Ich habe mir lange überlegt, ob ich diesen Blog schreiben soll. Einiges habe ich ja schon über prophetische Aussagen über die letzten Tage geschrieben. Die Ereignisse der letzten Zeit bewegen mich aber nun doch, nochmal einen Blick aus biblischer Sicht darauf zu werfen. Hierbei handelt es sich vorwiegend um eine konzentrierte Zusammenfassung der Fakten, die ich in verschiedenen Beiträgen schon veröffentlicht habe. Allerdings denke ich, dass eine Zusammenschau das Bild klarer werden lässt.

Ich möchte hier keine Lehre aufstellen, sondern nur einen Beitrag zu diesem Thema leisten.

Was sagt die Bibel über die Zeichen der letzten Tage?

Die Bibel gibt uns Anhaltspunkte, um die Zeiten zu erkennen.

  • Verführungen

    Mt 24.3 Als er aber auf dem Ölberg saß, traten die Jünger allein zu ihm und sprachen: Sage uns, wann wird dies geschehen, und was wird das Zeichen deiner Wiederkunft und des Endes der Weltzeit sein?
    Mt 24.4 Und Yeshua antwortete und sprach zu ihnen: Habt acht, dass euch niemand verführt!

    Unsere Zeit ist reich an Verführungen. Luxus, Materialismus, Medien, Sex, Spiele, Humanismus, Religionen, Gleichgültigkeit etc. Yeshua warnt uns hier davor und bezeichnet diese Verführung gleichzeitig als Zeichen der letzten Tage.

 

  • Die Nationen werden das Land Israel aufteilen

    Joel 4.1 Denn siehe, in jenen Tagen und zu jener Zeit, wenn ich die Gefangenschaft Judas und Jerusalems wenden werde,

    Joel 4.2 dann werde ich alle Nationen versammeln und sie in die Talebene Josaphat hinabführen; und ich werde dort mit ihnen rechten über mein Volk und mein Erbteil Israel, das sie unter die Nationen zerstreut haben; und mein Land haben sie geteilt.

Die Teilung des Landes ist also ein weiteres Zeichen. Nun ist es so, dass Israel, bezogen auf die Landesverheißung in 4.Mose 34, geteilt ist. Denn ein Teil dieses verheißenen Landes gehört derzeit noch zu verschiedenen angrenzenden Nationen. Allerdings gibt es derzeit einen politischen Prozess, der das Ziel hat, die vorhandene Nation Israel zu teilen. In der  Resolution des UN Sicherheitsrates vom 23.12.2016 ist beschlossen worden, dass Jerusalem geteilt wird. Der Ostteil der Stadt, zu der der Ölberg, der Tempelberg, die Klagemauer und das jüdische Viertel der Altstadt gehört, gilt demnach, nach diesem Beschluss, nicht zu Israel sondern zu Palästina. Dieser Zustand soll innerhalb eines Jahres vollzogen werden. Am 15. Januar 2017 gab es hierzu in Paris eine Konferenz. Ein weiterer Schritt in diese Richtung ist die Anerkennung der historischen Stätten Hebrons als palästinensisches UNESCO Weltkulturerbe. Das widerspricht eindeutig dem biblischen Zeugnis.

 

  • Das Zeichen des Elia

    Mal 3.22 Gedenkt der Torah Moses, meines Knechtes, dass ich ihm auf dem Horeb an ganz Israel geboten habe – Satzungen und Rechte.

    Mal 3.23 Siehe, ich sende euch Elia, den Propheten, ehe der Tag YHWH´s kommt, der große und furchtbare.

    Mal 3.24 Und er wird das Herz der Väter zu den Kindern und das Herz der Kinder zu ihren Vätern wenden, damit ich nicht komme und das Land mit dem Bann schlage.

