September 2015 – Wie sollen wir reagieren?

Es ist in der letzten Zeit viel über die bevorstehenden Ereignisse, die rund um die biblischen Herbstfeste im September 2015 stattfinden werden, geschrieben und berichtet worden. Nun sind wir im September angelangt und wir befinden uns vor dem ersten Herbstfest, Yom Teruah, das Posaunenfest. Wir stehen also unmittelbar vor den Ereignissen. Hier ist noch einmal eine Übersicht dieser Ereignisse:
14. September: Yom Teruah, das Posaunenfest (3.Mose 23.24-25)
Inhalt dieses Festes ist u.A. die Proklamation und Krönung des Messias Yeshua. Gleichzeitig wird an diesem Tag die Hochzeit des Lammes mit seiner Braut stattfinden. Es ist kein Zufall, dass genau an diesem Tag die Frau, die als populärster, weiblicher Rockstar gesehen wird, Madonna, am Posaunentag ihre „Rebel Heart Tour“ (Rebellisches Herz-Tour) in Washington, DC, mit dem Eröffnungsthema „die Entweihung der Braut und die Ankunft der gefallenen Engel“ beginnt.
15. September: Das Militärmanöver Jade Helm 15 in den USA geht zu Ende. Gleichzeitig wird an diesem Tag die 70. Tagung der Vollversammlung der Vereinten Nationen beginnen. Berichten zufolge beabsichtigt Frankreich kurz nach Beginn der Sitzung im UN-Sicherheitsrat eine Resolution einzubringen, in der der Sicherheitsrat formell den palästinensischen Staat anerkennt. Wie sich die USA bei dieser Abstimmung verhalten wird ist völlig offen. Das Ergebnis dieser Abstimmung hat eine weltpolitisch große Bedeutung.
16. – 25. September: Groß angelegtes Militärmanöver „Conex 15“ der Schweiz. Sie simuliert den Zerfall der EU und erwartet Unruhen in Europa.
20. – 26. September: In dieser Zeit findet die Weltweite Aktionswoche für Frieden in Palästina und Israel statt, die vom Weltkirchenrat veranstaltet wird.
21. September: Internationaler Tag des Friedens der Vereinten Nationen. Wird an diesem Tag der UN-Sicherheitsrat möglicherweise die Resolution zur Anerkennung eines Staates Palästina verabschieden?
23. September: Jom Kippur, der Versöhnungstag (3.Mose 23.27-32). Gleichzeitig trifft sich der Papst mit dem Präsidenten der USA, Barak Obama, im Weißen Haus. Der Papst ist der insgesamt 266. Papst in der Geschichte. Das Treffen findet am 266. Tag des Jahres statt. Und gleichzeitig dauert es von der Empfängnis bis zur Geburt normalerweise 266 Tage.
Gleichzeitig soll an diesem Tag im Forschungszentrum Cern in der Schweiz ein Versuch unternommen werden, so genannte schwarze Löcher zu produzieren und ein Tor in eine Parallelwelt zu öffnen. Der Leiter der Forschungsabteilung von Cern, Sergio Bertolucci, sagte in einem Interview im November 2009, dass etwas aus dem Tor herauskommen könnte oder wir könnten etwas hindurch senden.
24. September: Der Papst spricht vor beiden Häusern des amerikanischen Kongresses.
25. – 27. September: Die Vereinten Nationen wollen in dieser Zeit über den Entwurf einer neuen Agenda für nachhaltige Entwicklung, der Agenda 2030 beraten und sie beschließen. Hier geht es u.A. um Weltherrschaft, Erziehung, Bildung und die Gleichstellung der Geschlechter.
28.September: Beginn des Laubhüttenfestes (3.Mose 23.39-43). Gleichzeitig ist an diesem Tag der letzte Blutmond der Blutmondtetrade. Diese Blutmondtetrade fiel zwischen 2014 und 2015 mit biblischen Feiertagen zusammen. Bei dem Blutmond am Beginn des Laubhüttenfestes handelt es sich zudem um einen »Supermond«, der von Jerusalem aus deutlich zu erkennen sein wird. In der Vergangenheit waren solche astronomischen Ereignisse immer mit entscheidenden Ereignissen bezüglich Israel verbunden.
