eine große Belohnung.

 

Natan:

Ja…

 

Rabbi:

Wenn er sündigt, Himmel verbiete, bekommt er eine Strafe dafür.

Und es stimmt mit seiner persönlichen Wahl überein.

 

Natan:

Aber wenn du oben bist, dann kannst du nicht mehr wählen. Nie mehr.

 

Rabbi:

Richtig

Da ist keine Wahl mehr. Wenn ein Mensch stirbt, ist er frei von den Geboten.

 

Natan:

Was du getan hast, das hast du getan. Und du kannst es alles nicht mehr beheben.

Und dann – lass mich euch erklären, was ich gesehen habe.

Sie fragten mich, ob ich da bleiben möchte oder nicht. Sie erzählten mir, dass ich nach drei Stunden nicht mehr zurückkann.

 

Mann in der Versammlung:

Wir können nicht hören

 

Natan:

Ja, Entschuldigung. Kannst du jetzt hören?

 

Mann in der Versammlung:

Er hatte eine angenehme Erfahrung.

 

Natan:

Ja, Beides: Angenehm und nicht so angenehm.

 

Rabbi:

Er möchte sich nicht erinnern an die Dinge, die nicht so gut waren.

 

Natan:

Ja, ich möchte mich nicht erinnern.

Und dann…

 

Rabbi:

Er beschloss Buße zu tun – er tat „teshuva“. Und er weiß, dass er nach 120 Jahren, wenn er zurückgeht, in den Garten Eden geht.

 

Natan:

Ja.

Rabbi:

Weil er… Kannst du ihnen ein bisschen darüber erzählen, wie sie angeschrien wurden?

 

Natan:

Wals sie mich angeschrien haben?

 

Rabbi:

Ja, über die Zizit?

 

Natan:

Ah! Was – welche Zizit?

 

Rabbi:

Über deinen Vater?

 

Natan:

Ah. Sie erzählten mir, dass ich wiederhergestellt werden kann – dass ich einige Dinge benötige, um wiederhergestellt zu werden. Wie zum Beispiel: Ich habe Zizit zu tragen. Es ist etwas… Prüfung, Prüfung, Prüfung. Und sie erzählten mir, das da Dinge sind, die ich benötige um wiederhergestellt zu werden, wie das Tragen von Zizit. Es ist sehr wichtig. Als ich da war, verstand ich, wie wichtig das ist. Ich verstand, wie wichtig Zizit sind. Es ist gewaltig und bringen dir wirklich eine große Belohnung.

Ich erzähle dir: Der Segen ist, dass du eine große Belohnung bekommst. Gigantisch. Du drehst die Welt herum. Zizits sind Wow! Wie riesig.

Und danach erzählten sie mir – erinnert euch, ich erzählte euch, das sie sagten, dass ich höchstens für drei Stunden da oben bleiben könnte. Am Anfang – der Moment, als ich den Garten Eden sah, sagte ich: „Ich möchte hierbleiben. Ich möchte hierbleiben.“ Aber danach zeigte er mir die andere Seite und all das. Sie fragten mich, wenn ich bleiben wollte. Ich sagte, ich ziehe es vor, wieder zurück nach unten zu gehen. Warum? Weil ich fühlte, ich könnte… dass wenn ich nach unten zurückkäme, ich könnte mehr Sünden tun – ah –mehr Gebote, mehr Belohnungen ernten, mehr von allem. Ich könnte eine größere Belohnung ernten. Und mehr Gebote tun. Und eine höhere Ebene erreichen. So, warum würde ich dort bleiben wollen und das nicht tun? So sagte ich, dass ich lieber zurück nach unten gehen wolle. Und sie schickten mich nach unten zurück.

 

Mann in der Versammlung:

Sagten sie, warum du nach oben gingst? Hattest du einige Verdienste? Welche?

 

Natan:

Sie erzählten mir, dass ich einen Verdienst hatte, deshalb war ich oben. Ja, das erzählten sie mir.

 

Mann in der Versammlung:

Was für Verdienste? Von deinen Vorfahren?

 

Natan:

Was?

 

Mann in der Versammlung:

Verdienste von deinen Vorfahren? Deinem Vater? Deinem Großvater?

 

Natan:

Ja, Ja. Das erzählten sie mir. Sie sagten, ich hatte einen Verdienst. Das ich dort ankam, dass ich dort nicht zufällig bekam. Das ist das, was sie mir erzählten.

 

Mann in der Versammlung:

Wo trägst du Zizits?

 

Natan:

Was?

 

Mann in der Versammlung:

Wo trägst du Zizits?

 

Natan:

Davor trug ich sie kaum.

 

Mann in der Versammlung:

Und nun?

 

Natan:

Nun trage ich sie. Ja.

 

Rabbi:

Nun hat er Zizits. Preist Hashems Namen (den Namen YHWH)!!!

(Der Rabbi zeigt die Zizits)

Die Versammlung applaudiert.

 

Natan:

Meintest du das? So, nachdem ich mich entschieden hatte, wieder nach unten zu gehen, sah ich etwa eine Millionen mal Dinge, die erschreckender waren als die, die ich gesehen hatte. Alle!

Was ich sah… als ich mich entschied hinunter zu gehen, sagten sie: „Kein Problem, du gehst runter.“

 

Rabbi:

Erzähle uns, was es für ein Ablauf war. Ich war nicht dort.

Natan:

O.k. So, was ich einfach sah –ich verstand am Anfang nicht wer sie waren. Ich verstand am Anfang nicht, was die Dinge waren. Ich sah eine Person. Eine normale Person, wirklich normal. Er hatte tatsächlich Arme und Beine und einen Kopf und anderes. Aber er war richtig groß, gigantisch, gigantisch, gigantisch!!! Als ob er niemals endet. Er sieht aus wie (neigt seinen Kopf nach oben) und di kannst sein Ende nicht sehen.

 

Rabbi:

Wie sah er aus?

 

Natan:

Er war alles Augen. Alles Augen.

 

Rabbi:

Alles Augen?

 

Natan:

Und Feuer kam aus seinen Augen. Es war wirklich furchterregend – furchterregend! Und du fühlst, dass du nicht vor ihm weglaufen kannst. Du kannst, egal wie, ihm nicht entkommen. Du kannst es nicht. Er ist überall, wo du bist. Er verlässt dich nicht. Ernsthaft.

 

Rabbi:

Wer war der Engel?

 

Natan:

Es war der Engel des Todes. Bezogen auf, was ich dort sah und was ich dort verstanden habe.

 

Rabbi:

Du hast verstanden, dass das der Engel des Todes war?

 

Natan:

Ich verstand, es war der Engel des Todes.

Rabbi:

Hat er mit dir gesprochen?

 

Natan:

Ja, er hielt mich. Er hatte eine Art Mistgabel in seiner Hand. Und er hielt mich etwa so wie diese.

 

Rabbi:

Wie viele Zähne hatte er?

 

Natan:

Was? Eine Menge.

 

Rabbi:

Keine Augen. Zähne.

 

Natan:

Zähne? Es hatte Zähne.

 

Rabbi:

Die Mistgabel.

 

Natan:

Was?

 

Rabbi:

Die Mistgabel?

 

Natan:

Ja, es hatte drei Zähne (Gabel)

 

Rabbi:

Drei?

 

Natan:

Ja. Drei.

Und dann, und dann sah ich anschließend, wie er etwa so zu mir kam. Es war einfach so furchterregend. Ich kann überhaupt nicht beschreiben, was es war. Was diese Person war. Was dieses Ding war. Es war wirklich furchterregend. Und es hat mich einfach gehalten wie dieses (an meiner Brust) mit seinem Schwert, mit der Mistgabel. Einfach furchterregend, erschreckend und furchtbar. Er hielt mich eindeutig an meiner Brust. Entsprechend, was ich vorher sagte ist es bedeutsam, wo er dich hält. Richtig?

