Der Schlüssel zum Bibelverständnis
Es gibt einen geheimen Schlüssel im Text der Bibel, der in keiner Bibelübersetzung zu sehen ist. Es ist nur im hebräischen Urtext ist er zu finden. Dieser Schlüssel ist bedeutend für das Verständnis der Bibel.
In der Offenbarung des Johannes Kapitel 1.8 macht Jeschua folgende Aussage über sich:
Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, spricht der Herr, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige.
Das A und das O sind sind der erste und der letzte Buchstabe im griechischem Alphabet. Der Punkt hierbei ist, dass weder Johannes, der die Offenbarung niedergeschrieben hat, noch Jeschua, griechisch gesprochen haben.
Jeschua sagt hier eigentlich:
Ich bin das Aleph und das Tav, der Anfang und das Ende, spricht der Herr, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige.
Das Aleph und das Tav sind der erste und der letzte Buchstabe im hebräischen Alephbet.
Nun haben die hebräischen Buchstaben alle eine bestimmte Bedeutung. In früheren Zeiten wurden die Buchstaben in Form von Piktogrammen dargestellt.
Das Aleph wurde als Stierkopf dargestellt und hat die Bedeutung von stark, mächtig, der Erste.
Das Tav wurde in Form eines Kreuzes dargestellt und bedeutet Bund, Mal, Merkzeichen, Hinweis.
Das bedeutet das Jeschua hier sagt, dass er der Mächtige und Starke ist der einen Bund am Kreuz macht welches ein Merkzeichen ist.
Das Aleph Tav im ersten Buch der Bibel
Durch diese Aussage hat Jeschua uns nicht nur seine Identität offenbart, sondern auch einen Schlüssel zum besseren Verständnis der Bibel gegeben.
Dieses Aleph Tav finden wir an vielen Stellen gerade am Anfang der Bibel. Sogar im ersten Satz kommt es vor:
בראשׁית – bereschit – In einem Anfang
ברא – bara – schuf (Verb in Singular)
אלהים – elohim – die Plural der Gottheit
את – et – Aleph Tav (Jeschua)
השׁמים – ha´schamaim – die Himmel
ואת – v´et – und
הארץ – ha´aretz – die Erde
Schon hier im ersten Satz in der Bibel können wir erkennen, dass Jeschua zusammen mit seinem Vater die Welt erschaffen hat. Das finden wir auch im Hebräerbrief Kapitel 1.1-2:
Nachdem Gott in vergangenen Zeiten vielfältig und auf vielerlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn. Ihn hat er eingesetzt zum Erben von allem, durch ihn hat er auch die Welten geschaffen.
Im Folgenden taucht das Aleph Tav an vielen Stellen in der Torah und darüber hinaus auf. In der Regel wird es dem entsprechenden Wort vorangestellt und mit einem Bindestrich verbunden. Ein Beispiel:
וַיַּרְא אֱלֹהִים אֶת־הָאֹור כִּי־טֹוב וַיַּבְדֵּל אֱלֹהִים בֵּין הָאֹור וּבֵין הַחֹשֶׁךְ
Und Gott sah das Aleph-Tav-Licht, dass es gut war. Und Gott schied das Licht von der Finsternis. (1.Mose 1.4)
Es wäre zuviel, alle Stellen hier anzufügen. Zu erwähnen ist es noch, dass das Aleph Tav dann in der Bibel auftaucht, wenn es um die Bundesbeziehung Gottes zu uns Menschen geht. So wird das Volk Israel und das verheißene Land mit dem Aleph Tav erwähnt. Weiterhin wird das Blut, welches die Israeliten vor den Auszug aus Ägypten an die Türpfosten streichen sollten, als Aleph Tav Blut bezeichnet. Eine Prophetie auf Jeschua.
Die ganze Torah spricht nur von Jeschua.