Die Prophetie von Rabbi Jehuda Ben Samuel

Im Jahre 1217 hat Rabbi Jehuda Ben Samuel, ein berühmter deutscher Rabbiner eine Prophezeiung veröffentlicht, die sehr erstaunlich ist. Das Besondere an dieser Prophezeiung ist, dass er weltgeschichtliche Ereignisse im Zusammenhang mit Jerusalem genau vorausgesagt hat.

Kurze Zeit später ist Rabbi Jehuda Ben Samuel in Regensburg am 22.02.1217 gestorben.

Folgendes hat er prophezeit:

Wenn die Osmanen Jerusalem erobern, werden sie acht Jubiläen über Jerusalem regieren. Danach wird Jerusalem für ein Jubiläum Niemandsland werden, um dann im neunten Jubiläum wieder in den Besitz des jüdischen Volkes zurück zu kommen – dies wird den Beginn der messianischen Endzeit markieren.

Hier muss erst einmal geklärt werden, was Rabbi Jehuda Ben Samuel mit einem Jubiläum meint.

In der Torah gilt das Siebener-Prinzip:

6 Tage Schöpfung – 7.Tag Shabbat (Ruhetag)

6 Jahre arbeiten – 7.Jahr Shabbatjahr (Ruhejahr für das Land)

Weiterhin gibt es das Jubeljahr. Hierzu steht in der Torah:

3.Mo 25.8 Und du sollst dir sieben Jahrsabbate zählen, siebenmal sieben Jahre, so dass die Tage von sieben Jahrsabbaten dir 49 Jahre ausmachen.

3.Mo 25.9 Und du sollst im siebten Monat, am Zehnten des Monats, den Posaunenschall ergehen lassen; am Versöhnungstag sollt ihr die Posaune ergehen lassen durch euer ganzes Land.

3.Mo 25.10 Und ihr sollt das Jahr des fünfzigsten Jahres heiligen und sollt im Land Freiheit ausrufen für alle seine Bewohner. Ein Jubel-Jahr soll es euch sein, und ihr werdet jeder wieder zu seinem Eigentum kommen und jeder zurückkehren zu seinem Geschlecht.

3.Mo 25.11 Ein Jubel-Jahr soll dies, das Jahr des fünfzigsten Jahres, euch sein; ihr sollt nicht säen und seinen Nachwuchs nicht ernten und seine unbeschnittenen Weinstöcke nicht lesen;

3.Mo 25.12 denn ein Jubel-Jahr ist es: Es soll euch heilig sein; vom Feld weg sollt ihr seinen Ertrag essen.

Dieses 50. Jahr, welches hier als Jubeljahr bezeichnet wird, meint Rabbi Jehuda Ben Samuel mit dem Begriff Jubiläum. Das heißt, ein Jubiläum bezeichnet in dieser Prophetie einen Zeitraum von 50 Jahren.

Die Prophetie beginnt mit der Eroberung Jerusalems durch das Osmanische Reich, welches 300 Jahre nach seinem Tod, im Jahr 1517 geschah. Die Osmanen sollen dann, wie er voraussagte, acht Jubeljahre über Jerusalem herrschen. Und so geschah es auch. Im Jahr 1917 brach das Osmanische Reich zusammen und es verlor die Herrschaft über Jerusalem. Danach, so prophezeite Rabbi Jehuda Ben Samuel, wird Jerusalem 50 Jahre lang ein Niemandsland sein. Genau dieses war der Status, den Jerusalem erhielt, als die Briten das Verwaltungsmandat über die Stadt und die ganze Region erhielten. Jerusalem wurde nach dem Unabhängigkeitskrieg zwischen Jordanien und Israel aufgeteilt. Der Landstreifen, der die Stadt teilte, wurde passend „The No Mans Land“ genannt.

Weitere 50 Jahre später, im Jahr 1967, kam es zum Sechstagekrieg. Während dieses Krieges eroberte Israel Jerusalem und es kam unter israelischer Kontrolle. Diese dauert nun ebenfalls 50 Jahre. Derzeit haben wir das Jahr 2017, welches die 50 Jahre erfüllt, in der Jerusalem unter israelischer Herrschaft ist. Nach der Prophetie von Rabbi Jehuda Ben Samuel, sollen nach diesen 50 Jahren die Ereignisse geschehen, an dessen Ende der Messias wiederkommt.

 

Diese Prophetie ist sehr erstaunlich, weil sie punktgenau Zeitrahmen benennt, die tatsächlich so eingetroffen sind. Von daher kann man schon davon ausgehen, dass Rabbi Jehuda Ben Samuel prophetische Wahrheiten von YHWH erhalten hat.