 

Rabbi:

Und wo hat er dich gehalten?

 

Natan:

Er hielt mich an meiner Brust. Hier.

 

Rabbi:

Und was sagte er zu dir?

 

Natan:

Er sagte zu mir: „Tu eine Menge Gebote. Warum? Am Ende bezahlst du. Sogar wenn du nicht irgendetwas tust, wirst du am Ende bezahlen.“ Er erzählte mir, was ich gesehen hatte war nichts. Und er sprach zu mir in einer furchterregenden Stimme.

 

Rabbi:

Was für eine Stimme hatte er? Eine angenehme Stimme? Eine milde Stimme?

 

Natan:

Nein, nein, nein. Überhaupt nicht angenehm.

 

Rabbi:

Was für eine Stimme hatte er?

 

Natan:

Wirklich hart. So etwa wie…

 

Mann in der Versammlung:

Uuowwwwaaa!!!

 

Natan:

Ja (die Versammlung lacht)

Nein, wirklich. Es ist ernst. Das ist kein Witz. Aber irgendwie furchterregend. Ich erzähle es euch dennoch. Es war alles fürchterlich und alles. Jedoch war es wirklich furchterregend.

 

Rabbi:

Er versuchte dort herauszukommen…

 

Mann in der Versammlung:

Nun, kannst du mir sagen, wie lange du da oben gewesen bist? Wieviele Tage? Nächte?

 

Natan:

Fünfzehn Minuten.

 

Mann in der Versammlung:

Fünfzehn Minuten – alle diese Geschichten?

 

Rabbi:

Ja, meine Herren. Das ist das, was ich am Anfang gesagt hatte. Es ist schwer zu verstehen. Aber was wir an Wissen durch jahrelanges Lernen erwerben – das kannst du alles in einer Minute verstehen. Mache dir Notizen, von dem was er sagte. Er sagte: „Ich verstehe alleine. Sehe alleine“. Und jeder der… er ist nicht der Erste, der dort war und wieder zurückgekommen ist.

Ich persönlich weiß mehr, sehr viel mehr wie er – das hängt alles mit den gleichen Dingen zusammen. Eine gewaltige Menge von Informationen in einer Sekunde. Das heißt, das eine Person an einem Ort sein kann und weiß, wo sein Vater und wo seine Mutter ist. Was mit ihnen geschieht.

 

Natan:

Ich weiß alles.

 

Rabbi:

Jedes Ereignis seines Lebens zieht vor seinen Augen vorbei. Und einfach – es ist einfach die Welt der Wahrheit. In der Welt der Wahrheit ist alles enthüllt. Da ist nichts verborgen. Die Seele kann es empfangen… Da gibt es keine Grenzen von dem, was sie empfangen kann. Wir sind hier in der Welt. Und wir sind begrenzt in dem, was wir empfangen können. Aber dort – da gibt es keine Grenzen. Die Seele ist nicht begrenzt. Deshalb kann eine Person in nur wenigen Minuten Themen und Informationen erwerben. Und alles was geschieht dort – alles in nur einer oder zwei Minuten. Fünfzehn Minuten sind eine lange Zeit.

 

Natan:

Ja. So ist es.

 

Rabbi:

In Bezug auf diese Welt – fünfzehn Minuten sind eine lange, lange Zeit. Eine lange Zeit.

Wir wissen ebenfalls, dass es gesagt wird von dem Heiligen Ort. Mögen seine Erinnerungen uns behüten, da während der dritten Mahlzeit die Welt für eine oder zwei Minuten im Halbschlaf ist.

Er fragte: „Unser Rabbi, wo warst du?“ Er sagte: „Ich war in den oberen Welten. Ich hörte neue Auslegungen bezüglich der Torah.“ „So erzähle uns manche der Auslegungen.“ Und dann würde er sagen: „Nur, wenn du siebzig Jahre für mich verbracht hast, damit ich es in diesen zwei Minuten erklären kann.“

 

Natan:

Ja, ich sah eine Menge, eine Menge Dinge.

 

Rabbi:

Das bedeutet das es dort keine Erklärungen gibt. Da ist kein… sitzen im Klassenraum und irgendwer kommt und lehrt dich und gibt dir eine Testaufgabe. Und wenn du es nicht verstanden hast, dann schreibst du einen erneuten Test. Aber so geschieht es nicht dort.

Es ist einfach… Du gelangst dorthin und du weißt sofort die alleinige Wahrheit.

 

Mann in der Versammlung:

Gibt es dort eine Zeit oder gibt es dort keine Zeit?

 

Rabbi:

Da gibt es keine Zeit. Es ist eine Dimension außerhalb der Zeit. Wenn er fünfzehn Minuten sagt – das ist nach seiner Auffassung. Dort ist eine Welt der Ewigkeit.

 

Mann in der Versammlung:

Er sagte, dass es ein Unterschied macht, woran man ihn ergreift?

 

Natan:

Was?

 

Mann in der Versammlung:

Du sagtest, dass es einen Unterschied macht, woran sie dich halten – woran du gehalten wirst. Er hielt dich an der Brust. Warum hielt er dich an der Brust?

Natan:

Es ist nicht gut.

 

Mann in der Versammlung:

Ist das nicht in der Brust?

 

Mann in der Versammlung:

Was ist unter dem Strich? Würdest du für einen weiteren Besuch wieder zurückgehen?

 

Natan:

Es hängt von dem Ort ab.

 

Mann in der Versammlung:

Bei einigen Orten, ja?

 

Rabbi:

Würdest du dir dieselbe Tour noch einmal wünschen? Würdest du die gleichen Dinge noch einmal tun wollen?

 

Natan:

Ah…

 

Rabbi:

Er möchte nur die guten Dinge. Er möchte nicht die schlechten Dinge wiederholen.

 

Mann in der Versammlung:

So würdest du nicht jemanden empfehlen, zu Besuch nach oben zu gehen?

 

Natan:

Ich würde es Niemanden empfehlen. Empfehlen würde ich es nur bei den guten Dingen.

 

Rabbi:

Er empfiehlt uns… die Torah zu lernen, die Gebote zu erfüllen. Die Belohnung ist groß. Und auf diesem Weg wird ein Mensch dort oben nicht leiden. Und er wird eine große Belohnung bekommen. Und er wird wiedersagen, es wiederholen und betonen, dass das, was sie ihm zeigten, wo er am Tor vom Garten Eden war – das war nur…

 

Natan:

Der Anfang.

Rabbi:

Nur der Anfang. Das niedrigste, niedrigste Level.

Nun, du sagtest, dass du dort eine Seele bist. In der Form einer Seele verstandst du die Dinge von allein.

 

Natan:

Verstand die Dinge von allein. Ich weiß, was in der Zukunft passiert.

 

Rabbi:

Du hast keine Fragen. Alles ist klar für dich und du weißt…

Du kommst einfach an einem Ort an und du weißt bereits was und wer. Du siehst eine Seele und du weißt, wer es im Leben ist. Du siehst eine Seele in der Hölle und du weißt, was sie tat und wie sie sich fühlt. Du brauchst nicht zu fragen. Du weißt allein alles.

 

Natan:

Ich weiß ebenfalls, was in der Zukunft geschehen wird.

 

Mann in der Versammlung:

Du weißt, was in der Zukunft geschieht?

 

Rabbi:

Lass uns zu dem Moment gehen, als sie hier den Garten Eden öffneten.

 

Mann in der Versammlung:

Was weißt du?

 

Rabbi:

Entschuldige. Entschuldige für einen Moment. Fragen am Ende. O.k.? Antworte nicht. Antworte nicht.

