Die biblische Sicht der Endzeit

Isaac und Ismael, Esau und Jakob, das Tier und der Antichrist. Das sind alles Themen, die mit der Endzeit zu tun haben und die derzeit eine immer größer werdende Aktualität gewinnen. Jim Staley gelingt es hervorragend, das komplexe Thema anhand der Bibel in einer gut verständlichen Art und Weise darzustellen.

Endzeit Teil 1: Jakob und Esau

Endzeit Teil 3: Das zerstörte Babylon und das Tier der Offenbarung

#02 Wie spät ist es?

Am 01.Dezember habe ich die prophetischen Aussagen des 15-jährigen Nathan bezüglich der Ereignisse der letzten Tage veröffentlicht.

Nun möchte ich versuchen, diese prophetischen Aussagen einzuordnen. Hierzu möchte ich sie in Bezug setzen mit aktuellen Ereignissen und Aussagen, sowie mit anderen Prophetien. Weiterhin möchte ich versuchen, die Aussagen Nathans in einen biblischen Kontext zu setzen.

Kurze Zusammenfassung der Prophetie

Nathan sagte, dass es in den nächsten Monaten zu einem weltweiten Krieg kommen wird, bei der sich am Ende alle Nationen versammeln werden, um gegen Israel zu ziehen. Dieser Krieg wird kurz aber besonders schrecklich sein. Angeführt wird die Armee von Gog, den Nathan als Barak Obama identifizierte. Am Ende wird der Messias auf dem Ölberg seine Füße stellen und der Berg wird sich in zwei Teile teilen.

Auf die Frage, wann es beginnen wird, sagte er, dass es schon begonnen hat und zwar am 11.September 2015.

Blutmond-Tetraden

Wie ich in meinem Blog berichtet habe, gab es in den letzten zwei Jahren eine Blutmond-Tetrade, die zu Sukkot 2015 endete. So wie die vorhergehenden Tetraden mit wichtigen Ereignissen in Bezug auf Israel zusammenfielen, so kann man erwarten, dass es auch dieses Mal so ist. Während der Tetrade 1949 / 1950 gewann Israel den Unabhängigkeitskrieg und wurde ein Staat. Während der darauffolgenden Tetrade 1967 / 1968 fiel Jerusalem im Sechstagekrieg an Israel. Nachdem das Land an Israel zurückgekommen ist und die Stadt Jerusalem folgte, erwarten wir nun, dass der Tempelberg, die Wohnstätte unseres Elohims, wieder zu dem wird, was es mal war.

Interessant ist, dass es zu den Herbstfesten bezüglich des Tempelberges Unruhen gab, die in eine weitere Intifada mündeten.

Der 11.September 2015

Nathan erwähnte explizit den 11.September 2015. Die Frage ist, ob es in Bezug auf Israel an diesem Tag ein besonderes Ereignis gab.

Zu dieser Zeit gab es einen historischen Sandsturm über Israel. Er kam aus Richtung Syrien und Irak. Es war der stärkste Sandsturm seit dem Beginn der Wetteraufzeichnungen.

Faszinierend ist ein Blick aus dem Weltraum auf den Sturm. Hier sieht man, dass die Staubwolke in etwa über den Gebieten zu sehen ist, die laut Bibel das verheißene Land darstellen.

sandsturm

Ein Blick in die Bibel macht die Bedeutung dieses Ereignisses noch deutlicher.

1.Mo 22.16 und sprach: Ich schwöre bei mir selbst, spricht der HERR, dass, weil du dies getan und deinen Sohn, deinen einzigen, <mir> nicht vorenthalten hast,

1.Mo 22.17 ich dich reichlich segnen und deine Nachkommen sehr mehren werde, wie die Sterne des Himmels und wie der Sand, der am Ufer des Meeres ist; und deine Nachkommen werden das Tor ihrer Feinde besitzen;

1.Kö 4.20 Juda und Israel waren zahlreich, wie der Sand, der am Meer ist, an Menge; sie aßen und tranken und waren fröhlich.

Jer 33.22 Wie das Heer des Himmels nicht gezählt und der Sand des Meeres nicht gemessen werden kann, so werde ich die Nachkommen Davids, meines Knechtes, und die Leviten mehren, die mir dienen.(Quelle: http://worldwidewings.de)

In diesen Bibelstellen wird die Menge des Volkes Gottes mit dem Sand am Meer gleichgesetzt. Dieser Sand ist ein sehr feiner Sand. Ist diese Staubwolke ein prophetisches Ereignis bezüglich der bevorstehenden Rückkehr der zehn verlorenen Stämme?

Weitere prophetische Aussagen

Rabbi Amram Vaknin ist ein 76-jähriger Rabbi, der in der Vergangenheit schon häufiger wichtige Ereignisse prophezeite, die dann auch eingetreten sind.

Am 23.August 2015 fiel Rabbi Amram Vaknin zu Boden und erhielt eine Warnung, dass ein Krieg in Israel unmittelbar bevorstünde. Er sagte, dass die Moslems Wasser, Obst und Gemüse vergiften bzw. verunreinigen und die Elektrizität beschädigen werden. Er sagte weiterhin, dass weder das Militär noch die politischen Führer die Lösung sind, sondern nur Buße und Umkehr. (Quelle: http://worldwidewings.de)

Eine weitere Prophetie ist schon sehr viel älter, aber erst in diesen Tagen bekannt geworden.

Elijah Ben Salomon Salman, der oft Gaon von Wilna genannt wurde, lebte von 1720 bis 1797 in Polen. Er war zu seiner Zeit ein bekannter Gelehrter, dessen Auslegungen der Torah auch heute noch zu den jüdischen Standartwerken gehören. Im Jahr 1797, kurz vor seinem Tod, sagte er Worte, die über eine lange Zeit nur in engsten rabbinischen Kreisen weitergegeben wurden. Er sagte:

„Wenn ihr hört, dass die Russen die Krim eingenommen haben, sollt ihr wissen, dass die Zeit des Messias begonnen hat. Dass seine Schritte zu hören sind. Und wenn ihr hört, dass die Russen die Stadt Konstantinopel erreicht haben, sollt ihr eure Shabbat-Kleider anziehen und nicht mehr ablegen, weil es bedeutet, dass der Messias jede Minute kommen kann.“ (Quelle: http://worldwidewings.de)

Diese Aussage ist deshalb so bedeutsam, da, wie wir wissen die Krim sich in russischer Hand befindet, und es zu jener Zeit keinen Konflikt diesbezüglich gab. Und auch bis vor wenigen Wochen war ein eskalierender Konflikt zwischen Russland und der Türkei nicht denkbar. Die Stadt Konstantinopel ist das heutige Istanbul. Wenn wir uns den Konflikt zwischen Russland und der Türkei heute anschauen, ist eine militärische Auseinandersetzung nicht auszuschließen.

 

Der Sieben-Stufen-Plan der Islamisten

Wie welt.de berichtet, haben Islamisten vor vielen Jahren einen Sieben-Stufen-Plan zur Erlangung der Weltherrschaft erarbeitet, von denen die Stufen 1-5 sich bis heute alle erfüllten. Die Stufe sechs beinhaltet einen im Jahr 2016 beginnenden Weltkrieg, an dessen Ende im Jahr 2020 der Triumph des Islam stehen würde.

Barak Obama

Nathan sagte in seiner Prophetie voraus, das Gog, der die Armee die aus allen Nationen besteht, gegen Israel anführt, Barak Obama ist. Sollte dieses der Fall sein, dann kann dieses nur im Jahr 2016 geschehen, da es das letzte Jahr seiner Amtszeit ist.

Nun ist noch ein Video des IS aufgetaucht, in dem von Seiten des IS Barak Obama gedankt wird, „dass er sie von Gaddafi befreit und ihnen Waffen gegeben habe, die sie nun gegen seine Feinde einsetzen“ würden. Weiterhin würden sie ihm weiter die Treue schwören und ihm zum Kalifen ernennen. (Quelle: http://www.epochtimes.de)

Hier ist der Link zum Video, den ich ansonsten nicht auf meiner Seite veröffentlichen werde.

Nun ist fraglich, welchen Zweck dieses Video verfolgt. Ich fand es nur interessant im Zusammenhang mit der Prophetie von Nathan.

Aussagen des Papstes

Auf der Seite http://merkur.de werden Aussagen des Papstes zitiert, in denen er einen 3. Weltkrieg erwähnt.

Unter folgenden Link kann man diese Zitate finden:

„Auch heute, nach dem zweiten Scheitern eines weiteren Weltkriegs, kann man vielleicht von einem dritten Krieg reden, der ‚in Abschnitten‘ ausgefochten wird, mit Verbrechen, Massakern, Zerstörungen…“

„Es ist eine Art Dritter Weltkrieg, der ’stückweise‘ geführt wird; und im Bereich der globalen Kommunikation nimmt man ein Klima des Krieges wahr.“

„Die Welt braucht Versöhnung in dieser Atmosphäre des in Etappen geführten ‚Dritten Weltkriegs‘, die wir erleben.“

Es ist auffällig, wie häufig in der letzten Zeit von Krieg gesprochen wird. Dass aber besonders der Papst, der bestens informiert ist, so häufig den Begriff 3.Weltkrieg öffentlich benutzt ist beachtenswert.

Wer ist Gog?

Gog wird in der Bibel im Zusammenhang mit dem letzten großen Krieg erwähnt. Im Propheten Hesekiel lesen wir:

Hes 38.1 Und das Wort des HERRN erging an mich, indem er sprach:

Hes 38.2 Menschensohn, richte dein Angesicht gegen Gog vom Land Magog, den Fürsten von Rosch, Mesech und Tubal, und weissage gegen ihn

Hes 38.3 und sprich: So spricht der Herr, HERR: Siehe, ich will an dich, Gog, Fürst von Rosch, Mesech und Tubal.

Hes 38.4 Und ich werde dich herumlenken und Haken in deine Kinnbacken legen; und ich werde dich herausführen und dein ganzes Heer, Pferde und Reiter, allesamt prächtig gekleidet, eine große Schar mit Schild und Tartsche, die Schwerter führen allesamt:

Hes 38.5 Perser, Äthiopier und Put mit ihnen, allesamt mit Schild und Helm;

Hes 38.6 Gomer und alle seine Scharen, das Haus Togarma im äußersten Norden und alle seine Scharen; viele Völker mit dir.

Hes 38.7 Rüste dich und mach dich bereit, du und alle deine Scharen, die sich zu dir versammelt haben, und sei ihr Anführer!

Hes 38.8 Nach vielen Tagen sollst du heimgesucht werden: Am Ende der Jahre sollst du in das Land kommen, das vom Schwert wiederhergestellt ist, das aus vielen Völkern gesammelt ist, auf die Berge Israels, die beständig verödet waren; und es ist herausgeführt aus den Völkern, und sie wohnen in Sicherheit allesamt.

Hes 38.9 Und du sollst heraufziehen, wie ein Sturm herankommen, sollst wie eine Wolke sein, um das Land zu bedecken, du und alle deine Scharen und viele Völker mit dir.

(Auch den Vers 9 kann man prophetisch in Bezug auf die Staubwolke im September 2015 hin deuten.)