    Der Kontext in Bezug auf den Propheten Elia ist, zurückzukehren zur Torah Moses. Dieses geschieht, bevor der große und furchtbare Tag des Herrn kommt. Denn der Tag beginnt mit furchtbarer Zerstörung. Er wird das Herz seines Volkes wieder zu den Vätern Abrahams, Isaaks und Jakobs zuwenden. Sie werden wieder in den Bund zurückkommen.
    Derzeit ist weltweit eine Erweckung zu sehen. Menschen werden vom Geist angerührt und zurück zur Wahrheit geführt. Es ist ein Zeichen der Letzten Tage.

 

  • Die Blutmondtetraden

    Joel 3.4 die Sonne wird sich in Finsternis verwandeln und der Mond in Blut, ehe der Tag YHWH´s kommt, der große und furchtbare.

In den Jahren 2014 und 2015 hatten wir eine Blutmondtetrade, die sich in zwei weitere Blutmondtetraden in den vergangenen 70 Jahren einreiht. Spannend sind diesbezüglich die zeitlichen Zusammenhänge und die Ereignisse, die mit ihnen verknüpft sind.

Blutmondtetrade 1949 /1950:
1948 wurde der Staat Israel gegründet. Danach gab es den Unabhängigkeitskrieg.
1949 kam es zum Waffenstillstand.
Diese Blutmondtetrade ist also mit der Entstehung des Staates Israel eng verknüpft.

Blutmondtetrade 1967 /1968:
Der Sechstagekrieg fand zwischen dem 05.06.1967 und 10.06.1967 statt. Auch diesen Krieg gewann Israel mit der Folge eines großen Zuwachses an Land. Ein wesentliches Ergebnis war darüber hinaus die Eroberung von Jerusalem. Die heilige Stadt gehörte nun wieder zu Israel.
Diese Blutmondtetrade ist also eng verknüpft mit der Wiedereingliederung Jerusalems nach Israel.

Blutmondtetrade 2014 / 2015:
Wenn man der Logik dieses Prozesses folgt, wäre es konsequent, wenn es nun dazu kommt, dass der Tempelberg zurück in die Hand Israels kommt. Wobei dieser Schritt mit der Wiederkunft des Messias zusammenhängt.

Jer 23.5 Siehe, es kommen Tage, spricht YHWH, da werde ich dem David einen gerechten Spross erwecken; der wird als König regieren und weise handeln und wird Recht und Gerechtigkeit schaffen auf Erden.

Sach 6.12 Und du sollst zu ihm reden und sagen: So spricht YHWH Zebaoth: Siehe, ein Mann, dessen Name »Spross« ist, denn er wird aus seinem Ort hervorsprossen und den Tempel YHWH´s bauen.

 

Die Prophetie aus Daniel 9

Über diese Prophetie ist viel geschrieben worden. Ich beziehe mich hier auf eine Auslegung aus dem hebräischen Kontext von Eddie Chumney. Diese hat er in einer Konferenz im Dezember 2016 näher ausgeführt. Ihr könnt sie euch hier anschauen. Ich gebe nur den Kern der Aussagen wieder.

Daniel hat nach einem Bußgebet eine Prophetie über das Ende des Exils vom Südreich Juda und vom Nordreich Ephraim bekommen:

Daniel 9.20 Während ich noch redete und betete und meine Sünde und die Sünde meines Volkes Israel bekannte und mein Flehen vor YHWH, meinem Elohim, für den heiligen Berg meines Gottes niederlegte,

Daniel 9.21 während ich noch redete im Gebet, da kam der Mann Gabriel, den ich im Anfang, als ich ganz ermattet war, im Gesicht gesehen hatte, zu mir her zur Zeit des Abendopfers.

Daniel 9.22 Und er gab mir Verständnis und redete mit mir und sprach: Daniel, jetzt bin ich ausgegangen, um dich Verständnis zu lehren.

Daniel 9.24 70 Wochen sind über dein Volk und über deine heilige Stadt bestimmt, um die Übertretung zum Abschluss zu bringen und den Sünden ein Ende zu machen und die Ungerechtigkeit zu sühnen und eine ewige Gerechtigkeit einzuführen und Gesicht und Propheten zu versiegeln und ein Allerheiligstes zu salben.