Als sie den Garten Eden öffneten, erklärte er uns, dass das die niedrigste Ebene von Allen ist. Und ihr habt Menschen gesehen, die dort saßen und die Torah lernten.

Natan:

Ja

 

Rabbi:

Kannst du uns erzählen, wer diese Menschen waren?

 

Natan:

Ich sah Menschen.

 

Rabbi:

Keine Namen und wo sie lebten. Jedoch, was waren es für Menschen, die dort waren?

 

Natan:

Was für Menschen waren dort? Sie waren nicht „Studierende“ oder etwas Vergleichbares. Sie waren einfach Menschen, die abseits saßen und sich Zeit für die Torah nahmen.

 

Rabbi:

Sie saßen für die Zeit abseits für das Studium der Torah?

 

Natan:

Ja.

 

Rabbi:

Und du hast verstanden, dass es mehr ist als alles andere.

 

Natan:

Ich verstand, dass es mehr, viel mehr ist als alles andere.

 

Rabbi:

So sind „Studierende“ mehr?

Natan:

„Studierende“ sind mehr.

 

Rabbi:

Sie haben eine höhere Ebene?

 

Natan:

Sie ist höher, ja.

 

Rabbi:

Und was denkst du, ist die höchste Ebene?

 

Natan:

Der Thron der Herrlichkeit.

 

Rabbi:

Und wer erreicht diese Ebene?

 

Natan:

Jeder, der bereut und Buße tut.

 

Rabbi:

Jeder, der bereut und Buße tut?

 

Natan:

Ja, aber nicht aus Furcht vor der Bestrafung. Allerdings aus Furcht vor der Sünde, aus Furcht vor dem Himmel. Das ist, was ich verstand.

 

Mann in der Versammlung:

Das ist die höchste Ebene?

Natan:

Die sehr, sehr Höchste. Das höchste Niveau, was du gehen kannst – du erinnerst dich an das Licht, von dem ich erzählte? Dieses Licht ist höher.

 

Rabbi:

Und eins. Wer lehrt Andere?

 

Natan:

Wow, wow!!! Ich erzähle euch, das ist ein Segen, der Segen ist gewaltig. Oh wow!!

 

Rabbi:

Einfach ein Segen, „m´drabanan“, es ist etwas gewaltiges dort.

 

Natan:

Gigantisch!

 

Rabbi:

So eine Torah-Lektion ist größer als das Größte. Und wenn du Andere lehrst

 

Natan:

Wow!!!

 

Rabbi:

Das ist… gut, wunderbar.

Nun warte. Warte eine Sekunde. Einfach eine Sekunde – ich möchte zurückgehen…wir wollen zurückgehen zu den Punkt – wir wollen zurückgehen zu diesem Punkt.

Bevor wir hier die Richtung verloren – Ich möchte, zu diesem Punkt zurückkehren wo du warst und du alles selbst verstanden hast.

 

Natan:

Ja.

Rabbi:

So zeigtest du uns die zwei Wege, die hier sind und dort. Aber das Publikum sitzt hier und weiß mehr oder weniger von diesen Dingen. Dass es dieses und jenes gibt. Du bist einfach jetzt gekommen und verstärkst für uns, was wir lesen und lernen in dem Buch.

Nun, was interessiert uns am meisten? Ich möchte dir eine Frage über den Mashiach (Messias) stellen:

Könntest du wissen, wer der Mashiach war?

 

Natan:

Ich konnte es nicht wissen. Ich könnte wissen, was seine Eigenschaften sind. Welche Ordnung er als Mashiach haben möchte.

 

Rabbi:

Und kannst du uns erzählen, ob er hier oder dort ist?

 

Natan:

Er ist hier. Er muss hier sein. Es kann nicht sein, dass der Mashiach jemand ist, der tot ist. Das kann nicht sein.

 

Rabbi:

Das kann nicht sein?

 

Natan:

Es muss jemand sein, der hier ist. Die Menschen wissen. Aber als er der Mashiach wurde, waren alle sehr erstaunt.

 

Rabbi:

Das heißt, dass als der Mashiach mit Hashems (Gottes) Hilfe sich offenbarte, war es eine Überraschung?

 

Natan:

Eine gewaltige Überraschung!

 

Rabbi:

Und die Menschen werden sagen: „Ah! Das ist der Mashiach.“

 

Natan:

Es wird sein wie „Wow!!! Das ist der Mashiach?“ So in etwa.

 

Rabbi:

Gut. Nun möchte ich zurück zu etwas Anderem. Du sagtest, du könntest wissen, was in der Welt passieren wird. Als du dort gewesen bist. Was hast du verstanden, was passieren wird?

 

Natan:

Ich verstand… es stimmte überein zu dem, was ich dort verstand. Ich bin sicher, dass ich es weiß. Als ich da oben war, verstand ich, was auf der Welt passieren wird. Und es stimmt überein mit dem, was ich verstand und mit dem, was ich euch über den Mashiach und allem Anderen erzählte. – Ich verstand ebenfalls, dass die „Geula“ und die Offenbarung des Mashiachs kurz bevorsteht. Es ist, dass es in einer sehr nahen Zukunft geschieht. Es ist kurz davor. Es ist wie kurz davor. Die „Geula“ wird wirklich kommen.

 

Rabbi:

Nun erzähle mir, da gewesen bist, war da kein Zeitkonzept. Wie konntest du die Zeit einschätzen? Was ist unmittelbar bevorstehend? Sind es zwanzig Jahre? Zwei Jahre? Ein Monat?

 

Natan:

Unmittelbar bevorstehend ist sofort. Ähnlich, wie in den kommenden Monaten.

 

Rabbi:

In den kommenden Monaten. Nun, du weißt also auch, was passieren wird?

 

Natan:

Ja, ich weiß was passieren wird. Ja.

 

Rabbi:

Und du weißt es von dort?

 

Natan:

Ja, nur von dort. Alles was ich weiß, weiß ich nur von dort.

 

Rabbi:

Und wo befinden wir uns jetzt zeitlich?

 

Natan:

Wo befinden wir uns jetzt zeitlich? In einem Zeitraum. Überhaupt keine Gute. Ich kann dir gerne erzählen, dass die Erlösung sehr nahe ist.

 

Rabbi:

Und was geschehen wird, während der Erlösung?

 

Natan:

Sehr schlimme Dinge werden geschehen. Aber es hängt davon ab. Soweit ich es verstehe.

 

Mann in der Versammlung:

Ist es möglich, dass die Erlösung in den kommenden Monaten geschieht?

 

Natan:

Es ist möglich. Es wird in den kommenden Monaten eintreten.

 

Mann in der Versammlung:

Gibt es vielleicht die Möglichkeit, dass es nicht passiert?

 

Natan:

Es gibt diese Möglichkeit, wenn wir alle umkehren und Buße tun, wird es nicht geschehen.

Mann in der Versammlung:

So wird es nicht geschehen?

 

Rabbi:

Die schlechten Dinge in der Erlösung werden nicht passieren.

 

Natan:

Die schlechten Dinge.

 

Rabbi:

Aber die Erlösung wird kommen.

 

Natan:

Aber die Erlösung wird kommen.

 

Mann in der Versammlung:

Auf jeden Fall: Ob sie die Sünden übergeben und wenn sie die Gebote tun.

 

Natan:

Ja. Aber wenn sie die Sünden übergeben, wird die Erlösung weniger angenehm.

 

Rabbi:

Wenn sie die Sünden übergeben, werden sehr viele Schwierigkeiten bekommen.

 

Natan:

Mehr Schwierigkeiten und weniger angenehm. Und wenn jeder Buße tut, wird es auf einem einfachen Weg passieren.

 

Rabbi:

Aber es wird passieren.

Natan:

Es wird passieren. Egal was.