Gog ist also ein internationaler Anführer, der am Ende der Zeit von YHWH benutzt wird, um Gericht zu bringen. Dieses Gericht dient der Reinigung und der Vorbereitung auf die Wiederkunft des Messias. Das wird der Tag sein, an dem das Gericht über die Menschen gesprochen wird. Jeder, der nicht vom Herzen her glaubt, dass Yeshua der Messias ist und sein Leben nicht nach der Torah ausrichtet, wird gerichtet werden. Yeshua selbst sagte:

Joh 8.23 Und er sprach zu ihnen: Ihr seid von unten, ich bin von oben. Ihr seid von dieser Welt, ich bin nicht von dieser Welt.

Joh 8.24 Darum habe ich euch gesagt, dass ihr in euren Sünden sterben werdet; denn, wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin, so werdet ihr in euren Sünden sterben.

Für uns Menschen gibt es demnach nur eine Lösung: Buße tun, unser Leben ändern und nach den Geboten Gottes ausrichten. Letztendlich ist es eine Veränderung des Herzens.

Shmitta und Halljahr

YHWH zeigt uns in seinem Wort verschiedene Konzepte, nach denen wir leben sollen. Er ist ein Gott der Ordnung. Eines dieser Konzepte ist die Zahl 7:

  • der siebte Tag der Woche ist ein Shabbat, ein Ruhetag
  • Alle sieben Jahre ist ein Shabbatjahr, ein sog. Shmitta. In diesem Jahr soll das Land ruhen und ein Schuldenerlass ausgesprochen werden.
  • Dann sollen sieben mal sieben Jahre gezählt werden. Im Jahr darauf, im fünfzigsten Jahr ist das Halljahr oder Jubeljahr. In der Torah steht:

3.Mo 25.10 Und ihr sollt das Jahr des fünfzigsten Jahres heiligen und sollt im Land Freiheit ausrufen für alle seine Bewohner. Ein Jubel<-Jahr> soll es euch sein, und ihr werdet jeder wieder zu seinem Eigentum kommen und jeder zurückkehren zu seinem Geschlecht.

3.Mo 25.11 Ein Jubel<-Jahr> soll dies, das Jahr des fünfzigsten Jahres, euch sein; ihr sollt nicht säen und seinen Nachwuchs nicht ernten und seine unbeschnittenen Weinstöcke nicht lesen;

3.Mo 25.12 denn ein Jubel<-Jahr> ist es: Es soll euch heilig sein; vom Feld weg sollt ihr seinen Ertrag essen.

3.Mo 25.13 In diesem Jubeljahr sollt ihr jeder wieder zu seinem Eigentum kommen.

Es ist also ein Jahr der kompletten Wiederherstellung. Wenn man mit diesem Prinzip im Hinterkopf die Bibel liest, dann kann man erkennen, dass es 120 Jubeljahre geben wird. In diesem 120. Jubeljahr wird der Messias wiederkommen und sein Volk und jedem der dazu gehört wiederherstellen.

Wann ist es soweit?

Der jüdische Geschichtsschreiber Josephus hat einige Jahre genannt, an denen das jüdische Volk das Shmitta begangen hat. Rechnet man von diesen Jahren weiter, dann kommt man zum Ergebnis, dass im Jahr 2014 / 2015 ein Shmitta war.

Wie wir gesehen haben, zählt man sieben Shmittas und das nachfolgende Jahr ist dann ein Jubeljahr. Es gibt eine Reihe von Menschen, die meinen, dass die Jahre 2015 / 2016 ein Jubeljahr ist.

Schauen wir mal, was, nach dieser Theorie in den vorangegangenen Jubeljahren passiert ist:

1868 – 1869:      Rechtliche Gleichstellung von Juden in Österreich

1917 – 1918:      02.11.1917 Balfour-Erklärung

1966 – 1967:      5.6.1967 – 10.6.1967 Sechstagekrieg

Wenn es stimmt, dass die Jahre 2015 / 2016 ein Jubeljahr sind, ist es dann das Hundertzwanzigste? Ich weiß es nicht.

Aber die Prophetie von Nathan und die nachfolgend aufgeführten Fakten und Aussagen deuten darauf hin, dass wir uns in den allerletzten Tagen befinden. Halten wir die Augen auf und richten unser Herz in Liebe auf seine Gebote.

#01 Zeugnis über die letzten Tage

EIn 15 jähriger Junge lebt sein Leben. Der Glauben spielt in seinem Leben keine Rolle. Ende September 2015 bekommt er Schüttelfrost und Schmerzen. Deshalb legt er sich ins Bett um zu ruhen. Was er dann erlebt, hat sein Leben vom Grund auf verändert. Und was er berichtet ist unfassbar. Es betrifft auch uns. Er berichtet es einer Synagogengemeinde in Jerusalem.

Im Folgenden ist das entsprechende Video. Das Video ist in hebräischer Sprache und mit englischen Untertitel versehen. Mit meiner Frau zusammen habe ich es ins Deutsche übersetzt. Den Text finden Sie unter dem Video.

Hier können Sie sich die Übersetzung als PDF herunterladen:

Rabbi Rami Levi & Natan

 

 

Oktober 2015

(Übersetzung aus dem Englischen)

Rabbi:

Als Rabbi Yehuda mich anrief und mich fragte ob er an allen Sukkot und Pessach – Festen kommen könne um zu lehren, bereitete ich mich vor etwas über den Mashiach zu sagen. Und ich wusste nicht, dass – gepriesen sei SEIN Name, auf dem Weg den ich folgte, ein Hinweis kam, der HEILIGE GEPRIESENE sendete mich so Siyata d´Shamayin.

Die Plakate wurden gedruckt und hingen. Und hier – der junge Mann der zu meiner rechten Seite, sein Name ist Natan, er kommt nicht aus Jerusalem.

Ich will beginnen mit einer Einführung und sagen: Er ging durch sehr schwierige Erlebnisse und Erfahrungen. Und gleich wird er entsprechend hier erzählen was er sah und welche Botschaft er empfing.

Was schwierig zu verstehen und was ist hart zu verstehen? Er erst 15 Jahre alt ist. Und als seine Seele seinen Körper verließ, konnte er gewaltige, riesige Mengen an Informationen in wenigen Minuten empfangen. Das heißt, dass was eine Person hier auf der Welt in vielen Jahren lernt, das kann man alleine alles in Minuten wissen und verstehen und klar erkennen.

So hat er uns eine Menge zu erzählen. Es ist schwer für ihn, dieses zu erzählen. Er hat nicht immer die richtigen Worte es zu beschreiben, was er erfahren hat, weil es keine Dinge sind, die in irgendeiner Form Dinge dieser Welt ähneln. Seit gestern saß ich mit ihm zusammen, und ermunterte ihn und sammelte Informationen von ihm. Und Stück für Stück werdet ihr erkennen, dass er eine Menge Dinge weiß. Also werde ich kurz seine Mühen und seine Erzählung abkürzen und zu Beginn etwas sagen:

Er ist kein Bewohner von Jerusalem. Am Montag, den 15. Tishrei (28. September 2015) dieser Woche, am ersten Tag von Sukkot, ging er mit seiner Muter zu Besuch zu seinem Onkel nach Modiin. Am Nachmittag fühlte er bei sich ein beginnendes Zittern / Frösteln. Er fühlte Kälte in seinen Beinen und Armen. Er dachte, er braucht Ruhe. Er legte sich hin und ruhte. Und was danach passiert ist, wird er erzählen, weil er es erlebt hat.

Er fühlte, als ob er durch die Nase seinen Körper verließ, und zuerst schwebte er über sich. Und zuerst verstand er nicht, wer er war und wo er selbst war. Das Selbst lag er hier auf dem Bett oder das Selbst schwebte darüber.

Sollen wir beginnen Natan?

 

Natan:

Ja, also was passiert ist, zu Beginn war ich sehr krank an diesem Tag. Und am Tag war ich vorher schwindelig und was alles. Ich fiel einfach an diesem Tag vorher in Ohnmacht. Nun, Montagnachmittag fühlte ich mich nicht gut und mein ganzer Körper wurde geschüttelt und alles. Ich ging einfach ins Bett und zu ruhen, ich deckte mich mit einer Decke zu, weil mir wirklich kalt war. Ich hatte keine Erklärung dafür. Mein ganzer Körper hatte Schüttelfrost / Fieberschauer und ich hatte viele Schmerzen.

Und plötzlich fühlte ich, wie ich meinen Körper verließ, und dann sah ich mich in meinem Bett liegen. Ich war einfach zwei Meter über meinem Bett. Und ich verstand nicht, was mit mir war und wer ich hier war – oder, wer ist der, der über meinem Bett war. Ich war nicht in der Lage es zu verstehen.

So, was geschah, ich begann zu schweben, als ob ich in die Luft aufstieg ohne einen Aufzug. Und so stieg ich auf und verließ den Raum und ich ging höher und höher und höher.

 

Natan zum Rabbi:

Soll ich weitermachen die Geschichte zu erzählen?

 

Rabbi zu Natan:

Ja, erzähle, wie du die Erde gesehen hast.

 

Natan:

Ja. Und ich ging weiter, und ich sah die Erde von oben. Und ich ging höher und höher. Und dann passierte etwas, wo ich weiß, wie ich es erklären sollte. Plötzlich, außerhalb von Nirgendwo, betrat ich eine Art Tunnel, wirklich riesig/gewaltig. Und ich sehe am Ende des Tunnels ein sehr kleines Licht. Und es war wie, als wäre ich in einem Tunnel. Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll. Es war wie dieser Kreis und mehrere Kreise. Und Innerhalb siehst du eine Vielzahl von Seelen. Und dann begann ich einfach zu gehen. Und das Licht wurde größer und zum Schluss erreichst du das Licht. Und das Licht – ich weiß nicht, wie ich es erklären soll – es war gut. Du fühlst Sicherheit und Liebe. Es ist unmöglich, diese Sache zu erklären.

 

Rabbi:

Gibt es irgendein Beispiel für dieses Licht in der Welt? Kannst du das Licht vergleichen mit irgendetwas in dieser Welt?

 

Natan:

Nein, es ist unmöglich. Es ist unvergleichlich, du kannst es nicht vergleichen. Ich weiß es nicht.

Und es war, dass das Licht einfach zu mir sprach. Aber es sagte keine Worte. Es war wie Telepathie. Verstehst du, es sprach zu dir und bat dich / forderte dich auf Fragen zu stellen.

Es fragte mich, ob ich sterben möchte. Wenn ich es wollte… ich verstand, wenn ich die Linie des Lichts, würde es mir unmöglich sein, zurück zu gehen. Ich verstand. Ich antwortete, dass ich das nicht weiß. Ich hatte keine Idee, was ich tun sollte. Ich wusste es nicht, ich wusste es nicht.

Und dann passierte es, dass ich einfach von dort wegging. Plötzlich betrat ich eine Halle. Eine gewaltig, große Halle. Gigantisch, gigantisch, gigantisch. Und ich sehe dort eine große Menge Menschen. Und alle Menschen waren in hübschen Kleidern bekleidet. Sie waren sehr gut bekleidet. Und ich sah mich selbst. Und ich trug zerschlissene Kleidung, verschmutzt mit Blut. Ich schämte mich sehr. Und alle Menschen waren dort für mich. Und sie waren glücklich und sie applaudierten mir. Und ich betrat die Halle. Ich sah Rabbi Ovadia Yosef, und er gab mir die Hand. Ich sah ihn dort. Und ich sah eine Menge anderer Menschen, von denen ich wusste, dass sie verstorben waren. Und viele andere Menschen, die ich nicht kannte.

So war ich in dieser großen Halle. Und es passierte mit mir etwas. Ich ging einfach hinein. Und da war eine sehr hohe Bühne. Und auf der Bühne waren diese drei Lichter. Da war ein sehr großes Licht und das war in der Mitte. Und auf der linken und der rechten Seite waren kleine Lichter.