Daniel 9.25 So wisse denn und verstehe: Vom Ausgehen des Wortes, Jerusalem wiederherzustellen und zu bauen, bis auf den Messias, den Fürsten, sind 7 Wochen und 62 Wochen. Straßen und Gräben werden wiederhergestellt und gebaut werden, und zwar in Drangsal der Zeiten.

Daniel 9.26 Und nach den 62 Wochen wird der Messias weggetan werden und nichts haben. Und das Volk des kommenden Fürsten wird die Stadt und das Heiligtum zerstören, und das Ende davon wird durch die überströmende Flut sein; und bis ans Ende: Krieg, Festbeschlossenes von Verwüstungen.

„Vom Ausgehen des Wortes, Jerusalem wiederherzustellen und zu bauen, bis auf den Messias, den Fürsten, sind 7 Wochen und 62 Wochen.“ Das sind 69 Wochen. Eine Woche wird ausgelegt mit sieben Jahren. 69 x 7 Jahre= 483 Jahre. Das ist der Zeitpunkt, als der Messias am Holz starb.

Nun fehlt noch eine Woche, denn es ist von 70 Wochen die Rede.

Vom Hebräischen her, kann man eine Woche als sieben Jahre interpretieren. Es muss aber nicht zwangsweise immer sieben Jahre bedeuten. Es könnte auch eine Einheit eines Jahres sein. Das bedeutet, das 70 Wochen auch 70 Jahre bedeuten können. Wenn man dann das Wort „Wochen“ im hebräischen liest, dann ist das Wort „Wochen“ männlich und Plural: Shaveim. Eddie Chumney erklärt, dass er die Versammlung von Menschen mit einem männlichen Pluralwort beschreiben würde. Das weibliche Pluralwort für Wochen ist Shavuot. Und das ist das jährliche Wochenfest, Pfingsten. In der hebräischen Grammatik kann man siebzig Shaveim als eine Einheit von siebzig lesen – also siebzig Jahre. Und die siebzig Jahre gehen dann los von dem Befehl, Jerusalem und Israel wiederaufzubauen. Und die Einheit, die man zählt als Jahr, ist das Fest Shavuot. Man zählt dann das erste Shavuot, das zweite Shavuot bis zum 70. Shavuot.

Mat 24.32 Von dem Feigenbaum aber lernt das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon saftig wird und Blätter treibt, so erkennt ihr, dass der Sommer nahe ist.

Wer oder was ist der Feigenbaum?
Hosea 9.10 Ich fand Israel wie Trauben in der Wüste; wie eine Frühfrucht am Feigenbaum, in seinem ersten Trieb, ersah ich eure Väter. Sie aber gingen nach Baal-Peor und weihten sich der Schande, und sie wurden Gräuel wie ihr Liebhaber.

Israel ist der Feigenbaum.

Matthäus 24.34 Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen ist.

Die Generation, die dieses Gleichnis vom Feigenbaum versteht, ist diese Generation. Es ist die letzte Generation.

Ps 90.10 Die Tage unserer Jahre – es sind siebzig Jahre, und wenn in Kraft, achtzig Jahre, und ihr Stolz ist Mühsal und Nichtigkeit, denn schnell eilt es vorüber, und wir fliegen dahin.

Eine Generation dauert 70 Jahre. Von 1948 (Staatsgründung Israels – der Feigenbaum) ist das Jahr, wo die Jahre der Generation gezählt werden. Diese Generation endet im Jahr 2018. Also wird 2018 das Ende der Generationen sein.

In Daniel 9.25 heißt es: „Vom Ausgehen des Wortes, Jerusalem wiederherzustellen und zu bauen“

Wann wurde dieser Befehl gegeben? Kann es sein, dass dieses am 29.November 1947 geschah mit der UN Deklaration 181? Als ein palästinensischer Staat und die Gründung des Staates Israel beschlossen wurde? Die Proklamation des Staates Israel war dann am 14.Mai 1948. Da Shavuot im Jahr 1948 auf den 13.Juni 1948 fiel, und damit nach der Staatsgründung, wäre das dann Shavuot Nummer 1. Im Jahr 2017 war das 70. Shavuot.