 

Rabbi:

Nun, stimmst du überein mit dem was du jetzt weißt, mit dem was du dort gesehen hast – wie wird es geschehen?

 

Natan:

Es wird… übereinstimmend mit dem, was ich verstanden habe, unsere jetzige Situation ist überhaupt nicht gut. Ich meine, nicht gut.

 

Rabbi:

Was wird passieren?

 

Natan:

Es wird ein sogenannter sehr großer Krieg sein. Und jeder – die ganze Welt – wird in den Krieg mit einbezogen werden. Übereinstimmend mit dem, was ich verstanden habe. Die ganze Welt wird einfach in den Krieg involviert sein. Jeder! Alle Nationen, alle Araber, jeder wird gegen die Nation Israel kämpfen in diesem Krieg.

 

Rabbi:

Und wann wird es beginnen?

 

Natan:

Es wird beginnen – die Person, die diesen Krieg beginnen wird Jemand mit Namen Gog sein. Soweit ich es da oben verstanden habe. Nur dort oben habe ich es verstanden.

 

Rabbi:

Er heißt Gog?

 

Natan:

Ja.

Rabbi:

Weißt du, wer dieser Gog ist? Worauf bezieht er sich?

 

Natan:

Ich bin sicher, wer es ist.

 

Rabbi:

Wer ist es?

 

Natan:

Obama. Präsident Obama.

 

Rabbi:

Er wird „Gog und Magog“ beginnen?

 

Natan:

Er wird der sein, der diesen Krieg beginnen wird. Er wird seine ganze Armee bringen. Er wird hier den Krieg starten.

 

Rabbi:

Und, er wird gegen uns kämpfen?

 

Natan:

Er wird gegen uns kämpfen. Zuerst wird jeder einfach die Nation Israel wollen. Jerusalem, Israel. Jeder möchte es haben.

 

Rabbi:

Jerusalem?

 

Natan:

Jerusalem, ja. Jeder will sie. Die ganze Welt. Sie werden keine Rücksicht nehmen auf uns. Sie werden es einfach wollen. Jeder wird gegen jeden Anderen kämpfen, weil sie es so wollen.

 

Mann in der Versammlung:

Wie lange wird es dauern?

 

Natan:

Nicht lange. Das alles, all die bösen Dinge werden zwei Wochen dauern.

 

Rabbi:

All die bösen Dinge werden zwei Wochen dauern. Was wird während dieser zwei Wochen passieren? Was sind die bösen Dinge?

 

Natan:

In diesen zwei Wochen – was sind die bösen Dinge? Mehr als ein paar Millionen Menschen werden sterben. Sie werden sterben wie… die einzige Sache, die sie rettet, was ich verstanden habe, nur, wenn sie Buße tun. Wenn eine Person die Torah lernt und Dinge der Güte tut. Das wird sie von diesen Dingen retten.

 

Rabbi:

Das steht in der Gemara (Sanhedrin), das, wenn sie Rabbi Eliezer Hagadol fragen: „Was kann eine Person tun, um sich selbst zu retten von den Geburtswehen des Mashiachs?“

Rabbi Eliezer Hagadol antwortete: „Er sollte sich mit der Torah beschäftigen und „gemilut chassidim“ (Taten der Güte). Das wird ihn retten.

Nun, erzähle mir, was es ist. Welche Art von Krieg ist es? Ist es ein geistlicher Krieg?

 

Natan:

Nein, nein.

 

Rabbi:

Ein Krieg indem Soldaten gegen Soldaten kämpfen? Was ist es?

Natan:

Teilweise, teilweise. Zuerst wird es ein Krieg zwischen Soldaten sein. Die ganze Welt wird einfach kommen… Alle Nationen werden zuerst gegeneinander kämpfen und am Ende Israel wollen.

Was geschehen wird ist dies: Alle werden sich vereinen und gegen uns kämpfen, kämpfen gegen die Nation Israel. Und viele Menschen aus der Nation Israel werden sterben. Mehrere Millionen Menschen werden sterben. Eine Unmenge Menschen werden sterben.

 

Rabbi:

Diejenigen, die nicht die Torah und die Gebote hielten?

 

Natan:

Sie werden sterben.

 

Rabbi:

Und Diejenigen, die die Torah und die Gebote hielten?

 

Natan:

Diejenigen, die die Torah und die Gebote hielten – es kommt darauf an.

Es kommt darauf an, ob sie die Torah mit Taten der Güte hielten.

Da sind solche, die sie befolgen, aber sie tun sich nicht wirklich darum kümmern. Sie gehen lässig damit um. Aber ist jemand wirklich konsequent und genau – und studiert die Torah und tut Taten der Freundlichkeit und Güte, so wird er gerettet.

 

Rabbi:

Wie wird er gerettet?

 

Natan:

Er wird gerettet. Was passieren wird ist wie folgt, in Übereinstimmung mit dem was ich oben sah…

 

Rabbi:

Was meinst du, was du gesehen hast? Hast du es wie einen Film aus der Zukunft gesehen?

Natan:

Ja, ich sah es wie einen Film aus der Zukunft. Ich sah es in einem Film aus der Zukunft. Du hast es lediglich für ein paar Sekunden gesehen. Aber es ist viel, viel Zeit. Wie der Film aus meinem Leben, den ich am Anfang sah. Sie zeigten mir mein Leben in der Tausendstel einer Sekunde, wie in einer tausendstel Sekunde zeigten sie es mir. Und ich sah jede Sekunde aus meinem Leben. Als ich ein Baby war, als ich ein kleiner Junge war. Ich sah alles. Und…

 

Rabbi:

Nun, lass uns fortschreiten. Du hast einen Film gesehen…

 

Natan:

Ich sah einen Film.

 

Rabbi:

Lass es uns einen Film aus der Zukunft nennen. Um was ging es da?

 

Natan:

Ja, Ich sah einfach, dass jeder das Volk Israel angreift und sie kamen gegen uns um ebenfalls gegen uns zu kämpfen. Wir, es ist die IDF – wird es schaffen, sie für zwei Tage in Schach zu halten, in Übereinstimmung zu dem was ich gesehen habe. Und dann wird jedermann uns einfach töten. Und wir werden nicht vom Heiligen Einen verlassen sein, gesegnet sei ER. Und dann wird es geschehen…plötzlich…

 

Rabbi:

Warte, warte. Dieser Krieg – die IDF wird nur zwei Tage standhalten?

 

Natan:

Zwei Tage

 

Rabbi:

Und nach den zwei Tagen?

 

Natan:

Wir werden bis dahin fertig sein.

 

Rabbi:

Keine IDF?

 

Natan:

Keine IDF.

 

Rabbi:

So, alles ist offen?

 

Natan:

Alles ist offen (ungeschützt / schutzlos)

 

Rabbi:

So, du hast gesagt, dass Gog Obama ist. Obama sind die Vereinigten Staaten von Amerika. Du sagst, dass er sie leiten wird…

 

Natan:

Er wird den ganzen Krieg leiten.

 

Rabbi:

Und wer wird sich ihm anschließen?

 

Natan:

Wer wird sich ihm anschließen? Iran wird sich ihm anschließen. Die UN. Die gesamte UN.

Ja, Russland, Südkorea. Die gesamte UN. Wirklich jeder. Jeder. Alle… Siebzig Nationen werden sich gegen uns erheben. Siebzig.

 

Rabbi:

Wo ist ISIS in all diesem?

 

Natan:

ISIS, was sie tun ist – das ist was ich gesehen habe – sie werden Menschen entführen. Sie werden einfach Menschen entführen.

 

Rabbi:

Sie werden unsere Leute entführen?