 

Rabbi:

Was waren das für Lichter?

 

Natan:

Sie waren wie… jemand gegen dich. Das Licht auf der rechten Seite repräsentierte die schlechten Dinge die du getan hast und das linke Licht repräsentierte die guten Dinge, die du getan hast.

 

Rabbi:

War dort ein Gerichtshof?

 

Natan:

Ja.

 

Rabbi:

Und weißt du, wer den Vorsitz führte?

 

Natan:

Du meinst wer es.

 

Rabbi:

Waren dort Richter? Wer waren die Richter?

 

Natan:

Ja, da war Rabbi Ovadala Yosef. Er war der vorsitzende Richter…

 

Rabbi:

Ein Av Beit Din (Gericht)?

 

Natan:

Ja. Ein Av Beit Din (Gericht).

 

Rabbi:

Und wer war mit ihm? Waren dort andere Rabbis mit ihm?

 

Natan:

Ich denke, Rabbi Eliashiv.

 

Rabbi:

Rabbi Eliashiv war mit ihm?

 

Natan:

Ja, ja

 

Rabbi:

Und wer war der Dritte?

 

Natan:

Ich kann mich nicht erinnern. Ich kann mich nicht erinnern. Ich kann mich wirklich nicht erinnern. Ich versuche mich zu erinnern, aber ich kann es nicht.

 

Rabbi:

Und dann war dort das Gute und das Böse?

 

Natan:

Ja. Da waren zwei kleine Lichter. Auf der rechten Seite hattest du das Schlechte und auf der linken Seite hattest du das Gute.

Und du siehst nichts. Du siehst diese Art von Licht. Und du weißt, du weißt, was es ist. Du weißt, was das Licht ist.

 

Rabbi:

Du weißt bei dir selbst, ohne dass es dir erzählt wurde?

 

Natan:

Ja, du weißt, was es ist. Du weißt, was es für eine Sache ist. Und dann plötzlich – war es still. Plötzlich waren alle Geräusche, der hunderte von Menschen, die in der Halle waren – es war plötzlich total still.

Und dann begann das schlechte Licht alle bösen Dinge, die ich in meinem Leben getan habe, wirklich jede kleine Handlung, mir aufzuzeigen. Jede kleine Sache, die du in deinem Leben getan hast – er zeigt dir alles was du getan hast. Alles, alles, alles.

Es sprach einfach zu mir über diese Dinge. Alles, es sprach einfach über jede einzelne Sekunde meines Lebens. „Warum sagtest du dieses und jenes? Und warum hast du dieses und jenes getan? Und warum dieses und jenes?“

 

Rabbi:

Sünden?

 

Natan:

Ja.

 

Rabbi:

Und wie fühltest du dich, als es das zu dir sagte?

 

Natan:

Ich schämte mich. Es war mir gewaltig peinlich. Manches konnte ich nicht erklären. Es war mir im höchsten Maße peinlich. Wirklich peinlich. Ich schämte mich sehr.

Alle die Menschen schauen auf dich. Und sie sehen dein Leben. Es ist wirklich sehr peinlich. Und es zeigte dir die bösen Dinge, die du getan hast. Warum hast du dieses getan und warum hast du jenes getan?

 

Rabbi:

Bis wo tut er es dir zeigen?

Natan:

Bis zu der Zeit, wo du deinen Körper verlässt.

 

Rabbi:

Alles?

 

Natan:

Alles!

 

Rabbi:

Aus deinem ganzen Leben?

 

Natan:

Jede Tat.

 

Rabbi:

Sogar Netilat yadayim? Alles?

 

Natan:

Nicht nur die Gebote und Verstöße. Es zeigt dir jede einzelne Sekunde deines Lebens.

 

Rabbi:

Was hast du damit gemacht?

 

Natan:

Ja. Genau.

Und so sagte es mir alle bösen Dinge, die ich tat. Und alles.

Und dann beendete es das Sprechen und die gute Stimme begann. Es erzählte mir alle guten Dinge, die ich tat.

Und dann verstehst du, wieviel Belohnung du für die kleinsten Dinge, die du tust, bekommst. Wirklich. Das Gefühl der Scham und alles. Und in diesem Moment es etwas wirklich, wirklich Kleinigkeiten, die ich tat – ein kleines Gebot, die kleinsten Dinge, die du tust ist bedacht worden. Gewaltig, gewaltig.

Und als es das kleinste Gebot sagte, welches ich getan habe, fühlte ich mich gut. Wow. Es ist so groß, dass ich die Zizit an diesem Tag getragen habe. Es ist so groß. Ich tat solches und solches. Es ist so groß. So groß!

Das kleinste Ding, welches du tust, stürzt die ganze Welt. Ich weiß nicht, wie ich das erklären soll. Es ist wie…

 

Rabbi:

Belohnung? Woher weißt du, dass es eine Belohnung gibt?

 

Natan:

Du siehst es. In diesem Moment ist dort eine Belohnung, die zu dir sagt: „Gerecht, gerecht“. All die Menschen jubeln dir zu: Gerecht, gerecht“.

Und da ist ein Licht, was ich am Anfang sah, welches ich sah, welches größer ist, – du verstehst – das die Belohnung, die du bekommst größer macht. Desto stärker wird das Licht.

 

Rabbi:

Was ist bezüglich der Sünden passiert?

 

Natan:

Am Anfang waren dort Menschen, dieses waren so genannte „Engel der Zerstörung“, die ich dort sah, sie waren klein. Sie haben Bärte. In ihren Augen ist Feuer. Und sie zeigten dir die Sünden, die du getan hast, – alle. Und immer nannten sie dir die Sünden, sie zeigten dir Feuer und alle riefen zu dir: „Rasha, Rasha, Rasha!“

Genauso, wie sie „Gerecht, gerecht!“ riefen, wenn du gute Dinge getan hast, riefen sie: „Rasha, rasha!“ über alles.

Alles. Es ist sehr peinlich. Es ist beides gut und schlecht. Und ich weiß nicht, wie ich es erklären soll.

Und dann passierte, dass mich zwei Menschen mich nahmen. Sie hatten Flügel. Sie nahmen mich einfach und hielten mich auf beiden Armen.

Sie haben eigentlich keine richtigen Arme. Ich sah alles. Ich sah etwas und hinten. Ich schaute…

 

Rabbi:

Kannst du vorne und hinten sehen und gleichzeitig zu den Seiten?

 

Natan:

Ebenfalls zu den Seiten. Ebenfalls.

Rabbi:

Im gleichen Moment kannst du alles um dir herum sehen. An den Seiten?

 

Natan:

Ja. Ich könnte in jede Richtung meines Körpers die Ereignisse in einem Moment sehen, und was in der Welt geschieht. Ich könnte in jede Richtung alles was in der Welt geschieht sehen. Ich wusste alles.

Aber es interessierte mich nicht. Ich sorgte mich nicht darum.

 

Rabbi:

Ist es möglich, es zu wissen, ohne dass es einen interessiert?

 

Natan:

Es ist nicht interessant.

Und es passierte, dass diese Menschen mich einfach nahmen – ich weiß nicht, wie ich es erklären soll. Sie nahmen mich in eine niedrigere Halle. Ich war in einer Art von Halle, und sie nahmen mich zu einer Halle, die darunter war.

Nun, in dieser Hale, wo ich war, da war ein Ort, der hieß: „Niedriger Garten Eden“. Sie nahmen mich dorthin. Und plötzlich zeigten sie mir ein Tor. Und sie öffneten das Tor – diese zwei Menschen. Und ich sah Menschen, die die Torah lernten. Und ich sah das Licht dort. Und es war einfach etwas wirklich gewaltig. Wirklich schön. Das Licht, was ich am Anfang sah, war nicht zu vergleichen mit diesem Licht. Niemals. Niemals. Es war irgendwie gut. Das war der „Niedrigere Garten Eden“.

Und nun bedenke – Da waren höhere Ebenen als diese.

 

Rabbi:

Kannst du beschreiben was es war, wie es war?

 

Natan:

Es ist nicht möglich. Es ist etwas Gutes, etwas Schönes. Es ist ein Gefühl, dass du dortbleiben möchtest um mit ihnen die Torah zu lernen. Nur um zu bleiben an diesem Ort und ihn nicht zu verlassen.

 

Rabbi:

Was hast du gesehen? Was hast du gehört? Was hast du gerochen?

 

Natan:

Du riechst einen guten Duft. Einfach einen guten Duft. Ich kann es nicht beschreiben in dieser Welt, wie gut der Duft ist, den du riechst. Ein guter Duft. Und du siehst das Licht. Und du möchtest da für immer bleiben. Für immer.

Du hast keine materiellen Dinge, die du hier magst. Da ist alles spirituell. Und es ist etwas Gutes, etwas Schönes. Ein Gefühl – es ist ein Gefühl. Es ist ein wunderbares Gefühl.

 

Rabbi:

Und du verstehst, es ist nur der Eingang vom Garten Eden?

 

Natan:

Ich fühlte, dass es nur der Eingang war. Ja. Es war ebenfalls das Innere Und da waren ebenfalls höhere Ebenen. Da waren die niedrigeren Ebenen. Sie hießen: „Niedriger Garten Eden“.

 

Rabbi:

Nun, da ist auch die andere Seite, die sie dir zeigten.

 

Natan:

Da ist auch eine andere Seite.

 

Rabbi:

Hashem (YHWH oder Gott) schuf eine gegenüberliegend das Andere.

 

Natan:

Und dann nahmen sie mich… Du erinnerst dich. Ich erzählte dir, – da waren diese Engel der Zerstörung mit diesen Bärten?

Ich will in Kürze erklären wie sie aussahen. Das erste von Allen: Sie waren alle in Schwarz gekleidet. Und sie haben lange, lange, lange Bärte. Und in ihren Augen ist Feuer. Diese Menschen mit den Flügeln wollten mich zuerst in den niedrigeren Garten Eden bringen.

Und dann sagten diese zwei Menschen, diese „Engel der Zerstörung“: „Nicht so schnell. Du kannst nicht – gerade bist du hier. Wir wollen ihn woanders hinbringen.“

Nun, diese Menschen nahmen mich einfach. Die „Engel der Zerstörung“ nahmen mich. Und sie nahmen mich zu einem Ort mit einer Waage. Mit riesigen Waagschalen.

Meine Sünden und meine Gebote. Alle einzelnen Dinge. Die ich dir vorher erzählte, die kleinsten Gebote stürzen ganze Welten.

Du bekommst eine große Belohnung. Wenn du segnest irgendwie groß, groß. Irgendwie wirklich riesig.

Und genauso die Sünden. Die kleinsten Dinge sind ebenfalls wirklich, wirklich, wirklich groß.

 

Rabbi:

Es hat keinen Wert?

 

Natan:

Es hat alles keinen Wert.

 

Rabbi:

Die Kleinen!

 

Natan:

Ja die Kleinsten. Die Kleinsten, die es gibt.

Und dann legten sie meine Gebote auf die Waage. Es ist gewaltig. Du siehst die Gebote und die Sünden. Sie legten sie auf die Waage. Und du siehst sie. Hier die Gebote und dort die Sünden. Und dann zeigen sie dir, was mehr ist. Und zuerst, sieht es aus, als wären dort mehr Sünden. Aber am Ende sah ich, dass dort mehr Gebote waren. Ich war wirklich glücklich.

Rabbi:

Du bist glücklich, weil du weniger als 20 Jahre alt bist.

