Aus dem Grab ins Leben

Es gibt ein Rabbinisches Verständnis, dass besagt, dass, wenn wir nicht im verheißenen Land leben, wir in einem spirituellen Grab leben.

In der Parasha Bamidbar (4.Mose 1.1 – 4.20) sehen wir, dass YHWH eine Armee zusammenstellt, für einen Kampf gegen die antigöttlichen Mächte dieser Welt. Später sehen wir, dass Israel erst unbemerkt und dann durch Verführung angegriffen wird, was grausame Folgen hatte. Durch seinen mutigen und entschlossenen Einsatz stoppte Pinehas die Verheerung. Pinehas bedeutet „Mund von Erz“.

Aufgrund seines Handelns bekommt Pinehas eine große Verheißung:

4.Mo 25.10 Und YHWH redete zu Mose und sprach:

4.Mo 25.11 Pinehas, der Sohn Eleasars, des Sohnes Aarons, des Priesters, hat meinen Grimm von den Kindern Israel abgewandt, indem er in meinem Eifer in ihrer Mitte geeifert hat, so, dass ich die Kinder Israel nicht in meinem Eifer vertilgt habe.

4.Mo 25.12 Darum sprich: Siehe, ich gebe ihm meinen Bund des Friedens;

4.Mo 25.13 und er wird ihm und seinen Nachkommen nach ihm ein Bund ewigen Priestertums sein, weil er für seinen Elohim geeifert und für die Kinder Israel Sühnung getan hat.

Da der Feind, der durch die Verführung die Vernichtung unter dem Volk angerichtet hat noch vorhanden war, musste das Volk Israel in den Krieg ziehen, um den Feind zu vernichten. Diesen Krieg führte der Priester Pinehas an. Israel zieht mit Pinehas in den Kampf gegen Midian:

4.Mo 31.1 Und YHWH redete zu Mose und sprach:

4.Mo 31.2 Übe Rache für die Kinder Israel an den Midianitern; danach sollst du zu deinen Völkern versammelt werden.

4.Mo 31.3 Und Mose redete zum Volk und sprach: Rüstet von euch Männer zum Heer aus, damit sie gegen Midian ziehen, um die Rache YHWH´s an Midian auszuführen.

4.Mo 31.4 Je 1.000 von einem Stamm, von allen Stämmen Israels, sollt ihr zum Heer aussenden.

4.Mo 31.5 Und es wurden aus den Tausenden Israels 1.000 von jedem Stamm ausgewählt: 12.000 zum Heer Gerüstete.

4.Mo 31.6 Und Mose sandte sie, 1.000 von jedem Stamm, zum Heer aus, sie und Pinehas, den Sohn Eleasars, des Priesters, zum Heer; und die heiligen Geräte und die Trompeten zum Lärmblasen <waren> in seiner Hand.

Wer war Pinehas?

Pinehas war der Sohn Eleasars des Hohepriesters, welcher der Nachfolger seines Vaters Aaron war. Wie wir gesehen haben, lag von nun an eine große Verheißung auf Pinehas.

4.Mo 25.12 Darum sprich: Siehe, ich gebe ihm meinen Bund des Friedens;

4.Mo 25.13 und er wird ihm und seinen Nachkommen nach ihm ein Bund ewigen Priestertums sein, weil er für seinen Elohim geeifert und für die Kinder Israel Sühnung getan hat.

Unsere heutige Situation

Das Volk Israel, die 12 Stämme Israels, sind in der ganzen Welt zerstreut. Zum großen Teil haben sie ihre Identität verloren. Erst in den heutigen Tagen entdecken mehr und mehr ihre Identität und fangen an zu lernen, was es bedeutet, im Bund mit dem Ewigen zu leben.

Der Prophet Hesekiel, selbst ein Levit, hat von Elohim dieses in einer prophetischen Vision vorausgesagt bekommen.

Hes 37.1 Die Hand YHWH´s kam über mich, und YHWH führte mich im Geist hinaus und ließ mich nieder mitten in der Talebene; und diese war voller Gebeine.

Hes 37.2 Und er führte mich ringsherum an ihnen vorüber; und siehe, es waren sehr viele auf der Fläche der Talebene, und siehe, sie waren sehr verdorrt.

Hes 37.3 Und er sprach zu mir: Menschensohn, werden diese Gebeine lebendig werden? Und ich sprach: Adonai YHWH, du weißt es.

Hes 37.4 Da sprach er zu mir: Weissage über diese Gebeine und sprich zu ihnen: Ihr verdorrten Gebeine, hört das Wort YHWH´s!

Hes 37.5 So spricht Adonai YHWH, zu diesen Gebeinen: Siehe, ich bringe Odem in euch, dass ihr lebendig werdet.

Hes 37.6 Und ich werde Sehnen über euch legen und Fleisch über euch wachsen lassen und euch mit Haut überziehen, und ich werde Odem in euch legen, dass ihr lebendig werdet. Und ihr werdet wissen, dass ich YHWH bin.

Hes 37.7 Und ich weissagte, wie mir geboten war. Da entstand ein Geräusch, als ich weissagte, und siehe, ein Getöse: Und die Gebeine rückten zusammen, Gebein an Gebein.

Hes 37.8 Und ich sah: Und siehe, es kamen Sehnen über sie, und Fleisch wuchs, und Haut zog sich darüber oben her; aber es war kein Odem in ihnen.

Hes 37.9 Und er sprach zu mir: Weissage dem Odem, weissage, Menschensohn, und sprich zu dem Odem: So spricht Adonai YHWH: Komm von den vier Winden her, du Odem, und hauche diese Getöteten an, dass sie lebendig werden!

Hes 37.10 Und ich weissagte, wie er mir geboten hatte; und der Odem kam in sie, und sie wurden lebendig und standen auf ihren Füßen, ein überaus großes Heer.

Hes 37.11 Und er sprach zu mir: Menschensohn, diese Gebeine sind das ganze Haus Israel. Siehe, sie sprechen: Unsere Gebeine sind verdorrt, und unsere Hoffnung ist verloren; wir sind dahin.

Hes 37.12 Darum weissage und sprich zu ihnen: So spricht Adonai YHWH: Siehe, ich werde eure Gräber öffnen und euch aus euren Gräbern heraufkommen lassen, mein Volk, und werde euch in das Land Israel bringen.

Hes 37.13 Und ihr werdet wissen, dass ich YHWH bin, wenn ich eure Gräber öffne und euch aus euren Gräbern heraufkommen lasse, mein Volk.

Hes 37.14 Und ich werde meinen Geist in euch geben, dass ihr lebet, und werde euch in euer Land setzen. Und ihr werdet wissen, dass ich, YHWH, geredet und es getan habe, spricht YHWH

Wir sehen hier, dass „die Welt“, in dem die zerstreuten Stämme des Hauses Israel leben, als geistliches Grab bezeichnet wird, als Tal mit Totengebeinen. Aber hier wird auch verheißen, dass am Ende der Tage durch den Ruach Ha Chodesh das Volk wiedererweckt wird und eine Armee bildet. Eine Armee, die in den Ordnungen der Torah lebt und sich spirituell von der Welt absondert und somit heiligt. Das Wort „Heilig“ bedeutet „ausgesondert“.

Diese prophetische Auferweckung finden wir auch im Johannesevangelium. Auch Yeshua zeigt uns prophetisch, als er auf dem Weg nach Jerusalem war, was passieren wird:

Joh 11.11 Dies sprach er, und danach sagte er zu ihnen: Unser Freund Lazarus ist eingeschlafen; aber ich gehe hin, um ihn aufzuwecken.

Joh 11.12 Da sprachen seine Jünger: Herr, wenn er eingeschlafen ist, so wird er gesundwerden!

Joh 11.13 Yeshua aber hatte von seinem Tod geredet; sie dagegen meinten, er rede vom natürlichen Schlaf.

Joh 11.14 Daraufhin nun sagte es ihnen Yeshua frei heraus: Lazarus ist gestorben;

Joh 11.15 und ich bin froh um euretwillen, dass ich nicht dort gewesen bin, damit ihr glaubt. Doch lasst uns zu ihm gehen!

 

Joh 11.23 Yeshua spricht zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen!

Joh 11.24 Martha spricht zu ihm: Ich weiß, dass er auferstehen wird in der Auferstehung am letzten Tag.

Joh 11.25 Yeshua spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt;

Joh 11.26 und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben. Glaubst du das?

 

Joh 11.38 Yeshua nun, indem er wieder bei sich selbst seufzte, kam zum Grab. Es war aber eine Höhle, und ein Stein lag darauf.

Joh 11.39 Yeshua spricht: Hebt den Stein weg! Martha, die Schwester des Verstorbenen, spricht zu ihm: Herr, er riecht schon, denn er ist schon vier Tage hier!

Joh 11.40 Yeshua spricht zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt: Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen?

Joh 11.41 Da hoben sie den Stein weg, wo der Verstorbene lag. Yeshua aber hob die Augen empor und sprach: Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast.

Joh 11.42 Ich aber weiß, dass du mich allezeit erhörst; doch um der umstehenden Menge willen habe ich es gesagt, damit sie glauben, dass du mich gesandt hast.

Joh 11.43 Und als er dies gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus!

Joh 11.44 Und der Verstorbene kam heraus, an Händen und Füßen mit Grabtüchern umwickelt und sein Angesicht mit einem Schweißtuch umhüllt. Yeshua spricht zu ihnen: Bindet ihn los und lasst ihn gehen!

In dieser Begebenheit, kurz vor dem Pessachfest, wird Lazarus nach vier Tagen wieder auferweckt. Er kommt vom Tod zum Leben.

Lazarus heißt aber gar nicht Lazarus. Er wird in der, aus den griechischen Schriften heraus übersetzten Evangelien, nur so genannt. In der Strongs-Konkordanz wird erwähnt, dass der Name Lazarus im Hebräischen Eleasar heißt. Lazarus, ein hebräischer Jude, heißt also Eleasar. Das ist dahingehend bemerkenswert, da uns dies wieder zu den Priestern in der Tenach führt. Denn in der Bibel steht nichts zufällig. Und Yeshua verweist in seinen Reden und Handeln immer wieder auf die Tenach.

Auch hier will er uns etwas sagen.

Parallele zwischen David und Yeshua

König David ist auf einer bestimmten Ebene ein Bild für Yeshua.

Im Buch der Offenbarung sagt Yeshua über sich:

Offb 22.16 Ich, Yeshua, habe meinen Engel gesandt, um euch diese Dinge zu bezeugen in den Versammlungen. Ich bin die Wurzel und das Geschlecht Davids, der glänzende Morgenstern.

In der Situation der tiefsten Bedrängnis ihres Lebens, sind Yeshua und der König David den gleichen Weg gegangen.
2. Sam 15.23 Und das ganze Land weinte mit lauter Stimme, und alles Volk ging hinüber. Und der König ging über den Bach Kidron; und alles Volk zog hinüber auf dem Weg zur Wüste.

2. Sam 15.24 Und siehe, auch Zadok war da und alle Leviten mit ihm, die Lade des Bundes Gottes tragend; und sie stellten die Lade Gottes hin, und Abjathar ging hinauf, bis alles Volk aus der Stadt vollständig hinübergegangen war.

Joh 18.1 Als Yeshua dies gesprochen hatte, ging er mit seinen Jüngern hinaus über den Winterbach Kidron; dort war ein Garten, in den Yeshua und seine Jünger eintraten.

König David wurde von seinem Sohn Absalom vertrieben. Nur Zadok und die Leviten, die mit ihm waren, hielten in dieser gefährlichen Stunde zu David.

Die gleiche Szene finden wir bei Yeshua. Auch hier wird er in dieser gefährlichen Stunde nur von seinen engsten Jüngern begleitet.

Wer war Zadok?

Der Name Zadok bedeutet „Gerecht“. In seiner Wortwurzel ist auch die Bedeutung von „rechtfertigen“ und „gerecht sein“.