 

Natan:

Ja. Wie Gilad Shalit – so werden sie es tun. Sie werden Menschen entführen, sie werden sie foltern, und andere Dinge tun, wie diese…. Nun, was ich ebenfalls sah – ist, dass der Ölberg der in der Nähe von Jerusalem ist…gut, diejenigen, die den Vorteil haben, um gerettet zu werden… so dass der Berg sich in zwei spaltet. In dem Moment, indem der Berg sich in zwei spaltet, in dieser Sekunde offenbart sich jedem der Mashiach. Ich meine für jeden, für jeden. Jeder wird einfach sehen, dass es der Mashiach ist. Er wird verstehen, dass es der Mashiach ist. Hier ist ER, offenbart für alle. Und er wird am Eingang zum Ölberg stehen. Und ER wird bestimmen, wer eintreten kann und wer nicht. Jeder, der es nicht verdient einzutreten, wird draußen bleiben und sterben. Und jeder, der es verdienst einzutreten, wird gerettet. Du musst verstehen, was er dir ersparen will. In einer Minute werde ich es dir erklären.

Es ist wie, wer auch immer… der Berg einfach sich öffnet. Und ebenfalls…

 

Rabbi:

Nun, wie öffnet es sich? Es öffnet sich…

 

Natan:

Es spaltet sich in zwei.

 

Rabbi:

Etwas wie…

 

Natan:

Nein, nein, nein

 

Rabbi:

Erdbeben?

 

Natan:

Nein, nein, nein

 

Rabbi:

Atombombe?

 

Natan:

Nein, nein, nein

 

Rabbi:

Was?

 

Natan:

Nein, sie werden aufsteigen… weißt du wie am Ölberg, da sind Gräber, richtig?

 

Rabbi:

Ja

 

Natan:

So, zwei von den toten Menschen werden auferstehen. Zwei tote Menschen werden wieder zum Leben kommen. Einer von hier und einer von dort. Und es wird in zwei Teile gespalten.

Das ist, wie es passieren wird.

Und was ich sah war einfach das…der Mashiach ist der Erste von Allen, der nicht sündigen kann.

Manche die Buße tun und bereuen es. So hat er keine Sünden mehr…

Rabbi:

Er tut Buße?

 

Natan:

Er tut Buße. Ja. Er hat keine Sünden mehr. So hat er keine Sünden mehr. Seit er Buße getan hat, hat er überhaupt keine Sünden mehr.

Es kann nicht sein, dass der Mashiach jemand ist, der sündigt.

Nun, es kann jemand sein, der es eigentlich sehr gut weiß, der es sehr gut weiß. Viele, viele kennen ihn, übereinstimmend, mit dem, was ich verstanden habe. Aber jeder wird sehr überrascht sein, dass er der Mashiach von allen Menschen ist. Auch jetzt wird dieser Mashiach, Ich meine dieser Mashiach – er wird gegen Obama kämpfen. Und nicht nur das – er wird ihn töten und ihn begraben im Land Israel. Und ich sah es…

 

Mann in der Versammlung:

Er wird begraben im Land Israel?

 

Natan:

Ja, er wird begraben im Land Israel.

Ich sah ebenfalls, dass in dem Moment, als der Ölberg sich spaltete, der Mashiach am Eingang stand. Aber er wollte nicht sehen wer ein Religiöser ist, der einen Bart hat, und wer nur eine Person ist. Was er sehen will ist, – sieht er eine Person, die heilig ist, wird er jene Person riechen. Er wird jemand, der heilig ist riechen, weil er rein ist, da er die Gebote tat. Weil er Taten der Güte vollbrachte. Zu sehen, dass er eine wirkliche himmlische Furcht hat und keine Furcht vor Bestrafung und andere Dinge hat. Er möchte nicht sagen: „Hier bist du, du hast einen Hut und du hast eine Kippa – so etwa – du, du kannst hineingehen. Das ist nicht, wie er es sieht.

Ich meine, wirklich, er will wirklich die Vollmacht in uns, er will wahrhaftig fühlen, was wirklich in der Person ist.

 

Rabbi:

Natan, ich frage dich nochmal. Du weißt alles von dort?

 

Natan:

Ich weiß alles von dort.

 

Rabbi:

Das heißt, dass du es vor einer Woche nicht wusstest.

 

Natan:

Ich wusste diese Dinge nicht. Ich hatte keine Ahnung.

 

Mann in der Versammlung:

Du hast keine Bücher gelesen oder ähnliches? Nichts?

 

Natan:

Nichts, nichts.

 

Rabbi:

Nein, er tat es nicht.

 

Mann in der Versammlung:

Wo hat er das gelernt?

 

Rabbi:

Er ist kein Yeshiva-Schüler

 

Mann in der Versammlung:

Er hat es niemals gelernt?

 

Frau in der Versammlung: unklar

 

Rabbi:

Warte eine Sekunde. Eine Sekunde. Ich möchte etwas hier sagen. Schaut, was er sagte. Und schau. Er sagte, das Gog…Gog ist Obama. Und das Gog…ah…Obama wird hier im Land Israel fallen. Und Hashem (Gott) wird hier im Land Israel Obama ein Grab geben.

 

Natan:

Hier im Land Israel.

 

Rabbi:

Hesekiel, der Prophet sagt: „An diesem Tag werde ich Gog ein Begräbnis in Israel geben.“

 

Natan:

Das ist genau, was sie mir gesagt haben. Genauso!

 

Rabbi:

Hesekiel

 

Natan:

Genau die gleichen Dinge.

 

Rabbi:

Und du sagst, dass der Ölberg sich spaltet?

 

Natan:

Der Ölberg wird sich in zwei Teile spalten.

 

Rabbi:

So, der Prophet Sacharja sagt das…ja:

Und der HERR wird ausziehen und gegen jene Nationen kämpfen, wie an dem Tag, da er kämpft, an dem Tag der Schlacht. Und seine Füße werden an jenem Tag auf dem Ölberg stehen, der vor Jerusalem im Osten liegt; und der Ölberg wird sich in der Mitte spalten, nach Osten und nach Westen hin, zu einem sehr großen Tal, und die Hälfte des Berges wird nach Norden und seine <andere> Hälfte nach Süden weichen.

 

Natan:

Ist das wirklich dort aufgeschrieben?

 

Rabbi:

Ja, im Propheten Sacharja.

 

Natan:

Das ist genau das, was ich sah.

 

Rabbi:

Sacharja, der Prophet. Es war vor einer langen Zeit.

 

Natan:

Es ist genau das, was geschehen wird, wenn die Dinge so wie sie sind fortschreiten. So wie die Welt bleibt wie sie ist, wird dieses bestimmt genauso geschehen.

 

Rabbi:

Nun, jemand aus der Versammlung fragte vorhin eine gute Frage. Und ich möchte dich dieses fragen: Wie kann ich wissen, wann das alles beginnt?

 

Natan:

Es wird beginnen in einer Preissteigerung.

Das Erste hat bereits begonnen.

 

Rabbi:

Es hat begonnen?

 

Natan:

Entsprechend was ich sah, hat es bereits am Tag des 27.Elul (11.September 2015) begonnen. Es hat bereits begonnen.

 

Rabbi:

Der 27.Elul im letzten Jahr 5775 (2014)?

 

Natan:

Dieses Jahr… Ja, letztes Jahr.

 

Rabbi:

Wir sind bereits im Monat Tishri (Das neue Jahr beginnt in Israel im Herbst im Monat Tishri)

 

Natan:

Ja, ja

 

Rabbi:

In diesem Fall begann es drei Tage vor Rosh Ha Shana. Gog / Magog begann.

 

Natan:

Der Krieg hat bereits begonnen.

 

Rabbi:

So wie kommt es, dass wir nichts merken?

 

Natan:

Weil der einzige Heilige (Gott) es segnet.

Er wird es nicht am Anfang bringen.