 

Natan:

Ja. Und danach erzählten sie mir: Wenn du hier oben länger als drei Stunden bist, kannst du nicht wieder nach unten zurück.“

Und ich dachte, dass ich für Jahre da oben war, aber sie erzählten mir, ich war nur für einige Minuten da oben. Und das war tatsächlich wahr. Nachdem ich unten zurück war, bemerkte ich, dass es alles nur fünfzehn Minuten gedauert hat.

Und sie erzählten mir oben, dass ich nach drei Stunden nicht mehr nach unten zurück kann.

 

Rabbi:

Erzähle ihnen ein bisschen von der Hölle.

 

Natan:

Hölle? O.k.

 

Rabbi:

Nein. Nur ein Bisschen.

 

Natan:

O.k.

Nun, Am Anfang erzählte ich euch, und ging höher, und höher, und höher. Und die ganze Zeit, in der ich da war, sah ich tausende andere Dinge, die ich euch nicht erklären kann. Ich sah Millionen von Dingen. Aber ich kann es alles nicht erklären. Eine Menge.

Nun, als ich oben war, sah ich ebenfalls sehr, sehr, sehr, sehr. Ich sah, dass ich hörte und ich ebenfall sah, wie ich nach oben ging…

Ich sah einfach – Ich hörte Schreie. Schreckliche Schreie. Du kannst es dir nicht vorstellen. Und die Sünden, die du tust, diese Sünden enden dort. Und du wirst dorthin gehen. Diese Sünden sind es nicht wert. Glaube mir. Du kannst es dir nicht vorstellen, was ich dort sah. Ich sah…welche Dinge. Ich hörte Menschen schreien: „Ahhh, waahhh!“ Wie dieses. Wie Schreie von unten. Machtvolle Schreie. Und was du denkst, was du fühlst in diesem Moment, es ist…in der Hölle, da sind verschiedene Orte. Das ist, was ich verstand. Ich verstand, da sind wenige Orte. Ich verstand ebenfalls, was du fühlst an jedem Ort. An jedem Ort ist das Gefühl schlechter und schlechter. Nun, du fühlst – du fühlst, wie es sich anfühlt an jedem und jedem Ort. Es ist sehr angsteinjagend. Weil jeder Ort furchterregend ist. Und du fühlst diese Orte. Du weißt was für ein Gefühl dort ist.

 

Rabbi:

Weißt du wie diese Orte benannt werden?

 

Natan:

Ja. Ich erinnere mich an einige.

 

Rabbi:

Willst du dich daran erinnern?

 

Natan:

Ich erinnere mich daran – ja – wie sie genannt wurden.

 

Rabbi:

Kannst du und Namen nennen?

 

Natan:

Ich erinnere mich, dass ein Ort „Tzalmaved“ hieß. Das war ein Ort, der nicht gut war.

Ich erinnere mich an einen anderen Ort, der „Bor“ hieß.

Ich sah einfach Räume und Räume, die wie Klassenräume waren. Und aus diesen Räumen schoss Feuer aus. Das Feuer schoss dort einfach aus. Ich weiß nicht, wie ich das erklären soll Einfach furchterregend. Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll in Worten. Ich weiß es nicht..

 

Rabbi:

Furchterregend

 

Natan:

Sehr furchterregend, ja.

 

Rabbi:

Und alle diese Namen kennst du von dort?

 

Natan:

Ich kenne sie von dort.

 

Rabbi:

Du wusstest es automatisch?

 

Natan:

Ich wusste es nur und ebenfalls welche Menschen da waren. Und ich wusste, wie lange sie da waren. Und ich wusste, wie sie sich an diesen Orten fühlten. Ich wusste, wie es sich anfühlt, da zu sein. Das Gefühl. Und es war alles nicht angenehm.

 

Rabbi:

Was war sonst da?

 

Natan:

Was sah ich sonst? Ich sah einen Ort wie – Ich sah einfach das Universum. Und ich sah eine Menge, eine Menge Seelen durch das Universum wanderten. Viele, viele Seelen wanderten um das Universum herum.

 

Mann in der Versammlung:

Was ist eine Seele? Was hast du gesehen? Was meinst du, wenn du sagst, du hast eine Seele gesehen?

 

Natan:

Ich weiß nicht, wie ich das richtig erklären soll. Eine Seele ist wie eine Art von Wind. Da sind keine Arme oder Beine. Du schaust auf jemanden. Er hat keine Augen, keinen Mund und all das. Er hat – du weißt wer die Person ist, und du kannst mit ihm reden. Du kannst keinen Körper sehen, keine Person, kein Gesicht. Du kannst es nicht sehen. Aber du weißt, wer diese Person ist. Du weißt, wer er ist, und du kannst mit ihm sprechen, und du kannst seine Stimme hören, und du weißt alles über ihn.

 

Mann in der Versammlung:

Hast du gefragt, warum du dort hingegangen bist?

 

Natan:

Ja. Sie erzählten mit alles. Zunächst…was? Sie erzählten mir das jede Kleinigkeit in der Welt, wiewohl vom Himmel. So erzählten sie mir ebenfalls, dass ich, weil ich dorthin zu gehen hatte, ging ich dorthin. Ich hatte dorthin zu gehen.

 

Rabbi:

O.k. Lass uns zurückgehen zur Reise. Lass es uns es eine Reise nennen.

Nachdem sie dir zeigten, wo der Garten Eden ist, und nachdem sie dir zeigten, wo die Hölle ist, – eine große Belohnung für die Gebote und eine strenge Bestrafung für die Sünden – sogar für die kleinsten Sünden – wohin bist du dann zurückgeschickt worden?

 

Natan:

Es war wie…

 

Rabbi:

Da waren Lehre, wovon du dir etwas „auswählen“ konntest.

 

Natan:

Ja. Auswählen.

 

Rabbi:

Und du wähltest aus.

 

Natan:

Ja, ich wählte aus.

Ich wählte. Aber es ist offensichtlich, dass du das Gute über das Schlechte auswählst. Aber da waren Behälter, von dem du keine auswählen konntest. Wenn du mehr Sünden hattest, dann erzählten sie dir, dass du dort zugehörst und…

 

Rabbi:

Aber jeder in der Welt…

 

Natan:

Er hat eine Wahl.

 

Rabbi:

Er verfügt über eine Wahl?

 

Natan:

Ja, aber…

 

Rabbi:

Wenn er ein Gebot tut? Dann bekommt er eine große Belohnung.

 

Natan:

Ja…

 

Rabbi:

Wenn er sündigt, Himmel verbiete, bekommt er eine Strafe dafür.

Und es stimmt mit seiner persönlichen Wahl überein.

 

Natan:

Aber wenn du oben bist, dann kannst du nicht mehr wählen. Nie mehr.

 

Rabbi:

Richtig

Da ist keine Wahl mehr. Wenn ein Mensch stirbt, ist er frei von den Geboten.

 

Natan:

Was du getan hast, das hast du getan. Und du kannst es alles nicht mehr beheben.

Und dann – lass mich euch erklären, was ich gesehen habe.

Sie fragten mich, ob ich da bleiben möchte oder nicht. Sie erzählten mir, dass ich nach drei Stunden nicht mehr zurückkann.

 

Mann in der Versammlung:

Wir können nicht hören

 

Natan:

Ja, Entschuldigung. Kannst du jetzt hören?

 

Mann in der Versammlung:

Er hatte eine angenehme Erfahrung.

 

Natan:

Ja, Beides: Angenehm und nicht so angenehm.

 

Rabbi:

Er möchte sich nicht erinnern an die Dinge, die nicht so gut waren.

 

Natan:

Ja, ich möchte mich nicht erinnern.

Und dann…

 

Rabbi:

Er beschloss Buße zu tun – er tat „teshuva“. Und er weiß, dass er nach 120 Jahren, wenn er zurückgeht, in den Garten Eden geht.

 

Natan:

Ja.

Rabbi:

Weil er… Kannst du ihnen ein bisschen darüber erzählen, wie sie angeschrien wurden?

 

Natan:

Wals sie mich angeschrien haben?

 

Rabbi:

Ja, über die Zizit?

 

Natan:

Ah! Was – welche Zizit?

 

Rabbi:

Über deinen Vater?

 

Natan:

Ah. Sie erzählten mir, dass ich wiederhergestellt werden kann – dass ich einige Dinge benötige, um wiederhergestellt zu werden. Wie zum Beispiel: Ich habe Zizit zu tragen. Es ist etwas… Prüfung, Prüfung, Prüfung. Und sie erzählten mir, das da Dinge sind, die ich benötige um wiederhergestellt zu werden, wie das Tragen von Zizit. Es ist sehr wichtig. Als ich da war, verstand ich, wie wichtig das ist. Ich verstand, wie wichtig Zizit sind. Es ist gewaltig und bringen dir wirklich eine große Belohnung.

Ich erzähle dir: Der Segen ist, dass du eine große Belohnung bekommst. Gigantisch. Du drehst die Welt herum. Zizits sind Wow! Wie riesig.

Und danach erzählten sie mir – erinnert euch, ich erzählte euch, das sie sagten, dass ich höchstens für drei Stunden da oben bleiben könnte. Am Anfang – der Moment, als ich den Garten Eden sah, sagte ich: „Ich möchte hierbleiben. Ich möchte hierbleiben.“ Aber danach zeigte er mir die andere Seite und all das. Sie fragten mich, wenn ich bleiben wollte. Ich sagte, ich ziehe es vor, wieder zurück nach unten zu gehen. Warum? Weil ich fühlte, ich könnte… dass wenn ich nach unten zurückkäme, ich könnte mehr Sünden tun – ah –mehr Gebote, mehr Belohnungen ernten, mehr von allem. Ich könnte eine größere Belohnung ernten. Und mehr Gebote tun. Und eine höhere Ebene erreichen. So, warum würde ich dort bleiben wollen und das nicht tun? So sagte ich, dass ich lieber zurück nach unten gehen wolle. Und sie schickten mich nach unten zurück.

 

Mann in der Versammlung:

Sagten sie, warum du nach oben gingst? Hattest du einige Verdienste? Welche?

 

Natan:

Sie erzählten mir, dass ich einen Verdienst hatte, deshalb war ich oben. Ja, das erzählten sie mir.

 

Mann in der Versammlung:

Was für Verdienste? Von deinen Vorfahren?

 

Natan:

Was?

 

Mann in der Versammlung:

Verdienste von deinen Vorfahren? Deinem Vater? Deinem Großvater?

 

Natan:

Ja, Ja. Das erzählten sie mir. Sie sagten, ich hatte einen Verdienst. Das ich dort ankam, dass ich dort nicht zufällig bekam. Das ist das, was sie mir erzählten.

 

Mann in der Versammlung:

Wo trägst du Zizits?

 

Natan:

Was?

 

Mann in der Versammlung:

Wo trägst du Zizits?

 

Natan:

Davor trug ich sie kaum.

 

Mann in der Versammlung:

Und nun?

 

Natan:

Nun trage ich sie. Ja.

 

Rabbi:

Nun hat er Zizits. Preist Hashems Namen (den Namen YHWH)!!!

(Der Rabbi zeigt die Zizits)

Die Versammlung applaudiert.

 

Natan:

Meintest du das? So, nachdem ich mich entschieden hatte, wieder nach unten zu gehen, sah ich etwa eine Millionen mal Dinge, die erschreckender waren als die, die ich gesehen hatte. Alle!