Ein weiteres Ereignis erwartet uns in diesem Jahr. Am 23.09. wird das Sternenbild aus Offenbarung 12.1-2 über Jerusalem erscheinen. Es ist deshalb so erstaunlich, weil diese Sternenkonstellation lediglich alle 7000 Jahre so zu sehen ist. Dieses Sternenbild erscheint zwei Tage nach dem Posaunenfest. Die Juden feiern dieses Fest an zwei Tagen, da es ein Neumondfest ist. Da nie vorher ganz klar ist, wann Neumond ist (ein Monat dauert 29,5 Tage), wird dieses Fest an zwei Tagen gefeiert, damit man am richtigen Tag feiert. Wenn man dieses berücksichtigt, ist der 23.09.2017 einen Tag nach dem zweitägigen Posaunenfest. Dieses Fest steht prophetisch für die Wiederkunft des Messias. 

Offb 12.1 Und ein großes Zeichen erschien im Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen, und auf ihrem Haupt eine Krone mit zwölf Sternen.

Offb 12.2 Und sie war schwanger und schrie in Wehen und Schmerzen der Geburt.

Dieses Sternenbild baut sich seit dem 20 November 2016 auf. Bis zur Vollendung am 23. September 2017 sind es also zehn Monate, was die Zeit einer Schwangerschaft entspricht. Während dieser Zeit ist der Jupiter, welcher als Königsplanet bezeichnet wird, im Bereich des Mutterleibes der Jungfrau, welchen er am 23.09. verlässt, wie auf dem Bild zu sehen ist.

Wenn man in das Kapitel 12 der Offenbarung schaut, sieht man, dass es nach diesem Ereignis zu großen Unruhen und Verwerfungen kommt. Yeshua selber spricht von Wehen in der letzten Zeit (Matthäus 24.8). Er spricht von Krieg, Hass und Verrat. Und er spricht davon, dass die Gefahr groß ist, verführt zu werden.

Aber über allem steht das Versprechen, dass YHWH uns nach Hause bringt. Derzeit ist er dabei, sein Volk durch den Ruach Ha Kodesh (Heiliger Geist) zu sammeln und zu erwecken, wie es in Hesekiel 37 vorhergesagt ist. Wie wir in der Endzeitrede Yeshuas in Matthäus 24 und in den Propheten lesen können, ist die Zeit, bevor der Messias wiederkommt, eine Zeit der Trübsal und des Dunkels.

Jes 13.6 Heult, denn nahe ist der Tag des HERRN! Er kommt wie eine Verwüstung vom Allmächtigen.

Am 5.18 Wehe denen, die den Tag des HERRN herbeiwünschen! Wozu soll euch der Tag des HERRN sein? Er wird Finsternis sein und nicht Licht.

Ich gehe davon aus, dass in diesen Wirren die Not für sein Volk in den Nationen immer größer wird und der große Exodus stattfindet. Denn im Propheten Jeremia steht, dass sein Volk mit Weinen ausziehen wird, was auf eine große Not und Verfolgung hindeutet:

Jer 31.8 Siehe, ich bringe sie aus dem Land des Nordens und sammle sie vom äußersten Ende der Erde, unter ihnen Blinde und Lahme, Schwangere und Gebärende miteinander; in großer Versammlung kehren sie hierher zurück.

Jer 31.9 Mit Weinen kommen sie, und unter Flehen leite ich sie; ich führe sie zu Wasserbächen auf einem ebenen Weg, auf dem sie nicht straucheln werden. Denn ich bin Israel zum Vater geworden, und Ephraim ist mein Erstgeborener.

Dieser Exodus wird dazu führen, dass die Braut des Messias, die 12 Stämme Israels, Juda und Ephraim, wieder zu einer Nation im Land Israel werden, wie es der Prophet Hesekiel vorhergesagt hat:

Hes 37.19 so rede zu ihnen: So spricht Adonai YHWH: Siehe, ich werde das Holz Josephs nehmen, das in der Hand Ephraims ist, und die Stämme Israels, seine Genossen; und ich werde sie hinzutun zum Holz Judas und werde sie zu einem Holz machen, so dass sie eins sind in meiner Hand.

Hes 37.20 Und die Hölzer, auf die du geschrieben hast, sollen in deiner Hand sein vor ihren Augen.

Hes 37.21 Und rede zu ihnen: So spricht Adonai YHWH: Siehe, ich werde die Kinder Israel aus den Nationen herausholen, wohin sie gezogen sind, und ich werde sie von ringsumher sammeln und sie in ihr Land bringen.