Es wird geschehen, dass an einem Tag alles explodieren wird, manches wird ohne Grund geschehen, alles wird eskalieren, und wir werden inständig wissen, dass wir in einem ausgewachsenen Krieg sind. Und jeder wird sagen, dass der dritte Weltkrieg begonnen hat. Jeder wird es sagen. Also haben wir keine Zeit mehr. Jeder wird verstehen, das Gott verantwortlich dafür ist.

 

Rabbi:

So, du hast gesagt, dass es eine Art von Sicherheitsbruch gibt, die durch eine Explosion von Teilen entsteht.

 

Natan:

Ja

 

Rabbi:

Und jeder wird beginnen gegen den anderen zu kämpfen.

 

Natan:

Ja, genau

 

Rabbi:

Und sie werden einer gegen den anderen kämpfen. Und was ist mit uns?

 

Natan:

Als erstes werden wir ausgegrenzt von diesem. Aber nachher werden sie sich alle gegen uns verbünden.

Das Aleph – Tav in der Bibel

Nachdem Tod Yeshuas am Holz und seiner Auferstehung gingen zwei Jünger traurig und geknickt nach Emmaus. Unterwegs begegnete ihn Yeshua, aber sie erkannten ihn nicht. Sie erzählten ihm von dem Erlebten und ihrer Trauer. Yeshua erwiederte ihnen:

O ihr Unverständigen, wie ist doch euer Herz träge, zu glauben an alles, was die Propheten geredet haben! Musste nicht der Christus dies erleiden und in seine Herrlichkeit eingehen?  Und er begann bei Mose und bei allen Propheten und legte ihnen in allen Schriften aus, was sich auf ihn bezieht.
Lukas 24.25-27

Die Frage, die sich hier stellt ist:  Wo bezieht sich in den Schriften etwas auf Yeshua?  Vor einigen Jahren brachte Bill Sanford eine Sammlung verschiedener Bibelstellen heraus, die etwas enthielten, was man weder in einer deutschen, englischen oder anderen Übersetzung finden kann, sondern nur im hebräischen Urtext. Es ist das Aleph Tav. Ich möchte diese Besonderheit an dem ersten Satz, der in der Bibel steht, deutlich machen. Der erste Satz in der Bibel lautet im Deutschen:

Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde.

Im hebräischen Text steht:

בראשׁית ברא אלהים את השׁמים ואת הארץ

Um diesen Satz zu übersetzen, werde ich die Worte noch einmal untereinander schreiben:

בראשׁית   –   bereschit                –  In einem Anfang
ברא           –   bara                           –  schuf (Verb in Singular)
אלהים       –  elohim                      –  die Plural der Gottheit
את             –  et                                 –  ?
השׁמים     –  ha´schamaim        –  die Himmel
ואת            –  v´et                             –  und
הארץ        –  ha´aretz                   –  die Erde

Mitten in diesem Satz tauchen zwei Buchstaben auf, die nicht übersetzt werden können. Sie ergeben kein Wort. Es sind das Aleph und das Tav. Das Aleph ist der erste Buchstabe des hebräischen Alphabets und das Tav ist der letzte Buchstabe des hebräischen Alphabets. Da diese Buchstaben kein Wort ergeben, tauchen sie in keiner Übersetzung auf. Was bedeuten nun diese Buchstaben? Hierfür müssen wir von 1.Mose 1 in die Offenbarung des Johannes gehen. Dort lesen wir:

Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende, spricht der Herr, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige.
Offenbarung 1.8

Und er sprach zu mir: Es ist geschehen! Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Ich will dem Dürstenden geben aus dem Quell des Wassers des Lebens umsonst!
Offenbarung 21.6

Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte.
Offenbarung 22.13

Alpha und Omega sind der erste und der letzte Buchstabe im griechischen Alphabet. Da Yeshua ein Mann aus dem jüdischen Volk war, hat er hebräisch und nicht griechisch gesprochen. Er sagt hier also nicht, das er das Alpha und das Omega ist (das wäre griechisch), sondern er sagt, dass er das Aleph und das Tav ist ( את ). Aus diesem Kontext heraus können wir den ersten Vers der Bibel wie folgt übersetzen:

In einem Anfang schuf (Verb in Singular) die Plural der Gottheit, Yeshua, die Himmel und die Erde.

Im ersten Satz der Bibel heißt es also, dass Yeshua die Himmel und die Erde erschuf. Yeshua ist das Aleph und das Tav.

Im weiteren Verlauf finden wir an vielen Stellen in der Tenach (Altes Testament) im Hebräischen viele Stellen, in dem das Aleph und das Tav ( את ) enthalten ist. Diese Textstellen belegen, dass Yeshua von Anfang an der Handelnde war.  Hier sind einige Beispiele:

Und sie hörten Aleph-Tav (Yeshua), die Stimme Elohims YHWH, der im Garten wandelte, als der Tag kühl war; und der Mensch und seine Frau versteckten sich vor dem Angesicht Elohims YHWH hinter den Bäumen des Gartens.
1.Mose 3.8

Und es geschah, als die Sonne untergegangen und es finster geworden war — siehe, [da war] ein rauchender Glutofen und eine Feuerfackel, die zwischen den Stücken hindurchfuhr.  An jenem Tag machte YHWH  Aleph-Tav (Yeshua) einen Bund mit Abram
1.Mose 15.17-18

Denn ich will in dieser Nacht durch das Land Ägypten gehen und alle Erstgeburt im Land Ägypten schlagen, vom Menschen bis zum Vieh, und ich will an allen Göttern der Ägypter ein Strafgericht vollziehen, ich, YHWH.  Und das Blut soll euch zum Zeichen dienen an euren Häusern, in denen ihr seid. Und wenn ich das Blut Aleph-Tav (Yeshua) sehe, dann werde ich verschonend an euch vorübergehen; und es wird euch keine Plage zu eurem Verderben treffen, wenn ich das Land Ägypten schlagen werde.
2.Mose 12.12-13

Gedenke an Aleph-Tav (Yeshua) Sabbattag und heilige ihn!
2.Mose 20.8

Ihr sollt nichts hinzufügen zu dem Wort, das ich euch gebiete, und sollt auch nichts davon wegnehmen, damit ihr die Gebote Aleph-Tav (Yeshua), YHWH´s, eures Elohim, haltet, die ich euch gebiete.
5.Mose 4.2

Ich könnte noch viel mehr Textstellen nennen, aber ich denke, es ist deutlich, wer Yeshua ist und wie er die Jünger auf dem Weg nach Emmaus die Schriften erklärt hat. Er ist eins mit dem Vater. Er ist der Geber der Torah. Es sind seine Gebote. Aus diesem Kontext heraus kann und muss man die Schriften des Neuen Testamentes anders lesen. Es geht um den erneuerten (nicht Neuen) Bund. Er hat den Bund mit Abraham durch seinen Opfertod erneuert. Er ruft uns, in seinen Bund zurückzukehren.

Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach; und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht verlorengehen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alle, und niemand kann sie aus der Hand meines Vaters reißen.  Ich und der Vater sind eins.
Johannes 10.27-30

Liebt ihr mich, so haltet meine Gebote!
Johannes 14.15

Gnade und / oder Gesetz

Wie ist das Verhältnis in der Bibel von Gnade und Gesetz. Ich erlebe es mit als ein Reizthema. Aussagen wie: „Ich mache mir ehrlich Sorgen um dich, denn ich habe den Eindruck du fällst aus der Gnade“; oder: „In meinem Herrn Jesus bin ich frei und brauche mich nicht mehr um das Gesetz zu kümmern. Er hat mir alles vergeben.“ Steve Okunola hat zu diesem Thema eine gute Video-Präsentation erstellt, die biblisch fundiert das Verhältnis von Gesetz (hebräisch Torah) und Gnade beleuchtet.