Zadok ist ein Nachfahre von Eleasar, dem Sohn Aarons und damit auch ein Nachfahre Pinehas.

1.Chr 5.29 Und die Söhne Amrams: Aaron und Mose, und Mirjam. Und die Söhne Aarons: Nadab und Abihu, Eleasar und Ithamar.

1.Chr 5.30 Eleasar zeugte Pinehas; Pinehas zeugte Abischua,

1.Chr 5.31 und Abischua zeugte Bukki, und Bukki zeugte Ussi,

1.Chr 5.32 und Ussi zeugte Serachja, und Serachja zeugte Merajot;

1.Chr 5.33 Merajot zeugte Amarja, und Amarja zeugte Ahitub,

1.Chr 5.34 und Ahitub zeugte Zadok,

Über die Nachkommen Zadoks, der auch unter schwierigsten Umständen, seinem König treu geblieben ist, liegt eine große Verheißung bezogen auf den dritten Tempel:
Hes 44.15 Aber die Priester, die Leviten, die Söhne Zadoks, die den Dienst meines Heiligtums versehen haben, als die Kinder Israel von mir abirrten, sie sollen mir nahen, um mir zu dienen, und sollen vor mir stehen, um mir das Fett und das Blut darzubringen, spricht Adonai YHWH.

Hes 44.16 Sie sollen in mein Heiligtum kommen, und sie sollen zu meinem Tisch herzutreten, um mir zu dienen, und sollen meinen Dienst versehen.

Das heißt, dass YHWH die Treue Zadoks belohnt und die Verheißung, die er über Pinehas ausgesprochen hat bestätigt, nämlich die Verheißung einer ewigen Priesterschaft.

Nun haben wir gesehen, dass es Parallelen zu Yeshua gibt und damit auch zu seinen Jüngern. So wie Zadok in Gefahr und Verfolgung treu zu seinem König stand und zu ihm hielt, waren auch die Jünger in der Stunde der höchsten Bedrängnis bei Yeshua. Auch wenn sie zeitweise schwach wurden, blieben sie ihm letztendlich treu.

Yeshua hat die Prophetie aus Hesekiel 37 nochmal bestätigt, indem er Eleasar vom Tod auferweckte und ihm aufforderte, aus dem Grab herauszukommen.

Das Grab sind die Nationen, in denen wir leben. Und Eleasar stellt die Priesterschaft dar, deren Nachfolger dem König Yeshua treu sind, auch in Bedrängnis. Sie werden das besondere Recht bekommen, den Allerhöchsten im Millennium zu nahen.

Yeshua sagt:

Luk 12.8 Ich sage euch aber: Jeder, der sich zu mir bekennen wird vor den Menschen, zu dem wird sich auch der Sohn des Menschen bekennen vor den Engeln Gottes;

Luk 12.9 wer mich aber verleugnet hat vor den Menschen, der wird verleugnet werden vor den Engeln Gottes.

Wir leben in der Zeit der Wiederherstellung. Die 12 Stämme werden wiederhergestellt. Sie werden aus den Gräbern herausgerufen als geistige Armee, die Ihrem König folgt und ihm treu ist. Jeder Einzelne ist gezählt und wertgeschätzt. Und nicht nur das, selbst seine Haare sind gezählt.

Luk 12.7 Aber auch die Haare eures Hauptes sind alle gezählt. Darum fürchtet euch nicht!

Jes 43.1 Und nun, so spricht YHWH, der dich geschaffen hat, Jakob, und der dich gebildet hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe <dich> bei deinem Namen gerufen, du bist mein.

Jes 43.2 Wenn du durchs Wasser gehst, ich bin bei dir, und durch Ströme, sie werden dich nicht überfluten; wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt werden, und die Flamme wird dich nicht verbrennen.

Unsere Aufgabe ist es, die geistige Waffenrüstung anzuziehen und in der Torah, sowie durch unser Vorbild Yeshua zu lernen, was es heißt in der Armee des Allerhöchsten zu stehen. Yeshua ruft uns aus dem Grab ins Leben.

Unser Auszug aus unserem Ägypten

 

Zu Pessach, am Sederabend, haben wir gefeiert, dass wir aus Ägypten ausgezogen sind. Die Frage ist:

Woraus sind wir ausgezogen?

Wir sind aus Ägypten ausgezogen.

Das Wort Ägypten hat im Hebräischen eine besondere Bedeutung:

Ägypten: H4714 מצרים (mizrajim): Doppelte Straße
Wurzel: H4693
מצור (mazor): besiegte Plätze
Wurzel: dasselbe wie H4692
מצור (mazor): Angst, Bollwerk, Belagerung
Wurzel: H6696
צוּר (zur): sichern, begrenzen, einschließen, belagern, verschließen

·         Wenn wir aus Ägypten ausgezogen sind, dann sind wir ausgezogen aus dem Bollwerk und Gefängnis der Angst.

·         Wir sind ausgezogen aus dem Land, in der doppelten Straße, in dem wir mehreren Göttern gedient haben der Religion des Goldenen Kalbes.

·         Wir sind ausgezogen aus dem Land, indem wir das Gefühl hatten, besiegt zu sein und fremden Göttern dienen zu müssen.

·         Wir sind ausgezogen aus dem Land, wo uns fremde Rituale und religiöse Traditionen sagen wollen, wie wir leben sollen.

·         Wir sind ausgezogen aus der Knechtschaft der Sünde, weil wir durch die blutbeschmierte Tür gegangen sind, welches das Opfer Yeshuas für uns darstellt. Er hat uns vergeben.

Wir sind aus Ägypten ausgezogen.

Wir haben das alles verlassen um in die Freiheit zu kommen, die der Mashiach Yeshua uns gibt.

Gal 5.1 So steht nun fest in der Freiheit, zu der uns Mashiach befreit hat, und lasst euch nicht wieder in ein Joch der Knechtschaft spannen!

 

Durch was besteht die Gefahr, wieder in Knechtschaft zu geraten?

Yeshua erzählt bezüglich dieses Themas ein Gleichnis:

Mt 18.21 Da trat Petrus zu ihm und sprach: Adonai, wie oft soll ich meinem Bruder vergeben, der gegen mich sündigt? Bis siebenmal?

Mt 18.22 Yeshua antwortete ihm: Ich sage dir, nicht bis siebenmal, sondern bis siebzigmalsiebenmal!

Mt 18.23 Darum gleicht das Reich der Himmel einem König, der mit seinen Knechten abrechnen wollte.

Mt 18.24 Und als er anfing abzurechnen, wurde einer vor ihn gebracht, der war 10 000 Talente schuldig.

Mt 18.25 Weil er aber nicht bezahlen konnte, befahl sein Herr, ihn und seine Frau und seine Kinder und alles, was er hatte, zu verkaufen und so zu bezahlen.

Mt 18.26 Da warf sich der Knecht nieder, huldigte ihm und sprach: Herr, habe Geduld mit mir, so will ich dir alles bezahlen!

Mt 18.27 Da erbarmte sich der Herr über diesen Knecht, gab ihn frei und erließ ihm die Schuld.

Mt 18.28 Als aber dieser Knecht hinausging, fand er einen Mitknecht, der war ihm 100 Denare schuldig; den ergriff er, würgte ihn und sprach: Bezahle mir, was du schuldig bist!

Mt 18.29 Da warf sich ihm sein Mitknecht zu Füßen, bat ihn und sprach: Habe Geduld mit mir, so will ich dir alles bezahlen!

Mt 18.30 Er aber wollte nicht, sondern ging hin und warf ihn ins Gefängnis, bis er bezahlt hätte, was er schuldig war.

Mt 18.31 Als aber seine Mitknechte sahen, was geschehen war, wurden sie sehr betrübt, kamen und berichteten ihrem Herrn den ganzen Vorfall.

Mt 18.32 Da ließ sein Herr ihn kommen und sprach zu ihm: Du böser Knecht! Jene ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich batest;

Mt 18.33 solltest denn nicht auch du dich über deinen Mitknecht erbarmen, wie ich mich über dich erbarmt habe?

Mt 18.34 Und voll Zorn übergab ihn sein Herr den Folterknechten, bis er alles bezahlt hätte, was er ihm schuldig war.

Mt 18.35 So wird auch mein himmlischer Vater euch behandeln, wenn ihr nicht jeder seinem Bruder von Herzen seine Verfehlungen vergebt.

 

Geht es uns nicht ähnlich? Wir feiern Pessach, den Auszug aus unserem persönlichen Ägypten, unsere Schuld ist vergeben durch das Blut des Lammes Yeshua und sind weiterhin unbarmherzig gegen unsere Mitmenschen.

Und dann fühlen wir uns sogar im Recht, weil wir ungerecht behandelt worden sind. Als Folge davon verdammen wir diese Menschen, sind zornig oder rächen uns sogar. Wir meiden dann jeglichen Kontakt oder sammeln Minuspunkte in unserem Herzen gegen diese Person, um ihr bei Gelegenheit ihr das heimzuzahlen.

Sind diese Reaktionen uns so unbekannt?

Wenn wir so handeln, dann sündigen wir und sind in der Gefahr, zurück nach Ägypten zu gehen und so die liebevolle Vergebung Yeshuas zu verlieren.

Yeshua sagt uns, dass wir kein Recht haben, andere Menschen zu verurteilen.

In dem berühmten Gebet, welches er uns gelehrt hat, heißt es:

Mt 6.12 Und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldnern.

Kurz vorher sagt er:

Mt 5.43 Ihr habt gehört, dass gesagt ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.

Mt 5.44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen,

Mt 5.45 damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel seid. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt es regnen über Gerechte und Ungerechte.

Mt 5.46 Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, was habt ihr für einen Lohn? Tun nicht auch die Zöllner dasselbe?

Mt 5.47 Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr Besonderes? Machen es nicht auch die Zöllner ebenso?

Mt 5.48 Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer Vater im Himmel vollkommen ist!

 

Yeshua möchte, dass wir als vollkommen dargestellt werden beim Vater im Himmel. Er hat alles dafür getan.

Aber wie schwer fällt es uns. Alte Verletzungen kommen immer wieder hoch. Menschen, denen wir begegnen erinnern uns unbewusst an Personen, die uns in der Vergangenheit übel mitgespielt haben. Aber das alles weiß unser himmlischer Vater. Und trotzdem sagt er: VERGEBT! Denn das Geheimnis der Vergebung ist HEILUNG der Herzen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es in manchen Fällen ein schwieriger Prozess ist. Dieser Prozess kann Tränen kosten. Dieser Prozess verlangt von uns den eigenen Stolz abzulegen. Aber dieser Prozess ist notwendig, um wirklich aus Ägypten herauszukommen und in die Freiheit zu gehen.

Schau nicht zurück – Schau nach vorne.

Jes 61.1 Der Geist Adonai YHWH´s ist auf mir, weil YHWH mich gesalbt hat, den Sanftmütigen frohe Botschaft zu bringen, weil er mich gesandt hat, die zu verbinden, die zerbrochenen Herzens sind, Freiheit auszurufen den Gefangenen und Öffnung des Kerkers den Gebundenen;

Jes 61.2 auszurufen das Jahr des Wohlgefallens YHWH´s und den Tag der Rache unseres Elohims und zu trösten alle Trauernden;

Jes 61.3 um den Trauernden Zions aufzusetzen und ihnen zu geben Kopfschmuck statt Asche, Freudenöl statt Trauer, ein Ruhmesgewand statt eines verzagten Geistes; damit sie genannt werden „Terebinthen der Gerechtigkeit, eine Pflanzung des YHWH´s“, zu seiner Verherrlichung.

 

Zeugnis – Yeshua tut Wunder

Depressionen, Musik, Sex und Drogen – Yeshua kann dich aus allen Lebenssituationen herausholen.