28.September – 06.November 2015: NATO-Großübung Trident Juncture 2015. Es ist die größte Nato-Übung seit 10 Jahren. Sie findet in dieser Zeit mit 36.000 Soldaten in Italien, Spanien und Portugal statt. Im Mittelpunkt steht der Einsatz der NATO Response Force (NRF) in einem multinationalen strategischen, operativen und taktischen Umfeld. Geübt wird, dass das Bündnis im Verteidigungsfall schnellstmöglich einsatzbereit ist.
Zusätzlich befinden wir uns am Ende der Schmitta, des Sabbatjahres (3.Mose 25.1-7), sowie am Beginn des Halljahres (3.Mose 25.8-13).
Also, um die biblischen Festtage findet eine ganze Menge statt. Auffällig ist, dass sich Vieles genau an diesen Tagen ereignet, bzw. beginnt. Ich denke, das ist kein Zufall.
In der Politik wird viel über Frieden gesprochen. Gerade im September finden ja einige Veranstaltungen dazu statt. Im Buch des Propheten Jeremia steht u.A. dazu:
Denn von ihrem Kleinsten bis zu ihrem Größten sind sie allesamt der Gewinnsucht ergeben; und vom Propheten bis zum Priester üben sie allesamt Falschheit, und sie heilen die Wunde der Tochter meines Volkes leichthin und sprechen: „Frieden, Frieden!“, und da ist doch kein Frieden.
Jeremia 6.13-14
Deutlich ist, dass sich die UNO und damit die Weltgemeinschaft gegen Israel stellt. Besonders seit den letzten Wahlen in Israel, ist das Land zunehmend politisch isoliert. Wahrscheinlich wird die UNO die Palästinenser als Staat anerkennen. Mir kommt da ein Psalmwort in den Sinn. Im Psalm 83.1-6 steht:
Ein Psalm-Lied von Asaph.
Elohim, schweige nicht; verstumme nicht und sei nicht still, o El!
Denn siehe, deine Feinde toben, und deine Hasser erheben das Haupt.
Gegen dein Volk entwerfen sie listige Pläne und beraten sich gegen deine Geborgenen.
Sie sprechen: Kommt und lasst uns sie vertilgen, damit sie keine Nation mehr seien, damit nicht mehr gedacht werde des Namens Israels!
Denn sie haben sich mit einmütigem Herzen beraten, sie haben einen Bund gegen dich geschlossen
Bezüglich der Pläne von Cern ist deutlich der okkulte Hintergrund bei näheren Hinsehen sichtbar. Nicht nur das „Maskottchen“ dieser Einrichtung ist Shiva, ein Gott der Zerstörung,  auch das Logo enthält die Zahlen 666.  Weiterhin befindet sich das Versuchsgelände in der Stadt Saint Genis Pouilly. Sie wurde in der Römerzeit  Apolliacum genannt. Hier befand sich ein Tempel des Apollyon. In der Bibel gibt es eine Passage in der Offenbarung in der Apollyon erwähnt wird und verblüffende Gemeinsamkeiten mit den angestrebten Versuch, Tore zu Parallelwelten zu öffnen, zu erkennen sind:
Und der fünfte Engel posaunte: Und ich sah einen Stern, der vom Himmel auf die Erde gefallen war; und ihm wurde der Schlüssel zum Schlund des Abgrunds gegeben. Und er öffnete den Schlund des Abgrunds; und Rauch stieg aus dem Schlund auf wie der Rauch eines großen Ofens, und die Sonne und die Luft wurden von dem Rauch des Schlundes verfinstert. Und aus dem Rauch kamen Heuschrecken hervor auf die Erde, und ihnen wurde Gewalt gegeben, wie die Skorpione der Erde Gewalt haben. Und ihnen wurde gesagt, dass sie nicht das Gras der Erde noch irgendetwas Grünes, noch irgendeinen Baum beschädigen sollten, sondern die Menschen, die nicht das Siegel Gottes an ihren Stirnen haben. Und