Was ich sah… als ich mich entschied hinunter zu gehen, sagten sie: „Kein Problem, du gehst runter.“

 

Rabbi:

Erzähle uns, was es für ein Ablauf war. Ich war nicht dort.

Natan:

O.k. So, was ich einfach sah –ich verstand am Anfang nicht wer sie waren. Ich verstand am Anfang nicht, was die Dinge waren. Ich sah eine Person. Eine normale Person, wirklich normal. Er hatte tatsächlich Arme und Beine und einen Kopf und anderes. Aber er war richtig groß, gigantisch, gigantisch, gigantisch!!! Als ob er niemals endet. Er sieht aus wie (neigt seinen Kopf nach oben) und di kannst sein Ende nicht sehen.

 

Rabbi:

Wie sah er aus?

 

Natan:

Er war alles Augen. Alles Augen.

 

Rabbi:

Alles Augen?

 

Natan:

Und Feuer kam aus seinen Augen. Es war wirklich furchterregend – furchterregend! Und du fühlst, dass du nicht vor ihm weglaufen kannst. Du kannst, egal wie, ihm nicht entkommen. Du kannst es nicht. Er ist überall, wo du bist. Er verlässt dich nicht. Ernsthaft.

 

Rabbi:

Wer war der Engel?

 

Natan:

Es war der Engel des Todes. Bezogen auf, was ich dort sah und was ich dort verstanden habe.

 

Rabbi:

Du hast verstanden, dass das der Engel des Todes war?

 

Natan:

Ich verstand, es war der Engel des Todes.

Rabbi:

Hat er mit dir gesprochen?

 

Natan:

Ja, er hielt mich. Er hatte eine Art Mistgabel in seiner Hand. Und er hielt mich etwa so wie diese.

 

Rabbi:

Wie viele Zähne hatte er?

 

Natan:

Was? Eine Menge.

 

Rabbi:

Keine Augen. Zähne.

 

Natan:

Zähne? Es hatte Zähne.

 

Rabbi:

Die Mistgabel.

 

Natan:

Was?

 

Rabbi:

Die Mistgabel?

 

Natan:

Ja, es hatte drei Zähne (Gabel)

 

Rabbi:

Drei?

 

Natan:

Ja. Drei.

Und dann, und dann sah ich anschließend, wie er etwa so zu mir kam. Es war einfach so furchterregend. Ich kann überhaupt nicht beschreiben, was es war. Was diese Person war. Was dieses Ding war. Es war wirklich furchterregend. Und es hat mich einfach gehalten wie dieses (an meiner Brust) mit seinem Schwert, mit der Mistgabel. Einfach furchterregend, erschreckend und furchtbar. Er hielt mich eindeutig an meiner Brust. Entsprechend, was ich vorher sagte ist es bedeutsam, wo er dich hält. Richtig?

 

Rabbi:

Und wo hat er dich gehalten?

 

Natan:

Er hielt mich an meiner Brust. Hier.

 

Rabbi:

Und was sagte er zu dir?

 

Natan:

Er sagte zu mir: „Tu eine Menge Gebote. Warum? Am Ende bezahlst du. Sogar wenn du nicht irgendetwas tust, wirst du am Ende bezahlen.“ Er erzählte mir, was ich gesehen hatte war nichts. Und er sprach zu mir in einer furchterregenden Stimme.

 

Rabbi:

Was für eine Stimme hatte er? Eine angenehme Stimme? Eine milde Stimme?

 

Natan:

Nein, nein, nein. Überhaupt nicht angenehm.

 

Rabbi:

Was für eine Stimme hatte er?

 

Natan:

Wirklich hart. So etwa wie…

 

Mann in der Versammlung:

Uuowwwwaaa!!!

 

Natan:

Ja (die Versammlung lacht)

Nein, wirklich. Es ist ernst. Das ist kein Witz. Aber irgendwie furchterregend. Ich erzähle es euch dennoch. Es war alles fürchterlich und alles. Jedoch war es wirklich furchterregend.

 

Rabbi:

Er versuchte dort herauszukommen…

 

Mann in der Versammlung:

Nun, kannst du mir sagen, wie lange du da oben gewesen bist? Wieviele Tage? Nächte?

 

Natan:

Fünfzehn Minuten.

 

Mann in der Versammlung:

Fünfzehn Minuten – alle diese Geschichten?

 

Rabbi:

Ja, meine Herren. Das ist das, was ich am Anfang gesagt hatte. Es ist schwer zu verstehen. Aber was wir an Wissen durch jahrelanges Lernen erwerben – das kannst du alles in einer Minute verstehen. Mache dir Notizen, von dem was er sagte. Er sagte: „Ich verstehe alleine. Sehe alleine“. Und jeder der… er ist nicht der Erste, der dort war und wieder zurückgekommen ist.

Ich persönlich weiß mehr, sehr viel mehr wie er – das hängt alles mit den gleichen Dingen zusammen. Eine gewaltige Menge von Informationen in einer Sekunde. Das heißt, das eine Person an einem Ort sein kann und weiß, wo sein Vater und wo seine Mutter ist. Was mit ihnen geschieht.

 

Natan:

Ich weiß alles.

 

Rabbi:

Jedes Ereignis seines Lebens zieht vor seinen Augen vorbei. Und einfach – es ist einfach die Welt der Wahrheit. In der Welt der Wahrheit ist alles enthüllt. Da ist nichts verborgen. Die Seele kann es empfangen… Da gibt es keine Grenzen von dem, was sie empfangen kann. Wir sind hier in der Welt. Und wir sind begrenzt in dem, was wir empfangen können. Aber dort – da gibt es keine Grenzen. Die Seele ist nicht begrenzt. Deshalb kann eine Person in nur wenigen Minuten Themen und Informationen erwerben. Und alles was geschieht dort – alles in nur einer oder zwei Minuten. Fünfzehn Minuten sind eine lange Zeit.

 

Natan:

Ja. So ist es.

 

Rabbi:

In Bezug auf diese Welt – fünfzehn Minuten sind eine lange, lange Zeit. Eine lange Zeit.

Wir wissen ebenfalls, dass es gesagt wird von dem Heiligen Ort. Mögen seine Erinnerungen uns behüten, da während der dritten Mahlzeit die Welt für eine oder zwei Minuten im Halbschlaf ist.

Er fragte: „Unser Rabbi, wo warst du?“ Er sagte: „Ich war in den oberen Welten. Ich hörte neue Auslegungen bezüglich der Torah.“ „So erzähle uns manche der Auslegungen.“ Und dann würde er sagen: „Nur, wenn du siebzig Jahre für mich verbracht hast, damit ich es in diesen zwei Minuten erklären kann.“

 

Natan:

Ja, ich sah eine Menge, eine Menge Dinge.

 

Rabbi:

Das bedeutet das es dort keine Erklärungen gibt. Da ist kein… sitzen im Klassenraum und irgendwer kommt und lehrt dich und gibt dir eine Testaufgabe. Und wenn du es nicht verstanden hast, dann schreibst du einen erneuten Test. Aber so geschieht es nicht dort.

Es ist einfach… Du gelangst dorthin und du weißt sofort die alleinige Wahrheit.

 

Mann in der Versammlung:

Gibt es dort eine Zeit oder gibt es dort keine Zeit?

 

Rabbi:

Da gibt es keine Zeit. Es ist eine Dimension außerhalb der Zeit. Wenn er fünfzehn Minuten sagt – das ist nach seiner Auffassung. Dort ist eine Welt der Ewigkeit.

 

Mann in der Versammlung:

Er sagte, dass es ein Unterschied macht, woran man ihn ergreift?

 

Natan:

Was?

 

Mann in der Versammlung:

Du sagtest, dass es einen Unterschied macht, woran sie dich halten – woran du gehalten wirst. Er hielt dich an der Brust. Warum hielt er dich an der Brust?

Natan:

Es ist nicht gut.

 

Mann in der Versammlung:

Ist das nicht in der Brust?

 

Mann in der Versammlung:

Was ist unter dem Strich? Würdest du für einen weiteren Besuch wieder zurückgehen?

 

Natan:

Es hängt von dem Ort ab.

 

Mann in der Versammlung:

Bei einigen Orten, ja?

 

Rabbi:

Würdest du dir dieselbe Tour noch einmal wünschen? Würdest du die gleichen Dinge noch einmal tun wollen?

 

Natan:

Ah…

 

Rabbi:

Er möchte nur die guten Dinge. Er möchte nicht die schlechten Dinge wiederholen.

 

Mann in der Versammlung:

So würdest du nicht jemanden empfehlen, zu Besuch nach oben zu gehen?

 

Natan:

Ich würde es Niemanden empfehlen. Empfehlen würde ich es nur bei den guten Dingen.

 

Rabbi:

Er empfiehlt uns… die Torah zu lernen, die Gebote zu erfüllen. Die Belohnung ist groß. Und auf diesem Weg wird ein Mensch dort oben nicht leiden. Und er wird eine große Belohnung bekommen. Und er wird wiedersagen, es wiederholen und betonen, dass das, was sie ihm zeigten, wo er am Tor vom Garten Eden war – das war nur…

 

Natan:

Der Anfang.

Rabbi:

Nur der Anfang. Das niedrigste, niedrigste Level.

Nun, du sagtest, dass du dort eine Seele bist. In der Form einer Seele verstandst du die Dinge von allein.

 

Natan:

Verstand die Dinge von allein. Ich weiß, was in der Zukunft passiert.

 

Rabbi:

Du hast keine Fragen. Alles ist klar für dich und du weißt…

Du kommst einfach an einem Ort an und du weißt bereits was und wer. Du siehst eine Seele und du weißt, wer es im Leben ist. Du siehst eine Seele in der Hölle und du weißt, was sie tat und wie sie sich fühlt. Du brauchst nicht zu fragen. Du weißt allein alles.

 

Natan:

Ich weiß ebenfalls, was in der Zukunft geschehen wird.

 

Mann in der Versammlung:

Du weißt, was in der Zukunft geschieht?

 

Rabbi:

Lass uns zu dem Moment gehen, als sie hier den Garten Eden öffneten.

 

Mann in der Versammlung:

Was weißt du?

 

Rabbi:

Entschuldige. Entschuldige für einen Moment. Fragen am Ende. O.k.? Antworte nicht. Antworte nicht.

Als sie den Garten Eden öffneten, erklärte er uns, dass das die niedrigste Ebene von Allen ist. Und ihr habt Menschen gesehen, die dort saßen und die Torah lernten.

Natan:

Ja

 

Rabbi:

Kannst du uns erzählen, wer diese Menschen waren?

 

Natan:

Ich sah Menschen.

 

Rabbi:

Keine Namen und wo sie lebten. Jedoch, was waren es für Menschen, die dort waren?

 

Natan:

Was für Menschen waren dort? Sie waren nicht „Studierende“ oder etwas Vergleichbares. Sie waren einfach Menschen, die abseits saßen und sich Zeit für die Torah nahmen.

 

Rabbi:

Sie saßen für die Zeit abseits für das Studium der Torah?

 

Natan:

Ja.

 

Rabbi:

Und du hast verstanden, dass es mehr ist als alles andere.

 

Natan:

Ich verstand, dass es mehr, viel mehr ist als alles andere.

 

Rabbi:

So sind „Studierende“ mehr?

Natan:

„Studierende“ sind mehr.

 

Rabbi:

Sie haben eine höhere Ebene?

 

Natan:

Sie ist höher, ja.

 

Rabbi:

Und was denkst du, ist die höchste Ebene?

 

Natan:

Der Thron der Herrlichkeit.