 

Auf dem Youtube-Kanal vom EndzeitreporterMCM  hat ein Bruder, der mir persönlich bekannt ist, ein persönliches Lebenszeugnis gegeben. Ich fand es so beeindruckend, dass ich ihn gefragt habe, ob ich es auf meiner Seite veröffentlichen darf. Diesem hat er zugestimmt, wofür ich mich recht herzlich bei Shlomo bedanke. Bitte hört es euch an, es ist sehr bewegend.

#01 Zeugnis über die letzten Tage

EIn 15 jähriger Junge lebt sein Leben. Der Glauben spielt in seinem Leben keine Rolle. Ende September 2015 bekommt er Schüttelfrost und Schmerzen. Deshalb legt er sich ins Bett um zu ruhen. Was er dann erlebt, hat sein Leben vom Grund auf verändert. Und was er berichtet ist unfassbar. Es betrifft auch uns. Er berichtet es einer Synagogengemeinde in Jerusalem.

Im Folgenden ist das entsprechende Video. Das Video ist in hebräischer Sprache und mit englischen Untertitel versehen. Mit meiner Frau zusammen habe ich es ins Deutsche übersetzt. Den Text finden Sie unter dem Video.

Hier können Sie sich die Übersetzung als PDF herunterladen:

Rabbi Rami Levi & Natan

 

 

Oktober 2015

(Übersetzung aus dem Englischen)

Rabbi:

Als Rabbi Yehuda mich anrief und mich fragte ob er an allen Sukkot und Pessach – Festen kommen könne um zu lehren, bereitete ich mich vor etwas über den Mashiach zu sagen. Und ich wusste nicht, dass – gepriesen sei SEIN Name, auf dem Weg den ich folgte, ein Hinweis kam, der HEILIGE GEPRIESENE sendete mich so Siyata d´Shamayin.

Die Plakate wurden gedruckt und hingen. Und hier – der junge Mann der zu meiner rechten Seite, sein Name ist Natan, er kommt nicht aus Jerusalem.

Ich will beginnen mit einer Einführung und sagen: Er ging durch sehr schwierige Erlebnisse und Erfahrungen. Und gleich wird er entsprechend hier erzählen was er sah und welche Botschaft er empfing.

Was schwierig zu verstehen und was ist hart zu verstehen? Er erst 15 Jahre alt ist. Und als seine Seele seinen Körper verließ, konnte er gewaltige, riesige Mengen an Informationen in wenigen Minuten empfangen. Das heißt, dass was eine Person hier auf der Welt in vielen Jahren lernt, das kann man alleine alles in Minuten wissen und verstehen und klar erkennen.

So hat er uns eine Menge zu erzählen. Es ist schwer für ihn, dieses zu erzählen. Er hat nicht immer die richtigen Worte es zu beschreiben, was er erfahren hat, weil es keine Dinge sind, die in irgendeiner Form Dinge dieser Welt ähneln. Seit gestern saß ich mit ihm zusammen, und ermunterte ihn und sammelte Informationen von ihm. Und Stück für Stück werdet ihr erkennen, dass er eine Menge Dinge weiß. Also werde ich kurz seine Mühen und seine Erzählung abkürzen und zu Beginn etwas sagen:

Er ist kein Bewohner von Jerusalem. Am Montag, den 15. Tishrei (28. September 2015) dieser Woche, am ersten Tag von Sukkot, ging er mit seiner Muter zu Besuch zu seinem Onkel nach Modiin. Am Nachmittag fühlte er bei sich ein beginnendes Zittern / Frösteln. Er fühlte Kälte in seinen Beinen und Armen. Er dachte, er braucht Ruhe. Er legte sich hin und ruhte. Und was danach passiert ist, wird er erzählen, weil er es erlebt hat.

Er fühlte, als ob er durch die Nase seinen Körper verließ, und zuerst schwebte er über sich. Und zuerst verstand er nicht, wer er war und wo er selbst war. Das Selbst lag er hier auf dem Bett oder das Selbst schwebte darüber.

Sollen wir beginnen Natan?

 

Natan:

Ja, also was passiert ist, zu Beginn war ich sehr krank an diesem Tag. Und am Tag war ich vorher schwindelig und was alles. Ich fiel einfach an diesem Tag vorher in Ohnmacht. Nun, Montagnachmittag fühlte ich mich nicht gut und mein ganzer Körper wurde geschüttelt und alles. Ich ging einfach ins Bett und zu ruhen, ich deckte mich mit einer Decke zu, weil mir wirklich kalt war. Ich hatte keine Erklärung dafür. Mein ganzer Körper hatte Schüttelfrost / Fieberschauer und ich hatte viele Schmerzen.

Und plötzlich fühlte ich, wie ich meinen Körper verließ, und dann sah ich mich in meinem Bett liegen. Ich war einfach zwei Meter über meinem Bett. Und ich verstand nicht, was mit mir war und wer ich hier war – oder, wer ist der, der über meinem Bett war. Ich war nicht in der Lage es zu verstehen.

So, was geschah, ich begann zu schweben, als ob ich in die Luft aufstieg ohne einen Aufzug. Und so stieg ich auf und verließ den Raum und ich ging höher und höher und höher.

 

Natan zum Rabbi:

Soll ich weitermachen die Geschichte zu erzählen?

 

Rabbi zu Natan:

Ja, erzähle, wie du die Erde gesehen hast.

 

Natan:

Ja. Und ich ging weiter, und ich sah die Erde von oben. Und ich ging höher und höher. Und dann passierte etwas, wo ich weiß, wie ich es erklären sollte. Plötzlich, außerhalb von Nirgendwo, betrat ich eine Art Tunnel, wirklich riesig/gewaltig. Und ich sehe am Ende des Tunnels ein sehr kleines Licht. Und es war wie, als wäre ich in einem Tunnel. Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll. Es war wie dieser Kreis und mehrere Kreise. Und Innerhalb siehst du eine Vielzahl von Seelen. Und dann begann ich einfach zu gehen. Und das Licht wurde größer und zum Schluss erreichst du das Licht. Und das Licht – ich weiß nicht, wie ich es erklären soll – es war gut. Du fühlst Sicherheit und Liebe. Es ist unmöglich, diese Sache zu erklären.

 

Rabbi:

Gibt es irgendein Beispiel für dieses Licht in der Welt? Kannst du das Licht vergleichen mit irgendetwas in dieser Welt?

 

Natan:

Nein, es ist unmöglich. Es ist unvergleichlich, du kannst es nicht vergleichen. Ich weiß es nicht.

Und es war, dass das Licht einfach zu mir sprach. Aber es sagte keine Worte. Es war wie Telepathie. Verstehst du, es sprach zu dir und bat dich / forderte dich auf Fragen zu stellen.

Es fragte mich, ob ich sterben möchte. Wenn ich es wollte… ich verstand, wenn ich die Linie des Lichts, würde es mir unmöglich sein, zurück zu gehen. Ich verstand. Ich antwortete, dass ich das nicht weiß. Ich hatte keine Idee, was ich tun sollte. Ich wusste es nicht, ich wusste es nicht.

Und dann passierte es, dass ich einfach von dort wegging. Plötzlich betrat ich eine Halle. Eine gewaltig, große Halle. Gigantisch, gigantisch, gigantisch. Und ich sehe dort eine große Menge Menschen. Und alle Menschen waren in hübschen Kleidern bekleidet. Sie waren sehr gut bekleidet. Und ich sah mich selbst. Und ich trug zerschlissene Kleidung, verschmutzt mit Blut. Ich schämte mich sehr. Und alle Menschen waren dort für mich. Und sie waren glücklich und sie applaudierten mir. Und ich betrat die Halle. Ich sah Rabbi Ovadia Yosef, und er gab mir die Hand. Ich sah ihn dort. Und ich sah eine Menge anderer Menschen, von denen ich wusste, dass sie verstorben waren. Und viele andere Menschen, die ich nicht kannte.

So war ich in dieser großen Halle. Und es passierte mit mir etwas. Ich ging einfach hinein. Und da war eine sehr hohe Bühne. Und auf der Bühne waren diese drei Lichter. Da war ein sehr großes Licht und das war in der Mitte. Und auf der linken und der rechten Seite waren kleine Lichter.

 

Rabbi:

Was waren das für Lichter?

 

Natan:

Sie waren wie… jemand gegen dich. Das Licht auf der rechten Seite repräsentierte die schlechten Dinge die du getan hast und das linke Licht repräsentierte die guten Dinge, die du getan hast.

 

Rabbi:

War dort ein Gerichtshof?

 

Natan:

Ja.

 

Rabbi:

Und weißt du, wer den Vorsitz führte?

 

Natan:

Du meinst wer es.

 

Rabbi:

Waren dort Richter? Wer waren die Richter?

 

Natan:

Ja, da war Rabbi Ovadala Yosef. Er war der vorsitzende Richter…

 

Rabbi:

Ein Av Beit Din (Gericht)?

 

Natan:

Ja. Ein Av Beit Din (Gericht).

 

Rabbi:

Und wer war mit ihm? Waren dort andere Rabbis mit ihm?

 

Natan:

Ich denke, Rabbi Eliashiv.

 

Rabbi:

Rabbi Eliashiv war mit ihm?

 

Natan:

Ja, ja

 

Rabbi:

Und wer war der Dritte?

 

Natan:

Ich kann mich nicht erinnern. Ich kann mich nicht erinnern. Ich kann mich wirklich nicht erinnern. Ich versuche mich zu erinnern, aber ich kann es nicht.

 

Rabbi:

Und dann war dort das Gute und das Böse?

 

Natan:

Ja. Da waren zwei kleine Lichter. Auf der rechten Seite hattest du das Schlechte und auf der linken Seite hattest du das Gute.

Und du siehst nichts. Du siehst diese Art von Licht. Und du weißt, du weißt, was es ist. Du weißt, was das Licht ist.

 

Rabbi:

Du weißt bei dir selbst, ohne dass es dir erzählt wurde?

 

Natan:

Ja, du weißt, was es ist. Du weißt, was es für eine Sache ist. Und dann plötzlich – war es still. Plötzlich waren alle Geräusche, der hunderte von Menschen, die in der Halle waren – es war plötzlich total still.

Und dann begann das schlechte Licht alle bösen Dinge, die ich in meinem Leben getan habe, wirklich jede kleine Handlung, mir aufzuzeigen. Jede kleine Sache, die du in deinem Leben getan hast – er zeigt dir alles was du getan hast. Alles, alles, alles.

Es sprach einfach zu mir über diese Dinge. Alles, es sprach einfach über jede einzelne Sekunde meines Lebens. „Warum sagtest du dieses und jenes? Und warum hast du dieses und jenes getan? Und warum dieses und jenes?“

 

Rabbi:

Sünden?

 

Natan:

Ja.

 

Rabbi:

Und wie fühltest du dich, als es das zu dir sagte?

 

Natan:

Ich schämte mich. Es war mir gewaltig peinlich. Manches konnte ich nicht erklären. Es war mir im höchsten Maße peinlich. Wirklich peinlich. Ich schämte mich sehr.

Alle die Menschen schauen auf dich. Und sie sehen dein Leben. Es ist wirklich sehr peinlich. Und es zeigte dir die bösen Dinge, die du getan hast. Warum hast du dieses getan und warum hast du jenes getan?

 

Rabbi:

Bis wo tut er es dir zeigen?

Natan:

Bis zu der Zeit, wo du deinen Körper verlässt.

 

Rabbi:

Alles?

 

Natan:

Alles!

 

Rabbi:

Aus deinem ganzen Leben?

 

Natan:

Jede Tat.

 

Rabbi:

Sogar Netilat yadayim? Alles?

 

Natan:

Nicht nur die Gebote und Verstöße. Es zeigt dir jede einzelne Sekunde deines Lebens.

 

Rabbi:

Was hast du damit gemacht?

 

Natan:

Ja. Genau.

Und so sagte es mir alle bösen Dinge, die ich tat. Und alles.