Es ist ein Prinzip, das, das was Israel passiert dem Messias passiert und das was dem Messias passiert, Israel passiert.

Der Messias wurde abgeschnitten nach 69 Wochen. Das ist eine Prophetie, dass auch Israel abgeschnitten wird nach 69 Wochen.

Der Messias wurde betrogen von Judas. Er wurde in der Gerichtsverhandlung falsch angeklagt und dann wurde er hingerichtet. Das ist eine Prophetie.

Der Messias wurde von Judas durch einen Kuss verraten. Das ist der Kuss des Esau. Eddie Chumney glaubt, dass wir gerade Zeugen davon sind, das Israel von so einem Kuss verraten wurde.

Dieses geschah mit der Resolution des UN Sicherheitsrates vom 23.Dezember 2016, als die USA, die sonst bei solchen, Israel betreffenden Entscheidungen, ein Veto eingelegt haben, nun sich der Stimme enthalten haben und damit den Beschluss, der eine bindende Wirkung hat, durchgewinkt haben.

John Kerry, der ehemalige Außenminister der USA hat in einem Statement am 29.Dezember 2016 zusammenfassend gesagt: „Israel trägt die Schuld“.

Prophetisch ist hier das Gleiche geschehen, wie mit Yeshua. Israel ist unschuldig angeklagt worden und ist zum Tode verurteilt worden.

Der Messias wurde nach 69 Wochen abgeschnitten. Und jetzt sehen wir, dass Israel durchgeschnitten und geteilt wird nach 69 Jahren.

In der Resolution des UN Sicherheitsrates vom 23.Dezember 2016 ist beschlossen worden, dass die Pläne in einem Jahr umgesetzt werden sollen.

Durch John Kerry ist eine Proklamation ausgegangen, den Bund, der 1947 geschlossen wurde zu stärken für ein Jahr.

2017 hatten wir das 70. Shavuot.

Prophetie über die Halljahre

Diese Prophetie habe ich schon einmal in einem Blogbeitrag näher erläutert.

Hier prophezeite ein bekannter Rabbiner im Jahr 1217 Ereignisse, die sich in 50 Jahresschritten (Halljahre) abspielen sollten. Diese Prophetie hat sich punktgenau erfüllt und endet 1967 mit dem Sechstagekrieg. Heute, im Jahr 2017 sind wir 50 Jahre weiter. Nach der Prophetie von Rabbi Jehuda Ben Samuel, sollen nach diesen 50 Jahren die Ereignisse geschehen, an dessen Ende der Messias wiederkommt.

 

Sternenbild am 23.September 2017

Offb 12.1 Und ein großes Zeichen erschien im Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen, und auf ihrem Haupt eine Krone mit zwölf Sternen.

Offb 12.2 Und sie war schwanger und schrie in Wehen und Schmerzen der Geburt.

Am 23.09. wird das Sternenbild aus Offenbarung 12.1-2 über Jerusalem erscheinen. Es ist deshalb so erstaunlich, weil diese Sternenkonstellation lediglich alle 7000 Jahre so zu sehen ist. Dieses Sternenbild erscheint zwei Tage nach dem Posaunenfest. Die Juden feiern dieses Fest an zwei Tagen, da es ein Neumondfest ist. Da nie vorher ganz klar ist, wann Neumond ist (ein Monat dauert 29,5 Tage), wird dieses Fest an zwei Tagen gefeiert, damit man am richtigen Tag feiern möchte. Wenn man dieses berücksichtigt, ist der 23.09.2017 einen Tag nach dem zweitägigen Posaunenfest. Dieses Fest steht prophetisch für die Wiederkunft des Messias.

Dieses Sternenbild baut sich seit dem 20 November 2016 auf. Bis zur Vollendung am 23. September 2017 sind es also zehn Monate, was die Zeit einer Schwangerschaft entspricht. Während dieser Zeit ist der Jupiter, welcher als Königsplanet bezeichnet wird, im Bereich des Mutterleibes der Jungfrau, welchen er am 23.09. verlässt, wie auf dem Bild zu sehen ist.