 

Was ist der Fluch der Torah?

Denn alle, die aus Werken des Gesetzes (Torah) sind, die sind unter dem Fluch; denn es steht geschrieben: »Verflucht ist jeder, der nicht bleibt in allem, was im Buch des Gesetzes geschrieben steht, um es zu tun«. (Galater 3.10)

Um sich diesem Thema zu nähern ist es nötig, sich auch anzuschauen, was die Bibel zum  Thema „Sünde“ sagt. Denn Sünde und Fluch gehören zusammen.

Sünde

Sünde ist das hebräische Wort  חטּאה  (chaṭṭâ’âh) und bedeutet „Straftat“ aber auch „Zielverfehlung – das Ziel verpassen“. Sünde bedeutet, gegen den Willen YHWH´s (Gottes) zu handeln. Es bedeutet, das Ziel, der ewigen Verbundenheit mit YHWH (Gott) zu verlieren.

Und der HERR ging vor seinem Angesicht vorüber und rief: Der HERR, der HERR, der starke Gott, der barmherzig und gnädig ist, langsam zum Zorn und von großer Gnade und Treue; der Tausenden Gnade bewahrt und Schuld, Übertretung und Sünde vergibt, aber keineswegs ungestraft lässt, sondern die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern und Kindeskindern bis in das dritte und vierte Glied! (2.Mose 34.6-7)

Wie ich schon einmal an anderer Stelle erwähnt habe, war und ist es der Wunsch YHWH´s (Gottes), dass seine Braut, die 12 Stämme Israels, wieder gesammelt werden. Dieses kann aber nur geschehen, wenn für die Sünde gesühnt wird.

Sie wird aber einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk erretten von ihren Sünden. (Matthäus 1.21)

Sein Volk ist Israel und alle, die sich in diesen Ölbaum einpfropfen lassen.

Fluch

Fluch ist das hebräische Wort קללה  (qelâlâh) und bedeutet Verwünschung / Fluch.

Fluch ist auch das Gegenteil von Segen:
Ich nehme heute Himmel und Erde gegen euch zu Zeugen: Ich habe euch Leben und Tod, Segen und Fluch vorgelegt; so erwähle nun das Leben, damit du lebst, du und dein Same, indem du den HERRN, deinen Gott, liebst, seiner Stimme gehorchst und ihm anhängst; (5. Mose 30.19-20a)

Der Fluch der Torah

Fluch ist das Gegenteil von Segen. Um dem Volk Israel dieses vor Augen zu führen, sollten sie, bevor sie in das Land einziehen zur Hälfte auf dem Berg Ebal und auf dem Berg Garizim steigen:

Und wenn dich der HERR, dein Gott, in das Land bringt, in das du kommst, um es in Besitz zu nehmen, so sollst du den Segen auf dem Berg Garizim erteilen und den Fluch auf dem Berg Ebal. (5.Mose 11.29)

Später wird dieses Ereignis genauer beschrieben:

Und Mose gebot dem Volk an jenem Tag und sprach:
Diese sollen auf dem Berg Garizim stehen, um das Volk zu segnen, wenn ihr über den Jordan gegangen seid: Simeon, Levi, Juda, Issaschar, Joseph und Benjamin.
Und diese sollen auf dem Berg Ebal stehen, um zu verfluchen: Ruben, Gad, Asser, Sebulon, Dan und Naphtali.
Und die Leviten sollen das Wort ergreifen und zu allen Männern Israels mit lauter Stimme sagen:
Verflucht sei, wer ein geschnitztes oder gegossenes Bild macht, das dem HERRN ein Gräuel ist, ein Machwerk von Künstlerhand, und es heimlich aufstellt! Und das ganze Volk soll antworten und sagen: Amen!
Verflucht sei, wer seinen Vater und seine Mutter verachtet! Und das ganze Volk soll sagen: Amen!
Verflucht sei, wer die Grenze seines Nächsten verrückt! Und das ganze Volk soll sagen: Amen!
Verflucht sei, wer einen Blinden auf dem Weg irreführt! Und das ganze Volk soll sagen: Amen!
Verflucht sei, wer das Recht des Fremdlings, der Waise und der Witwe beugt! Und das ganze Volk soll sagen: Amen!
Verflucht sei, wer bei der Frau seines Vaters liegt; denn er hat seinen Vater entblößt! Und das ganze Volk soll sagen: Amen!
Verflucht sei, wer bei irgendeinem Vieh liegt! Und das ganze Volk soll sagen: Amen!
Verflucht sei, wer bei seiner Schwester liegt, die die Tochter seines Vaters oder seiner Mutter ist! Und das ganze Volk soll sagen: Amen!
Verflucht sei, wer bei seiner Schwiegermutter liegt! Und das ganze Volk soll sagen: Amen!
Verflucht sei, wer seinen Nächsten heimlich erschlägt! Und das ganze Volk soll sagen: Amen!
Verflucht sei, wer Bestechung annimmt, um jemand zu erschlagen und unschuldiges Blut [zu vergießen]! Und das ganze Volk soll sagen: Amen!
Verflucht sei, wer die Worte dieses Gesetzes nicht aufrechterhält, indem er sie tut! Und das ganze Volk soll sagen: Amen! (5.Mose 27.11-26)

Wichtig ist hier, dass das Volk jedem Punkt bestätigen musste. Der Fluch der Torah ist also die Folge dessen, wenn man sie übertritt.
Nun sagt Paulus zu den Galatern, die sich aus dem Heidentum heraus bekehrt haben:

Denn alle, die aus Werken des Gesetzes (Torah) sind, die sind unter dem Fluch; denn es steht geschrieben: »Verflucht ist jeder, der nicht bleibt in allem, was im Buch des Gesetzes geschrieben steht, um es zu tun«. (Galater 3.10)

Was war geschehen? Eine Gruppe von Juden kam nach Galatien, um die Neubekehrten am Fleisch zu beschneiden (Galater 2.3 / Galater 5.2). Dagegen ist Paulus aufgestanden. Denn er sagt, dass nur die Gnade, die aus der Beziehung zu YHWH (Gott) durch Yeshua (Jesus) entsteht, retten kann.
Schon beim Auszug aus Ägypten, wurde das Volk zuerst durch das Blut des Lammes gerettet, dann ging es einen Bund mit YHWH (Gott) ein und erst dann, in der liebevolen Beziehung zueinander, erklärte YHWH (Gott), wie er sich ein Leben mit seiner Braut (Israel) vorstellt. Schon in der Torah sagte er seinem Volk, worauf es ihm wirklich ankommt:

Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel und die Erde und alles, was in ihr ist, gehört dem HERRN, deinem Gott; dennoch hat der HERR allein deinen Vätern sein Herz zugewandt, dass er sie liebte; und er hat ihren Samen nach ihnen aus allen Völkern erwählt, nämlich euch, wie es heute der Fall ist. So beschneidet nun die Vorhaut eures Herzens und seid nicht mehr halsstarrig! (5.Mose 10.14-16)

Der Prophet Jeremia schreibt:

Beschneidet euch für den HERRN und beseitigt die Vorhaut eurer Herzen, ihr Männer von Juda und ihr Einwohner von Jerusalem, damit mein Zorn nicht ausbricht wie ein Feuer, das niemand löschen kann, wegen der Bosheit eurer Taten! (Jeremia 4.4)