 

Rabbi:

Und wer erreicht diese Ebene?

 

Natan:

Jeder, der bereut und Buße tut.

 

Rabbi:

Jeder, der bereut und Buße tut?

 

Natan:

Ja, aber nicht aus Furcht vor der Bestrafung. Allerdings aus Furcht vor der Sünde, aus Furcht vor dem Himmel. Das ist, was ich verstand.

 

Mann in der Versammlung:

Das ist die höchste Ebene?

Natan:

Die sehr, sehr Höchste. Das höchste Niveau, was du gehen kannst – du erinnerst dich an das Licht, von dem ich erzählte? Dieses Licht ist höher.

 

Rabbi:

Und eins. Wer lehrt Andere?

 

Natan:

Wow, wow!!! Ich erzähle euch, das ist ein Segen, der Segen ist gewaltig. Oh wow!!

 

Rabbi:

Einfach ein Segen, „m´drabanan“, es ist etwas gewaltiges dort.

 

Natan:

Gigantisch!

 

Rabbi:

So eine Torah-Lektion ist größer als das Größte. Und wenn du Andere lehrst

 

Natan:

Wow!!!

 

Rabbi:

Das ist… gut, wunderbar.

Nun warte. Warte eine Sekunde. Einfach eine Sekunde – ich möchte zurückgehen…wir wollen zurückgehen zu den Punkt – wir wollen zurückgehen zu diesem Punkt.

Bevor wir hier die Richtung verloren – Ich möchte, zu diesem Punkt zurückkehren wo du warst und du alles selbst verstanden hast.

 

Natan:

Ja.

Rabbi:

So zeigtest du uns die zwei Wege, die hier sind und dort. Aber das Publikum sitzt hier und weiß mehr oder weniger von diesen Dingen. Dass es dieses und jenes gibt. Du bist einfach jetzt gekommen und verstärkst für uns, was wir lesen und lernen in dem Buch.

Nun, was interessiert uns am meisten? Ich möchte dir eine Frage über den Mashiach (Messias) stellen:

Könntest du wissen, wer der Mashiach war?

 

Natan:

Ich konnte es nicht wissen. Ich könnte wissen, was seine Eigenschaften sind. Welche Ordnung er als Mashiach haben möchte.

 

Rabbi:

Und kannst du uns erzählen, ob er hier oder dort ist?

 

Natan:

Er ist hier. Er muss hier sein. Es kann nicht sein, dass der Mashiach jemand ist, der tot ist. Das kann nicht sein.

 

Rabbi:

Das kann nicht sein?

 

Natan:

Es muss jemand sein, der hier ist. Die Menschen wissen. Aber als er der Mashiach wurde, waren alle sehr erstaunt.

 

Rabbi:

Das heißt, dass als der Mashiach mit Hashems (Gottes) Hilfe sich offenbarte, war es eine Überraschung?

 

Natan:

Eine gewaltige Überraschung!

 

Rabbi:

Und die Menschen werden sagen: „Ah! Das ist der Mashiach.“

 

Natan:

Es wird sein wie „Wow!!! Das ist der Mashiach?“ So in etwa.

 

Rabbi:

Gut. Nun möchte ich zurück zu etwas Anderem. Du sagtest, du könntest wissen, was in der Welt passieren wird. Als du dort gewesen bist. Was hast du verstanden, was passieren wird?

 

Natan:

Ich verstand… es stimmte überein zu dem, was ich dort verstand. Ich bin sicher, dass ich es weiß. Als ich da oben war, verstand ich, was auf der Welt passieren wird. Und es stimmt überein mit dem, was ich verstand und mit dem, was ich euch über den Mashiach und allem Anderen erzählte. – Ich verstand ebenfalls, dass die „Geula“ und die Offenbarung des Mashiachs kurz bevorsteht. Es ist, dass es in einer sehr nahen Zukunft geschieht. Es ist kurz davor. Es ist wie kurz davor. Die „Geula“ wird wirklich kommen.

 

Rabbi:

Nun erzähle mir, da gewesen bist, war da kein Zeitkonzept. Wie konntest du die Zeit einschätzen? Was ist unmittelbar bevorstehend? Sind es zwanzig Jahre? Zwei Jahre? Ein Monat?

 

Natan:

Unmittelbar bevorstehend ist sofort. Ähnlich, wie in den kommenden Monaten.

 

Rabbi:

In den kommenden Monaten. Nun, du weißt also auch, was passieren wird?

 

Natan:

Ja, ich weiß was passieren wird. Ja.

 

Rabbi:

Und du weißt es von dort?

 

Natan:

Ja, nur von dort. Alles was ich weiß, weiß ich nur von dort.

 

Rabbi:

Und wo befinden wir uns jetzt zeitlich?

 

Natan:

Wo befinden wir uns jetzt zeitlich? In einem Zeitraum. Überhaupt keine Gute. Ich kann dir gerne erzählen, dass die Erlösung sehr nahe ist.

 

Rabbi:

Und was geschehen wird, während der Erlösung?

 

Natan:

Sehr schlimme Dinge werden geschehen. Aber es hängt davon ab. Soweit ich es verstehe.

 

Mann in der Versammlung:

Ist es möglich, dass die Erlösung in den kommenden Monaten geschieht?

 

Natan:

Es ist möglich. Es wird in den kommenden Monaten eintreten.

 

Mann in der Versammlung:

Gibt es vielleicht die Möglichkeit, dass es nicht passiert?

 

Natan:

Es gibt diese Möglichkeit, wenn wir alle umkehren und Buße tun, wird es nicht geschehen.

Mann in der Versammlung:

So wird es nicht geschehen?

 

Rabbi:

Die schlechten Dinge in der Erlösung werden nicht passieren.

 

Natan:

Die schlechten Dinge.

 

Rabbi:

Aber die Erlösung wird kommen.

 

Natan:

Aber die Erlösung wird kommen.

 

Mann in der Versammlung:

Auf jeden Fall: Ob sie die Sünden übergeben und wenn sie die Gebote tun.

 

Natan:

Ja. Aber wenn sie die Sünden übergeben, wird die Erlösung weniger angenehm.

 

Rabbi:

Wenn sie die Sünden übergeben, werden sehr viele Schwierigkeiten bekommen.

 

Natan:

Mehr Schwierigkeiten und weniger angenehm. Und wenn jeder Buße tut, wird es auf einem einfachen Weg passieren.

 

Rabbi:

Aber es wird passieren.

Natan:

Es wird passieren. Egal was.

 

Rabbi:

Nun, stimmst du überein mit dem was du jetzt weißt, mit dem was du dort gesehen hast – wie wird es geschehen?

 

Natan:

Es wird… übereinstimmend mit dem, was ich verstanden habe, unsere jetzige Situation ist überhaupt nicht gut. Ich meine, nicht gut.

 

Rabbi:

Was wird passieren?

 

Natan:

Es wird ein sogenannter sehr großer Krieg sein. Und jeder – die ganze Welt – wird in den Krieg mit einbezogen werden. Übereinstimmend mit dem, was ich verstanden habe. Die ganze Welt wird einfach in den Krieg involviert sein. Jeder! Alle Nationen, alle Araber, jeder wird gegen die Nation Israel kämpfen in diesem Krieg.

 

Rabbi:

Und wann wird es beginnen?

 

Natan:

Es wird beginnen – die Person, die diesen Krieg beginnen wird Jemand mit Namen Gog sein. Soweit ich es da oben verstanden habe. Nur dort oben habe ich es verstanden.

 

Rabbi:

Er heißt Gog?

 

Natan:

Ja.

Rabbi:

Weißt du, wer dieser Gog ist? Worauf bezieht er sich?

 

Natan:

Ich bin sicher, wer es ist.

 

Rabbi:

Wer ist es?

 

Natan:

Obama. Präsident Obama.

 

Rabbi:

Er wird „Gog und Magog“ beginnen?

 

Natan:

Er wird der sein, der diesen Krieg beginnen wird. Er wird seine ganze Armee bringen. Er wird hier den Krieg starten.

 

Rabbi:

Und, er wird gegen uns kämpfen?

 

Natan:

Er wird gegen uns kämpfen. Zuerst wird jeder einfach die Nation Israel wollen. Jerusalem, Israel. Jeder möchte es haben.

 

Rabbi:

Jerusalem?

 

Natan:

Jerusalem, ja. Jeder will sie. Die ganze Welt. Sie werden keine Rücksicht nehmen auf uns. Sie werden es einfach wollen. Jeder wird gegen jeden Anderen kämpfen, weil sie es so wollen.

 

Mann in der Versammlung:

Wie lange wird es dauern?

 

Natan:

Nicht lange. Das alles, all die bösen Dinge werden zwei Wochen dauern.

 

Rabbi:

All die bösen Dinge werden zwei Wochen dauern. Was wird während dieser zwei Wochen passieren? Was sind die bösen Dinge?

 

Natan:

In diesen zwei Wochen – was sind die bösen Dinge? Mehr als ein paar Millionen Menschen werden sterben. Sie werden sterben wie… die einzige Sache, die sie rettet, was ich verstanden habe, nur, wenn sie Buße tun. Wenn eine Person die Torah lernt und Dinge der Güte tut. Das wird sie von diesen Dingen retten.

 

Rabbi:

Das steht in der Gemara (Sanhedrin), das, wenn sie Rabbi Eliezer Hagadol fragen: „Was kann eine Person tun, um sich selbst zu retten von den Geburtswehen des Mashiachs?“

Rabbi Eliezer Hagadol antwortete: „Er sollte sich mit der Torah beschäftigen und „gemilut chassidim“ (Taten der Güte). Das wird ihn retten.

Nun, erzähle mir, was es ist. Welche Art von Krieg ist es? Ist es ein geistlicher Krieg?

 

Natan:

Nein, nein.

 

Rabbi:

Ein Krieg indem Soldaten gegen Soldaten kämpfen? Was ist es?

Natan:

Teilweise, teilweise. Zuerst wird es ein Krieg zwischen Soldaten sein. Die ganze Welt wird einfach kommen… Alle Nationen werden zuerst gegeneinander kämpfen und am Ende Israel wollen.

Was geschehen wird ist dies: Alle werden sich vereinen und gegen uns kämpfen, kämpfen gegen die Nation Israel. Und viele Menschen aus der Nation Israel werden sterben. Mehrere Millionen Menschen werden sterben. Eine Unmenge Menschen werden sterben.

 

Rabbi:

Diejenigen, die nicht die Torah und die Gebote hielten?

 

Natan:

Sie werden sterben.

 

Rabbi:

Und Diejenigen, die die Torah und die Gebote hielten?

 

Natan:

Diejenigen, die die Torah und die Gebote hielten – es kommt darauf an.

Es kommt darauf an, ob sie die Torah mit Taten der Güte hielten.

Da sind solche, die sie befolgen, aber sie tun sich nicht wirklich darum kümmern. Sie gehen lässig damit um. Aber ist jemand wirklich konsequent und genau – und studiert die Torah und tut Taten der Freundlichkeit und Güte, so wird er gerettet.

 

Rabbi:

Wie wird er gerettet?

 

Natan:

Er wird gerettet. Was passieren wird ist wie folgt, in Übereinstimmung mit dem was ich oben sah…

 

Rabbi:

Was meinst du, was du gesehen hast? Hast du es wie einen Film aus der Zukunft gesehen?