Und dann beendete es das Sprechen und die gute Stimme begann. Es erzählte mir alle guten Dinge, die ich tat.

Und dann verstehst du, wieviel Belohnung du für die kleinsten Dinge, die du tust, bekommst. Wirklich. Das Gefühl der Scham und alles. Und in diesem Moment es etwas wirklich, wirklich Kleinigkeiten, die ich tat – ein kleines Gebot, die kleinsten Dinge, die du tust ist bedacht worden. Gewaltig, gewaltig.

Und als es das kleinste Gebot sagte, welches ich getan habe, fühlte ich mich gut. Wow. Es ist so groß, dass ich die Zizit an diesem Tag getragen habe. Es ist so groß. Ich tat solches und solches. Es ist so groß. So groß!

Das kleinste Ding, welches du tust, stürzt die ganze Welt. Ich weiß nicht, wie ich das erklären soll. Es ist wie…

 

Rabbi:

Belohnung? Woher weißt du, dass es eine Belohnung gibt?

 

Natan:

Du siehst es. In diesem Moment ist dort eine Belohnung, die zu dir sagt: „Gerecht, gerecht“. All die Menschen jubeln dir zu: Gerecht, gerecht“.

Und da ist ein Licht, was ich am Anfang sah, welches ich sah, welches größer ist, – du verstehst – das die Belohnung, die du bekommst größer macht. Desto stärker wird das Licht.

 

Rabbi:

Was ist bezüglich der Sünden passiert?

 

Natan:

Am Anfang waren dort Menschen, dieses waren so genannte „Engel der Zerstörung“, die ich dort sah, sie waren klein. Sie haben Bärte. In ihren Augen ist Feuer. Und sie zeigten dir die Sünden, die du getan hast, – alle. Und immer nannten sie dir die Sünden, sie zeigten dir Feuer und alle riefen zu dir: „Rasha, Rasha, Rasha!“

Genauso, wie sie „Gerecht, gerecht!“ riefen, wenn du gute Dinge getan hast, riefen sie: „Rasha, rasha!“ über alles.

Alles. Es ist sehr peinlich. Es ist beides gut und schlecht. Und ich weiß nicht, wie ich es erklären soll.

Und dann passierte, dass mich zwei Menschen mich nahmen. Sie hatten Flügel. Sie nahmen mich einfach und hielten mich auf beiden Armen.

Sie haben eigentlich keine richtigen Arme. Ich sah alles. Ich sah etwas und hinten. Ich schaute…

 

Rabbi:

Kannst du vorne und hinten sehen und gleichzeitig zu den Seiten?

 

Natan:

Ebenfalls zu den Seiten. Ebenfalls.

Rabbi:

Im gleichen Moment kannst du alles um dir herum sehen. An den Seiten?

 

Natan:

Ja. Ich könnte in jede Richtung meines Körpers die Ereignisse in einem Moment sehen, und was in der Welt geschieht. Ich könnte in jede Richtung alles was in der Welt geschieht sehen. Ich wusste alles.

Aber es interessierte mich nicht. Ich sorgte mich nicht darum.

 

Rabbi:

Ist es möglich, es zu wissen, ohne dass es einen interessiert?

 

Natan:

Es ist nicht interessant.

Und es passierte, dass diese Menschen mich einfach nahmen – ich weiß nicht, wie ich es erklären soll. Sie nahmen mich in eine niedrigere Halle. Ich war in einer Art von Halle, und sie nahmen mich zu einer Halle, die darunter war.

Nun, in dieser Hale, wo ich war, da war ein Ort, der hieß: „Niedriger Garten Eden“. Sie nahmen mich dorthin. Und plötzlich zeigten sie mir ein Tor. Und sie öffneten das Tor – diese zwei Menschen. Und ich sah Menschen, die die Torah lernten. Und ich sah das Licht dort. Und es war einfach etwas wirklich gewaltig. Wirklich schön. Das Licht, was ich am Anfang sah, war nicht zu vergleichen mit diesem Licht. Niemals. Niemals. Es war irgendwie gut. Das war der „Niedrigere Garten Eden“.

Und nun bedenke – Da waren höhere Ebenen als diese.

 

Rabbi:

Kannst du beschreiben was es war, wie es war?

 

Natan:

Es ist nicht möglich. Es ist etwas Gutes, etwas Schönes. Es ist ein Gefühl, dass du dortbleiben möchtest um mit ihnen die Torah zu lernen. Nur um zu bleiben an diesem Ort und ihn nicht zu verlassen.

 

Rabbi:

Was hast du gesehen? Was hast du gehört? Was hast du gerochen?

 

Natan:

Du riechst einen guten Duft. Einfach einen guten Duft. Ich kann es nicht beschreiben in dieser Welt, wie gut der Duft ist, den du riechst. Ein guter Duft. Und du siehst das Licht. Und du möchtest da für immer bleiben. Für immer.

Du hast keine materiellen Dinge, die du hier magst. Da ist alles spirituell. Und es ist etwas Gutes, etwas Schönes. Ein Gefühl – es ist ein Gefühl. Es ist ein wunderbares Gefühl.

 

Rabbi:

Und du verstehst, es ist nur der Eingang vom Garten Eden?

 

Natan:

Ich fühlte, dass es nur der Eingang war. Ja. Es war ebenfalls das Innere Und da waren ebenfalls höhere Ebenen. Da waren die niedrigeren Ebenen. Sie hießen: „Niedriger Garten Eden“.

 

Rabbi:

Nun, da ist auch die andere Seite, die sie dir zeigten.

 

Natan:

Da ist auch eine andere Seite.

 

Rabbi:

Hashem (YHWH oder Gott) schuf eine gegenüberliegend das Andere.

 

Natan:

Und dann nahmen sie mich… Du erinnerst dich. Ich erzählte dir, – da waren diese Engel der Zerstörung mit diesen Bärten?

Ich will in Kürze erklären wie sie aussahen. Das erste von Allen: Sie waren alle in Schwarz gekleidet. Und sie haben lange, lange, lange Bärte. Und in ihren Augen ist Feuer. Diese Menschen mit den Flügeln wollten mich zuerst in den niedrigeren Garten Eden bringen.

Und dann sagten diese zwei Menschen, diese „Engel der Zerstörung“: „Nicht so schnell. Du kannst nicht – gerade bist du hier. Wir wollen ihn woanders hinbringen.“

Nun, diese Menschen nahmen mich einfach. Die „Engel der Zerstörung“ nahmen mich. Und sie nahmen mich zu einem Ort mit einer Waage. Mit riesigen Waagschalen.

Meine Sünden und meine Gebote. Alle einzelnen Dinge. Die ich dir vorher erzählte, die kleinsten Gebote stürzen ganze Welten.

Du bekommst eine große Belohnung. Wenn du segnest irgendwie groß, groß. Irgendwie wirklich riesig.

Und genauso die Sünden. Die kleinsten Dinge sind ebenfalls wirklich, wirklich, wirklich groß.

 

Rabbi:

Es hat keinen Wert?

 

Natan:

Es hat alles keinen Wert.

 

Rabbi:

Die Kleinen!

 

Natan:

Ja die Kleinsten. Die Kleinsten, die es gibt.

Und dann legten sie meine Gebote auf die Waage. Es ist gewaltig. Du siehst die Gebote und die Sünden. Sie legten sie auf die Waage. Und du siehst sie. Hier die Gebote und dort die Sünden. Und dann zeigen sie dir, was mehr ist. Und zuerst, sieht es aus, als wären dort mehr Sünden. Aber am Ende sah ich, dass dort mehr Gebote waren. Ich war wirklich glücklich.

Rabbi:

Du bist glücklich, weil du weniger als 20 Jahre alt bist.

 

Natan:

Ja. Und danach erzählten sie mir: Wenn du hier oben länger als drei Stunden bist, kannst du nicht wieder nach unten zurück.“

Und ich dachte, dass ich für Jahre da oben war, aber sie erzählten mir, ich war nur für einige Minuten da oben. Und das war tatsächlich wahr. Nachdem ich unten zurück war, bemerkte ich, dass es alles nur fünfzehn Minuten gedauert hat.

Und sie erzählten mir oben, dass ich nach drei Stunden nicht mehr nach unten zurück kann.

 

Rabbi:

Erzähle ihnen ein bisschen von der Hölle.

 

Natan:

Hölle? O.k.

 

Rabbi:

Nein. Nur ein Bisschen.

 

Natan:

O.k.

Nun, Am Anfang erzählte ich euch, und ging höher, und höher, und höher. Und die ganze Zeit, in der ich da war, sah ich tausende andere Dinge, die ich euch nicht erklären kann. Ich sah Millionen von Dingen. Aber ich kann es alles nicht erklären. Eine Menge.

Nun, als ich oben war, sah ich ebenfalls sehr, sehr, sehr, sehr. Ich sah, dass ich hörte und ich ebenfall sah, wie ich nach oben ging…

Ich sah einfach – Ich hörte Schreie. Schreckliche Schreie. Du kannst es dir nicht vorstellen. Und die Sünden, die du tust, diese Sünden enden dort. Und du wirst dorthin gehen. Diese Sünden sind es nicht wert. Glaube mir. Du kannst es dir nicht vorstellen, was ich dort sah. Ich sah…welche Dinge. Ich hörte Menschen schreien: „Ahhh, waahhh!“ Wie dieses. Wie Schreie von unten. Machtvolle Schreie. Und was du denkst, was du fühlst in diesem Moment, es ist…in der Hölle, da sind verschiedene Orte. Das ist, was ich verstand. Ich verstand, da sind wenige Orte. Ich verstand ebenfalls, was du fühlst an jedem Ort. An jedem Ort ist das Gefühl schlechter und schlechter. Nun, du fühlst – du fühlst, wie es sich anfühlt an jedem und jedem Ort. Es ist sehr angsteinjagend. Weil jeder Ort furchterregend ist. Und du fühlst diese Orte. Du weißt was für ein Gefühl dort ist.

 

Rabbi:

Weißt du wie diese Orte benannt werden?

 

Natan:

Ja. Ich erinnere mich an einige.

 

Rabbi:

Willst du dich daran erinnern?

 

Natan:

Ich erinnere mich daran – ja – wie sie genannt wurden.

 

Rabbi:

Kannst du und Namen nennen?

 

Natan:

Ich erinnere mich, dass ein Ort „Tzalmaved“ hieß. Das war ein Ort, der nicht gut war.

Ich erinnere mich an einen anderen Ort, der „Bor“ hieß.

Ich sah einfach Räume und Räume, die wie Klassenräume waren. Und aus diesen Räumen schoss Feuer aus. Das Feuer schoss dort einfach aus. Ich weiß nicht, wie ich das erklären soll Einfach furchterregend. Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll in Worten. Ich weiß es nicht..

 

Rabbi:

Furchterregend

 

Natan:

Sehr furchterregend, ja.

 

Rabbi:

Und alle diese Namen kennst du von dort?

 

Natan:

Ich kenne sie von dort.

 

Rabbi:

Du wusstest es automatisch?

 

Natan:

Ich wusste es nur und ebenfalls welche Menschen da waren. Und ich wusste, wie lange sie da waren. Und ich wusste, wie sie sich an diesen Orten fühlten. Ich wusste, wie es sich anfühlt, da zu sein. Das Gefühl. Und es war alles nicht angenehm.

 

Rabbi:

Was war sonst da?

 

Natan:

Was sah ich sonst? Ich sah einen Ort wie – Ich sah einfach das Universum. Und ich sah eine Menge, eine Menge Seelen durch das Universum wanderten. Viele, viele Seelen wanderten um das Universum herum.

 

Mann in der Versammlung:

Was ist eine Seele? Was hast du gesehen? Was meinst du, wenn du sagst, du hast eine Seele gesehen?