Es ging also schon immer um eine Herzensbeziehung. Nur aus dieser liebevollen Beziehung zu unserem ewigen Vater können wir leben. Alles andere gleicht einer geschäftlichen Beziehung: Du gibst mir etwas und dann bekommst du den Gegenwert.
So kann keine Liebesbeziehung funktionieren und bestehen. In einer glücklichen Ehe sind beide füreinander da. Es ist ein Ehebund. In einem Bund verpflichten sich beide Partner, alles für den Anderen zu tun.
Yeshua (Jesus) hat alles für sein Volk getan. Er hat die Sünden gesühnt und die Voraussetzungen geschaffen, in seinen Bund einzutreten. Denn es ist das Blut des Bundes.
Wenn wir, als unbeschnittene am Fleisch uns zu Yeshua (Jesus) bekehren und unser Leben seiner Autorität unterstellen, müssen wir uns nicht am Fleisch beschneiden lassen.
Allerdings müssen wir unsere Vorhaut des Herzens beschneiden und aus dieser Liebesbeziehung in seinem Bund leben. Jede Sünde, die wir tun, gefährdet den Bund. Yeshua (Jesus) sagt in der Bergpredigt:

Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Wundertaten vollbracht? Und dann werde ich ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr Gesetzlosen! (Matthäus 7.21-23)

Es geht also darum, aus einer Liebe zu unserem Schöpfer und Vater durch unseren Messias Yeshua (Jesus) den Willen des Vaters zu tun, dem er seinen Volk am Berg Sinai, nachdem die Liebesbeziehung bestand, gegeben hat.
Umgekehrt ist es Werksgerechtigkeit und somit religiös und tot. Yeshua (Jesus) sagt:

Wer sein Leben findet, der wird es verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden! (Matthäus 10.39)

Wer heiratet, gibt sein altes Leben, seine liebgewordenen Gewohnheiten, auf, für ein neues Leben zu zweit.
Auch wir müssen unser sündiges, torahloses Leben aufgeben, um in der Liebesbeziehung  mit Yeshua (Jesus) zu bleiben. Denn Sünde ist die Übertretung der Torah.

Denn wer den Willen meines Vaters im Himmel tut, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter! (Matthäus 12.50)

Resume

Der Fluch der Torah ist die Folge deren Übertretung.
Es ist YHWH (Gott) ein Herzensanliegen, mit seinem Volk in einer tiefen Liebesbeziehung zu leben. Er sehnt sich nach unserer Gemeinschaft. Da er unser Schöpfer ist, weiß er, wie Leben funktioniert. So gibt er uns, nachdem wir Ja gesagt haben, uns die Möglichkeit, zu lernen, wie er möchte, dass wir leben. Sein Wunsch ist es, in seinen Willen hineinzuwachsen. Wir sollen im Herzen seine Liebe verstehen, mit der er uns duch seinen Willen leitet. Paulus schreibt:

Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nun lebe ich, aber nicht mehr ich [selbst], sondern Christus lebt in mir. Was ich aber jetzt im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat. (Galater 20.2)

Unser altes Leben (vor der Verlobung) ist vergangen. Wir sind überwältigt von der Liebe YHWH´s (Gottes) durch Yeshua (Jesus). Wir geben alles auf, um mit ihm zu leben und seinen Willen, der der Wille seines Vaters ist, zu tun.
Das ist die Eigenschaft seiner Braut Israel.
Wenn wir nicht in der Liebe sind, also die Herzen beschnitten sind, können wir das Wesen und die Liebe seines Willens garnicht erfassen. Dann tun wir das aus Buchstabentreue heraus und nicht aus der Treue zum Vater. Wenn das passiert, sind wir tot.

„Ich habe euch nie gekannt“

Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut.  Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Wundertaten vollbracht?  Und dann werde ich ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr Gesetzlosen!
Matthäus 7.21-23

Dieser Text hat mir früher sehr viel Probleme bereitet. Wer ist es, zu dem Yeshua sagt, „ich habe euch nie gekannt?

Yeshua sagt es im Rahmen der Bergpredigt. Er spricht hier von den Willen seines Vaters. Und nur diese Menschen werden mit ihm die Ewigkeit erleben.
Nun gibt es wohl Menschen, die in seinem Namen, in Yeshuas Namen, beten, heilen, und Dämonen austreiben. Aber mit diesen Menschen hat er nichts zu tun. Mit ihnen hat er keine Beziehung.

Das Wort „gekannt“, welches Yeshua hier benutzt, hat aus der hebräischen Sprache (er sprach hebräisch) die Bedeutung einer intimen Beziehung. Er sagt also, dass er mit diesen Menschen in keiner innigen, intimen Beziehung steht. Der Grund ist, dass diese Menschen nicht den Willen des Vaters tun. Obwohl sie in seinem Namen beten.

Aber was ist nun der Wille des Vaters?
In der Bergpredigt sagt Yeshua am Anfang, dass die Torah (im deutschen übersetzt mit Gesetz) weiterhin gilt:

Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen sei, um das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen, um aufzulösen, sondern um zu erfüllen! Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Buchstabe noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und die Leute so lehrt, der wird der Kleinste genannt werden im Reich der Himmel; wer sie aber tut und lehrt, der wird groß genannt werden im Reich der Himmel.
Matthäus 5.17-19

In diesem Kontext müssen wir den o.g. Text aus Matthäus 7 verstehen.
Erst sagt er, dass die Torah weiterhin gilt, dann präzisiert er einige Gebote und sagt, dass nur er nur mit dem Menschen eine innige Beziehung hat, die den Willen des Vaters, die Torah, halten.

Warum ist es so?
Zuerst, weil unser Vater der Schöpfer des Lebens ist und er am Besten weiß, wie wir ein erfülltes Leben führen können. Er ist ja der Erfinder des Lebens.

Zum Anderen weil seine Torah „Leben“ ist.

Und als Mose dies alles zu ganz Israel geredet hatte, da sprach er zu ihnen: Nehmt zu Herzen alle Worte, die ich euch heute bezeuge, damit ihr sie euren Kindern gebietet, dass sie darauf achten, alle Worte dieses Gesetzes zu befolgen. Denn es ist kein leeres Wort für euch, sondern es ist euer Leben, und durch dieses Wort werdet ihr eure Tage verlängern in dem Land, in das ihr über den Jordan geht, um es in Besitz zu nehmen!
5. Mose 32.45 – 47

Yeshua sagt, dass wir tun sollen, was ER tat. Dann werden wir mit IHM in einer innigen Beziehung leben und in Vollmacht handeln. Er tat den vollkommenen Willen seines Vaters, denn er lebte ohne Sünde. Er hielt den Shabbat Er feierte die prophetischen Feste des Vaters und auch sonst ehrte er den kompletten Willen des Vaters. Yeshua sagt, dass wir es ihm gleichmachen sollen. Dann leben wir im Willen des Vaters.

Gott ist ein Gott der Bündnisse. Wenn wir uns durch das Blut des Lammes Yeshua in seinem Bund hineinnehmen lassen, haben wir die Möglichkeit in einer innigen Beziehung mit ihm zu Leben. Durch den Heiligen Geist, der uns in alle Wahrheit führt ist es möglich.

Wir als Heidenchristen sind nicht in der Lehre der Torah aufgewachsen. Aus diesem Grunde haben die Apostel auf dem Apostelkonzil in Jerusalem eine weise Entscheidung getroffen:

Darum urteile ich, dass man denjenigen aus den Heiden, die sich zu Gott bekehren, keine Lasten auflegen soll, sondern ihnen nur schreiben soll, sich von der Verunreinigung durch die Götzen, von der Unzucht, vom Erstickten und vom Blut zu enthalten. Denn Mose hat von alten Zeiten her in jeder Stadt solche, die ihn verkündigen, da er in den Synagogen an jedem Sabbat vorgelesen wird.
Apostelgeschichte 15. 19-21

Im Grunde wird hier gesagt, dass wir, wenn wir unser Leben durch Yeshua unter die Regie Gottes stellen, an jedem Shabbat in der Torah gelehrt werden sollen. Nur so können wir im Willen des Vaters wachsen. Möge der Heilige Geist uns in seine Wahrheit leiten.