ihnen wurde gegeben, dass sie sie nicht töteten, sondern dass sie fünf Monate gequält würden; und ihre Qual war wie die Qual eines Skorpions, wenn er einen Menschen sticht. Und in jenen Tagen werden die Menschen den Tod suchen und werden ihn nicht finden und werden zu sterben begehren, und der Tod flieht vor ihnen. Und die Gestalten der Heuschrecken waren gleich zum Kampf gerüsteten Pferden, und auf ihren Köpfen war es wie Kronen gleich Gold, und ihre Angesichter waren wie Angesichter von Menschen; und sie hatten Haare wie Frauenhaare, und ihre Zähne waren wie die von Löwen. Und sie hatten Panzer wie eiserne Panzer, und das Geräusch ihrer Flügel war wie das Geräusch von Wagen mit vielen Pferden, die in den Kampf laufen; und sie haben Schwänze gleich Skorpionen, und Stacheln, und ihre Gewalt ist in ihren Schwänzen, die Menschen fünf Monate zu beschädigen. Sie haben über sich einen König, den Engel des Abgrunds; sein Name ist auf Hebräisch Abaddon, und im Griechischen hat er den Namen Apollyon.
Offenbarung 9.1-11
Apollyon heißt auch „der Verderber“.
Wenn man die ganzen Ereignisse im Zusammenhang betrachtet klingt das alles sehr beängstigend.
So kurz vor dem Posaunenfest, welches diese Zeit ja einleitet, befinden wir uns in der Zeit der Teschuva, der Buße und Umkehr. Und ich denke, dass ist die Lösung für uns, die wir an den Elohim Abrahams, Isaacs  und Jakobs glauben. Ich glaube, wir gehen sehr schweren Zeiten entgegen. Aber wir dürfen wissen, dass ER alles lenkt. Unsere Aufgabe ist es, besonders jetzt intensiv zu beten und uns und unser Herz zu überprüfen. Hildegard Schneider hat hierzu einige sehr gute Impulsfragen aufgeschrieben, die wir uns täglich stellen sollten:
Was missfällt meinem Schöpfer an meinem Leben?
Liebe ich IHN von ganzem Herzen?
Liebe ich meinem Nächsten wie mich selbst?
Gefällt IHM mein Reden, Denken und Handeln?
YHWH ist treu und gerecht. Paulus schreibt dazu:
Ich danke meinem Gott allezeit euretwegen für die Gnade Gottes, die euch in Christus Jesus gegeben ist, dass ihr in allem reich gemacht worden seid in ihm, in allem Wort und in aller Erkenntnis, wie denn das Zeugnis von Christus in euch gefestigt worden ist, sodass ihr keinen Mangel habt an irgendeiner Gnadengabe, während ihr die Offenbarung unseres Herrn Jesus Christus erwartet, der euch auch fest machen wird bis ans Ende, sodass ihr unverklagbar seid am Tag unseres Herrn Jesus Christus. Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft mit seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn.
1.Korinther 1.4-9
In der Zeit der Teschuva (sie endet am Yom Kippur) wird regelmäßig der Psalm 27 gelesen. In den Versen 5 und 6 betet David prophetisch:
Denn er wird mich bergen in seiner Hütte am Tag des Unglücks, er wird mich verbergen im Verborgenen seines Zeltes; auf einen Felsen wird er mich erhöhen.
Und nun wird mein Haupt erhöht sein über meine Feinde rings um mich her; und Opfer des Jubelschalls will ich opfern in seinem Zelt, ich will singen und Psalmen singen dem YHWH.
Lasst uns SEINE Nähe suchen in diesen schwierigen Zeiten. Er ist der einzige Ort, wo wir Schutz, Halt, Rettung, Gnade und Freude finden. Lasst uns auf IHN schauen.
Mögest du durch die Gnade Yeshuas reingewaschen und geborgen werden.