Hes 37.22 Und ich werde sie zu einer Nation machen im Land, auf den Bergen Israels, und sie werden allesamt einen König zum König haben; und sie sollen nicht mehr zu zwei Nationen werden und sollen sich fortan nicht mehr in zwei Königreiche teilen.

Dann wird Gog die Völker sammeln und gegen Israel ziehen und vom Messias Yeshua, der dann wiederkommt, gerichtet werden, wie es in Hesekiel 38-39 berichtet wird.

Ich denke, wenn die Prophetie von Rabbi Jehuda Ben Samuel stimmt, wofür die vorhergesagten Ereignisse der Vergangenheit sprechen, und wir dieses im Kontext des Himmelsereignisses betrachten, können wir davon ausgehen, dass wir turbulenten Zeiten mit Krieg, Hass, Verrat und Gewalt entgegengehen. Aber alles dient seinem Plan. Und sein Plan ist, seine Braut zu sammeln, damit ER wiederkommen kann. Eddie Chumney hat in der Konferenz  im Dezember davon gesprochen, dass es möglich sein könnte, dass der Exodus zu Pessach 2018 geschehen könnte.

Wie es auch sei, machen wir uns bewusst, dass die Welt uns keine Sicherheit geben kann. Weder Geld, Besitz, Arbeit noch Versicherungen können uns Halt geben. Die einzige Sicherheit, die wir haben ist, in einer lebendigen Beziehung mit unserem König und Erlöser Yeshua Ha Mashiach zu leben. Das heißt, ihm unsere Liebe zu ihm zu zeigen, indem wir seine Gebote, die Torah, halten.

Joh 14.21 Wer meine Gebote festhält und sie befolgt, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.

Die Konferenz der 70

Am heutigen Tag findet in Frankreich eine Nahost-Friedenskonferenz statt. Hier treffen sich 70 Nationen, um einen Teilungsplan zu beschließen, der Israel in zwei unabhängige Staaten teilt.

Es gibt verschiedene Gebetsaufrufe, die dazu auffordern, dass dieser Plan vereitelt wird.

Aber was passiert hier eigentlich?

Es ist bezeichnend und kein Zufall, dass es 70 Nationen sind. Biblisch gesehen ist es die Vollzahl der Nationen, ausgehend von der Anzahl der Nationen, die sich aus den Nachkommen Noahs gebildet haben. Dass heißt, das sich vor unseren Augen die Welt trifft, um zu beschließen, das Land Israel zu teilen. Dieser Beschluss ist schon in verschiedenen Arbeitsgruppen, in denen auch Deutschland beteiligt war, getroffen worden. Es ist ein Beschluss, der sich gegen den Bund richtet, den YHWH mit Abraham geschlossen hat.

Und der HERR sprach zu Abram, nachdem Lot sich von ihm getrennt hatte: Erhebe doch deine Augen und schau von dem Ort, wo du bist, nach Norden und nach Süden und nach Osten und nach Westen! Denn das ganze Land, das du siehst, dir will ich es geben und deiner Nachkommenschaft bis in Ewigkeit. Und ich will deine Nachkommenschaft machen wie den Staub der Erde, so dass, wenn jemand den Staub der Erde zu zählen vermag, auch deine Nachkommenschaft gezählt werden wird.
1. Mose 13.14-16
Dieses Land und die Stadt Jerusalem ist das Land des Elohims Abrahams, Isaaks und Jakobs (Israels):
Und der Mond wird mit Scham bedeckt und die Sonne beschämt werden; denn der HERR der Heerscharen herrscht als König auf dem Berg Zion und in Jerusalem, und vor seinen Ältesten ist Herrlichkeit.
Jesaja 24.23
„Habe ich doch meinen König eingesetzt1 auf Zion, meinem heiligen Berg!“
Psalm 2.6
Das bedeutet, dass wir kein Recht haben, das Land, welches IHM gehört zu teilen. Wer das tut, rebelliert gegen den Schöpfer der Welt. Es ist letztendlich ein spiritueller Kampf um den Thron Elohims. Es geht letztendlich darum, wer auf seinem heiligen Berg auf dem Thron sitzt.
Im Jesaja 14 heißt es:
Wie bist du vom Himmel gefallen, du Glanzstern, Sohn der Morgenröte; zur Erde gefällt, Überwältiger der Nationen! Und du sprachst in deinem Herzen: „Zum Himmel will ich hinaufsteigen, hoch über die Sterne Gottes meinen Thron erheben und mich niedersetzen auf den Versammlungsberg im äußersten Norden. Ich will hinauffahren auf Wolkenhöhen, mich gleichmachen dem Höchsten.“
Jesaja 14.12-14
Es ist also ein spiritueller Kampf, der sich hier abspielt. Die Nationen tun sich zusammen gegen YHWH und seinem Volk.