Wenn man in das Kapitel 12 der Offenbarung schaut, sieht man, dass es nach diesem Ereignis zu großen Unruhen und Verwerfungen kommt.

1.Thess 5.3 Wenn sie nämlich sagen werden: »Friede und Sicherheit«, dann wird sie das Verderben plötzlich überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht entfliehen.

 

Resümee

Wenn wir uns die ganzen Anhaltspunkte im Zusammenhang betrachten, dann kann man davon ausgehen, dass wir in den aller letzten Tagen leben. Wir sehen, dass sich die Konflikte um den Tempelberg verschärfen. Zusätzlich gab es ein Abkommen zwischen Russland und den USA im Bezug auf den Syrienkonflikt. Hier kommentierte der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu: „Dieses Abkommen lässt „Israels größte Albträume“ wahr werden“.

Israel ist also politisch isoliert. Es scheint so, dass der finale Krieg kurz bevorsteht. Das würde m.E. mit den biblischen Bezügen übereinstimmen.

Die Frage ist, was heißt es für uns?

Yeshua hat hierzu folgendes gesagt:

Mt 24.42 So wacht nun, da ihr nicht wisst, in welcher Stunde euer Herr kommt!

Mt 24.43 Das aber erkennt: Wenn der Hausherr wüsste, in welcher Nachtstunde der Dieb käme, so würde er wohl wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen.

Mt 24.44 Darum seid auch ihr bereit! Denn der Sohn des Menschen kommt zu einer Stunde, da ihr es nicht meint.

Mt 24.45 Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den sein Herr über seine Dienerschaft gesetzt hat, damit er ihnen die Speise gibt zur rechten Zeit?

Mt 24.46  Glückselig ist jener Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, bei solchem Tun finden wird.

Mt 24.47 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über alle seine Güter setzen.

Mt 24.48 Wenn aber jener böse Knecht in seinem Herzen spricht: Mein Herr säumt zu kommen!,

Mt 24.49 und anfängt, die Mitknechte zu schlagen und mit den Schlemmern zu essen und zu trinken,

Mt 24.50 so wird der Herr jenes Knechtes an einem Tag kommen, da er es nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt,

Mt 24.51 und wird ihn entzweihauen und ihm seinen Teil mit den Heuchlern geben. Da wird das Heulen und Zähneknirschen sein.

Was will uns Yeshua hier sagen? Er spricht auf dem Ölberg zu seinen Jüngern, also zu denen, die ihm folgen. Wir sollen wachen. Wir sollen die Zeichen der Zeit (Feigenbaum) erkennen. Und wir sollen tun, was er sagt. Und da ist er ganz klar:

Joh 14.15 Liebt ihr mich, so haltet meine Gebote!

Joh 14.16 Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, dass er bei euch bleibt in Ewigkeit,

Joh 14.17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie beachtet ihn nicht und erkennt ihn nicht; ihr aber erkennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.

Joh 14.18 Ich lasse euch nicht als Waisen zurück; ich komme zu euch.

Joh 14.19 Noch eine kleine Weile, und die Welt sieht mich nicht mehr; ihr aber seht mich; weil ich lebe, sollt auch ihr leben!

Joh 14.20 An jenem Tag werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch.

Joh 14.21 Wer meine Gebote festhält und sie befolgt, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.

Joh 14.22 Da spricht Judas — nicht der Ischariot — zu ihm: Herr, wie kommt es, dass du dich uns offenbaren willst und nicht der Welt?

Joh 14.23 Yeshua antwortete und sprach zu ihm: Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort befolgen, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.

Joh 14.24 Wer mich nicht liebt, der befolgt meine Worte nicht; und das Wort, das ihr hört, ist nicht mein, sondern des Vaters, der mich gesandt hat.

Joh 14.25 Dies habe ich zu euch gesprochen, während ich noch bei euch bin;

Der treue Knecht, von dem Yeshua spricht, ist also der, der Yeshua liebt. Diese Liebe äußert sich im Halten der Torah (zu Yeshuas Zeit gab es nur die Tenach also das sog. Alte Testament). Das ist die Treue zu seinem Bräutigam.