 

Natan:

Ich weiß nicht, wie ich das richtig erklären soll. Eine Seele ist wie eine Art von Wind. Da sind keine Arme oder Beine. Du schaust auf jemanden. Er hat keine Augen, keinen Mund und all das. Er hat – du weißt wer die Person ist, und du kannst mit ihm reden. Du kannst keinen Körper sehen, keine Person, kein Gesicht. Du kannst es nicht sehen. Aber du weißt, wer diese Person ist. Du weißt, wer er ist, und du kannst mit ihm sprechen, und du kannst seine Stimme hören, und du weißt alles über ihn.

 

Mann in der Versammlung:

Hast du gefragt, warum du dort hingegangen bist?

 

Natan:

Ja. Sie erzählten mit alles. Zunächst…was? Sie erzählten mir das jede Kleinigkeit in der Welt, wiewohl vom Himmel. So erzählten sie mir ebenfalls, dass ich, weil ich dorthin zu gehen hatte, ging ich dorthin. Ich hatte dorthin zu gehen.

 

Rabbi:

O.k. Lass uns zurückgehen zur Reise. Lass es uns es eine Reise nennen.

Nachdem sie dir zeigten, wo der Garten Eden ist, und nachdem sie dir zeigten, wo die Hölle ist, – eine große Belohnung für die Gebote und eine strenge Bestrafung für die Sünden – sogar für die kleinsten Sünden – wohin bist du dann zurückgeschickt worden?

 

Natan:

Es war wie…

 

Rabbi:

Da waren Lehre, wovon du dir etwas „auswählen“ konntest.

 

Natan:

Ja. Auswählen.

 

Rabbi:

Und du wähltest aus.

 

Natan:

Ja, ich wählte aus.

Ich wählte. Aber es ist offensichtlich, dass du das Gute über das Schlechte auswählst. Aber da waren Behälter, von dem du keine auswählen konntest. Wenn du mehr Sünden hattest, dann erzählten sie dir, dass du dort zugehörst und…

 

Rabbi:

Aber jeder in der Welt…

 

Natan:

Er hat eine Wahl.

 

Rabbi:

Er verfügt über eine Wahl?

 

Natan:

Ja, aber…

 

Rabbi:

Wenn er ein Gebot tut? Dann bekommt er eine große Belohnung.

 

Natan:

Ja…

 

Rabbi:

Wenn er sündigt, Himmel verbiete, bekommt er eine Strafe dafür.

Und es stimmt mit seiner persönlichen Wahl überein.

 

Natan:

Aber wenn du oben bist, dann kannst du nicht mehr wählen. Nie mehr.

 

Rabbi:

Richtig

Da ist keine Wahl mehr. Wenn ein Mensch stirbt, ist er frei von den Geboten.

 

Natan:

Was du getan hast, das hast du getan. Und du kannst es alles nicht mehr beheben.

Und dann – lass mich euch erklären, was ich gesehen habe.

Sie fragten mich, ob ich da bleiben möchte oder nicht. Sie erzählten mir, dass ich nach drei Stunden nicht mehr zurückkann.

 

Mann in der Versammlung:

Wir können nicht hören

 

Natan:

Ja, Entschuldigung. Kannst du jetzt hören?

 

Mann in der Versammlung:

Er hatte eine angenehme Erfahrung.

 

Natan:

Ja, Beides: Angenehm und nicht so angenehm.

 

Rabbi:

Er möchte sich nicht erinnern an die Dinge, die nicht so gut waren.

 

Natan:

Ja, ich möchte mich nicht erinnern.

Und dann…

 

Rabbi:

Er beschloss Buße zu tun – er tat „teshuva“. Und er weiß, dass er nach 120 Jahren, wenn er zurückgeht, in den Garten Eden geht.

 

Natan:

Ja.

Rabbi:

Weil er… Kannst du ihnen ein bisschen darüber erzählen, wie sie angeschrien wurden?

 

Natan:

Wals sie mich angeschrien haben?

 

Rabbi:

Ja, über die Zizit?

 

Natan:

Ah! Was – welche Zizit?

 

Rabbi:

Über deinen Vater?

 

Natan:

Ah. Sie erzählten mir, dass ich wiederhergestellt werden kann – dass ich einige Dinge benötige, um wiederhergestellt zu werden. Wie zum Beispiel: Ich habe Zizit zu tragen. Es ist etwas… Prüfung, Prüfung, Prüfung. Und sie erzählten mir, das da Dinge sind, die ich benötige um wiederhergestellt zu werden, wie das Tragen von Zizit. Es ist sehr wichtig. Als ich da war, verstand ich, wie wichtig das ist. Ich verstand, wie wichtig Zizit sind. Es ist gewaltig und bringen dir wirklich eine große Belohnung.

Ich erzähle dir: Der Segen ist, dass du eine große Belohnung bekommst. Gigantisch. Du drehst die Welt herum. Zizits sind Wow! Wie riesig.

Und danach erzählten sie mir – erinnert euch, ich erzählte euch, das sie sagten, dass ich höchstens für drei Stunden da oben bleiben könnte. Am Anfang – der Moment, als ich den Garten Eden sah, sagte ich: „Ich möchte hierbleiben. Ich möchte hierbleiben.“ Aber danach zeigte er mir die andere Seite und all das. Sie fragten mich, wenn ich bleiben wollte. Ich sagte, ich ziehe es vor, wieder zurück nach unten zu gehen. Warum? Weil ich fühlte, ich könnte… dass wenn ich nach unten zurückkäme, ich könnte mehr Sünden tun – ah –mehr Gebote, mehr Belohnungen ernten, mehr von allem. Ich könnte eine größere Belohnung ernten. Und mehr Gebote tun. Und eine höhere Ebene erreichen. So, warum würde ich dort bleiben wollen und das nicht tun? So sagte ich, dass ich lieber zurück nach unten gehen wolle. Und sie schickten mich nach unten zurück.

 

Mann in der Versammlung:

Sagten sie, warum du nach oben gingst? Hattest du einige Verdienste? Welche?

 

Natan:

Sie erzählten mir, dass ich einen Verdienst hatte, deshalb war ich oben. Ja, das erzählten sie mir.

 

Mann in der Versammlung:

Was für Verdienste? Von deinen Vorfahren?

 

Natan:

Was?

 

Mann in der Versammlung:

Verdienste von deinen Vorfahren? Deinem Vater? Deinem Großvater?

 

Natan:

Ja, Ja. Das erzählten sie mir. Sie sagten, ich hatte einen Verdienst. Das ich dort ankam, dass ich dort nicht zufällig bekam. Das ist das, was sie mir erzählten.

 

Mann in der Versammlung:

Wo trägst du Zizits?

 

Natan:

Was?

 

Mann in der Versammlung:

Wo trägst du Zizits?

 

Natan:

Davor trug ich sie kaum.

 

Mann in der Versammlung:

Und nun?

 

Natan:

Nun trage ich sie. Ja.

 

Rabbi:

Nun hat er Zizits. Preist Hashems Namen (den Namen YHWH)!!!

(Der Rabbi zeigt die Zizits)

Die Versammlung applaudiert.

 

Natan:

Meintest du das? So, nachdem ich mich entschieden hatte, wieder nach unten zu gehen, sah ich etwa eine Millionen mal Dinge, die erschreckender waren als die, die ich gesehen hatte. Alle!

Was ich sah… als ich mich entschied hinunter zu gehen, sagten sie: „Kein Problem, du gehst runter.“

 

Rabbi:

Erzähle uns, was es für ein Ablauf war. Ich war nicht dort.

Natan:

O.k. So, was ich einfach sah –ich verstand am Anfang nicht wer sie waren. Ich verstand am Anfang nicht, was die Dinge waren. Ich sah eine Person. Eine normale Person, wirklich normal. Er hatte tatsächlich Arme und Beine und einen Kopf und anderes. Aber er war richtig groß, gigantisch, gigantisch, gigantisch!!! Als ob er niemals endet. Er sieht aus wie (neigt seinen Kopf nach oben) und di kannst sein Ende nicht sehen.

 

Rabbi:

Wie sah er aus?

 

Natan:

Er war alles Augen. Alles Augen.

 

Rabbi:

Alles Augen?

 

Natan:

Und Feuer kam aus seinen Augen. Es war wirklich furchterregend – furchterregend! Und du fühlst, dass du nicht vor ihm weglaufen kannst. Du kannst, egal wie, ihm nicht entkommen. Du kannst es nicht. Er ist überall, wo du bist. Er verlässt dich nicht. Ernsthaft.

 

Rabbi:

Wer war der Engel?

 

Natan:

Es war der Engel des Todes. Bezogen auf, was ich dort sah und was ich dort verstanden habe.

 

Rabbi:

Du hast verstanden, dass das der Engel des Todes war?

 

Natan:

Ich verstand, es war der Engel des Todes.

Rabbi:

Hat er mit dir gesprochen?

 

Natan:

Ja, er hielt mich. Er hatte eine Art Mistgabel in seiner Hand. Und er hielt mich etwa so wie diese.

 

Rabbi:

Wie viele Zähne hatte er?

 

Natan:

Was? Eine Menge.

 

Rabbi:

Keine Augen. Zähne.

 

Natan:

Zähne? Es hatte Zähne.

 

Rabbi:

Die Mistgabel.

 

Natan:

Was?

 

Rabbi:

Die Mistgabel?

 

Natan:

Ja, es hatte drei Zähne (Gabel)

 

Rabbi:

Drei?

 

Natan:

Ja. Drei.

Und dann, und dann sah ich anschließend, wie er etwa so zu mir kam. Es war einfach so furchterregend. Ich kann überhaupt nicht beschreiben, was es war. Was diese Person war. Was dieses Ding war. Es war wirklich furchterregend. Und es hat mich einfach gehalten wie dieses (an meiner Brust) mit seinem Schwert, mit der Mistgabel. Einfach furchterregend, erschreckend und furchtbar. Er hielt mich eindeutig an meiner Brust. Entsprechend, was ich vorher sagte ist es bedeutsam, wo er dich hält. Richtig?

 

Rabbi:

Und wo hat er dich gehalten?

 

Natan:

Er hielt mich an meiner Brust. Hier.

 

Rabbi:

Und was sagte er zu dir?

 

Natan:

Er sagte zu mir: „Tu eine Menge Gebote. Warum? Am Ende bezahlst du. Sogar wenn du nicht irgendetwas tust, wirst du am Ende bezahlen.“ Er erzählte mir, was ich gesehen hatte war nichts. Und er sprach zu mir in einer furchterregenden Stimme.

 

Rabbi:

Was für eine Stimme hatte er? Eine angenehme Stimme? Eine milde Stimme?

 

Natan:

Nein, nein, nein. Überhaupt nicht angenehm.

 

Rabbi:

Was für eine Stimme hatte er?

 

Natan:

Wirklich hart. So etwa wie…

 

Mann in der Versammlung:

Uuowwwwaaa!!!

 

Natan:

Ja (die Versammlung lacht)

Nein, wirklich. Es ist ernst. Das ist kein Witz. Aber irgendwie furchterregend. Ich erzähle es euch dennoch. Es war alles fürchterlich und alles. Jedoch war es wirklich furchterregend.

 

Rabbi:

Er versuchte dort herauszukommen…

 

Mann in der Versammlung:

Nun, kannst du mir sagen, wie lange du da oben gewesen bist? Wieviele Tage? Nächte?

 

Natan:

Fünfzehn Minuten.

 

Mann in der Versammlung:

Fünfzehn Minuten – alle diese Geschichten?

 

Rabbi:

Ja, meine Herren. Das ist das, was ich am Anfang gesagt hatte. Es ist schwer zu verstehen. Aber was wir an Wissen durch jahrelanges Lernen erwerben – das kannst du alles in einer Minute verstehen. Mache dir Notizen, von dem was er sagte. Er sagte: „Ich verstehe alleine. Sehe alleine“. Und jeder der… er ist nicht der Erste, der dort war und wieder zurückgekommen ist.