Warum toben die Nationen und sinnen Eitles die Völkerschaften? Die Könige der Erde treten auf und die Fürsten beraten miteinander gegen den HERRN und gegen seinen Gesalbten: „Lasst uns zerreißen ihre Fesseln und von uns werfen ihre Seile!“
Psalm 2.1-3

Aber, wir wissen auch, dass ER alles in seiner Hand hält. ER wird die Pläne vereiteln und die Nationen für ihre Rebellion richten.

Der HERR macht den Plan der Nationen zunichte, er vereitelt die Gedanken der Völker. Der Ratschluss des HERRN besteht ewig, die Gedanken seines Herzens von Geschlecht zu Geschlecht. Glückselig die Nation, deren Gott der HERR ist, das Volk, das er sich zum Erbteil erwählt hat! Psalm 33.10-12

Was heißt das alles nun für die Konferenz, die heute stattfindet? Sie ist ein Hinweis darauf, dass wir in den aller letzten Tage sind. Die Welt versammelt sich gegen Israel und seinem Elohim.

Der Beschluss, der heute gefasst wird, wird noch in dieser Woche dem UN Sicherheitsrat vorgelegt. Dieser wird ihn dann wahrscheinlich beschließen. Beschlüsse des UN Sicherheitsrates sind völkerrechtlich bindend. D.h., die Nationen müssen sich daran halten.

Nun sind viele Beter im Gebet aufgestanden, um gegen diese Beschlüsse zu beten. Allerdings denke ich, das es nicht der richtige Fokus ist. Die Bibel zeigt uns eindeutig, was noch passieren muss, bis der Messias wiederkommt. Ich bin fest davon überzeugt, dass auch diese Konferenz in seiner Hand ist. Diese Konferenz wird eine Entwicklung auslösen, die in Kampf von Gog gegen Israel münden wird.

Und das Wort des HERRN erging an mich, indem er sprach: Menschensohn, richte dein Angesicht gegen Gog vom Land Magog, den Fürsten von Rosch, Mesech und Tubal, und weissage gegen ihn und sprich: So spricht der Herr, HERR: Siehe, ich will an dich, Gog, Fürst von Rosch, Mesech und Tubal.

Rüste dich und mach dich bereit, du und alle deine Scharen, die sich zu dir versammelt haben, und sei ihr Anführer! Nach vielen Tagen sollst du heimgesucht werden: Am Ende der Jahre sollst du in das Land kommen, das vom Schwert wiederhergestellt ist, das aus vielen Völkern gesammelt ist, auf die Berge Israels, die beständig verödet waren; und es ist herausgeführt aus den Völkern, und sie wohnen in Sicherheit allesamt. Und du sollst heraufziehen, wie ein Sturm herankommen, sollst wie eine Wolke sein, um das Land zu bedecken, du und alle deine Scharen und viele Völker mit dir. Hesekiel 38.1-3 + 7-9

 

Was ist hier unsere Aufgabe als Gläubige? Ich denke, dass wir
1. Treu vor unserem Messias befunden werden sollen. D.h. dass wir in seinen Geboten wandeln.
2. Yeshua vor Menschen bekennen,
3. für Israel im Gebet einstehen und Jerusalem segnen,
4. sich von Bindungen, die uns festhalten wollen, lösen.
Bereiten wir uns darauf vor, dass es nach Hause geht. Der Tag des Herrn ist nahe.
Wie ein Hirte sich seiner Herde annimmt an dem Tag, da er unter seinen versprengten Schafen ist, so werde ich mich meiner Schafe annehmen und werde sie erretten aus allen Orten, wohin sie zerstreut worden sind am Tag des Gewölks und des Wolkendunkels. Und ich werde sie herausführen aus den Völkern und sie aus den Ländern sammeln und sie in ihr Land bringen; und ich werde sie weiden auf den Bergen Israels, in den Tälern und an allen Wohnplätzen des Landes. Auf guter Weide werde ich sie weiden, und auf den hohen Bergen Israels wird ihr Weideplatz sein; dort, auf den Bergen Israels, werden sie auf gutem Weideplatz lagern und fette Weide beweiden. Ich will meine Schafe weiden, und ich will sie lagern, spricht der Herr, HERR.
Hesekiel 34.12-15