Natan:

Ja, ich sah es wie einen Film aus der Zukunft. Ich sah es in einem Film aus der Zukunft. Du hast es lediglich für ein paar Sekunden gesehen. Aber es ist viel, viel Zeit. Wie der Film aus meinem Leben, den ich am Anfang sah. Sie zeigten mir mein Leben in der Tausendstel einer Sekunde, wie in einer tausendstel Sekunde zeigten sie es mir. Und ich sah jede Sekunde aus meinem Leben. Als ich ein Baby war, als ich ein kleiner Junge war. Ich sah alles. Und…

 

Rabbi:

Nun, lass uns fortschreiten. Du hast einen Film gesehen…

 

Natan:

Ich sah einen Film.

 

Rabbi:

Lass es uns einen Film aus der Zukunft nennen. Um was ging es da?

 

Natan:

Ja, Ich sah einfach, dass jeder das Volk Israel angreift und sie kamen gegen uns um ebenfalls gegen uns zu kämpfen. Wir, es ist die IDF – wird es schaffen, sie für zwei Tage in Schach zu halten, in Übereinstimmung zu dem was ich gesehen habe. Und dann wird jedermann uns einfach töten. Und wir werden nicht vom Heiligen Einen verlassen sein, gesegnet sei ER. Und dann wird es geschehen…plötzlich…

 

Rabbi:

Warte, warte. Dieser Krieg – die IDF wird nur zwei Tage standhalten?

 

Natan:

Zwei Tage

 

Rabbi:

Und nach den zwei Tagen?

 

Natan:

Wir werden bis dahin fertig sein.

 

Rabbi:

Keine IDF?

 

Natan:

Keine IDF.

 

Rabbi:

So, alles ist offen?

 

Natan:

Alles ist offen (ungeschützt / schutzlos)

 

Rabbi:

So, du hast gesagt, dass Gog Obama ist. Obama sind die Vereinigten Staaten von Amerika. Du sagst, dass er sie leiten wird…

 

Natan:

Er wird den ganzen Krieg leiten.

 

Rabbi:

Und wer wird sich ihm anschließen?

 

Natan:

Wer wird sich ihm anschließen? Iran wird sich ihm anschließen. Die UN. Die gesamte UN.

Ja, Russland, Südkorea. Die gesamte UN. Wirklich jeder. Jeder. Alle… Siebzig Nationen werden sich gegen uns erheben. Siebzig.

 

Rabbi:

Wo ist ISIS in all diesem?

 

Natan:

ISIS, was sie tun ist – das ist was ich gesehen habe – sie werden Menschen entführen. Sie werden einfach Menschen entführen.

 

Rabbi:

Sie werden unsere Leute entführen?

 

Natan:

Ja. Wie Gilad Shalit – so werden sie es tun. Sie werden Menschen entführen, sie werden sie foltern, und andere Dinge tun, wie diese…. Nun, was ich ebenfalls sah – ist, dass der Ölberg der in der Nähe von Jerusalem ist…gut, diejenigen, die den Vorteil haben, um gerettet zu werden… so dass der Berg sich in zwei spaltet. In dem Moment, indem der Berg sich in zwei spaltet, in dieser Sekunde offenbart sich jedem der Mashiach. Ich meine für jeden, für jeden. Jeder wird einfach sehen, dass es der Mashiach ist. Er wird verstehen, dass es der Mashiach ist. Hier ist ER, offenbart für alle. Und er wird am Eingang zum Ölberg stehen. Und ER wird bestimmen, wer eintreten kann und wer nicht. Jeder, der es nicht verdient einzutreten, wird draußen bleiben und sterben. Und jeder, der es verdienst einzutreten, wird gerettet. Du musst verstehen, was er dir ersparen will. In einer Minute werde ich es dir erklären.

Es ist wie, wer auch immer… der Berg einfach sich öffnet. Und ebenfalls…

 

Rabbi:

Nun, wie öffnet es sich? Es öffnet sich…

 

Natan:

Es spaltet sich in zwei.

 

Rabbi:

Etwas wie…

 

Natan:

Nein, nein, nein

 

Rabbi:

Erdbeben?

 

Natan:

Nein, nein, nein

 

Rabbi:

Atombombe?

 

Natan:

Nein, nein, nein

 

Rabbi:

Was?

 

Natan:

Nein, sie werden aufsteigen… weißt du wie am Ölberg, da sind Gräber, richtig?

 

Rabbi:

Ja

 

Natan:

So, zwei von den toten Menschen werden auferstehen. Zwei tote Menschen werden wieder zum Leben kommen. Einer von hier und einer von dort. Und es wird in zwei Teile gespalten.

Das ist, wie es passieren wird.

Und was ich sah war einfach das…der Mashiach ist der Erste von Allen, der nicht sündigen kann.

Manche die Buße tun und bereuen es. So hat er keine Sünden mehr…

Rabbi:

Er tut Buße?

 

Natan:

Er tut Buße. Ja. Er hat keine Sünden mehr. So hat er keine Sünden mehr. Seit er Buße getan hat, hat er überhaupt keine Sünden mehr.

Es kann nicht sein, dass der Mashiach jemand ist, der sündigt.

Nun, es kann jemand sein, der es eigentlich sehr gut weiß, der es sehr gut weiß. Viele, viele kennen ihn, übereinstimmend, mit dem, was ich verstanden habe. Aber jeder wird sehr überrascht sein, dass er der Mashiach von allen Menschen ist. Auch jetzt wird dieser Mashiach, Ich meine dieser Mashiach – er wird gegen Obama kämpfen. Und nicht nur das – er wird ihn töten und ihn begraben im Land Israel. Und ich sah es…

 

Mann in der Versammlung:

Er wird begraben im Land Israel?

 

Natan:

Ja, er wird begraben im Land Israel.

Ich sah ebenfalls, dass in dem Moment, als der Ölberg sich spaltete, der Mashiach am Eingang stand. Aber er wollte nicht sehen wer ein Religiöser ist, der einen Bart hat, und wer nur eine Person ist. Was er sehen will ist, – sieht er eine Person, die heilig ist, wird er jene Person riechen. Er wird jemand, der heilig ist riechen, weil er rein ist, da er die Gebote tat. Weil er Taten der Güte vollbrachte. Zu sehen, dass er eine wirkliche himmlische Furcht hat und keine Furcht vor Bestrafung und andere Dinge hat. Er möchte nicht sagen: „Hier bist du, du hast einen Hut und du hast eine Kippa – so etwa – du, du kannst hineingehen. Das ist nicht, wie er es sieht.

Ich meine, wirklich, er will wirklich die Vollmacht in uns, er will wahrhaftig fühlen, was wirklich in der Person ist.

 

Rabbi:

Natan, ich frage dich nochmal. Du weißt alles von dort?

 

Natan:

Ich weiß alles von dort.

 

Rabbi:

Das heißt, dass du es vor einer Woche nicht wusstest.

 

Natan:

Ich wusste diese Dinge nicht. Ich hatte keine Ahnung.

 

Mann in der Versammlung:

Du hast keine Bücher gelesen oder ähnliches? Nichts?

 

Natan:

Nichts, nichts.

 

Rabbi:

Nein, er tat es nicht.

 

Mann in der Versammlung:

Wo hat er das gelernt?

 

Rabbi:

Er ist kein Yeshiva-Schüler

 

Mann in der Versammlung:

Er hat es niemals gelernt?

 

Frau in der Versammlung: unklar

 

Rabbi:

Warte eine Sekunde. Eine Sekunde. Ich möchte etwas hier sagen. Schaut, was er sagte. Und schau. Er sagte, das Gog…Gog ist Obama. Und das Gog…ah…Obama wird hier im Land Israel fallen. Und Hashem (Gott) wird hier im Land Israel Obama ein Grab geben.

 

Natan:

Hier im Land Israel.

 

Rabbi:

Hesekiel, der Prophet sagt: „An diesem Tag werde ich Gog ein Begräbnis in Israel geben.“

 

Natan:

Das ist genau, was sie mir gesagt haben. Genauso!

 

Rabbi:

Hesekiel

 

Natan:

Genau die gleichen Dinge.

 

Rabbi:

Und du sagst, dass der Ölberg sich spaltet?

 

Natan:

Der Ölberg wird sich in zwei Teile spalten.

 

Rabbi:

So, der Prophet Sacharja sagt das…ja:

Und der HERR wird ausziehen und gegen jene Nationen kämpfen, wie an dem Tag, da er kämpft, an dem Tag der Schlacht. Und seine Füße werden an jenem Tag auf dem Ölberg stehen, der vor Jerusalem im Osten liegt; und der Ölberg wird sich in der Mitte spalten, nach Osten und nach Westen hin, zu einem sehr großen Tal, und die Hälfte des Berges wird nach Norden und seine <andere> Hälfte nach Süden weichen.

 

Natan:

Ist das wirklich dort aufgeschrieben?

 

Rabbi:

Ja, im Propheten Sacharja.

 

Natan:

Das ist genau das, was ich sah.

 

Rabbi:

Sacharja, der Prophet. Es war vor einer langen Zeit.

 

Natan:

Es ist genau das, was geschehen wird, wenn die Dinge so wie sie sind fortschreiten. So wie die Welt bleibt wie sie ist, wird dieses bestimmt genauso geschehen.

 

Rabbi:

Nun, jemand aus der Versammlung fragte vorhin eine gute Frage. Und ich möchte dich dieses fragen: Wie kann ich wissen, wann das alles beginnt?

 

Natan:

Es wird beginnen in einer Preissteigerung.

Das Erste hat bereits begonnen.

 

Rabbi:

Es hat begonnen?

 

Natan:

Entsprechend was ich sah, hat es bereits am Tag des 27.Elul (11.September 2015) begonnen. Es hat bereits begonnen.

 

Rabbi:

Der 27.Elul im letzten Jahr 5775 (2014)?

 

Natan:

Dieses Jahr… Ja, letztes Jahr.

 

Rabbi:

Wir sind bereits im Monat Tishri (Das neue Jahr beginnt in Israel im Herbst im Monat Tishri)

 

Natan:

Ja, ja

 

Rabbi:

In diesem Fall begann es drei Tage vor Rosh Ha Shana. Gog / Magog begann.

 

Natan:

Der Krieg hat bereits begonnen.

 

Rabbi:

So wie kommt es, dass wir nichts merken?

 

Natan:

Weil der einzige Heilige (Gott) es segnet.

Er wird es nicht am Anfang bringen.

Es wird geschehen, dass an einem Tag alles explodieren wird, manches wird ohne Grund geschehen, alles wird eskalieren, und wir werden inständig wissen, dass wir in einem ausgewachsenen Krieg sind. Und jeder wird sagen, dass der dritte Weltkrieg begonnen hat. Jeder wird es sagen. Also haben wir keine Zeit mehr. Jeder wird verstehen, das Gott verantwortlich dafür ist.

 

Rabbi:

So, du hast gesagt, dass es eine Art von Sicherheitsbruch gibt, die durch eine Explosion von Teilen entsteht.

 

Natan:

Ja

 

Rabbi:

Und jeder wird beginnen gegen den anderen zu kämpfen.

 

Natan:

Ja, genau

 

Rabbi:

Und sie werden einer gegen den anderen kämpfen. Und was ist mit uns?

 

Natan:

Als erstes werden wir ausgegrenzt von diesem. Aber nachher werden sie sich alle gegen uns verbünden.

September 2015 – Wie sollen wir reagieren?