Ich persönlich weiß mehr, sehr viel mehr wie er – das hängt alles mit den gleichen Dingen zusammen. Eine gewaltige Menge von Informationen in einer Sekunde. Das heißt, das eine Person an einem Ort sein kann und weiß, wo sein Vater und wo seine Mutter ist. Was mit ihnen geschieht.

 

Natan:

Ich weiß alles.

 

Rabbi:

Jedes Ereignis seines Lebens zieht vor seinen Augen vorbei. Und einfach – es ist einfach die Welt der Wahrheit. In der Welt der Wahrheit ist alles enthüllt. Da ist nichts verborgen. Die Seele kann es empfangen… Da gibt es keine Grenzen von dem, was sie empfangen kann. Wir sind hier in der Welt. Und wir sind begrenzt in dem, was wir empfangen können. Aber dort – da gibt es keine Grenzen. Die Seele ist nicht begrenzt. Deshalb kann eine Person in nur wenigen Minuten Themen und Informationen erwerben. Und alles was geschieht dort – alles in nur einer oder zwei Minuten. Fünfzehn Minuten sind eine lange Zeit.

 

Natan:

Ja. So ist es.

 

Rabbi:

In Bezug auf diese Welt – fünfzehn Minuten sind eine lange, lange Zeit. Eine lange Zeit.

Wir wissen ebenfalls, dass es gesagt wird von dem Heiligen Ort. Mögen seine Erinnerungen uns behüten, da während der dritten Mahlzeit die Welt für eine oder zwei Minuten im Halbschlaf ist.

Er fragte: „Unser Rabbi, wo warst du?“ Er sagte: „Ich war in den oberen Welten. Ich hörte neue Auslegungen bezüglich der Torah.“ „So erzähle uns manche der Auslegungen.“ Und dann würde er sagen: „Nur, wenn du siebzig Jahre für mich verbracht hast, damit ich es in diesen zwei Minuten erklären kann.“

 

Natan:

Ja, ich sah eine Menge, eine Menge Dinge.

 

Rabbi:

Das bedeutet das es dort keine Erklärungen gibt. Da ist kein… sitzen im Klassenraum und irgendwer kommt und lehrt dich und gibt dir eine Testaufgabe. Und wenn du es nicht verstanden hast, dann schreibst du einen erneuten Test. Aber so geschieht es nicht dort.

Es ist einfach… Du gelangst dorthin und du weißt sofort die alleinige Wahrheit.

 

Mann in der Versammlung:

Gibt es dort eine Zeit oder gibt es dort keine Zeit?

 

Rabbi:

Da gibt es keine Zeit. Es ist eine Dimension außerhalb der Zeit. Wenn er fünfzehn Minuten sagt – das ist nach seiner Auffassung. Dort ist eine Welt der Ewigkeit.

 

Mann in der Versammlung:

Er sagte, dass es ein Unterschied macht, woran man ihn ergreift?

 

Natan:

Was?

 

Mann in der Versammlung:

Du sagtest, dass es einen Unterschied macht, woran sie dich halten – woran du gehalten wirst. Er hielt dich an der Brust. Warum hielt er dich an der Brust?

Natan:

Es ist nicht gut.

 

Mann in der Versammlung:

Ist das nicht in der Brust?

 

Mann in der Versammlung:

Was ist unter dem Strich? Würdest du für einen weiteren Besuch wieder zurückgehen?

 

Natan:

Es hängt von dem Ort ab.

 

Mann in der Versammlung:

Bei einigen Orten, ja?

 

Rabbi:

Würdest du dir dieselbe Tour noch einmal wünschen? Würdest du die gleichen Dinge noch einmal tun wollen?

 

Natan:

Ah…

 

Rabbi:

Er möchte nur die guten Dinge. Er möchte nicht die schlechten Dinge wiederholen.

 

Mann in der Versammlung:

So würdest du nicht jemanden empfehlen, zu Besuch nach oben zu gehen?

 

Natan:

Ich würde es Niemanden empfehlen. Empfehlen würde ich es nur bei den guten Dingen.

 

Rabbi:

Er empfiehlt uns… die Torah zu lernen, die Gebote zu erfüllen. Die Belohnung ist groß. Und auf diesem Weg wird ein Mensch dort oben nicht leiden. Und er wird eine große Belohnung bekommen. Und er wird wiedersagen, es wiederholen und betonen, dass das, was sie ihm zeigten, wo er am Tor vom Garten Eden war – das war nur…

 

Natan:

Der Anfang.

Rabbi:

Nur der Anfang. Das niedrigste, niedrigste Level.

Nun, du sagtest, dass du dort eine Seele bist. In der Form einer Seele verstandst du die Dinge von allein.

 

Natan:

Verstand die Dinge von allein. Ich weiß, was in der Zukunft passiert.

 

Rabbi:

Du hast keine Fragen. Alles ist klar für dich und du weißt…

Du kommst einfach an einem Ort an und du weißt bereits was und wer. Du siehst eine Seele und du weißt, wer es im Leben ist. Du siehst eine Seele in der Hölle und du weißt, was sie tat und wie sie sich fühlt. Du brauchst nicht zu fragen. Du weißt allein alles.

 

Natan:

Ich weiß ebenfalls, was in der Zukunft geschehen wird.

 

Mann in der Versammlung:

Du weißt, was in der Zukunft geschieht?

 

Rabbi:

Lass uns zu dem Moment gehen, als sie hier den Garten Eden öffneten.

 

Mann in der Versammlung:

Was weißt du?

 

Rabbi:

Entschuldige. Entschuldige für einen Moment. Fragen am Ende. O.k.? Antworte nicht. Antworte nicht.

Als sie den Garten Eden öffneten, erklärte er uns, dass das die niedrigste Ebene von Allen ist. Und ihr habt Menschen gesehen, die dort saßen und die Torah lernten.

Natan:

Ja

 

Rabbi:

Kannst du uns erzählen, wer diese Menschen waren?

 

Natan:

Ich sah Menschen.

 

Rabbi:

Keine Namen und wo sie lebten. Jedoch, was waren es für Menschen, die dort waren?

 

Natan:

Was für Menschen waren dort? Sie waren nicht „Studierende“ oder etwas Vergleichbares. Sie waren einfach Menschen, die abseits saßen und sich Zeit für die Torah nahmen.

 

Rabbi:

Sie saßen für die Zeit abseits für das Studium der Torah?

 

Natan:

Ja.

 

Rabbi:

Und du hast verstanden, dass es mehr ist als alles andere.

 

Natan:

Ich verstand, dass es mehr, viel mehr ist als alles andere.

 

Rabbi:

So sind „Studierende“ mehr?

Natan:

„Studierende“ sind mehr.

 

Rabbi:

Sie haben eine höhere Ebene?

 

Natan:

Sie ist höher, ja.

 

Rabbi:

Und was denkst du, ist die höchste Ebene?

 

Natan:

Der Thron der Herrlichkeit.

 

Rabbi:

Und wer erreicht diese Ebene?

 

Natan:

Jeder, der bereut und Buße tut.

 

Rabbi:

Jeder, der bereut und Buße tut?

 

Natan:

Ja, aber nicht aus Furcht vor der Bestrafung. Allerdings aus Furcht vor der Sünde, aus Furcht vor dem Himmel. Das ist, was ich verstand.

 

Mann in der Versammlung:

Das ist die höchste Ebene?

Natan:

Die sehr, sehr Höchste. Das höchste Niveau, was du gehen kannst – du erinnerst dich an das Licht, von dem ich erzählte? Dieses Licht ist höher.

 

Rabbi:

Und eins. Wer lehrt Andere?

 

Natan:

Wow, wow!!! Ich erzähle euch, das ist ein Segen, der Segen ist gewaltig. Oh wow!!

 

Rabbi:

Einfach ein Segen, „m´drabanan“, es ist etwas gewaltiges dort.

 

Natan:

Gigantisch!

 

Rabbi:

So eine Torah-Lektion ist größer als das Größte. Und wenn du Andere lehrst

 

Natan:

Wow!!!

 

Rabbi:

Das ist… gut, wunderbar.

Nun warte. Warte eine Sekunde. Einfach eine Sekunde – ich möchte zurückgehen…wir wollen zurückgehen zu den Punkt – wir wollen zurückgehen zu diesem Punkt.

Bevor wir hier die Richtung verloren – Ich möchte, zu diesem Punkt zurückkehren wo du warst und du alles selbst verstanden hast.

 

Natan:

Ja.

Rabbi:

So zeigtest du uns die zwei Wege, die hier sind und dort. Aber das Publikum sitzt hier und weiß mehr oder weniger von diesen Dingen. Dass es dieses und jenes gibt. Du bist einfach jetzt gekommen und verstärkst für uns, was wir lesen und lernen in dem Buch.

Nun, was interessiert uns am meisten? Ich möchte dir eine Frage über den Mashiach (Messias) stellen:

Könntest du wissen, wer der Mashiach war?

 

Natan:

Ich konnte es nicht wissen. Ich könnte wissen, was seine Eigenschaften sind. Welche Ordnung er als Mashiach haben möchte.

 

Rabbi:

Und kannst du uns erzählen, ob er hier oder dort ist?

 

Natan:

Er ist hier. Er muss hier sein. Es kann nicht sein, dass der Mashiach jemand ist, der tot ist. Das kann nicht sein.

 

Rabbi:

Das kann nicht sein?

 

Natan:

Es muss jemand sein, der hier ist. Die Menschen wissen. Aber als er der Mashiach wurde, waren alle sehr erstaunt.

 

Rabbi:

Das heißt, dass als der Mashiach mit Hashems (Gottes) Hilfe sich offenbarte, war es eine Überraschung?

 

Natan:

Eine gewaltige Überraschung!

 

Rabbi:

Und die Menschen werden sagen: „Ah! Das ist der Mashiach.“

 

Natan:

Es wird sein wie „Wow!!! Das ist der Mashiach?“ So in etwa.

 

Rabbi:

Gut. Nun möchte ich zurück zu etwas Anderem. Du sagtest, du könntest wissen, was in der Welt passieren wird. Als du dort gewesen bist. Was hast du verstanden, was passieren wird?

 

Natan:

Ich verstand… es stimmte überein zu dem, was ich dort verstand. Ich bin sicher, dass ich es weiß. Als ich da oben war, verstand ich, was auf der Welt passieren wird. Und es stimmt überein mit dem, was ich verstand und mit dem, was ich euch über den Mashiach und allem Anderen erzählte. – Ich verstand ebenfalls, dass die „Geula“ und die Offenbarung des Mashiachs kurz bevorsteht. Es ist, dass es in einer sehr nahen Zukunft geschieht. Es ist kurz davor. Es ist wie kurz davor. Die „Geula“ wird wirklich kommen.

 

Rabbi:

Nun erzähle mir, da gewesen bist, war da kein Zeitkonzept. Wie konntest du die Zeit einschätzen? Was ist unmittelbar bevorstehend? Sind es zwanzig Jahre? Zwei Jahre? Ein Monat?

 

Natan:

Unmittelbar bevorstehend ist sofort. Ähnlich, wie in den kommenden Monaten.

 

Rabbi:

In den kommenden Monaten. Nun, du weißt also auch, was passieren wird?

 

Natan:

Ja, ich weiß was passieren wird. Ja.

 

Rabbi:

Und du weißt es von dort?

 

Natan:

Ja, nur von dort. Alles was ich weiß, weiß ich nur von dort.

 

Rabbi:

Und wo befinden wir uns jetzt zeitlich?

 

Natan:

Wo befinden wir uns jetzt zeitlich? In einem Zeitraum. Überhaupt keine Gute. Ich kann dir gerne erzählen, dass die Erlösung sehr nahe ist.

 

Rabbi:

Und was geschehen wird, während der Erlösung?

 

Natan:

Sehr schlimme Dinge werden geschehen. Aber es hängt davon ab. Soweit ich es verstehe.