Ich bin davon überzeugt, dass sein Kommen in nicht allzu ferner Zukunft bevorsteht. Das bedeutet für mich, dass wir als Gläubige uns und unser Leben immer wieder vor IHM überprüfe müssen.

Wie schon erwähnt möchte ich hier keine „Lehre“ aufstellen, sondern nur einen Teil dazu beitragen, diese Zeit besser zu verstehen.

Ich würde mich freuen, wenn ihr unten im Kommentarbereich eure Ergänzungen und Sichtweisen mitteilt. Wir alle können voneinander lernen.

Tempelberg und Letzte Tage

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8 Gedanken zu „Tempelberg und Letzte Tage

  1. Dieser Beitrag ist sehr gut. Genauso sehe ich das auch! Eine Schwester im Herrn hatte noch einen Gedanken zu diesem Thema: Vom Abschluss des Baues der Moschee auf dem Tempelberg im Jahre 717 bis heute im Jahr 2017 sind es 1300 Jahre. Das sind 26 Jubeljahre (26×50). 26 ist der Zahlenwert von YHWH. Shalom, Heike Schnell-Rogge.

  2. Vielen Dank für diese Auflistung der Geschehenisse.

    Es tut einige Lücken schließen und einen weiteren Blick geben in der Körperschaft Jeshua´s genannt ( Himmelreich).
    Denn Adonai lässt den Diener wissen was er vor hat.

    Shavoua tov

  3. Danke für die Rückmeldungen.
    Mir ist zu den Jahreszahlen auch noch etwas aufgefallen. Die Prophetie von Rabbi Jehuda Ben Samuel war im Jahre 1217. 500 Jahre oder 10 Halljahre nach dem Bau der Moschee auf dem Tempelberg und 800 Jahre oder 16 Halljahre bis 2017. Immer spielt in der Jahreszahl die 17 eine Rolle. 717, 1217, 2017.

  4. Jesaja 5.18

    Weh denen, die das Unrecht herbeiziehen mit Stricken der Lüge und die Sünde mit Wagenseilen
    19 und sprechen: Er lasse eilends und bald kommen sein Werk, dass wir’s sehen; es nahe und treffe ein der Ratschluss des Heiligen Israels, dass wir ihn kennenlernen!
    20 Weh denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen, die aus sauer süß und aus süß sauer machen!
    21 Weh denen, die weise sind in ihren eigenen Augen und halten sich selbst für klug!
    22 Weh denen, die Helden sind, Wein zu saufen, und wackere Männer, starkes Getränk zu mischen,
    23 die den Schuldigen gerecht sprechen für Geschenke und das Recht nehmen denen, die im Recht sind!
    24 Darum, wie des Feuers Flamme Stroh verzehrt und Stoppeln vergehen in der Flamme, so wird ihre Wurzel verfaulen und ihre Blüte auffliegen wie Staub. Denn sie haben verachtet die Weisung des HERRN Zebaoth und gelästert die Rede des Heiligen Israels.

  5. Vielen Dank für diese gute Zusammenfassung, es bestätigt viele unserer Gedanken …dennoch wollen wir uns demütig halten wie auch Du, lieber Kay und sind offen täglich neu zu schauen und die Zeichen der Zeit zu beobachten und in Freude und Vertrauen zu sein…

  6. Möge unser VATER uns als Gemeinschaft im Leib durch YESHUA HAMASCHIACH zusammenhalten, damit wir für unsere Brüder und Schwestern, wie auch noch die vielen beten und IHM allein Ehre geben. G`TTES Segen euch allen.

  7. Doch mir fällt zu diesem Thema noch was dazu ein.

    So wie hier bei Daniel 9 verhält sich auch die Bildersprache in der Geschichte von Josef und seinen 11 Brüdern die ihn Josef nicht mehr erkannten.
    Es bezieht sich nicht nur auf Jeshua, sondern auch auf das verteilte Israel.

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