Es ist in der letzten Zeit viel über die bevorstehenden Ereignisse, die rund um die biblischen Herbstfeste im September 2015 stattfinden werden, geschrieben und berichtet worden. Nun sind wir im September angelangt und wir befinden uns vor dem ersten Herbstfest, Yom Teruah, das Posaunenfest. Wir stehen also unmittelbar vor den Ereignissen. Hier ist noch einmal eine Übersicht dieser Ereignisse:
14. September: Yom Teruah, das Posaunenfest (3.Mose 23.24-25)
Inhalt dieses Festes ist u.A. die Proklamation und Krönung des Messias Yeshua. Gleichzeitig wird an diesem Tag die Hochzeit des Lammes mit seiner Braut stattfinden. Es ist kein Zufall, dass genau an diesem Tag die Frau, die als populärster, weiblicher Rockstar gesehen wird, Madonna, am Posaunentag ihre „Rebel Heart Tour“ (Rebellisches Herz-Tour) in Washington, DC, mit dem Eröffnungsthema „die Entweihung der Braut und die Ankunft der gefallenen Engel“ beginnt.
15. September: Das Militärmanöver Jade Helm 15 in den USA geht zu Ende. Gleichzeitig wird an diesem Tag die 70. Tagung der Vollversammlung der Vereinten Nationen beginnen. Berichten zufolge beabsichtigt Frankreich kurz nach Beginn der Sitzung im UN-Sicherheitsrat eine Resolution einzubringen, in der der Sicherheitsrat formell den palästinensischen Staat anerkennt. Wie sich die USA bei dieser Abstimmung verhalten wird ist völlig offen. Das Ergebnis dieser Abstimmung hat eine weltpolitisch große Bedeutung.
16. – 25. September: Groß angelegtes Militärmanöver „Conex 15“ der Schweiz. Sie simuliert den Zerfall der EU und erwartet Unruhen in Europa.
20. – 26. September: In dieser Zeit findet die Weltweite Aktionswoche für Frieden in Palästina und Israel statt, die vom Weltkirchenrat veranstaltet wird.
21. September: Internationaler Tag des Friedens der Vereinten Nationen. Wird an diesem Tag der UN-Sicherheitsrat möglicherweise die Resolution zur Anerkennung eines Staates Palästina verabschieden?
23. September: Jom Kippur, der Versöhnungstag (3.Mose 23.27-32). Gleichzeitig trifft sich der Papst mit dem Präsidenten der USA, Barak Obama, im Weißen Haus. Der Papst ist der insgesamt 266. Papst in der Geschichte. Das Treffen findet am 266. Tag des Jahres statt. Und gleichzeitig dauert es von der Empfängnis bis zur Geburt normalerweise 266 Tage.
Gleichzeitig soll an diesem Tag im Forschungszentrum Cern in der Schweiz ein Versuch unternommen werden, so genannte schwarze Löcher zu produzieren und ein Tor in eine Parallelwelt zu öffnen. Der Leiter der Forschungsabteilung von Cern, Sergio Bertolucci, sagte in einem Interview im November 2009, dass etwas aus dem Tor herauskommen könnte oder wir könnten etwas hindurch senden.
24. September: Der Papst spricht vor beiden Häusern des amerikanischen Kongresses.
25. – 27. September: Die Vereinten Nationen wollen in dieser Zeit über den Entwurf einer neuen Agenda für nachhaltige Entwicklung, der Agenda 2030 beraten und sie beschließen. Hier geht es u.A. um Weltherrschaft, Erziehung, Bildung und die Gleichstellung der Geschlechter.
28.September: Beginn des Laubhüttenfestes (3.Mose 23.39-43). Gleichzeitig ist an diesem Tag der letzte Blutmond der Blutmondtetrade. Diese Blutmondtetrade fiel zwischen 2014 und 2015 mit biblischen Feiertagen zusammen. Bei dem Blutmond am Beginn des Laubhüttenfestes handelt es sich zudem um einen »Supermond«, der von Jerusalem aus deutlich zu erkennen sein wird. In der Vergangenheit waren solche astronomischen Ereignisse immer mit entscheidenden Ereignissen bezüglich Israel verbunden.
28.September – 06.November 2015: NATO-Großübung Trident Juncture 2015. Es ist die größte Nato-Übung seit 10 Jahren. Sie findet in dieser Zeit mit 36.000 Soldaten in Italien, Spanien und Portugal statt. Im Mittelpunkt steht der Einsatz der NATO Response Force (NRF) in einem multinationalen strategischen, operativen und taktischen Umfeld. Geübt wird, dass das Bündnis im Verteidigungsfall schnellstmöglich einsatzbereit ist.
Zusätzlich befinden wir uns am Ende der Schmitta, des Sabbatjahres (3.Mose 25.1-7), sowie am Beginn des Halljahres (3.Mose 25.8-13).
Also, um die biblischen Festtage findet eine ganze Menge statt. Auffällig ist, dass sich Vieles genau an diesen Tagen ereignet, bzw. beginnt. Ich denke, das ist kein Zufall.
In der Politik wird viel über Frieden gesprochen. Gerade im September finden ja einige Veranstaltungen dazu statt. Im Buch des Propheten Jeremia steht u.A. dazu:
Denn von ihrem Kleinsten bis zu ihrem Größten sind sie allesamt der Gewinnsucht ergeben; und vom Propheten bis zum Priester üben sie allesamt Falschheit, und sie heilen die Wunde der Tochter meines Volkes leichthin und sprechen: „Frieden, Frieden!“, und da ist doch kein Frieden.
Jeremia 6.13-14
Deutlich ist, dass sich die UNO und damit die Weltgemeinschaft gegen Israel stellt. Besonders seit den letzten Wahlen in Israel, ist das Land zunehmend politisch isoliert. Wahrscheinlich wird die UNO die Palästinenser als Staat anerkennen. Mir kommt da ein Psalmwort in den Sinn. Im Psalm 83.1-6 steht:
Ein Psalm-Lied von Asaph.
Elohim, schweige nicht; verstumme nicht und sei nicht still, o El!
Denn siehe, deine Feinde toben, und deine Hasser erheben das Haupt.
Gegen dein Volk entwerfen sie listige Pläne und beraten sich gegen deine Geborgenen.
Sie sprechen: Kommt und lasst uns sie vertilgen, damit sie keine Nation mehr seien, damit nicht mehr gedacht werde des Namens Israels!
Denn sie haben sich mit einmütigem Herzen beraten, sie haben einen Bund gegen dich geschlossen
Bezüglich der Pläne von Cern ist deutlich der okkulte Hintergrund bei näheren Hinsehen sichtbar. Nicht nur das „Maskottchen“ dieser Einrichtung ist Shiva, ein Gott der Zerstörung,  auch das Logo enthält die Zahlen 666.  Weiterhin befindet sich das Versuchsgelände in der Stadt Saint Genis Pouilly. Sie wurde in der Römerzeit  Apolliacum genannt. Hier befand sich ein Tempel des Apollyon. In der Bibel gibt es eine Passage in der Offenbarung in der Apollyon erwähnt wird und verblüffende Gemeinsamkeiten mit den angestrebten Versuch, Tore zu Parallelwelten zu öffnen, zu erkennen sind:
Und der fünfte Engel posaunte: Und ich sah einen Stern, der vom Himmel auf die Erde gefallen war; und ihm wurde der Schlüssel zum Schlund des Abgrunds gegeben. Und er öffnete den Schlund des Abgrunds; und Rauch stieg aus dem Schlund auf wie der Rauch eines großen Ofens, und die Sonne und die Luft wurden von dem Rauch des Schlundes verfinstert. Und aus dem Rauch kamen Heuschrecken hervor auf die Erde, und ihnen wurde Gewalt gegeben, wie die Skorpione der Erde Gewalt haben. Und ihnen wurde gesagt, dass sie nicht das Gras der Erde noch irgendetwas Grünes, noch irgendeinen Baum beschädigen sollten, sondern die Menschen, die nicht das Siegel Gottes an ihren Stirnen haben. Und ihnen wurde gegeben, dass sie sie nicht töteten, sondern dass sie fünf Monate gequält würden; und ihre Qual war wie die Qual eines Skorpions, wenn er einen Menschen sticht. Und in jenen Tagen werden die Menschen den Tod suchen und werden ihn nicht finden und werden zu sterben begehren, und der Tod flieht vor ihnen. Und die Gestalten der Heuschrecken waren gleich zum Kampf gerüsteten Pferden, und auf ihren Köpfen war es wie Kronen gleich Gold, und ihre Angesichter waren wie Angesichter von Menschen; und sie hatten Haare wie Frauenhaare, und ihre Zähne waren wie die von Löwen. Und sie hatten Panzer wie eiserne Panzer, und das Geräusch ihrer Flügel war wie das Geräusch von Wagen mit vielen Pferden, die in den Kampf laufen; und sie haben Schwänze gleich Skorpionen, und Stacheln, und ihre Gewalt ist in ihren Schwänzen, die Menschen fünf Monate zu beschädigen. Sie haben über sich einen König, den Engel des Abgrunds; sein Name ist auf Hebräisch Abaddon, und im Griechischen hat er den Namen Apollyon.
Offenbarung 9.1-11
Apollyon heißt auch „der Verderber“.
Wenn man die ganzen Ereignisse im Zusammenhang betrachtet klingt das alles sehr beängstigend.
So kurz vor dem Posaunenfest, welches diese Zeit ja einleitet, befinden wir uns in der Zeit der Teschuva, der Buße und Umkehr. Und ich denke, dass ist die Lösung für uns, die wir an den Elohim Abrahams, Isaacs  und Jakobs glauben. Ich glaube, wir gehen sehr schweren Zeiten entgegen. Aber wir dürfen wissen, dass ER alles lenkt. Unsere Aufgabe ist es, besonders jetzt intensiv zu beten und uns und unser Herz zu überprüfen. Hildegard Schneider hat hierzu einige sehr gute Impulsfragen aufgeschrieben, die wir uns täglich stellen sollten:
Was missfällt meinem Schöpfer an meinem Leben?
Liebe ich IHN von ganzem Herzen?
Liebe ich meinem Nächsten wie mich selbst?
Gefällt IHM mein Reden, Denken und Handeln?
YHWH ist treu und gerecht. Paulus schreibt dazu:
Ich danke meinem Gott allezeit euretwegen für die Gnade Gottes, die euch in Christus Jesus gegeben ist, dass ihr in allem reich gemacht worden seid in ihm, in allem Wort und in aller Erkenntnis, wie denn das Zeugnis von Christus in euch gefestigt worden ist, sodass ihr keinen Mangel habt an irgendeiner Gnadengabe, während ihr die Offenbarung unseres Herrn Jesus Christus erwartet, der euch auch fest machen wird bis ans Ende, sodass ihr unverklagbar seid am Tag unseres Herrn Jesus Christus. Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft mit seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn.
1.Korinther 1.4-9
In der Zeit der Teschuva (sie endet am Yom Kippur) wird regelmäßig der Psalm 27 gelesen. In den Versen 5 und 6 betet David prophetisch:
Denn er wird mich bergen in seiner Hütte am Tag des Unglücks, er wird mich verbergen im Verborgenen seines Zeltes; auf einen Felsen wird er mich erhöhen.
Und nun wird mein Haupt erhöht sein über meine Feinde rings um mich her; und Opfer des Jubelschalls will ich opfern in seinem Zelt, ich will singen und Psalmen singen dem YHWH.
Lasst uns SEINE Nähe suchen in diesen schwierigen Zeiten. Er ist der einzige Ort, wo wir Schutz, Halt, Rettung, Gnade und Freude finden. Lasst uns auf IHN schauen.
Mögest du durch die Gnade Yeshuas reingewaschen und geborgen werden.