 

Mann in der Versammlung:

Ist es möglich, dass die Erlösung in den kommenden Monaten geschieht?

 

Natan:

Es ist möglich. Es wird in den kommenden Monaten eintreten.

 

Mann in der Versammlung:

Gibt es vielleicht die Möglichkeit, dass es nicht passiert?

 

Natan:

Es gibt diese Möglichkeit, wenn wir alle umkehren und Buße tun, wird es nicht geschehen.

Mann in der Versammlung:

So wird es nicht geschehen?

 

Rabbi:

Die schlechten Dinge in der Erlösung werden nicht passieren.

 

Natan:

Die schlechten Dinge.

 

Rabbi:

Aber die Erlösung wird kommen.

 

Natan:

Aber die Erlösung wird kommen.

 

Mann in der Versammlung:

Auf jeden Fall: Ob sie die Sünden übergeben und wenn sie die Gebote tun.

 

Natan:

Ja. Aber wenn sie die Sünden übergeben, wird die Erlösung weniger angenehm.

 

Rabbi:

Wenn sie die Sünden übergeben, werden sehr viele Schwierigkeiten bekommen.

 

Natan:

Mehr Schwierigkeiten und weniger angenehm. Und wenn jeder Buße tut, wird es auf einem einfachen Weg passieren.

 

Rabbi:

Aber es wird passieren.

Natan:

Es wird passieren. Egal was.

 

Rabbi:

Nun, stimmst du überein mit dem was du jetzt weißt, mit dem was du dort gesehen hast – wie wird es geschehen?

 

Natan:

Es wird… übereinstimmend mit dem, was ich verstanden habe, unsere jetzige Situation ist überhaupt nicht gut. Ich meine, nicht gut.

 

Rabbi:

Was wird passieren?

 

Natan:

Es wird ein sogenannter sehr großer Krieg sein. Und jeder – die ganze Welt – wird in den Krieg mit einbezogen werden. Übereinstimmend mit dem, was ich verstanden habe. Die ganze Welt wird einfach in den Krieg involviert sein. Jeder! Alle Nationen, alle Araber, jeder wird gegen die Nation Israel kämpfen in diesem Krieg.

 

Rabbi:

Und wann wird es beginnen?

 

Natan:

Es wird beginnen – die Person, die diesen Krieg beginnen wird Jemand mit Namen Gog sein. Soweit ich es da oben verstanden habe. Nur dort oben habe ich es verstanden.

 

Rabbi:

Er heißt Gog?

 

Natan:

Ja.

Rabbi:

Weißt du, wer dieser Gog ist? Worauf bezieht er sich?

 

Natan:

Ich bin sicher, wer es ist.

 

Rabbi:

Wer ist es?

 

Natan:

Obama. Präsident Obama.

 

Rabbi:

Er wird „Gog und Magog“ beginnen?

 

Natan:

Er wird der sein, der diesen Krieg beginnen wird. Er wird seine ganze Armee bringen. Er wird hier den Krieg starten.

 

Rabbi:

Und, er wird gegen uns kämpfen?

 

Natan:

Er wird gegen uns kämpfen. Zuerst wird jeder einfach die Nation Israel wollen. Jerusalem, Israel. Jeder möchte es haben.

 

Rabbi:

Jerusalem?

 

Natan:

Jerusalem, ja. Jeder will sie. Die ganze Welt. Sie werden keine Rücksicht nehmen auf uns. Sie werden es einfach wollen. Jeder wird gegen jeden Anderen kämpfen, weil sie es so wollen.

 

Mann in der Versammlung:

Wie lange wird es dauern?

 

Natan:

Nicht lange. Das alles, all die bösen Dinge werden zwei Wochen dauern.

 

Rabbi:

All die bösen Dinge werden zwei Wochen dauern. Was wird während dieser zwei Wochen passieren? Was sind die bösen Dinge?

 

Natan:

In diesen zwei Wochen – was sind die bösen Dinge? Mehr als ein paar Millionen Menschen werden sterben. Sie werden sterben wie… die einzige Sache, die sie rettet, was ich verstanden habe, nur, wenn sie Buße tun. Wenn eine Person die Torah lernt und Dinge der Güte tut. Das wird sie von diesen Dingen retten.

 

Rabbi:

Das steht in der Gemara (Sanhedrin), das, wenn sie Rabbi Eliezer Hagadol fragen: „Was kann eine Person tun, um sich selbst zu retten von den Geburtswehen des Mashiachs?“

Rabbi Eliezer Hagadol antwortete: „Er sollte sich mit der Torah beschäftigen und „gemilut chassidim“ (Taten der Güte). Das wird ihn retten.

Nun, erzähle mir, was es ist. Welche Art von Krieg ist es? Ist es ein geistlicher Krieg?

 

Natan:

Nein, nein.

 

Rabbi:

Ein Krieg indem Soldaten gegen Soldaten kämpfen? Was ist es?

Natan:

Teilweise, teilweise. Zuerst wird es ein Krieg zwischen Soldaten sein. Die ganze Welt wird einfach kommen… Alle Nationen werden zuerst gegeneinander kämpfen und am Ende Israel wollen.

Was geschehen wird ist dies: Alle werden sich vereinen und gegen uns kämpfen, kämpfen gegen die Nation Israel. Und viele Menschen aus der Nation Israel werden sterben. Mehrere Millionen Menschen werden sterben. Eine Unmenge Menschen werden sterben.

 

Rabbi:

Diejenigen, die nicht die Torah und die Gebote hielten?

 

Natan:

Sie werden sterben.

 

Rabbi:

Und Diejenigen, die die Torah und die Gebote hielten?

 

Natan:

Diejenigen, die die Torah und die Gebote hielten – es kommt darauf an.

Es kommt darauf an, ob sie die Torah mit Taten der Güte hielten.

Da sind solche, die sie befolgen, aber sie tun sich nicht wirklich darum kümmern. Sie gehen lässig damit um. Aber ist jemand wirklich konsequent und genau – und studiert die Torah und tut Taten der Freundlichkeit und Güte, so wird er gerettet.

 

Rabbi:

Wie wird er gerettet?

 

Natan:

Er wird gerettet. Was passieren wird ist wie folgt, in Übereinstimmung mit dem was ich oben sah…

 

Rabbi:

Was meinst du, was du gesehen hast? Hast du es wie einen Film aus der Zukunft gesehen?

Natan:

Ja, ich sah es wie einen Film aus der Zukunft. Ich sah es in einem Film aus der Zukunft. Du hast es lediglich für ein paar Sekunden gesehen. Aber es ist viel, viel Zeit. Wie der Film aus meinem Leben, den ich am Anfang sah. Sie zeigten mir mein Leben in der Tausendstel einer Sekunde, wie in einer tausendstel Sekunde zeigten sie es mir. Und ich sah jede Sekunde aus meinem Leben. Als ich ein Baby war, als ich ein kleiner Junge war. Ich sah alles. Und…

 

Rabbi:

Nun, lass uns fortschreiten. Du hast einen Film gesehen…

 

Natan:

Ich sah einen Film.

 

Rabbi:

Lass es uns einen Film aus der Zukunft nennen. Um was ging es da?

 

Natan:

Ja, Ich sah einfach, dass jeder das Volk Israel angreift und sie kamen gegen uns um ebenfalls gegen uns zu kämpfen. Wir, es ist die IDF – wird es schaffen, sie für zwei Tage in Schach zu halten, in Übereinstimmung zu dem was ich gesehen habe. Und dann wird jedermann uns einfach töten. Und wir werden nicht vom Heiligen Einen verlassen sein, gesegnet sei ER. Und dann wird es geschehen…plötzlich…

 

Rabbi:

Warte, warte. Dieser Krieg – die IDF wird nur zwei Tage standhalten?

 

Natan:

Zwei Tage

 

Rabbi:

Und nach den zwei Tagen?

 

Natan:

Wir werden bis dahin fertig sein.

 

Rabbi:

Keine IDF?

 

Natan:

Keine IDF.

 

Rabbi:

So, alles ist offen?

 

Natan:

Alles ist offen (ungeschützt / schutzlos)

 

Rabbi:

So, du hast gesagt, dass Gog Obama ist. Obama sind die Vereinigten Staaten von Amerika. Du sagst, dass er sie leiten wird…

 

Natan:

Er wird den ganzen Krieg leiten.

 

Rabbi:

Und wer wird sich ihm anschließen?

 

Natan:

Wer wird sich ihm anschließen? Iran wird sich ihm anschließen. Die UN. Die gesamte UN.

Ja, Russland, Südkorea. Die gesamte UN. Wirklich jeder. Jeder. Alle… Siebzig Nationen werden sich gegen uns erheben. Siebzig.

 

Rabbi:

Wo ist ISIS in all diesem?

 

Natan:

ISIS, was sie tun ist – das ist was ich gesehen habe – sie werden Menschen entführen. Sie werden einfach Menschen entführen.

 

Rabbi:

Sie werden unsere Leute entführen?

 

Natan:

Ja. Wie Gilad Shalit – so werden sie es tun. Sie werden Menschen entführen, sie werden sie foltern, und andere Dinge tun, wie diese…. Nun, was ich ebenfalls sah – ist, dass der Ölberg der in der Nähe von Jerusalem ist…gut, diejenigen, die den Vorteil haben, um gerettet zu werden… so dass der Berg sich in zwei spaltet. In dem Moment, indem der Berg sich in zwei spaltet, in dieser Sekunde offenbart sich jedem der Mashiach. Ich meine für jeden, für jeden. Jeder wird einfach sehen, dass es der Mashiach ist. Er wird verstehen, dass es der Mashiach ist. Hier ist ER, offenbart für alle. Und er wird am Eingang zum Ölberg stehen. Und ER wird bestimmen, wer eintreten kann und wer nicht. Jeder, der es nicht verdient einzutreten, wird draußen bleiben und sterben. Und jeder, der es verdienst einzutreten, wird gerettet. Du musst verstehen, was er dir ersparen will. In einer Minute werde ich es dir erklären.

Es ist wie, wer auch immer… der Berg einfach sich öffnet. Und ebenfalls…

 

Rabbi:

Nun, wie öffnet es sich? Es öffnet sich…

 

Natan:

Es spaltet sich in zwei.

 

Rabbi:

Etwas wie…

 

Natan:

Nein, nein, nein

 

Rabbi:

Erdbeben?

 

Natan:

Nein, nein, nein

 

Rabbi:

Atombombe?

 

Natan:

Nein, nein, nein

 

Rabbi:

Was?

 

Natan:

Nein, sie werden aufsteigen… weißt du wie am Ölberg, da sind Gräber, richtig?

 

Rabbi:

Ja

 

Natan:

So, zwei von den toten Menschen werden auferstehen. Zwei tote Menschen werden wieder zum Leben kommen. Einer von hier und einer von dort. Und es wird in zwei Teile gespalten.

Das ist, wie es passieren wird.

Und was ich sah war einfach das…der Mashiach ist der Erste von Allen, der nicht sündigen kann.

Manche die Buße tun und bereuen es. So hat er keine Sünden mehr…

Rabbi:

Er tut Buße?

 

Natan:

Er tut Buße. Ja. Er hat keine Sünden mehr. So hat er keine Sünden mehr. Seit er Buße getan hat, hat er überhaupt keine Sünden mehr.

Es kann nicht sein, dass der Mashiach jemand ist, der sündigt.

Nun, es kann jemand sein, der es eigentlich sehr gut weiß, der es sehr gut weiß. Viele, viele kennen ihn, übereinstimmend, mit dem, was ich verstanden habe. Aber jeder wird sehr überrascht sein, dass er der Mashiach von allen Menschen ist. Auch jetzt wird dieser Mashiach, Ich meine dieser Mashiach – er wird gegen Obama kämpfen. Und nicht nur das – er wird ihn töten und ihn begraben im Land Israel. Und ich sah es…

 

Mann in der Versammlung:

Er wird begraben im Land Israel?

