Nichts kaufen und verkaufen

Nichts kaufen und verkaufen

März 28, 2026 0 Von Kay

Der technische Fortschritt nimmt rasant zu. Wir erleben eine Transformation, wie es die Menschheit noch nie erlebt hat. Unser Alltag wird mehr und mehr von der digitalen Entwicklung bestimmt. Das Smartphone ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Vieles wird einfacher und smarter.  

Aber alles hat auch seine Kehrseite. Jede Transaktion, jede Bewegung, jede Buchung wird zentral auf Servern gespeichert. So werden wir zum gläsernen Bürger.  

Mittlerweile ist es so, dass alle Lebensbereiche und selbst der Bürger als Mensch eine digitale Identifikationsnummer bekommen soll oder schon bekommen hat.  

Dieses bildet meines Erachtens die Grundlage und die Voraussetzung für die Erfüllung der Prophetie aus dem Buch der Offenbarung. 

Im 13. Kapitel hat Johannes über die Macht des Antichristen geschrieben: 

Und es bewirkt, dass allen, den Kleinen und den Großen, den Reichen und den Armen, den Freien und den Knechten, ein Malzeichen gegeben wird auf ihre rechte Hand oder auf ihre Stirn, und dass niemand kaufen oder verkaufen kann als nur der, welcher das Malzeichen hat oder den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. Hier ist die Weisheit! Wer das Verständnis hat, der berechne die Zahl des Tieres, denn es ist die Zahl eines Menschen, und seine Zahl ist 666.  

Offenbarung 13.16-18 Schlachter 2000 

Dieser Text hat schon vor 40 Jahren Gläubige verunsichert. Nüchtern betrachtet geht es hier um eine Entscheidung, vor der jeder Mensch gestellt wird. Letztendlich ist es die Frage, wem wir vertrauen. Es gibt nämlich noch ein anderes Zeichen, von welchem die Bibel berichtet: 

Höre Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR allein! Und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft. Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du auf dem Herzen tragen, und du sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt oder auf dem Weg gehst, wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst; und du sollst sie zum Zeichen auf deine Hand binden, und sie sollen dir zum Erinnerungszeichen über den Augen sein; und du sollst sie auf die Pfosten deines Hauses und an deine Tore schreiben.  

5.Mose 6.4-9 Schlachter 2000 

Hier im sog. Glaubensbekenntnis, welches gläubige Juden täglich rezitieren, heißt es, dass wir die Gebote Gottes auf dem Herzen tragen und auf Hand binden sollen. Und sie sollen uns als Erinnerungszeichen über unseren Augen (Kopf) sein. 

Das ist die Alternative zum Mal des Tieres. 

Aber warum wird es so passieren? 

Gott zieht hier eine Grenze zwischen der gefallenen, sündigen Welt und seinem Reich. Diese Grenze hat er auch schon vor Pilatus, kurz vor seiner Kreuzigung gezogen: 

Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt; wäre mein Reich von dieser Welt, so hätten meine Diener gekämpft, damit ich den Juden nicht ausgeliefert würde; nun aber ist mein Reich nicht von hier.  

Johannes 18.36 Schlachter 2000 

Diese Entscheidung, die wir treffen müssen ist eine Prüfung für uns. Es geht Gott um unser Herz. Wir müssen uns entscheiden, was uns wirklich wichtig ist. Gott will unser ganzes Herz, nicht nur ein kleines Teil davon. 

Kurz vor dem Einzug ins verheißene Land wurde dem Volk nochmal die Zeit der Wanderung vor Augen geführt.  

Das ganze Gebot, das ich dir heute gebiete, sollt ihr bewahren, um es zu tun, damit ihr lebt und euch mehrt und hineinkommt und das Land in Besitz nehmt, das der HERR euren Vätern zugeschworen hat. Und du sollst an den ganzen Weg gedenken, durch den der HERR, dein Gott, dich geführt hat diese 40 Jahre lang in der Wüste, um dich zu demütigen, um dich zu prüfen, damit offenbar würde, was in deinem Herzen ist, ob du seine Gebote halten würdest oder nicht. Und er demütigte dich und ließ dich hungern und speiste dich mit dem Manna, das weder du noch deine Väter gekannt hatten, um dich erkennen zu lassen, dass der Mensch nicht vom Brot allein lebt, sondern dass er von all dem lebt, was aus dem Mund des HERRN hervorgeht.  

5.Mose 8.1-3 Schlachter 2000 

Gott lässt diese Prüfung zu um uns zu testen und zu prüfen, ob wir es ernst meinen und ob wir treu sind. 

Ob wir Gott mehr lieben, als diese Welt, mit allen ihren Genüssen und Verführungen. 

So will er uns aus dem digitalen Gefängnis herausholen, in dem uns die Welt gefangen halten möchte. 

Es ist wichtig zu verstehen, das Gott zwar Prüfungen zulässt, er uns aber auch daraus herausführt.