 

Natan:

Ja, er wird begraben im Land Israel.

Ich sah ebenfalls, dass in dem Moment, als der Ölberg sich spaltete, der Mashiach am Eingang stand. Aber er wollte nicht sehen wer ein Religiöser ist, der einen Bart hat, und wer nur eine Person ist. Was er sehen will ist, – sieht er eine Person, die heilig ist, wird er jene Person riechen. Er wird jemand, der heilig ist riechen, weil er rein ist, da er die Gebote tat. Weil er Taten der Güte vollbrachte. Zu sehen, dass er eine wirkliche himmlische Furcht hat und keine Furcht vor Bestrafung und andere Dinge hat. Er möchte nicht sagen: „Hier bist du, du hast einen Hut und du hast eine Kippa – so etwa – du, du kannst hineingehen. Das ist nicht, wie er es sieht.

Ich meine, wirklich, er will wirklich die Vollmacht in uns, er will wahrhaftig fühlen, was wirklich in der Person ist.

 

Rabbi:

Natan, ich frage dich nochmal. Du weißt alles von dort?

 

Natan:

Ich weiß alles von dort.

 

Rabbi:

Das heißt, dass du es vor einer Woche nicht wusstest.

 

Natan:

Ich wusste diese Dinge nicht. Ich hatte keine Ahnung.

 

Mann in der Versammlung:

Du hast keine Bücher gelesen oder ähnliches? Nichts?

 

Natan:

Nichts, nichts.

 

Rabbi:

Nein, er tat es nicht.

 

Mann in der Versammlung:

Wo hat er das gelernt?

 

Rabbi:

Er ist kein Yeshiva-Schüler

 

Mann in der Versammlung:

Er hat es niemals gelernt?

 

Frau in der Versammlung: unklar

 

Rabbi:

Warte eine Sekunde. Eine Sekunde. Ich möchte etwas hier sagen. Schaut, was er sagte. Und schau. Er sagte, das Gog…Gog ist Obama. Und das Gog…ah…Obama wird hier im Land Israel fallen. Und Hashem (Gott) wird hier im Land Israel Obama ein Grab geben.

 

Natan:

Hier im Land Israel.

 

Rabbi:

Hesekiel, der Prophet sagt: „An diesem Tag werde ich Gog ein Begräbnis in Israel geben.“

 

Natan:

Das ist genau, was sie mir gesagt haben. Genauso!

 

Rabbi:

Hesekiel

 

Natan:

Genau die gleichen Dinge.

 

Rabbi:

Und du sagst, dass der Ölberg sich spaltet?

 

Natan:

Der Ölberg wird sich in zwei Teile spalten.

 

Rabbi:

So, der Prophet Sacharja sagt das…ja:

Und der HERR wird ausziehen und gegen jene Nationen kämpfen, wie an dem Tag, da er kämpft, an dem Tag der Schlacht. Und seine Füße werden an jenem Tag auf dem Ölberg stehen, der vor Jerusalem im Osten liegt; und der Ölberg wird sich in der Mitte spalten, nach Osten und nach Westen hin, zu einem sehr großen Tal, und die Hälfte des Berges wird nach Norden und seine <andere> Hälfte nach Süden weichen.

 

Natan:

Ist das wirklich dort aufgeschrieben?

 

Rabbi:

Ja, im Propheten Sacharja.

 

Natan:

Das ist genau das, was ich sah.

 

Rabbi:

Sacharja, der Prophet. Es war vor einer langen Zeit.

 

Natan:

Es ist genau das, was geschehen wird, wenn die Dinge so wie sie sind fortschreiten. So wie die Welt bleibt wie sie ist, wird dieses bestimmt genauso geschehen.

 

Rabbi:

Nun, jemand aus der Versammlung fragte vorhin eine gute Frage. Und ich möchte dich dieses fragen: Wie kann ich wissen, wann das alles beginnt?

 

Natan:

Es wird beginnen in einer Preissteigerung.

Das Erste hat bereits begonnen.

 

Rabbi:

Es hat begonnen?

 

Natan:

Entsprechend was ich sah, hat es bereits am Tag des 27.Elul (11.September 2015) begonnen. Es hat bereits begonnen.

 

Rabbi:

Der 27.Elul im letzten Jahr 5775 (2014)?

 

Natan:

Dieses Jahr… Ja, letztes Jahr.

 

Rabbi:

Wir sind bereits im Monat Tishri (Das neue Jahr beginnt in Israel im Herbst im Monat Tishri)

 

Natan:

Ja, ja

 

Rabbi:

In diesem Fall begann es drei Tage vor Rosh Ha Shana. Gog / Magog begann.

 

Natan:

Der Krieg hat bereits begonnen.

 

Rabbi:

So wie kommt es, dass wir nichts merken?

 

Natan:

Weil der einzige Heilige (Gott) es segnet.

Er wird es nicht am Anfang bringen.

Es wird geschehen, dass an einem Tag alles explodieren wird, manches wird ohne Grund geschehen, alles wird eskalieren, und wir werden inständig wissen, dass wir in einem ausgewachsenen Krieg sind. Und jeder wird sagen, dass der dritte Weltkrieg begonnen hat. Jeder wird es sagen. Also haben wir keine Zeit mehr. Jeder wird verstehen, das Gott verantwortlich dafür ist.

 

Rabbi:

So, du hast gesagt, dass es eine Art von Sicherheitsbruch gibt, die durch eine Explosion von Teilen entsteht.

 

Natan:

Ja

 

Rabbi:

Und jeder wird beginnen gegen den anderen zu kämpfen.

 

Natan:

Ja, genau

 

Rabbi:

Und sie werden einer gegen den anderen kämpfen. Und was ist mit uns?

 

Natan:

Als erstes werden wir ausgegrenzt von diesem. Aber nachher werden sie sich alle gegen uns verbünden.

Das Aleph – Tav in der Bibel

Nachdem Tod Yeshuas am Holz und seiner Auferstehung gingen zwei Jünger traurig und geknickt nach Emmaus. Unterwegs begegnete ihn Yeshua, aber sie erkannten ihn nicht. Sie erzählten ihm von dem Erlebten und ihrer Trauer. Yeshua erwiederte ihnen:

O ihr Unverständigen, wie ist doch euer Herz träge, zu glauben an alles, was die Propheten geredet haben! Musste nicht der Christus dies erleiden und in seine Herrlichkeit eingehen?  Und er begann bei Mose und bei allen Propheten und legte ihnen in allen Schriften aus, was sich auf ihn bezieht.
Lukas 24.25-27

Die Frage, die sich hier stellt ist:  Wo bezieht sich in den Schriften etwas auf Yeshua?  Vor einigen Jahren brachte Bill Sanford eine Sammlung verschiedener Bibelstellen heraus, die etwas enthielten, was man weder in einer deutschen, englischen oder anderen Übersetzung finden kann, sondern nur im hebräischen Urtext. Es ist das Aleph Tav. Ich möchte diese Besonderheit an dem ersten Satz, der in der Bibel steht, deutlich machen. Der erste Satz in der Bibel lautet im Deutschen:

Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde.

Im hebräischen Text steht:

בראשׁית ברא אלהים את השׁמים ואת הארץ

Um diesen Satz zu übersetzen, werde ich die Worte noch einmal untereinander schreiben:

בראשׁית   –   bereschit                –  In einem Anfang
ברא           –   bara                           –  schuf (Verb in Singular)
אלהים       –  elohim                      –  die Plural der Gottheit
את             –  et                                 –  ?
השׁמים     –  ha´schamaim        –  die Himmel
ואת            –  v´et                             –  und
הארץ        –  ha´aretz                   –  die Erde

Mitten in diesem Satz tauchen zwei Buchstaben auf, die nicht übersetzt werden können. Sie ergeben kein Wort. Es sind das Aleph und das Tav. Das Aleph ist der erste Buchstabe des hebräischen Alphabets und das Tav ist der letzte Buchstabe des hebräischen Alphabets. Da diese Buchstaben kein Wort ergeben, tauchen sie in keiner Übersetzung auf. Was bedeuten nun diese Buchstaben? Hierfür müssen wir von 1.Mose 1 in die Offenbarung des Johannes gehen. Dort lesen wir:

Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende, spricht der Herr, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige.
Offenbarung 1.8

Und er sprach zu mir: Es ist geschehen! Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Ich will dem Dürstenden geben aus dem Quell des Wassers des Lebens umsonst!
Offenbarung 21.6

Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte.
Offenbarung 22.13

Alpha und Omega sind der erste und der letzte Buchstabe im griechischen Alphabet. Da Yeshua ein Mann aus dem jüdischen Volk war, hat er hebräisch und nicht griechisch gesprochen. Er sagt hier also nicht, das er das Alpha und das Omega ist (das wäre griechisch), sondern er sagt, dass er das Aleph und das Tav ist ( את ). Aus diesem Kontext heraus können wir den ersten Vers der Bibel wie folgt übersetzen:

In einem Anfang schuf (Verb in Singular) die Plural der Gottheit, Yeshua, die Himmel und die Erde.

Im ersten Satz der Bibel heißt es also, dass Yeshua die Himmel und die Erde erschuf. Yeshua ist das Aleph und das Tav.

Im weiteren Verlauf finden wir an vielen Stellen in der Tenach (Altes Testament) im Hebräischen viele Stellen, in dem das Aleph und das Tav ( את ) enthalten ist. Diese Textstellen belegen, dass Yeshua von Anfang an der Handelnde war.  Hier sind einige Beispiele:

Und sie hörten Aleph-Tav (Yeshua), die Stimme Elohims YHWH, der im Garten wandelte, als der Tag kühl war; und der Mensch und seine Frau versteckten sich vor dem Angesicht Elohims YHWH hinter den Bäumen des Gartens.
1.Mose 3.8

Und es geschah, als die Sonne untergegangen und es finster geworden war — siehe, [da war] ein rauchender Glutofen und eine Feuerfackel, die zwischen den Stücken hindurchfuhr.  An jenem Tag machte YHWH  Aleph-Tav (Yeshua) einen Bund mit Abram
1.Mose 15.17-18

Denn ich will in dieser Nacht durch das Land Ägypten gehen und alle Erstgeburt im Land Ägypten schlagen, vom Menschen bis zum Vieh, und ich will an allen Göttern der Ägypter ein Strafgericht vollziehen, ich, YHWH.  Und das Blut soll euch zum Zeichen dienen an euren Häusern, in denen ihr seid. Und wenn ich das Blut Aleph-Tav (Yeshua) sehe, dann werde ich verschonend an euch vorübergehen; und es wird euch keine Plage zu eurem Verderben treffen, wenn ich das Land Ägypten schlagen werde.
2.Mose 12.12-13

Gedenke an Aleph-Tav (Yeshua) Sabbattag und heilige ihn!
2.Mose 20.8

Ihr sollt nichts hinzufügen zu dem Wort, das ich euch gebiete, und sollt auch nichts davon wegnehmen, damit ihr die Gebote Aleph-Tav (Yeshua), YHWH´s, eures Elohim, haltet, die ich euch gebiete.
5.Mose 4.2

Ich könnte noch viel mehr Textstellen nennen, aber ich denke, es ist deutlich, wer Yeshua ist und wie er die Jünger auf dem Weg nach Emmaus die Schriften erklärt hat. Er ist eins mit dem Vater. Er ist der Geber der Torah. Es sind seine Gebote. Aus diesem Kontext heraus kann und muss man die Schriften des Neuen Testamentes anders lesen. Es geht um den erneuerten (nicht Neuen) Bund. Er hat den Bund mit Abraham durch seinen Opfertod erneuert. Er ruft uns, in seinen Bund zurückzukehren.

Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach; und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht verlorengehen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alle, und niemand kann sie aus der Hand meines Vaters reißen.  Ich und der Vater sind eins.
Johannes 10.27-30

Liebt ihr mich, so haltet meine Gebote!
Johannes 14.15